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Existenzgründungsfinanzierung unter Berücksichtigung öffentlicher Finanzhilfen

Title: Existenzgründungsfinanzierung unter Berücksichtigung öffentlicher Finanzhilfen

Seminar Paper , 2005 , 18 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Diplom-Betriebswirt Timo Werner (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Der Start in die Selbstständigkeit ist trotz einer guten Geschäftsidee mit immensen Schwierigkeiten verbunden, denn den meisten Jungunternehmern fehlt Startkapital. Kein Grund jedoch, dafür, ein gut durchdachtes Vorhaben aufzugeben, da der Staat und die Länder den Existenzgründern mit zahlreichen Förderprogrammen, in Form von öffentlichen Finanzhilfen, unter die Arme greifen. „Fördermittel sind finanzielle Mittel oder Bürgschaften, die Unternehmen von den Kommunen, den Ländern, dem Bund oder der Europäischen Union für bestimmte Zwecke zur Verfügung gestellt werden, z.B. für Unternehmensgründung…“
In Deutschland existieren hunderte von Förderprogrammen, die sich der Unterstützung von Existenzgründern verschrieben haben. Unter Existenzgründung wird die Neugründung bzw. die Übernahme eines Unternehmens aber auch das eingehen einer tätigen Beteiligung ver-standen. Ziel der folgenden Arbeit soll es sein, die wichtigsten Programme, die Existenz-gründern im Rahmen einer Neugründung zur Verfügung stehen, zu erläutern. Nach einer kurzen Diskussion über die Motive, warum der Staat Gründer fördert, werden zunächst die Förderprogramme des Bundes vorgestellt. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Vergabe von zinsgünstigen Darlehen. Im Folgenden wird als weiteres Fördermittel noch die Gewährung von Zuschüssen behandelt. Im weitern Verlauf sollen zudem die Fördermöglich-keiten des Landes Baden – Württemberg vorgestellt werden. Auch hier liegt wiederum der Schwerpunkt der Arbeit auf dem Fördermittel des zinsvergünstigten Darlehens. Auf eine Beschreibung der Fördermöglichkeiten durch die Europäische Union wird verzichtet, da diese Programme für den durchschnittlichen Existenzgründer wenig geeignet sind. Zum einen sind Informationen zu den ausgeschriebenen Programmen schwer zugänglich und zum anderen ist das Antragsverfahren meist kompliziert und sehr zeitaufwendig . Den Schluss bildet abschließend ein kurzes Fazit, worin unter anderem das Hausbankprinzip bei der Vergabe öffentlicher Finanzhilfen kritisch betrachtet werden soll.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Argumente für Gründungsförderung in Deutschland

3. Förderungsmöglichkeiten durch den Bund

3.1 Zinsvergünstigte Darlehen

3.1.1 Unternehmerkapital

3.1.2 ERP-Kapital für Gründung

3.1.3 Unternehmerkredit für Existenzgründer

3.1.4 KfW – Stargeld

3.1.5 Mikro - Darlehen

3.2 Zuschüsse des Bundes - KfW – Gründercoaching

4 Förderprogramme des Landes Baden – Württemberg

4.1 GuW – Darlehen für Gründung und Festigung

4.2 Beteiligung zur Existenzgründung

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die zentralen öffentlichen Förderprogramme für Existenzgründer in Deutschland zu erläutern und deren Funktionsweise sowie die damit verbundenen Bedingungen für Gründer transparent zu machen.

  • Überblick über Förderinstrumente des Bundes (zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse)
  • Bedeutung und Analyse spezifischer Förderprogramme des Landes Baden-Württemberg
  • Kritische Betrachtung des Hausbankprinzips bei der Vergabe öffentlicher Finanzhilfen
  • Darstellung von Mezzanine-Kapital als Finanzierungsalternative für den Mittelstand
  • Analyse der Voraussetzungen zur Inanspruchnahme staatlicher Unterstützung

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Das Unternehmerkapital

Das Unternehmerkapital ist ein Förderprogramm, das die Vergabe von Nachrangdarlehen an Existenzgründer und bestehende Unternehmen ermöglicht. Nachrangdarlehen gehören zur Gruppe der mezzaninen Finanzierungsinstrumente.12 Der Eigenmittelcharakter ist insbesondere durch den Verzicht auf Sicherheiten und durch die nachrangige Haftung gewährleistet.13 Aus diesem Grund wird die Bonität des Unternehmens gegenüber weiteren Kapitalgebern verbessert und ermöglicht somit über diesen Weg die Aufnahme von weiterem Fremdkapital. Das Unternehmerkapital gliedert sich in drei Bausteine.14

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik des fehlenden Startkapitals für Existenzgründer ein und skizziert das Ziel der Arbeit, die wichtigsten staatlichen Förderprogramme für Neugründungen vorzustellen.

2. Argumente für Gründungsförderung in Deutschland: Dieses Kapitel begründet die Notwendigkeit staatlicher Gründungsförderung durch die Stärkung des Wettbewerbs, die Förderung von Innovationen und die Schaffung neuer Arbeitsplätze.

3. Förderungsmöglichkeiten durch den Bund: Hier werden die zentralen Förderinstrumente des Bundes, unterteilt in zinsgünstige Darlehen der KfW und Zuschussprogramme wie das Gründercoaching, detailliert beschrieben.

4 Förderprogramme des Landes Baden – Württemberg: Dieses Kapitel widmet sich spezifischen landeseigenen Programmen, insbesondere der GuW, und erläutert ergänzende Möglichkeiten zur Beteiligungsfinanzierung.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Vielfalt der Programme zusammen, kritisiert das Hausbankprinzip und diskutiert die zunehmende Bedeutung von Mezzanine-Kapital für die Finanzierungskultur im Mittelstand.

Schlüsselwörter

Existenzgründung, öffentliche Finanzhilfen, KfW, Förderprogramme, Unternehmerkredit, zinsgünstige Darlehen, Hausbankprinzip, Mezzanine-Kapital, Nachrangdarlehen, Gründercoaching, Baden-Württemberg, Startkapital, Finanzierung, Bonität, KMU

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Finanzierung von Existenzgründungen unter besonderer Berücksichtigung der in Deutschland verfügbaren öffentlichen Förderprogramme.

Welche Themenfelder sind zentral?

Zentrale Themen sind die verschiedenen Instrumente wie zinsgünstige Darlehen, Zuschüsse, Bürgschaften und Mezzanine-Finanzierungen für Gründer.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Gründern einen Überblick über die relevanten Programme des Bundes und des Landes Baden-Württemberg zu geben und die Abläufe der Beantragung, insbesondere das Hausbankprinzip, zu erklären.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse und strukturierte Aufarbeitung bestehender Förderrichtlinien und finanzwirtschaftlicher Konzepte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Bundesprogramme (Darlehen und Zuschüsse) sowie der landesspezifischen Programme Baden-Württembergs inklusive Beteiligungsmöglichkeiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Existenzgründung, KfW, Hausbankprinzip, Förderdarlehen und Mezzanine-Kapital.

Was ist das "Hausbankprinzip" und warum wird es kritisiert?

Das Hausbankprinzip besagt, dass Fördergelder über die Hausbank beantragt werden müssen. Kritisiert wird es, da Banken bei der Prüfung oft denselben strengen Maßstab wie bei eigenen Krediten anlegen und aufgrund geringer Zinsmargen wenig Anreiz haben, die Förderdarlehen aktiv zu vermitteln.

Welchen Vorteil bietet das Unternehmerkapital für Gründer?

Es bietet den Vorteil des Eigenmittelcharakters durch Nachrangigkeit und Verzicht auf Sicherheiten, was die Bonität des Gründers gegenüber anderen Kapitalgebern stärkt.

Was ist die Voraussetzung für die Inanspruchnahme von Förderkrediten?

Neben einer tragfähigen Geschäftsidee wird in der Regel eine ausreichende fachliche und kaufmännische Qualifikation des Gründers vorausgesetzt sowie ein Mindestmaß an unternehmerischer Entscheidungsfreiheit.

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Details

Title
Existenzgründungsfinanzierung unter Berücksichtigung öffentlicher Finanzhilfen
College
Pforzheim University
Course
Kapitalmarktfinanzierung
Grade
2,0
Author
Diplom-Betriebswirt Timo Werner (Author)
Publication Year
2005
Pages
18
Catalog Number
V57623
ISBN (eBook)
9783638520140
ISBN (Book)
9783638665452
Language
German
Tags
Existenzgründungsfinanzierung Berücksichtigung Finanzhilfen Kapitalmarktfinanzierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom-Betriebswirt Timo Werner (Author), 2005, Existenzgründungsfinanzierung unter Berücksichtigung öffentlicher Finanzhilfen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/57623
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