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Quoniam tu solus sanctus. Portrait zum Satz aus der H-Moll Messe Johann Sebastian Bachs

Título: Quoniam tu solus sanctus. Portrait zum Satz aus der H-Moll Messe Johann Sebastian Bachs

Trabajo Escrito , 2005 , 14 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Patrick Hehmann (Autor)

Musicología - Otras
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Satzanalyse zur Bassarie "Quoniam tu solus sanctus" aus Johann Sebastian Bachs berühmten "H-Moll Messe". Form, Wort-Ton-Verhältnis, Instrumentierung und wissenschaftliche Einordnung der Bedeutung der Arie in den Gesamtkomplex der Messe.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1. Ziele der Hausarbeit

2. PRÄSENTATION DER ARIE QUONIAM TU SOLUS SANCTUS

2.1. Einordnung der Arie in das Gesamtwerk der H-Moll Messe

2.2. Textverteilung und Deutung

2.3. Instrumentation der Arie

3. SATZANALYSE QUONIAM TU SOLUS SANCTUS

3.1. Analyse der Gesamtform des Satzes

3.2. Analyse des Hornthemas

3.3. Weitere Gestaltungsmerkmale im Verlauf des Satzes

4. UMGANG MIT DER ARIE UND IHRE WIRKUNG

4.1. Umgang mit der Arie Quoniam tu solus sanctus

4.2. Wirkung der Arie

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit hat zum Ziel, die Arie Quoniam tu solus sanctus aus Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe hinsichtlich ihrer musikalischen Struktur, Instrumentierung und Wirkungsweise zu untersuchen und dabei auch den Ursprung der historisch teils kritischen Rezeption zu beleuchten.

  • Einordnung der Arie in den liturgischen und kompositorischen Kontext der h-Moll-Messe.
  • Analyse der musikalischen Form (Da-Capo-Struktur) und der thematischen Gestaltung.
  • Untersuchung der spezifischen Instrumentierung (Corno da caccia, Fagotte) und ihrer historischen Bedeutung.
  • Diskussion der ästhetischen Rezeption und der Wirkung des Satzes innerhalb des Gesamtwerks.

Auszug aus dem Buch

2.3. Instrumentation der Arie

Das instrumentale Trio aus in Terzen geführten Fagotten, dem Horn und dem Continuo ist eine nahezu einmalige Besetzung. Im Gesamtwerk Bachs ist bislang kein anderes Stück mit dieser markanten Instrumentierung bekannt. Es dürfte in der gesamten barocken Musik schwer sein, eine selbige auf zu finden.

Laut George B. Stauffer ist diese Besetzung ein Resultat aus den neuen Gegebenheiten, die Bach in Dresden vorfand. So standen Bach hier – anders als in Leipzig – fünf Fagottisten zur Verfügung, unter welchen sich Virtuosen wie Johann Gottfried Böhme, Jean Cadet und Caspar Ernst Quantz befanden. Während der sonntäglichen Messe nahmen in der Regel zwei bis drei von ihnen an der musikalischen Darbietung teil. Bereits Heinichen nutzte diese Gegebenheiten, wie man auf Abb.2.2., einem Auszug aus dem Quoniam tu solus sanctus aus der Missa Fidei, deutlich erkennen kann.

Auch die Nutzung des Corno da caccias deutet auf die neuen Verhältnisse in Dresden, denn das Horn war eine Spezialität der Dresdner und mit den erstklassigen Spielern Johann Adam Schindler und seinem Bruder Andreas besetzt. Auf Grund dieser Tatsache setzt Bach das Corno da caccia solo ein, was von Leipziger Handhabung abweicht, denn dort hatte er es in Dopplung gesetzt.

Bach schrieb 1733 die Hornstimme in D. Bereits der siebente Ton der Hornstimme verlangt mit dem notierten f² einen Ton, „der nicht zum Vorrat ihrer Naturtonreihe gehört“. Auf einem ventillosen Horn wie dem Corno da caccia wird dieser Ton durch „Stopfen“ erzeugt, da das Instrument seinerzeit natürlich keine Ventile besaß. Durch diese Handhabung erhielt der Ton eine völlig andere Klangfarbe.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Darstellung der Zielsetzung der Hausarbeit und ein kurzer Überblick über die geplanten Analyseschritte der Arie.

2. PRÄSENTATION DER ARIE QUONIAM TU SOLUS SANCTUS: Kontextualisierung der Arie innerhalb des Gloria-Hymnus, Untersuchung der Textverteilung sowie Analyse der einzigartigen Instrumentierung.

3. SATZANALYSE QUONIAM TU SOLUS SANCTUS: Detaillierte Betrachtung der Da-Capo-Form, des Hornthemas und weiterer kompositorischer Gestaltungsmerkmale wie Coloraturen.

4. UMGANG MIT DER ARIE UND IHRE WIRKUNG: Erläuterung der historischen Rezeptionsgeschichte und der ästhetischen Wahrnehmung der Arie durch Zeitgenossen und spätere Hörer.

Schlüsselwörter

h-Moll-Messe, Johann Sebastian Bach, Quoniam tu solus sanctus, Instrumentation, Corno da caccia, Fagott, Da-Capo-Form, Symmetrie, Musiktheorie, Satzanalyse, Gloria, Barockmusik, musikalische Rhetorik, Kompositionsgeschichte, Dresdner Hofmusik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Arie Quoniam tu solus sanctus aus Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe hinsichtlich ihrer musikalischen Struktur und Bedeutung.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der musikalischen Formanalyse, der besonderen Instrumentation mit Fagotten und Horn sowie der ästhetischen Wirkung des Stückes.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Kompositionstechnik Bachs in diesem speziellen Satz zu verstehen und die Gründe für die historisch teils kritische Rezeption der Arie wissenschaftlich aufzuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine musiktheoretische Formanalyse angewandt, die durch historische Quellen und musikwissenschaftliche Literatur (wie etwa von Blankenburg und Stauffer) gestützt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die formale Analyse der Da-Capo-Struktur, die Untersuchung des Hornthemas sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der Instrumentierung und dem historischen Umgang mit der Arie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören h-Moll-Messe, Instrumentierung, Corno da caccia, Satzanalyse, Formvollendung und barocke Musikkultur.

Warum war die Instrumentierung der Arie historisch umstritten?

Die Instrumentierung galt aufgrund ihrer ungewöhnlichen Besetzung und der spieltechnischen Herausforderungen, besonders für das ventillose Horn, als schwierig und wurde zeitweise als "Qual anzuhören" wahrgenommen.

Welche Rolle spielt das Horn in dieser Arie?

Das Corno da caccia agiert als "Künder der göttlichen Welt" und fungiert neben dem Bassisten als musikalischer Repräsentant Jesu Christi.

Wie deutet der Autor die Symmetrie im Satz?

Die Symmetrie wird als Verbildlichung der göttlichen Ordnung interpretiert, ein in der Barockzeit hochgeschätztes formvollendendes Gestaltungsmerkmal.

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Detalles

Título
Quoniam tu solus sanctus. Portrait zum Satz aus der H-Moll Messe Johann Sebastian Bachs
Universidad
University of Osnabrück
Curso
H-Moll Messe
Calificación
1,3
Autor
Patrick Hehmann (Autor)
Año de publicación
2005
Páginas
14
No. de catálogo
V57563
ISBN (Ebook)
9783638520027
ISBN (Libro)
9783638802550
Idioma
Alemán
Etiqueta
Quoniam Portrait Satz H-Moll Messe Johann Sebastian Bachs H-Moll Messe
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Patrick Hehmann (Autor), 2005, Quoniam tu solus sanctus. Portrait zum Satz aus der H-Moll Messe Johann Sebastian Bachs, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/57563
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