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Aufbau und Einsatz eines Value Reporting-Systems

Title: Aufbau und Einsatz eines Value Reporting-Systems

Seminar Paper , 2006 , 33 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Karsten Zeglen (Author)

Business economics - Revision, Auditing
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Die Internationalisierung und Globalisierung verändern im zunehmenden Maße die Kapitalmärkte und stellen Unternehmen, die auf ihnen tätig werden wollen vor neue Herausforderungen. Beim Eigenkapital stehen diese einerseits mit anderen Unternehmen und andererseits mit alternativen Anlagemöglichkeiten in Konkurrenz. Auch die Aufnahme von Fremdkapital muss zunehmend mit einer Idee und Strategie unterlegt werden. Die Nutzung des Kapitalmarktes erhebt gleichzeitig den Aktienkurs zu einer bedeutenden Steuergröße. Dieses ist ebenfalls der Kerngedanke des Shareholder Value. Integraler Bestandteil dieses Ansatzes ist wiederum das Value Reporting, d.h. eine wertorientierte Unternehmensberichterstattung, die tiefe Veränderungen in der bisher gekannten Rechnungslegungs- und Berichterstattungspraxis der Unternehmen bewirken dürfte. Durch die beschlossenen Änderungen in der Lageberichterstattung zeichnen sich bereits die ersten Konsequenzen ab.

Die vorliegende Arbeit skizziert den Aufbau und den Einsatz des Value Reporting im Rahmen der externen Unternehmensberichterstattung. Im Kapitel 2 wird zuerst die Neuorientierung der Rechnungslegung als Ausgangspunkt des Value Reporting identifiziert und die Ideen des Shareholder Value und Value Reporting kurz erläutert. Kapitel 3 beschäftigt sich nach erfolgter Begriffseingrenzung mit dem modellhaften Aufbau eines Value Reporting-Systems anhand von drei Beispielen. Nach einem Zwischenfazit wird in Kapitel 4 der Einsatz des Value Reporting im Rahmen der Lageberichterstattung dargestellt. Es werden zudem Elemente der Berichterstattung erläutert, die ein freiwilliges Value Reporting der Unternehmen begründen können. Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung und einem Ausblick, der die nach Meinung des Autors noch offenen Fragen von grundlegender Bedeutung aufgreift.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Neuorientierung der Rechnungslegung

2.1 Funktionen der Rechnungslegung nach HGB und IAS/IFRS

2.2 Der Shareholder Value-Ansatz

2.3 Die Idee des Value Reporting

3 Der Aufbau eines Value Reporting-Systems

3.1 Begriffseingrenzung

3.2 Aufbaumodelle des Value Reporting

3.2.1 Vorbemerkungen

3.2.2 Business Reporting des „Jenkins-Report“ (1994)

3.2.3 Value Reporting-Modell nach Müller (1998)

3.2.4 Value Reporting-Modell nach Labhart (1999)

3.3 Zwischenfazit

4 Der Einsatz des Value Reporting

4.1 Vorbemerkungen

4.2 Value Reporting im Rahmen der Pflichtpublizität

4.2.1 Funktionen des Lageberichts als Element der Pflichtpublizität

4.2.2 Neuerungen in der Lageberichterstattung

4.2.3 Zwischenfazit: Der Lagebericht als Value Reporting?

4.3 Freiwillige Value Reporting-Elemente

5 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit skizziert den Aufbau und den Einsatz des Value Reporting im Rahmen der externen Unternehmensberichterstattung, wobei untersucht wird, wie dieses Konzept zur Verringerung von Informationsasymmetrien zwischen Management und Kapitalmarktteilnehmern beitragen kann.

  • Analyse der Neuorientierung der Rechnungslegung im Kontext des Shareholder Value.
  • Vergleichende Untersuchung verschiedener modellhafter Aufbauten eines Value Reporting-Systems.
  • Beurteilung des Lageberichts als zentrales Instrument der Pflichtpublizität.
  • Identifikation freiwilliger Berichterstattungselemente zur Wertkommunikation.

Auszug aus dem Buch

3.2.2 Business Reporting des „Jenkins-Report“ (1994)

Die im „Jenkins-Report“ ausgesprochenen Empfehlungen zur Unternehmensberichterstattung lassen sich in vier Kernpostulaten zusammenfassen:

(1) Die Informationsformen der Berichterstattung sollen verbessert werden, um den Adressaten eine bessere Einschätzung ihres Investitionsrisikos zu ermöglichen. Dabei sollen mehr prospektive Informationen zur Verfügung gestellt und nicht-finanzielle Faktoren in den Vordergrund gerückt werden. Gleichzeitig soll die Unternehmensberichterstattung in ihrem Umfang von Kosten-Nutzen-Überlegungen beschränkt werden.

(2) Der Jahresabschluss und seine Offenlegung sollen verbessert werden. Daran schließen sich dezidierte Empfehlungen des Committee zur verbesserten bilanziellen Erfassung von Chancen und Risiken und anderen Sachverhalten an.

(3) Die Tätigkeit des Wirtschaftsprüfers muss im Zusammenhang mit den veränderten Ansprüchen der Unternehmen und Adressaten an die Berichterstattung über den Bereich des finanziellen Rechnungswesens ausgeweitet werden.

(4) Etwaige Änderungen im Business Reporting sollen leichter umgesetzt werden können. Der Forderung nach dieser äußeren Flexibilität schließt das Committee auch die nach einer inneren Flexibilität der Berichterstattung an. Ein Unternehmensbericht wird als eine jeweils individuelle Lösung gesehen, die die Interessen der jeweiligen Adressaten und die „Kostenrestriktionen der Informationsbereitstellung“ berücksichtigt.

Als Maßstab für eine gute Unternehmensberichterstattung wurde vom Committee ein Muster-Unternehmensbericht entwickelt, der zehn wesentliche Elemente innerhalb von fünf Informationsklassen enthält.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Internationalisierung der Kapitalmärkte ein und stellt das Value Reporting als notwendige Antwort auf neue Anforderungen der wertorientierten Unternehmensberichterstattung dar.

2 Neuorientierung der Rechnungslegung: Das Kapitel identifiziert die Grenzen der klassischen HGB-Rechnungslegung und leitet daraus die Notwendigkeit des Shareholder Value-Ansatzes sowie des Value Reporting ab.

3 Der Aufbau eines Value Reporting-Systems: Hier werden nach einer Begriffseingrenzung drei spezifische Aufbaumodelle (Jenkins, Müller, Labhart) vorgestellt, die als theoretische Grundpfeiler für ein Value Reporting-System dienen.

4 Der Einsatz des Value Reporting: In diesem Kapitel wird untersucht, inwiefern der Lagebericht bereits Funktionen eines Value Reporting erfüllt und welche zusätzlichen freiwilligen Elemente Unternehmen zur Kommunikation nutzen können.

5 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit resümiert den aktuellen Diskussionsstand und betont den Bedarf an einer klaren Definition und einem flexiblen System, um die wissenschaftliche Debatte weiterzuentwickeln.

Schlüsselwörter

Value Reporting, Shareholder Value, Unternehmensberichterstattung, Kapitalmarkt, Lagebericht, Pflichtpublizität, Wertschaffung, Informationsasymmetrie, Investitionsentscheidung, Business Reporting, wertorientiertes Management, Balanced Scorecard, Rechnungslegung

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema dieser Arbeit?

Die Seminararbeit behandelt den Aufbau und den praktischen Einsatz von Value Reporting-Systemen als wertorientierte Unternehmensberichterstattung.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf den Anforderungen an die moderne Rechnungslegung, theoretischen Modellen des Value Reporting sowie deren Umsetzung innerhalb und außerhalb der gesetzlichen Pflichtpublizität.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel besteht darin, den aktuellen Stand der Diskussion zum Value Reporting aufzuzeigen, verschiedene Modelle zu vergleichen und die Eignung des Lageberichts als Instrument dieser Berichterstattung zu prüfen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Forschungsbeiträge und der Auswertung von Standardsettern, um ein Systematisierung des Value Reporting vorzunehmen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung durch verschiedene Aufbaumodelle (Jenkins, Müller, Labhart) und die praktische Anwendung im Rahmen der deutschen Lageberichterstattung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Value Reporting, Shareholder Value, Informationsasymmetrie, Kapitalmarktorientierung und Lagebericht.

Inwiefern beeinflusst der „Jenkins-Report“ das Value Reporting?

Der Bericht liefert mit seinen vier Kernpostulaten eine wichtige Grundlage für die kundenorientierte Ausgestaltung des Business Reporting und die Berücksichtigung nicht-finanzieller Faktoren.

Wie unterscheidet sich das Labhart-Modell von anderen Ansätzen?

Labhart orientiert sich in seinem Modell stark am Konzept der Balanced Scorecard, um nicht-finanzielle Angaben konsequent in Kennzahlensysteme zu integrieren.

Welche Rolle spielt das Internet beim Value Reporting?

Das Internet wird als bevorzugtes Medium hervorgehoben, da es eine effiziente Gleichbehandlung aller Kapitalmarktteilnehmer ermöglicht und die Anpassung an individuelle Bedürfnisse erlaubt.

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Details

Title
Aufbau und Einsatz eines Value Reporting-Systems
College
University of Hamburg  (Institut für Wirtschaftsprüfung und Steuerwesen)
Course
Seminar zu ausgewählten Fragen aus Rechnungslegung, Wirtschaftsprüfung und Controlling
Grade
1,7
Author
Karsten Zeglen (Author)
Publication Year
2006
Pages
33
Catalog Number
V57536
ISBN (eBook)
9783638519823
ISBN (Book)
9783638665421
Language
German
Tags
Aufbau Einsatz Value Reporting-Systems Seminar Fragen Rechnungslegung Wirtschaftsprüfung Controlling
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Karsten Zeglen (Author), 2006, Aufbau und Einsatz eines Value Reporting-Systems, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/57536
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