Die deutsche Farbstoffindustrie zur Zeit des Ersten Weltkriegs. Carl Duisberg und die Entstehung eines deutschen Chemiekartells


Hausarbeit (Hauptseminar), 2005
32 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Gliederung

Einleitung

1. Gründung der „kleinen I.G.“
1.1 Carl Duisbergs Fusionsidee
1.2 Lage der Farbstoffindustrie
1.3 Denkschrift von 1904
1.3.1 Inhalt
1.3.2 Rezension und Folgen
1.4 „Dreibund“ vs. „Dreierverband“

2. Fusionsplanungen im Zeichen des Ersten Weltkriegs
2.1 Ausgangslage in der Vorkriegszeit
2.2 Farbstoffindustrie und der Erste Weltkrieg

3. Konzentration zur „großen I.G.“
3.1 Duisbergs Denkschrift von
3.1.1 Inhalt
3.1.2 Rezension
3.2 Zusammenschluss und Ausblick

Schlussbetrachtung

Zeittafel

Literaturliste

Einleitung

Am 6. Oktober 1925 hatte eine Epoche der Fusionen in der deutschen Farbstoffindustrie ihren absoluten Höhepunkt erreicht: Die Direktoren der deutschen Farbenwerke schlossen sich zum größten deutschen Industrieunternehmen und einem der größten Chemieunternehmen der Weltwirtschaft zusammen – der I.G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft. Ihr Name stand damals wie heute stellvertretend für die marktbeherrschende Macht eines weit verzweigten Monopols. Woher aber kam dieser Chemieriese und wer war die treibende Kraft in seinen Geburtsstunden? Seine Entstehung lässt sich, anders als man vermuten mag, nicht auf ein paar Jahre vor seiner Gründung reduzieren. Die Wurzeln der I.G. reichen bis weit vor den Ersten Weltkrieg zurück und verliefen nicht immer geradlinig auf eine Fusion zu. Vater im Geiste und Förderer dieser Fusionsidee war Carl Duisberg, der in zwei Denkschriften in den Jahren 1904 und 1915 den theoretischen Rahmen für die Fusion absteckte. Im Mittelpunkt dieser Untersuchung stehen seine hart erkämpften Erfolge und aber auch zahlreichen Rückschläge bei der Lobby-Arbeit für „seine“ Interessengemeinschaft. Der vergleichenden Analyse der beiden Denkschriften kommt dabei eine hohe Bedeutung zu, da sich in ihnen sowohl die jeweiligen Probleme der Farbstoffindustrie als auch die Lösungsvorschläge Duisbergs widerspiegeln. Somit ergibt sich über die historisch-deskriptive Darstellung der bloßen Ereignisse hinaus ein zweiter Fragenkomplex: Wie sind der Einfluss und die Leistung Duisbergs in der Entstehungsgeschichte der I.G. einzuschätzen und wie reagierte die Farbstoffindustrie auf die Fusionsvorhaben angesichts einer immer stärker werdenden ausländischen Konkurrenz?

Eine Schwierigkeit bei der Untersuchung der Thematik war die größtenteils ungenügende Quellen- und Literaturlage. Sie machte es bei der Sekundärliteratur erforderlich, entweder auf populär-wissenschaftliche und tendenziöse Monographien auszuweichen oder auf veraltetes Material zurückzugreifen. Lobenswert in diesem Zusammenhang ist das ausführliche Werk von Gottfried Plumpe, das sich als einzige Arbeit ausgewogen und detailliert der Geschichte der I.G. Farben annimmt. Verglichen mit dem wirtschaftlichen und auch politischen Einfluss, den die I.G. in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ausübte, wurde und wird sie immer noch zu Unrecht in der wirtschaftsgeschichtlichen Forschung vernachlässigt.

1. Gründung der „kleinen I.G.“

In der Zwischenkriegszeit bewirkten die Worte „Chemische Industrie“ zwangsläufig die Assoziationsfolge: Kartell – Fusion – I.G – Farbenkonzern – Gigantomanie; dies war eine durchaus verständliche Reaktion, da nur wenige Firmen durch Kartelle und Fusionen bis zum Zweiten Weltkrieg einen derartigen Monopolcharakter hatten, wie der I.G. Farben-Konzern.[1] Die Zeit der Fusionen und Kartelle begann aber nicht erst Anfang des 20. Jahrhunderts, sondern setzte schon in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein. Von 1881 bis 1885 kam es in der Teerfarbenindustrie zu der kurzweiligen Alizarin-Konvention, die die Preise fixierte und Verkaufsquoten zuwies. Da viele Produkte in der chemischen Industrie erst ab einem gewissen Produktionsvolumen rentabel wurden und vor allem Überproduktion zu sinkenden Preisen führte, war trotz des weiter bestehenden Konkurrenzkampfs die Zeit der Kartellbildungen angebrochen.[2] Die Schaffung dieser Kartelle war, laut Sasuly, die Folge der inneren (deutschen) Konkurrenz, sie stellte aber auch die beste Methode dar, um die Kontrolle über die Chemische Industrie in wenigen Händen zusammenzuführen.[3] Ein Vorkämpfer dieser Entwicklung war der Chemiker Carl Duisberg, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts bei der kaiserlichen Regierung und der Farbstoffindustrie vehement für den Aufbau eines Chemietrusts warb.

1.1 Carl Duisbergs Fusionsidee

Betrachtet man die schulischen und akademischen Leistungen Duisbergs und seine Versuche als Chemiker Fuß zu fassen, stehen sie im krassen Gegensatz zu seiner späteren steilen Karriere bei den Farbenfabriken Bayer. Carl Duisberg galt als eher mittelmäßiger Chemiker, „der eine Vorliebe für lange und pathetische Reden hatte und seine persönlichen Erlebnisse vorteilhaft in den Vordergrund zu stellen wusste“[4]. Seinen Aufstieg zum wegweisenden Wirtschaftsführer verdankte er seiner Idee einer deutschen Interessengemeinschaft für die chemische Industrie, „die er geschickt und energisch einsetzte“[5]. Der Aufstieg Duisbergs war aber auch maßgeblich der Freundschaft zu Friedrich Bayer, dem Sohn des Firmengründers, geschuldet, sowie der Tatsache, dass er die Nichte des Aufsichtsratsvorsitzenden Carl Rumpff 1888 heiratete. Auf diese Weise und dank seines Organisationsgeschicks konnte er die Karriereleiter vom einfachen Fabrikchemiker im Bayerwerk im Jahre 1883 bis zum Mitglied des Vorstandes im Jahr 1900 erklimmen. Auf einer Amerikareise im Jahr 1896 geriet er als Prokurist das erste Mal in Kontakt mit den hoch rationalisierten und modernen Produktionsmethoden der amerikanischen Chemieindustrie. Duisberg war überwältigt, auch wenn er sich bewusst war, dass sich viele der Anlagen und Einrichtungen, vor allem ihrer Größe nach nicht auf Europa übertragen ließen.[6] In einem Vortrag im Februar 1897 schwärmte er noch immer von den Eindrücken:

„Was aber in dieser amerikanischen Industrie immer wieder auffällt, das ist einerseits, die weitgehendste Arbeitsteilung und andererseits die weitgehendste Verwendung der Maschinenarbeit, zwei Momente, welche nicht zum wenigsten beigetragen haben zu dem enormen Aufschwung, welchen drüben die Industrie genommen.“[7]

Die zweite Reise in die Vereinigten Staaten unternahm Duisberg zusammen mit Friedrich Bayer im Jahr 1903. „Damals machte die Trustbewegung in den Vereinigten Staaten große Fortschritte und viel von sich reden.“[8] Auf einer Rundreise studierte er die Trusts[9], „die wie Pilze aus dem Boden schossen“[10].

„Man sah in ihr das Allheilmittel, um durch Zusammenlegung von gleichartigen Betrieben, durch einheitliche Leitung und Kontrolle und durch Vereinigung des Verkaufs in einer Hand die Konkurrenz in Fabrikationsartikeln aller Art, zumal solchen mit gedrückten Preisen, zu beseitigen und höheren Nutzen zu erzielen, ohne eine Erhöhung der Verkaufspreise vorzunehmen.“[11]

Seine Erfahrungen über die amerikanische Chemieindustrie führten bei ihm zu der Erkenntnis, dass in Amerika eine industrielle Kraft heranwuchs, der Deutschland nur wenig entgegenzusetzen hatte.[12] Teltschik fasste Duisbergs Ansinnen folgerichtig in dem Satz zusammen: „Wenn die deutsche chemische Industrie ihre Vormachtstellung behalten wollte, müsste sie sich zusammenschließen.“[13] Noch auf der Rückfahrt nach Deutschland berät er mit Friedrich Bayer, wie mit diesen Herausforderungen für die deutsche Farbstoffindustrie umgegangen werden sollte. Während der letzten Reisetage wuchs in ihm die Idee einer Denkschrift, die er den deutsche Farbenfabriken unterbreiten wollte und zur Diskussion stellen wollte: „Ich nahm auch in Aussicht, bei Rückkehr nach Hause eine Denkschrift über Trusts in Beziehung auf die deutsche Farbstoffindustrie zu schreiben.“[14]

Bei seiner Rückkehr fand er jedoch nicht die Zeit die Denkschrift auszuarbeiten. Erst ein Gespräch im September 1904 mit Gustav von Brüning, dem Leiter der Höchster Farbenwerke[15], lässt den Gedanken wieder aufleben. Duisberg hatte feststellt, dass auch bei anderen Firmen – Agfa, BASF und Höchst – ähnliche Erörterungen im Gange waren.[16] Brüning, der selbst vor kurzem in den USA gewesen war, tauschte mit Duisberg seine amerikanischen Erfahrungen und Eindrücke aus und hatte damit entscheidenden Anteil am Zustandekommen der Denkschrift.[17] Die Situation der Farbenindustrie schien allerdings auch recht günstig für eine solche Vereinigung, planten doch alle großen Teerfabriken ihre Produktion auszubauen; dies musste aber auch einen verschärften Konkurrenzkampf auf allen Märkten und die Bedrohung von bisherigen Monopolisten bedeuten.[18]

1.2 Lage der Farbstoffindustrie

Die von Duisberg losgetretenen Gespräche über eine wie auch immer geartete Fusion oder Zusammenschluss der deutschen Teerfabriken, mussten gegen keine gegenläufige Entwicklung ankämpfen. Vielmehr war „in der Teerfarbenindustrie eine starke Tendenz zur Konzentration zu bemerken.[19] Da die Unternehmenskonzentration schon früh einsetzte, hatten vor dem Ersten Weltkrieg nur fünf Farbstoffproduzenten einen Anteil von 90 Prozent an der deutschen Farbstoffproduktion.[20] Die große Konkurrenz, die u.a. durch ständige Preisunterbietung angeheizt wurde, führte nicht nur zu Fusionen bzw. Stilllegungen, sondern auch zu Kartellen.[21] Die Entwicklung deutete auf die Stärkung und Festigung der Großbetriebe hin, bei denen die Kapitalgesellschaften überwiegten.[22] Zwingende Gründe dafür lagen nicht sofort auf der Hand. Die deutsche Farbstoffindustrie[23] befand sich Anfang des 20. Jahrhunderts in einer stürmischen Wachstumsphase, die in den letzten Dekaden des 19. Jahrhunderts begonnen hatte und unterbrochen von nur schwachen Rezessionen bis zum Ersten Weltkrieg anhielt.[24] In den letzten Jahren vor dem Krieg wuchs der Umsatz der großen Farbstoffunternehmen jährlich sogar um 8,2 Prozent, während die Gesamtproduktion von Industrie und Handwerk um 4,2 Prozent zunahm und das Volkseinkommen um vier Prozent anstieg.[25] Das Wachstum und der damit verbundene Aufstieg der deutschen Chemie beruhte im Wesentlichen auf zwei Faktoren: Der in Deutschland vorbildhaften Verbindung von Forschung und Industrie und der Tatsache, dass die Farbstoffunternehmen auf einem weltweiten riesigen Markt mit einer großen Nachfrage arbeiten konnten.[26] Grund- und Zwischenprodukte wurden in Deutschland selbst hergestellt und in leistungsfähigen und innovativen Grundchemikalien- und Zwischenprodukteabteilungen zusammengefasst, von denen dann bald Wege zu neuen Produktklassen führten.[27] Großbetriebe kauften sich dazu im Laufe der Zeit eine ganze Reihe von Industrien, die für sie Vor- oder Hilfsprodukte herstellten. Damalige Beobachter der Konzentration bemerkten: „Die Angliederung von Nebenbetrieben in der Farbstoffindustrie entsprach fast immer einer inneren Notwendigkeit. Auf keinen Fall ist sie als eine willkürliche Agglomeration anzusehen.“[28] Diese wirtschaftlichen Interessen – die wohl hinter jeder Konzentrationsbewegung stehen – sind aber nicht das Besondere an den Entwicklungen in der deutschen Chemieindustrie. „Das Ungewöhnliche“, so Plumpe, „lag eigentlich darin, dass gar keine Notwendigkeit bestand, zu rationalisieren und [unter der Leitung Duisbergs, Anm. d. Verf.] einen so radikalen Schritt wie die Fusion zu planen.“[29] Die Tatsache, dass es dennoch zu einem Zusammenschluss in der Farbstoffindustrie kam, ist dem beharrlichen Wirken Duisbergs zu zuschreiben. Es wäre nicht vermessen zu behaupten, dass Duisberg mit seiner Denkschrift die Plattform für Fusionsgespräche bereitete, die sich ohne sein Zutun so nie oder nur sehr spät geboten hätte.

1.3 Denkschrift von 1904

Das nötige Maß an Selbstsicherheit, ein derartig großes Fusionsprojekt anzugehen, bezog Carl Duisberg aus seinen Erfahrungen, die er bei dem Aufbau der Farbenfabriken in Leverkusen sammeln konnte. Die Leverkusener Anlagen wollte er zu einer „Musterstätte der chemischen Industrie“ machen, „in der in möglichst ökonomischer Weise und unter weitestgehender Ausnutzung der Energien die chemischen Produkte sich in billigster Weise herstellen lassen“[30]. Dem Aufbau der Produktionsanlagen schickte er seine allererste Denkschrift im Jahre 1895 voraus.[31] Sie wurde in einer amerikanischen Geschichte der deutschen Teerfarbenindustrie als „noch heute das Modell einer Industrieplanung“[32] bezeichnet und „zur Zeit ihrer Konzeption war sie revolutionär und machte einen tiefen Eindruck auf europäische Industrielle“[33]. Was in heutiger Zeit als selbstverständlich galt, nämlich einheitliche Normierung, Ausrichtung an den Notwendigkeiten der Produktion und durchorganisierte Arbeitsabläufe, waren damals äußerst weitsichtige Forderungen Duisbergs an die Leverkusener Konzernleitung. Sonnemann kommt bei der Würdigung seiner Leverkusener Zeit zu dem Schluss: „In der ersten Duisbergschen Denkschrift wurde im kleinen demonstriert, was er zehn Jahre später, über den Rahmen des Einzelunternehmens hinausgehend, für einen ganzen Industriezweig vorschlägt: Rationale Ausnutzung der Produktivkräfte, enges Bündnis zwischen Wissenschaft und Produktion, industrielle und kommerzielle Planung – selbstverständlich alles im Interesse einer höchstmöglichen Verwertung des Kapitals.“[34] Was Duisberg zu diesem Zeitpunkt weder wissen noch erhoffen konnte war, dass das Memorandum von 1904 „die Keimzelle und geistige Grundlage der späteren I.G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft“[35] des Jahres 1925 werden sollte, „wenn auch vieles an den dort angesprochenen Gedanken sich im Laufe der Entwicklung änderte“[36].

[...]


[1] Vgl. Wetzel, Walter: Naturwissenschaften und Chemische Industrie in Deutschland. Voraussetzungen und Mechanismen ihres Aufstiegs im 19. Jahrhundert, Stuttgart 1991, S. 234.

[2] So auch bei Ter Meer, Fritz: Die I.G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft. Ihre Entstehung und Bedeutung, Düsseldorf 1953, S. 11f.; vgl. Wetzel: Naturwissenschaften und Chemische Industrie in Deutschland, S. 234f.

[3] Vgl. Sasuly, Richard: IG Farben, Berlin 1952, S. 45.

[4] Teltschik, Walter: Geschichte der deutschen Großchemie. Entwicklung und Einfluss in Staat und Gesellschaft, Weinheim 1992, S. 23.

[5] Teltschik: Geschichte der deutschen Großchemie, S. 23.

[6] Vgl. Flechtner, Hans-Joachim: Carl Duisberg – vom Chemiker zum Wirtschaftsführer, Düsseldorf 1959, S. 155.

[7] Zitiert nach Flechtner: Carl Duisberg, S. 156f.

[8] Duisberg, Carl: Meine Lebenserinnerungen, Leipzig 1933, S. 88.

[9] Unter einem Trust versteht man eine „kapitalmäßige Vereinigung von Unternehmen gleicher Art zwecks Monopolisierung des Marktes entweder durch Fusion oder durch Holdinggesellschaften“. Kienle, Richard von: Fremdwörterlexikon, Gütersloh 1964, S. 465.

[10] Teltschik: Geschichte der deutschen Großchemie, S. 27.

[11] Duisberg: Lebenserinnerungen, S. 88.

[12] Vgl. Teltschik: Geschichte der deutschen Großchemie, S. 27.

[13] Ebenda, S. 27.

[14] Duisberg: Lebenserinnerungen, S. 88.

[15] Mehr zu Höchst bei Bäumler, Ernst: Ein Jahrhundert Chemie, Düsseldorf 1963, sowie Bäumler, Ernst: Die Rotfabriker – Familiengeschichte eines Weltunternehmens, München 1988.

[16] Vgl. Treue, Wilhelm: Carl Duisbergs Denkschrift von 1915 zur Gründung der „Kleinen I.G.“, in: Tradition, Oktober 1963, Heft 5, S. 194.

[17] Vgl. Flechtner: Carl Duisberg, S. 188.

[18] Vgl. ebenda, S. 188.

[19] Thissen, Franz: Die Stellung der deutschen Teerfarbenindustrie in der Weltwirtschaft, Eupen 1922, S. 10.

[20] Vgl. Pohl, Hans: Die Konzentration in der deutschen Wirtschaft vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis 1945, in: Treue, Wilhelm/Pohl, Hans: Die Konzentration in der deutschen Wirtschaft seit dem 19. Jahrhundert bis 1945, Wiesbaden 1978, S. 12.

[21] Vgl. Ter Meer: Die I.G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft, S. 11f.

[22] Vgl. Paschke, Curt: Der Aufbau der deutschen Teerfarbenindustrie und ihre Stellung in der Zollpolitik des Auslands, Gießen 1927, S. 26. Die 16 Unternehmen setzten sich aus 11 Aktiengesellschaften, vier Gesellschaften m. b. H. und nur einer offenen Handelsgesellschaft zusammen.

[23] Zur allgemeinen Entwicklung der Farbstoffindustrie siehe Welsch, Fritz: Geschichte der chemischen Industrie, Berlin (Ost) 1981, sowie Rys, Paul/Zollinger, Heinrich: Farbstoffchemie, Weinheim 1982; Beer, John Joseph: The Emergence of the German Dye Industry, Urbana 1959.

[24] Vgl. Plumpe, Gottfried: Die I.G. Farbenindustrie AG. Wirtschaft, Technik und Politik (1904-1945), Berlin 1990, S. 40.

[25] Vgl. Hoffmann, Walter G.: Das Wachstum der deutschen Wirtschaft seit der Mitte des 19. Jahrhunderts, Berlin/Heidelberg/New York, 1965, S. 393 und 509.

[26] Vgl. Plumpe: I.G. Farbenindustrie AG, S. 40ff.

[27] Vgl. Teltschik: Geschichte der deutschen Großchemie, S. 30

[28] Ebenda, S. 11.

[29] Plumpe: I.G. Farbenindustrie A.G., S. 45.

[30] Duisberg: Lebenserinnerungen, S. 85.

[31] Das Strategiepapier trug den Titel „Denkschrift über den Aufbau und die Organisation der Farbenfabriken zu Leverkusen“ und wurde von Duisberg im Januar 1895 in Reinschrift unterschrieben.

[32] Beer: Emergence of the German Dye Industry, S. 146, Anm. 29.

[33] Ebenda, S. 146.

[34] Sonnemann, Rolf: Über die Duisberg-Denkschrift aus dem Jahre 1915, in: Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte 1966, Teil III, S. 125f.

[35] Flechtner: Carl Duisberg, S. 189.

[36] Ebenda, S. 189.

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten

Details

Titel
Die deutsche Farbstoffindustrie zur Zeit des Ersten Weltkriegs. Carl Duisberg und die Entstehung eines deutschen Chemiekartells
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main  (Historisches Seminar)
Veranstaltung
Hauptseminar „Deutschland im Ersten Weltkrieg“
Note
1,3
Autor
Jahr
2005
Seiten
32
Katalognummer
V57279
ISBN (eBook)
9783638517805
ISBN (Buch)
9783638806831
Dateigröße
535 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Farbstoffindustrie, Zeit, Ersten, Weltkriegs, Interessengemeinschaft“, Carl, Duisberg, Entstehung, Chemiekartells, Hauptseminar, Weltkrieg“
Arbeit zitieren
M.A. Frank Walzel (Autor), 2005, Die deutsche Farbstoffindustrie zur Zeit des Ersten Weltkriegs. Carl Duisberg und die Entstehung eines deutschen Chemiekartells, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/57279

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