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Wissen als Kapital von Personen und Gruppen in verschiedenen sozialen Feldern; und die Bedeutung der Kapitalarten bei der Elitenselektion

Título: Wissen als Kapital von Personen und Gruppen in verschiedenen sozialen Feldern; und die Bedeutung der Kapitalarten bei der Elitenselektion

Ensayo , 2004 , 11 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Carlo Cerbone (Autor)

Sociología - Trabajo, Educación, Organización
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Aufgabe ist es in diesem Essay, zuerst Wissen als Kapital von Personen und Gruppen, nach Pierre Bourdieu zu deuten. Aufbauend auf dieser Deutung werde ich dann im zweiten Abschnitt ausführlich darlegen, wie Wissen die soziale Praxis in verschiedenen sozialen Feldern determiniert. Diese sozialen Felder sind:
1. das Bildungswesen, also Schule und Studium
2. die Wissenschaft und Forschung
3. das Berufs- und Erwerbsleben
Anschließend werde ich versuchen, die soziale Bedeutung der Kapitalien von Bourdieu (das ökonomische Kapital, das soziale Kapital und das kulturelle Kapital) im Prozess der Elitenselektion zu diskutieren, wobei Elitenselektion als soziales Feld gedeutet werden soll. Abschließend bewerte ich Bourdieus Beitrag zur Wissens- und Wissenschaftssoziologie in Hinblick auf seine Stärken und Schwächen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Zentrale Fragestellung der Arbeit

2. Der Begriff der Kapitalien bei Bourdieus Theorie und Wissen als Kapital

3. Determination der sozialen Praxis durch Wissen

4. Die soziale Bedeutung der Kapitalien im Prozess der Elitenselektion

5. Bourdieus Beitrag zur Wissens- und Wissenschaftssoziologie

Zielsetzung und Themenfelder

Dieser Essay verfolgt das Ziel, Wissen nach Pierre Bourdieu als Kapital von Personen und Gruppen zu deuten und zu analysieren, wie dieses Kapital die soziale Praxis in den Feldern des Bildungswesens, der Wissenschaft und des Berufslebens determiniert, um schließlich die Bedeutung der verschiedenen Kapitalarten im Prozess der Elitenselektion kritisch zu bewerten.

  • Deutung von Wissen als Kapitalform nach Pierre Bourdieu
  • Analyse der Determination sozialer Praxis durch Wissen in verschiedenen Feldern
  • Diskussion der Rolle des ökonomischen, kulturellen und sozialen Kapitals bei der Elitenselektion
  • Kritische Bewertung von Bourdieus Beitrag zur Wissens- und Wissenschaftssoziologie

Auszug aus dem Buch

2. Der Begriff der Kapitalien bei Bourdieus Theorie und Wissen als Kapital

Um Wissen als Kapital von Personen und Gruppen zu deuten, werde ich zunächst kurz Bourdieus Theorieansatz umreißen. Pierre Bourdieu nimmt mit seinem Theorieansatz „Theorie der Praxis“ oder „praxeologische Erkenntnisweise“ explizit eine Stellung ein, die zwischen den beiden Lagern des Subjektivismus und Objektivismus liegt. (vgl. Janning 1991; S.26) Um diese Verbindung zwischen den beiden Lagern herzustellen führt er die Begriffe der Praxis und des Habitus ein. Habitus ist hier als ein System dauerhafter Dispositionen zu begreifen, die unter anderem Gewohnheiten, Haltungen und Stil umfassen. „Der Begriff des Habitus versucht, zwischen den komplementären Einseitigkeiten des Objektivismus und des Subjektivismus zu vermitteln.“ (Käsler 1999; S.258) Praxis soll hier individuelles Handeln bedeuten, dass gleichzeitig ein Bestendteil der gesellschaftlichen Entwicklung ist und damit „... der Produktion und Reproduktion von Kultur, Sozialstruktur und ökonomischen Wohlstand ...“ dient. (Münch 2004; S.420) Diese Praxis findet nach Bourdieu in verschiedenen sozialen Feldern statt, die „... alle Arenen für die Produktion und Reproduktion der Gesellschaft ...“ sind. (Münch 2004; S.431) Felder sind also die Räume sozialer Praxis. Kapital ist das, was die Menschen aus der ökonomischen, sozialen und kulturellen Produktion und Reproduktion ziehen. Deshalb unterscheidet Bourdieu drei grundlegende Formen von Kapitalien: das ökonomische Kapital, das kulturelle Kapital und das soziale Kapital.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Zentrale Fragestellung der Arbeit: Das Kapitel führt in das Vorhaben ein, Wissen als Kapital bei Bourdieu zu deuten und dessen Einfluss auf die soziale Praxis sowie die Elitenselektion zu untersuchen.

2. Der Begriff der Kapitalien bei Bourdieus Theorie und Wissen als Kapital: Hier werden die zentralen Begriffe Habitus, Praxis und die drei Kapitalarten nach Bourdieu erläutert, um Wissen als inkorporiertes Kulturkapital einzuordnen.

3. Determination der sozialen Praxis durch Wissen: Dieses Kapitel analysiert, wie Wissen in den sozialen Feldern Bildung, Wissenschaft und Beruf die soziale Praxis und Machtverhältnisse strukturiert.

4. Die soziale Bedeutung der Kapitalien im Prozess der Elitenselektion: Es wird untersucht, wie die Kombination aus ökonomischem, kulturellem und sozialem Kapital die Chancen eines Akteurs bestimmt, in eine Elite aufzusteigen.

5. Bourdieus Beitrag zur Wissens- und Wissenschaftssoziologie: Das abschließende Kapitel reflektiert kritisch über die Stärken und Schwächen von Bourdieus Theorieansatz, insbesondere hinsichtlich der fehlenden Berücksichtigung vertikaler Mobilität.

Schlüsselwörter

Pierre Bourdieu, Wissenssoziologie, Kapitalformen, ökonomisches Kapital, kulturelles Kapital, soziales Kapital, Habitus, soziale Praxis, Elitenselektion, Machtressourcen, symbolisches Kapital, Wissensproduktion, soziale Ungleichheit, inkorporiertes Kulturkapital, institutionelles Kulturkapital.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Essay primär?

Die Arbeit befasst sich mit der soziologischen Deutung von Wissen als Kapital nach Pierre Bourdieu und untersucht dessen Bedeutung in verschiedenen sozialen Feldern.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Die zentralen Felder sind das Bildungswesen, die Wissenschaft und Forschung sowie das Berufs- und Erwerbsleben.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Wissen als Determinante der sozialen Praxis fungiert und welche Rolle die verschiedenen Kapitalarten bei der Selektion von Eliten spielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse, bei der Bourdieus Konzepte auf verschiedene soziale Bereiche angewandt und kritisch mit anderen Theorien verglichen werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Kapitalbegriffe, die Anwendung dieser Begriffe auf soziale Felder sowie die Diskussion der Elitenselektion.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Wissenssoziologie, Kapitaltheorie, Habitus, soziale Praxis, Elitenselektion und symbolisches Kapital.

Wie unterscheidet Bourdieu die Formen des kulturellen Kapitals?

Bourdieu unterteilt das kulturelle Kapital in objektiviertes (Güter), institutionalisiertes (Titel) und inkorporiertes Kapital (Fertigkeiten und Wissen).

Warum ist das Konzept des Habitus für Bourdieu so zentral?

Der Habitus dient als Vermittlungsinstanz zwischen dem Objektivismus und dem Subjektivismus und erklärt das dauerhafte Handeln von Akteuren in sozialen Feldern.

Welche Kritik übt der Autor an Bourdieus Theorie?

Der Autor kritisiert insbesondere die mangelnde Berücksichtigung vertikaler Mobilität und die starke Fixierung auf die französische Gesellschaft.

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Detalles

Título
Wissen als Kapital von Personen und Gruppen in verschiedenen sozialen Feldern; und die Bedeutung der Kapitalarten bei der Elitenselektion
Universidad
University of Bamberg
Calificación
1,3
Autor
Carlo Cerbone (Autor)
Año de publicación
2004
Páginas
11
No. de catálogo
V57250
ISBN (Ebook)
9783638517522
ISBN (Libro)
9783638836838
Idioma
Alemán
Etiqueta
Wissen Kapital Personen Gruppen Feldern Bedeutung Kapitalarten Elitenselektion
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Carlo Cerbone (Autor), 2004, Wissen als Kapital von Personen und Gruppen in verschiedenen sozialen Feldern; und die Bedeutung der Kapitalarten bei der Elitenselektion, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/57250
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