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Target Costing im Logistik-Controlling - Einsatzmöglichkeiten und Grenzen

Title: Target Costing im Logistik-Controlling - Einsatzmöglichkeiten und Grenzen

Term Paper , 2006 , 24 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: David Pieper (Author)

Business economics - Controlling
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Besonders seit den 1990iger Jahren ist die deutsche Industrie durch viele negative wirtschaftliche Einflüsse von außen stark beeinträchtigt worden. Dazu zählte hauptsächlich die weltweit einsetzende und auf dem Vormarsch befindliche Globalisierung. Das hatte zur Folge, dass gerade im Bereich des produzierenden Gewerbes (z.B. der Automobilindustrie) die ausländische Konkurrenz auf den deutschen Markt drängte und der hiesigen Industrie Marktanteile abnahm. Um die dadurch verursachten Verluste zu begrenzen, mussten die heimischen Betriebe kurzfristig unvorhersehbare Preisanpassungen und kundenindividuellere Lösungen anbieten. Die dadurch nachträglichen aufgelaufenen Kosten wirkten sich negativ auf die Gewinnerwartung der Unternehmen aus, da sie nicht vorhersehbar waren. In Deutschland war, beziehungsweise ist es zudem bei der Produktentwicklung gängige Praxis, dass hoch entwickelte Produkte hergestellt werden, die für fast jeden Anwendungsfall eine Lösung anbieten. Oftmals wird dieses Überangebot aber von den Kunden gar nicht verlangt oder gar benötigt. Man spricht in solchen Fällen von „Over-Engineering“. Das hat zur Folge, dass auch die ungenutzten Leistungen in den Kaufpreis eines Produktes einfließen. Dies stellt einen deutlichen Wettbewerbsnachteil gegenüber solchen Lieferanten dar, die Ihre Produkte mit der Hilfe des Target Costing Verfahrens produzieren.

Für die Definition des Logistik-Controlling ist es zunächst notwendig die Begriffe Logistik und Controlling getrennt voneinander vorzustellen, da beide die elementaren Bausteine des Logistik-Controlling darstellen. Diese Hausarbeit wird daher zunächst kurz auf die Bedeutung und Funktion der Logistik und des Controlling eingehen, bevor das Logistik-Controlling separat betrachtet wird. Anschließend werden die Begriffsbestimmungen, die Grundlagen sowie die Anwendung und das Einsatzgebiet des Target Costing beschrieben. Im darauf folgenden Abschnitt werden die Einsatzmöglichkeiten und Grenzen des Target Costing im Bereich des Logistik- Controlling dargestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 Problemstellung der Hausarbeit

1.2 Aufbau der Hausarbeit

2 BEGRIFFSBESTIMMUNGEN UND ABGRENZUNGEN DES LOGISTIK–CONTROLLING

2.1 Logistik im Allgemeinen

2.2 Definition des Controlling

2.3 Logistik im Speziellen: Das Logistik-Controlling

2.3.1 Aufgaben und Ziele

2.3.2 Strategische Aufgaben

2.3.3 Operative Aufgaben

3 BEGRIFFSBESTIMMUNGEN UND GRUNDLAGEN DES TARGET COSTING

3.1 Definition des Target Costing

3.2 Conjoint Analyse

3.3 Zielsetzung des Target Costing

3.4 Anwendung

3.5 Implementierung im Unternehmen

3.5.1 Zielkostenfindung

3.5.2 Zielkostenspaltung

3.5.3 Überprüfung der Kosten: Das Zielkostenkontrolldiagramm

4 TARGET COSTING IM LOGISTIK-CONTROLLING

4.1 Einsatzmöglichkeiten

4.2 Grenzen

5 SCHLUSSBETRACHTUNG

6 AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Einsatzmöglichkeiten sowie die Grenzen des Target Costing als Instrument zur Kostenreduktion und Effizienzsteigerung innerhalb des Logistik-Controllings, um im globalen Wettbewerb trotz steigenden Preisdrucks wettbewerbsfähig zu bleiben.

  • Grundlagen des Logistik-Controllings und des Target Costing
  • Methoden der Zielkostenfindung (z. B. Market into Company)
  • Verfahren der Zielkostenspaltung und Kostenkontrolle
  • Integration des Target Costing in logistische Prozessketten
  • Herausforderungen bei der Implementierung, insbesondere bei kulturellen Unterschieden

Auszug aus dem Buch

3.3 Zielsetzung des Target Costing

Sofern das Target Costing in einem Unternehmen eingeführt ist, lautet die Fragestellung nicht mehr, „wie preisgünstig ein Produkt hergestellt werden kann“, sondern „was darf ein Produkt, das eine für den Kunden ausreichende Funktionalität aufweist, maximal im Markt kosten“. Beim Target Costing geht es also darum, ein Produkt herzustellen, welches eine kundengerechte Funktionalität und zusätzlich den vom Markt geforderten Zielpreis aufweist. Daher setzt das Target Costing direkt an der Verbesserung des Preis-Leistungsverhältnisses an.

Das oberste Ziel des Target Costing ist die Festlegung der Höhe der Produktionskosten, die ein Produkt erreichen darf. Diese ergeben sich aus der Absatzmenge, dem Verkaufspreis und dem geplanten Gewinn des Produktes.

Die wesentlichen ganzheitlichen Ziele des Target Costing sind:

Vollständige Ausrichtung des Unternehmens auf den Markt,

Sicherung der Rentabilitäten der Produkte auch bei wachsender Konkurrenz,

Struktur- sowie Technologieveränderungen aufgrund von Marktzwängen.

„Target Costing ist ein Instrument des Controllings“, das aktiv in die Kosten- und Umsatzplanung eingreift. Es handelt sich aber nicht um ein neues Kostenrechnungssystem sondern um ein Konzept des strategischen Kostenmanagements.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet den durch Globalisierung und Wettbewerbsdruck verursachten Handlungsbedarf für deutsche Unternehmen und definiert den Aufbau der Arbeit.

2 BEGRIFFSBESTIMMUNGEN UND ABGRENZUNGEN DES LOGISTIK–CONTROLLING: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden Begriffe der Logistik und des Controllings sowie deren Integration im Logistik-Controlling zur Optimierung von Schnittstellen.

3 BEGRIFFSBESTIMMUNGEN UND GRUNDLAGEN DES TARGET COSTING: Hier werden Definition, Zielsetzung und Methoden des Target Costing wie die Conjoint Analyse und die Zielkostenspaltung theoretisch fundiert.

4 TARGET COSTING IM LOGISTIK-CONTROLLING: Der Hauptteil analysiert, wie Target Costing konkret auf indirekte Bereiche und logistische Tätigkeiten angewendet werden kann und welche Grenzen dabei bestehen.

5 SCHLUSSBETRACHTUNG: Die Schlussbetrachtung resümiert die Erfolgsaussichten des Target Costing und hebt die Notwendigkeit der Mitarbeiterakzeptanz hervor.

6 AUSBLICK: Der Ausblick bewertet zukünftige Herausforderungen durch den zunehmenden Wettbewerbsdruck und die Rolle von Innovationen.

Schlüsselwörter

Logistik-Controlling, Target Costing, Zielkostenfindung, Kostenmanagement, Wettbewerbsfähigkeit, Globalisierung, Prozesskosten, Markt, Kundennutzen, Zielkostenkontrolldiagramm, Over-Engineering, Strategische Planung, Gemeinkosten, Zielkostenspaltung, Automobilindustrie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Anwendung des Target Costing im Kontext des Logistik-Controllings, um Produktionskosten an den Marktgegebenheiten auszurichten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Arbeit behandelt die Grundlagen des Kostenmanagements, Methoden der Zielkostenfindung, die Logistik als Prozesskette und die kulturellen Faktoren der Implementierung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie Target Costing genutzt werden kann, um Zielkosten im Logistikbereich zu definieren und Wettbewerbsvorteile durch Kosteneffizienz zu sichern.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erarbeitung verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender Managementkonzepte, japanische Vorgehensweisen und deren Übertragbarkeit auf europäische Unternehmen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des Target Costing und dessen spezifische Anwendungsmöglichkeiten sowie die Grenzen bei der Integration in logistische Prozesse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Target Costing, Logistik-Controlling, Zielkostenfindung, Kostenmanagement und Prozessoptimierung.

Was unterscheidet das Target Costing von einer klassischen Zuschlagskalkulation?

Während bei der Zuschlagskalkulation Preise auf Kosten aufgeschlagen werden, leitet das Target Costing die zulässigen Kosten direkt aus dem marktüblichen Verkaufspreis ab.

Warum ist die Einbeziehung der Mitarbeiter für den Erfolg entscheidend?

Ohne Akzeptanz durch die Belegschaft droht das Projekt an Widerständen wie mangelnder Kooperation oder einer „Das-haben-wir-schon-immer-so-gemacht“-Mentalität zu scheitern.

Welche Rolle spielt das Zielkostenkontrolldiagramm?

Es dient dazu, das Verhältnis zwischen dem Kostenanteil eines Bauteils und seinem tatsächlichen Nutzen für den Kunden visuell zu prüfen, um Ineffizienzen („Over-Engineering“) aufzudecken.

Lässt sich das Target Costing problemlos auf europäische Unternehmen übertragen?

Aufgrund der oft individualistisch geprägten Unternehmenskulturen in Europa ist die Übertragung des japanischen, gruppenorientierten Ansatzes nicht ohne Anpassungen möglich.

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Details

Title
Target Costing im Logistik-Controlling - Einsatzmöglichkeiten und Grenzen
College
Hamburg University of Applied Sciences  (Wirtschaft)
Course
Logistik-Controlling
Grade
2,0
Author
David Pieper (Author)
Publication Year
2006
Pages
24
Catalog Number
V57353
ISBN (eBook)
9783638518451
ISBN (Book)
9783638721509
Language
German
Tags
Target Costing Logistik-Controlling Einsatzmöglichkeiten Grenzen Logistik-Controlling
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
David Pieper (Author), 2006, Target Costing im Logistik-Controlling - Einsatzmöglichkeiten und Grenzen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/57353
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