Bloggen für die Bundestagswahl - Weblogs im Bundestagswahlkampf 2005


Hausarbeit (Hauptseminar), 2006

26 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition „Weblog“
2.1. Weblog-Nutzer

3. Weblogs im modernen Bundestagswahlkampf
3.1. Weblogs als nützliches Wahlkampfinstrument
3.1.1. Weblogs und Personalisierung
3.1.2. Themenorientierung von Weblogs
3.1.3. Weblogs und Agenda-Setting
3.1.4. Weblogs als Mobilisierungsinstrument
3.2. Herausforderungen an Parteien und Politiker

4. Wahl-Blogging in Deutschland
4.1. Die Blogosphäre des Bundestagswahlkampfes 2005
4.1.1. Individuelle und unabhängig geführte Parlarmentarier-Blogs
4.1.2. Parlamentarier-Blogs unter dem Dach kommerzieller Anbieter
4.1.3. Grassroot-Weblogs

5. Ausblick

6. Bibliographie

1. Einleitung

Als Bundeskanzler Schröder im Mai 2005 nach der verlorenen Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen Neuwahlen ankündigte, rüsteten sich nicht nur sämtliche Bundesparteien und die überraschte Nation für einen Wahlkampf sondern auch das Internet formierte sich. Innerhalb kürzester Zeit entstand in der deutschsprachigen Cybersphäre ein neues „Netz im Netz“ - die Wahl-Blogosphäre 2005.

Parteimitglieder, Abgeordnete, Journalisten sowie interessierte Bürger begannen gleichermaßen damit, in Weblogs über die bevorstehende Wahl zu schreiben. Sachverhalte wurden kommentiert, Meinungen ausgetauscht und Personen und Themen eingehend erörtert. Das Volk diskutierte und seine Vertreter allen voran.

Während Weblogs in den USA schon zum politischen und medialen Alltag gehören, befinden sie sich in Deutschland noch am Anfang ihrer Etablierung. Spätestens im Jahre 2004 als Howard Dean in den Vorwahlen durch sein Weblog mehrere Millionen Dollar Spenden sammeln und mehrere tausend Freiwillige mobilisieren konnte, wurden Weblogs auch in Deutschland als viel versprechendes Wahlkampfinstrument entdeckt.

Ich stelle die These auf, dass entgegen aller Kritiker, die Weblogs als eine kleine weitere Spielerei des Cyberspaces bewerten, ein enormes Potenzial besitzen, welches in kommenden Wahlkämpfen zunehmend an Bedeutung gewinnen wird.

Die vorliegende Hausarbeit wird sich mit „Wahlkampf-Weblogs“ auseinandersetzen, zuvor Definition und allgemeine Informationen liefern und die Vorteile in Bezug auf Wahlkampagnen dieser neuen Art von Online-Veröffentlichung aufzeigen. Allerdings müssen sie Politiker und Parteien auch gewissen Regeln unterwerfen und stehen vor Herausforderungen. Auch das werde ich eingehend beleuchten. Weblogs kamen im deutschen Wahlkampf 2005 auf vielerlei Arten zum Einsatz. Ich werde die Wahl-Blogosphäre näher untersuchen und bewerten. Ich werde herausstellen, dass Weblogs schon heute Einfluss auf die deutsche Medienlandschaft nehmen und auch von den deutschen Parteien mehr und mehr in ihre Kommunikationsstrategien einbezogen werden. Weblogs können und werden in Zukunft aktives Agenda-Setting betreiben und die Massenmedien beeinflussen.

Diese Entwicklung steht in Deutschland zwar noch am Anfang, jedoch wird es sich langfristig gesehen, keine deutsche Bundespartei erlauben können, diesen Trend zu missachten.

2. Definition

Bei der Bezeichnung „Weblog“ handelt es sich generell um ein Kunstwort, welches aus den beiden Begriffen „Web“ und „Logbuch“ entstand. Roland Abold gibt in seiner Studie „Wahlkampf in der Blogosphäre“ folgende Definition:

„[Bei Weblogs oder auch Blogs] handelt [es] sich […] um regelmäßig aktualisierte Webseiten, die insbesondere Texte in umgekehrt chronologischer Reihenfolge darstellen.“[1]

Aufgrund ihrer einfachen Handhabung haben Weblogs innerhalb der letzten Jahre massiv an Beliebtheit hinzugewonnen. Ohne technische Kenntnisse und mit geringem zeitlichem Aufwand können Texte, Artikel, Meinungen, Bilder, Videos etc. veröffentlicht werden. Blogger wie Weblog-Autoren sich selbst nennen, nutzen ihren Blog als Journal und halten dort „Fundstücke aus dem Web fest, kommentieren sie, berichten von eigenen Erfahrungen, reflektieren, entwickeln Gedanken und Konzepte.“[2] Somit entsteht ein fortlaufendes Archiv aus einzelnen, datierten Einträgen. Blogger lesen und beziehen sich auf Einträge aus anderen Weblogs, tauschen Informationen und diskutieren Themen. Hinzu kommt, dass andere Leser gleichzeitig an dieser Kommunikation teilhaben können, indem sie veröffentlichte Einträge kommentieren. Zusätzlich zu dieser Kommentarfunktion werden Verknüpfungen zu anderen Webseiten mit ähnlichen Inhalten gesetzt und Weblog-Autoren verlinken sich untereinander. Dies bietet den Lesern die Möglichkeit, Diskussionen in den verschiedensten Weblogs zu verfolgen und selbst Beiträge hinzuzufügen. Um einen Weblog und seinen Autor herum existiert demnach ein Ökosystem von Lesern, Kommentatoren und anderen Weblog-Autoren. Es ist folglich Informationsspeicher und Kommunikationsplattform zugleich.[3] Die Gesamtheit aller Weblogs wird als Blogosphäre bezeichnet.

Die ersten Weblogs entstanden schon Mitte der Neunziger Jahre, etablierten sich allerdings zunächst nur im Internet-Untergrund.[4] „Erst als Internetdienstleister die technischen Aspekte von Layout und Veröffentlichung automatisierten und für die Nutzer zum Teil kostenfrei zur Verfügung stellten, gewann diese Form der Online-Veröffentlichung sprunghaft an Beliebtheit.“[5]

Weltweit befinden sich Weblogs in einem rasanten Wachstum. 2004 verkündete der Branchendienst Technorati, dass weltweit von circa 2,5 Millionen Weblogs auszugehen sei.[6] Ein Jahr später im November 2005 schätzte man die Zahl schon auf 18 Millionen und wiederum drei Monate später stieg die Zahl der Blogs auf mehr als 25 Millionen.[7] Wie die FAZ am 16. Januar 2006 titelte: „Jede Sekunde ein neues Blog“.[8]

2.1. Weblog-Nutzer

Weblogs und Blogosphäre sind Teil einer Subkultur. Zwar haben 65 Prozent der deutschen Bevölkerung einen Internetzugang,[9] und die Mehrheit aller Internetnutzer (75%) kennt den Begriff Weblog an sich, allerdings ist die eigentliche Nutzung noch vergleichsweise gering. 20 Prozent nutzen Blogs gelegentlich als Informationsquelle, 4 Prozent regelmäßig. 12 Prozent der Internet-User betreiben selbst ein Weblog, jedoch ergänzt nur ein geringer Teil (2%) ihr Angebot mindestens einmal pro Woche und gehört damit zu den aktiven Weblog-Betreibern.[10]

Der „typische Blogger“ ist „ein etwa 30jähriger Mann mit hoher formaler Bildung, der das Internet seit mehr als fünf Jahren nutzt und in der Woche etwa zehn bis zwanzig Stunden online ist.“[11]

Das Nutzerprofil von Polit-Bloggern, d.h. Weblognutzer, welche einen eigenen Politik-Blog betreiben bzw. andere Politik-Blogs besuchen, ist ähnlich. Wie der Lehrstuhl für Politikwissenschaft II der Universität Bamberg in Kooperation mit dem Bamberg Centrum für Europäische Studien herausfand, ist auch hier die Mehrheit männlich (knapp 80 Prozent), 34 Jahre oder jünger, verfügt über Abitur oder ein abgeschlossenes Studium, surft mehr als 14 Stunden im Internet und interessiert sich stark bzw. sehr stark für Politik.[12] Hinsichtlich der politischen Ausrichtung zeigt sich laut Studie eine deutliche Orientierung der Blogger zu den eher linken Parteien.

„Sowohl SPD und die Grünen als auch die PDS schneiden bei den Nutzern von politischen Weblogs deutlich besser ab, als bei den anderen Internetnutzern. Am deutlichsten fällt der Unterschied jedoch bei den Wahlabsichten zugunsten von CDU/CSU ins Auge. Während die beiden Unionsparteien bei den Nicht-Bloggern auf knapp 40 Prozent kommen, würden ganze 14 Prozent der Weblog-Autoren für diese Partei stimmen.“

3. Weblogs im modernen Bundestagswahlkampf

Andere Länder, wie beispielsweise die USA oder Großbritannien beweisen, dass diese Art der Internetkommunikation im Wahlkampf sehr erfolgreich eingesetzt werden kann.

Das Werben um Wählerstimmen ist seit den neunziger Jahren für deutsche Parteien schwieriger geworden. Vor allem der Wandel des Wählerverhaltens erschwert den Parteien den Wahlkampf. „Parteibindungen haben nachgelassen, das Vertrauen zu den Spitzenpolitikern ist für Wählerinnen und Wähler wichtiger geworden als die politische Programmatik. Die Zahl der Nichtwähler ist gestiegen, die Stimmabgabe erfolgt häufig spontan, wechselhaft und von persönlichen kurzfristigen Stimmungen beeinflusst.“[13]

Studien belegen, dass sich Parteien in ihren Wahlkämpfen neue Wege und Kommunikationsformen suchen müssen. „Der Wahlkampf der Zukunft ist dialogisch“ folgert Dialogexpertin und ehemalige Präsidentin des Deutschen Direktmarketing Verbandes (DDV) Kerstin Plehwe. Einer Umfrage der Initiative ProDialog in Zusammenarbeit mit Infratest Dimap zu folge, fühlten sich über 70 Prozent der Wahlberechtigten in Deutschland nicht durch TV- und Plakatwerbung der Parteien animiert, an der Bundestagswahl teilzunehmen.[14] „Dieses Ergebnis zeigt“, so Plehwe, „dass neue Wege in der Kommunikation von Parteien mit Wählerinnen und Wählern dringend gefordert sind. Gerade weil die politischen Zusammenhänge zum Teil kompliziert sind, müssen Parteien heute den ständigen Dialog mit den Bürgern suchen“.[15] Weblogs bieten hierfür gute Mittel und Möglichkeiten, denn durch sie ist der direkte Dialog zwischen Bürger und Politik durchführbar.

Ferner verbinden Weblogs eine Vielzahl von Gegebenheiten, die in einer Wahlkampagne unerlässlich sind: Personalisierung, Authentizität, Aktualität und Interaktion.

In ihren eigenen Weblogs können Parteien und Politiker ortsunabhängig, ungefiltert und ohne Zeitverzug ihre Standpunkte veröffentlichen.[16] Gleichzeitig können Abgeordnete fern ab von den üblichen Massenmedien sich selbst und ihre Themen vorstellen, mit interessierten Bürgern in Kontakt kommen und diskutieren. In den folgenden Kapiteln werde ich die Vorteile, welche Weblogs in einer Wahlkampfphase bieten, näher schildern und erläutern.

3.1. Weblogs als nützliches Wahlkampfinstrument

3.1.1. Weblogs und Personalisierung

Durch ihren Tagebuchstil besitzen Weblogs den Vorteil des Personalisierungscharakters, welchen Politiker für sich nutzen können. Christoph Coenen stellt in seiner Analyse über Polit-Weblogs heraus:

„Zum einen kann durch die Mischung von Ernstem und Unernstem, Politischem und Privatem der Parlamentarier oder Kandidat seine Persönlichkeit herausstellen, also versuchen auch als Person zu überzeugen und nicht nur als Vertreter seiner Partei.“[17]

Dieses vermochte in der Vergangenheit besonders gut die EU-Kommissarin Margot Wallström zu bewerkstelligen (vgl. http://weblog.jrc.cec.eu.int/page/wallstrom). Ihr Weblog besitzt eine starke „Human Touch“-Komponente. So scherzte sie unter anderem über ihre Figurprobleme oder berichtete über ihren unerfüllten Wunsch nach einer Tochter. Eine mutige aber sehr erfolgreiche Kommunikationsstrategie. Wallströms Blog gehört mit seinen durchschnittlich circa 3000 Leser pro Tag (das Tagesmaximum kann bei 12.000 liegen) zu den populärsten Abgeordneten-Weblogs in Europa.[18]

Politiker in Deutschland könnten sich an ihrem Beispiel orientieren und somit auch mehr Bürgernähe und Menschlichkeit demonstrieren. Gleichzeitig könnten sie darauf hoffen, durch interessante Beiträge eine eigene Online-Leserschaft zu gewinnen, die sich zu einem festen Ansprechpartner entwickeln könnte. Parallel würden diese Besucher als „Multiplikator“ dienen, durch Netzpropaganda weitere Internetnutzer anlocken, dem Abgeordneten eine wachsende Aufmerksamkeit bescheren. Das Weblog könnte so als ertragreiche Wahlkampfplattform dienen.

[...]


[1] Abold, Roland. (2005): Wahlkampf in der Blogosphäre – Weblogs im Vorfeld der Bundestagswhl 2005. BACES. Discussion Papers, Nr. 9. Bamberg, S. 1-2

[2] Lehmann, Kai, Schetsche, Michael. Die Google-Gesellschaft. Vom digitalen Wandel des Wissens. transcript Verlag. Bielefeld. 2005, S. 90-91

[3] vgl. Lehmann, Kai. S. 91

[4] Walker, Jill, 2005, Weblog and Cyberpunk, definitions for the Routledge Encyclopedia of Narrative Theory. Online-Veröffentlichung: http://huminf.uib.no/%7Ejill/archives/blog _theorising/final_version_of_weblog_ definition.html Stand: 31.01.06

[5] Roland, Abold, S. 2

[6] Ferguson, R.; Howell, M. (2004): Political Blogs – Craze of Conventions? Hansard Society. Online-Veröffentlichung: http://www.hansardsociety.org.uk/assets/Final_Blog_Report_.pdf Stand: 24.01.06

[7] F.A.Z. (2005): Internet Blogger spielen mit ihrem Arbeitsplatz. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.11.05, Nr. 254, Seite 14. Online verfügbar: http://www.faz.net/s/RubE2C6E0BCC2F04DD787CDC274993E94C1/ Doc~E826D0E4778274342865BD1E1BB8519AC~ATpl~Ecommon~Scontent.html Stand: 24.01.06

[8] F.A.Z. (2006): Jede Sekunde ein neues Blog. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.01.06, Nr. 13, Seite 19. Online verfügbar: http://www.faz.net/s/RubE2C6E0BCC2F04DD787CDC274993E94C1/Doc~E8607 DE338CA2469FBEAEB1F89C3F4905~ATpl~Ecommon~Scontent.html Stand: 24.01.06

[9] Forschungsgruppe Wahlen Online (2006): Internet-Strukturdaten. Repräsentative Umfrage - IV. Quartal 2005. Forschungsgruppe Wahlen Online GmbH. Online-Veröffentlichung: www.forschungsgruppe.de Stand: 24.01.06

[10] 21. W3B-Studie [online verfügbar: http://www.w3b.org/ergebnisse/w3b21/ (Stand: 1.2.06)]

[11] Schmidt, Jan; Wilbers, Martin (2006): Wie blogge ich?! Erste Ergebnisse der Weblogumfrage 2005. In: Berichte der Forschungsstelle „Neue Kommunikationsmedien“, Nr. 06-01. Online-Veröffentlichung: http://www.fonk-bamberg.de Stand: 01.02.06

[12] vgl. Abold, Roland. S. 4

[13] Korte, Karl-Rudolf (2003): Wahlen in der Bundesrepublik. 4. Aufl. Bundeszentrale für politische Bildung. Bonn, S. 112

[14] Initiative ProDialog. Klassische Wahlwerbung animiert nicht zum Urnengang. Pressemitteilung vom 17.08.05 [online verfügbar: http://www.prodialog.org/downloads/presse/Pressemitteilung-Wahlwerbung-05-08-2005.pdf (Stand: 04.02.06) ]

[15] Initiative ProDialog.

[16] Heltsche, Maren (2005): Bloggen für die Bundestagswahl, Juli bis September 2005. AUSSCHNITT Medienbeobachtungs Agentur. Online-Veröffentlichung: www.ausschnitt.de Stand: 18.12.05

[17] vgl. Coenen, Christopher (2005): Weblogs als Mittel der Kommunikation zwischen Politik und Bürgern –Neue Chancen für E-Demokratie? In: Schmidt, Jan / Schönberger, Klaus / Stegbauer, Christian (Hrsg.): Erkundungen des Bloggens. Sozialwissenschaftliche Ansätze und Perspektiven der Weblogforschung. Sonderausgabe von kommunikation@gesellschaft, Jg. 6. Online-Publikation:

http://www.soz.uni-frankfurt.de/K.G/B5_2005_Coenen.pdf. S. 13

[18] Coenen, Christopher, S. 3

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Bloggen für die Bundestagswahl - Weblogs im Bundestagswahlkampf 2005
Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen  (Sozialwissenschaftliche Fakultät)
Veranstaltung
Hauptseminar Politik
Note
1,0
Autor
Jahr
2006
Seiten
26
Katalognummer
V57665
ISBN (eBook)
9783638520461
Dateigröße
738 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bloggen, Bundestagswahl, Weblogs, Bundestagswahlkampf, Hauptseminar, Politik
Arbeit zitieren
Monika Herold (Autor), 2006, Bloggen für die Bundestagswahl - Weblogs im Bundestagswahlkampf 2005, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/57665

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