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Grobstrukturen der Standardsoftware SAP R/3 am Beispiel einer einfachen funktionsübergreifenden Prozesskette

Title: Grobstrukturen der Standardsoftware SAP R/3 am Beispiel einer einfachen funktionsübergreifenden Prozesskette

Seminar Paper , 2001 , 20 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Josef Partenhauser (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Die Standardsoftware SAP R/3 wird im betriebswirtschaftlichen Bereich häufig als der ultimative Alleskönner bezeichnet. Das System soll allen nur denkbaren Anforderungen eines Unternehmens, unabhängig von Unternehmensziel und Branche, gerecht werden, zu Kosteneinsparungen führen, alle betriebliche Bereiche integrieren und darüber hinaus noch internationale Besonderheiten berücksichtigen. Obgleich SAP R/3 versucht all diesen Anforderungen gerecht zu werden, zeichnen diese generellen Aussagen ein unscharfes Bild von dieser Standardsoftware, welches insbesondere bei Laien falsche Vorstellungen und Erwartungen hervorruft.
Ziel dieser Ausarbeitung ist es durch Beschreibung der Grobstrukturen von SAP R/3 einen globalen Überblick über die Fähigkeiten dieser Standardsoftware zu geben. Durch die sequenzielle Beschreibung einer funktionsbereichsübergreifenden Prozesskette, sollen dem Leser Abhängigkeiten zwischen unterschiedlichen Programmbestandteilen verdeutlicht werden und der Bezug zur betrieblichen Praxis hergestellt werden.

Im Verlauf der Bearbeitung werden dann im Einzelnen diese Fragestellungen erläutert:
· Wie ist die Standardsoftware SAP R/3 strukturiert?
· Wie arbeiten einzelne Funktionsbereiche eines Unternehmens in einer einfachen Prozesskette zusammen?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

A. SAP R/3 – Vorstellungen und Erwartungen

B. Grobstrukturen von SAP R/3

1. Basisinformationen zur SAP AG und SAP R/3

1.1. SAP AG

1.2. Standardsoftware SAP R/3

2. Grundlagenwissen zum Softwarekonzept SAP R/3

2.1. Modulkonzept in SAP R/3

2.2. Aufgabengebiete der einzelnen Module

2.3. Grundlagen der Organisationsschlüssel in SAP R/3

3. Zusammenspiel der Module SD, MM und FI in einer funktionsbereichsübergreifenden Prozesskette

3.1. Benötigte Grundlagendaten

3.2. Kundenbestellung und Auftragsbestätigung

3.3. Materialbestellung bei Lieferanten und Lieferung der Waren

3.4. Rechnungsstellung von Lieferanten und Zahlungsoptionen

3.5. Lieferung, Rechnungsstellung an Kunden und Bezahlung

C. SAP R/3 – Der Eisberg im Ozean

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Studienarbeit verfolgt das Ziel, einen globalen Überblick über die Grobstrukturen der Standardsoftware SAP R/3 zu vermitteln und das Zusammenspiel der einzelnen Module anhand einer funktionsbereichsübergreifenden Prozesskette in der betrieblichen Praxis zu verdeutlichen.

  • Grundlagen zur SAP AG und zum Softwarekonzept von SAP R/3
  • Strukturierung und Modulkonzept der Anwendung
  • Methodik der Organisationsschlüssel zur Abbildung der Unternehmensstruktur
  • Verknüpfung der Module SD, MM und FI in einem beispielhaften Workflow

Auszug aus dem Buch

3.1. Benötigte Grundlagendaten

Die in Abbildung 3 dargestellte Prozesskette setzt die Existenz von einigen Grunddaten voraus. Hier werden im wesentlichen Lieferanten-, Kunden- und Materialdaten unterschieden.

Lieferantendaten werden, wie bereits oben erwähnt, im Modul MM gepflegt, Teilbereiche können aber auch im Modul FI eingegeben oder verändert werden. Diese Option erhöht zum einen den Komfort bei der Eingabe, steigert aber auf der anderen Seite die Komplexität der Beziehungen zwischen den Modulen – was auch zu überraschenden und schwer zu lokalisierenden Fehlern führen kann.

Lieferanten- bzw. Kreditorendaten werden auf unterschiedlichen Ebenen in einer Vielzahl von Modulen gespeichert. Auf Mandantenebene werden allgemeine Daten wie z.B. Name und Anschrift gespeichert. Auf Ebene der Company Codes werden Daten gespeichert die Geschäftvorfälle im Rechnungswesen betreffen. Beispiele hierfür wären Zahlungsströme und Korrespondenz. Lieferantendaten die das Modul MM an sich betreffen werden auf Ebene der Einkaufsorganisation (Purchase Organisation) verwaltet. Wird ein neuer Lieferant angelegt, können in der Eingabemaske auch modulübergreifend Daten eingepflegt werden. Die Grundprinzipien für Lieferantendaten sind auch auf Material- und Kundendaten anwendbar.

Zusammenfassung der Kapitel

A. SAP R/3 – Vorstellungen und Erwartungen: Das Kapitel führt in die Thematik ein, hinterfragt kritisch die hohen Erwartungen an SAP R/3 als "Alleskönner" und definiert die zentralen Begriffe Standardsoftware und Modul.

B. Grobstrukturen von SAP R/3: Hier werden die Unternehmenshistorie der SAP AG, das Softwarekonzept sowie die modulare Struktur und die methodischen Grundlagen der Organisationsschlüssel im System erläutert.

C. SAP R/3 – Der Eisberg im Ozean: Dieses abschließende Kapitel reflektiert die Komplexität des Systems, betont die enorme Bedeutung der Integration und verdeutlicht die langfristige Bindung eines Unternehmens an die SAP-Architektur.

Schlüsselwörter

SAP R/3, Standardsoftware, Modulkonzept, Integration, Prozesskette, SD, MM, FI, Organisationsschlüssel, Customizing, Lieferantendaten, Kundendaten, Materialdaten, Rechnungswesen, Logistik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Grobstrukturen der Standardsoftware SAP R/3 und illustriert deren Funktionsweise anhand einer konkreten Prozesskette zwischen verschiedenen betrieblichen Funktionsbereichen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Modulkonzept von SAP, der systeminternen Abbildung von Organisationsstrukturen mittels Organisationsschlüsseln und der Integration von Logistik- und Finanzmodulen.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Das Ziel ist es, dem Leser ein grundlegendes Verständnis für die Systemstruktur von SAP R/3 zu vermitteln und die Abhängigkeiten zwischen den Modulen in der betrieblichen Praxis aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die sequenzielle, deskriptive Analyse einer funktionsbereichsübergreifenden Prozesskette, um komplexe Systemabhängigkeiten verständlich darzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Modulkonzepts, die Erläuterung von Organisationsschlüsseln und die detaillierte Beschreibung eines Workflows vom Kundenauftrag bis zur Bezahlung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie SAP R/3, Modulkonzept, Prozessintegration, SD/MM/FI-Schnittstellen und Organisationsmanagement beschreiben.

Warum ist die Komplexität von SAP R/3 sowohl eine Stärke als auch eine Schwäche?

Die Komplexität ermöglicht eine extrem hohe Flexibilität und Funktionsvielfalt für nahezu alle Unternehmensszenarien, erschwert jedoch gleichzeitig das Verständnis des Gesamtsystems und die Fehlerlokalisierung.

Welche Rolle spielen die Organisationsschlüssel in SAP R/3?

Sie dienen dazu, die reale Unternehmenshierarchie (wie Mandant, Buchungskreis und Geschäftsbereich) im System abzubilden, um eine konsistente Datenhaltung und Sichtweise auf Geschäftsdaten zu ermöglichen.

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Details

Title
Grobstrukturen der Standardsoftware SAP R/3 am Beispiel einer einfachen funktionsübergreifenden Prozesskette
College
University of the Federal Armed Forces München  (Betriebswirtschaft (FH))
Course
Unternehmensführung
Grade
1,3
Author
Josef Partenhauser (Author)
Publication Year
2001
Pages
20
Catalog Number
V577
ISBN (eBook)
9783638103909
ISBN (Book)
9783638755931
Language
German
Tags
SAP R/3 Einführung Modul Standardsoftware SAP R/3 Modul Module Prozesskette SD MM
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Josef Partenhauser (Author), 2001, Grobstrukturen der Standardsoftware SAP R/3 am Beispiel einer einfachen funktionsübergreifenden Prozesskette, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/577
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