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Arthur Miller "The Crucible" und eine Analyse John Proctors Sozialgefüges."

Title: Arthur Miller "The Crucible" und eine Analyse John Proctors Sozialgefüges."

Term Paper (Advanced seminar) , 2006 , 25 Pages , Grade: 2,6

Autor:in: Anett Senftleben (Author)

English Language and Literature Studies - Literature
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Das Drama The Crucible spielt 1692 in Salem und erstreckt sich über einen Zeitraum von Frühjahr bis Herbst. Eine Gruppe von Mädchen um Abigail Williams wird beim Tanzen im Wald bei Nacht von Reverend Parris beobachtet. Daraufhin bricht eine Teufelshysterie aus, anfangs wird Angst vor seinen Gegnern und den schauspielerischen Einlagen der Mädchen geschürt. Die erste Anklage der Mädchen erfolgt aus der Not heraus. Nachdem nächtlichen Tanzen im Wald liegt Betty krank im Bett und Parris drängt die Mädchen zu einer Erklärung. Er glaubt Abigail nicht als sie ihm sagt, dass das nur zu Spaß war. Durch sein Drängen belasten sie Tituba. Alle Anschuldigungen, die dieser folgen, machen die Mädchen aus Spaß. Aus Angst vor der Verurteilung zum Tode gestehen sie einen Pakt mit dem Teufel geschlossen zu haben. Die Hysterie kann nicht mehr gestoppt werden. Millers zentrales Thema ist die gescheiterte Ehe des John Proctors, der seine Frau zuvor mit seiner Dienstmagd Abigail Williams betrogen hat. Als seine Frau davon mitbekommt, kündigt sie Abigails Arbeitsverhältnis. Daraufhin rächt sich Abigail, indem sie Mrs. Proctor der Ketzerei bezichtigt, mit dem Ziel Mr. Proctor für sich zu gewinnen. Miller schreibt in seiner Biographie, dass er die Anregung zum zentralen Thema der gescheiterten Ehe des John Proctors aus Charles W. Upham`s Meisterwerk aus dem 19. Jahrhundert Salem Witchcraft bezogen hat. Er benutzt in The Crucibledie Hexenjagd, um auf die Kommunistenverfolgung in Amerika am Anfang der 50er Jahre durch den Senator McCarthy aufmerksam zu machen. In seiner Biographie schreibt er, dass er durch Marion Starkey`s The Devil in Massechuttes die Erinnerungen an seinen Geschichtsunterricht über die Geschichte von Salem wieder zu Tage kamen. Fernsehübertragungen von Verhören vermeintlicher Kommunisten bzw. Anhängern veranlassen ihn dazu, nach Salem zu fahren und in den Verhörprotokollen von 1692 zu recherchieren. Miller schildert die Situation: “McCarthy`s rise was only beginning, and no one guessed that it would grow beyond the power of the president himself, until the army, [...] finally brought him down. My decision to attempt a play on Salem witchcraft trail was tentative, [...] I would not only be writing myself into the wilderness politically but personally as well.”

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Motive für die Hexenjagd – ein Überblick

3. Gesellschaft in Salem und ihre Ängste

4. Characteresierung der zwischenmenschlichen Beziehungen von Proctor zu Elizabeht, Abigail und Reverend Paris

5. “Die Hexenjagd“ eine Metapher für sozialpolitische Gesellschaft Amerikas in den 50er Jahren

6. Zusammenfassung

7. Quellenverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert das Sozialgefüge des Protagonisten John Proctor im Drama "The Crucible" von Arthur Miller und untersucht die psychosozialen Hintergründe der Hexenhysterie in Salem sowie deren Funktion als Metapher für die antikommunistische Verfolgung im Amerika der 1950er Jahre.

  • Analyse der zwischenmenschlichen Beziehungsdynamiken (Liebe, Lust, Hass) zwischen Proctor, Elizabeth, Abigail und Reverend Parris.
  • Untersuchung der Motive für die Hexenjagd, insbesondere im Hinblick auf Rivalitäten, soziale Ängste und den Drang zur Machtausübung.
  • Erforschung der gesellschaftlichen Strukturen im puritanischen Salem des 17. Jahrhunderts und deren Einfluss auf individuelles Handeln.
  • Darstellung der Parallelen zwischen der Hexenverfolgung in Salem und der McCarthy-Ära ("Red Scare") in den USA.
  • Autobiographische Bezüge Arthur Millers und die Entstehung des Dramas im Kontext seiner Zeit.

Auszug aus dem Buch

Proctor und Elizabeth

Proctors Ehe befindet sich in einer schweren Krise. Seine Frau verdächtigt ihn eine Affäre mit der Dienstmagd, Abigail, zu haben. Daraufhin kündigt Elizabeth Abigails Arbeitsverhältnis. Das Vertrauen zu Proctor scheint verloren gegangen, und sie ist verletzt und enttäuscht.

Zu Beginn des zweiten Aktes als John Proctor spät abends von der Feldarbeit nach Hause kommt, erlebt der Leser ein merkwürdiges Szenario zwischen den beiden. Das Beziehungsproblem wird anfangs nur durch die Bühnenanweisungen deutlich.

Proctor: (with a grin) “I mean to please you, Elizabeth. Elizabeth: (- it is hard to say). I know it, John.“ (He gets up, goes to her, kisses her. She receives it. With a certain disappointment, he returns to the table.)55

Es ist deutlich zu spüren, dass irgendetwas zwischen den beiden nicht stimmt. Proctor versucht, sie aufzuheitern.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Handlung des Dramas "The Crucible" und Einordnung des historischen sowie autobiographischen Kontextes durch den Autor.

2. Motive für die Hexenjagd – ein Überblick: Chronologische Analyse der Anschuldigungen im Drama, wobei Angst und persönliche Vorteile als zentrale Triebfedern der Kläger identifiziert werden.

3. Gesellschaft in Salem und ihre Ängste: Erläuterung der puritanischen Lebensumstände und psychologischen Faktoren, die den Boden für die Hexenhysterie bereiteten.

4. Characteresierung der zwischenmenschlichen Beziehungen von Proctor zu Elizabeht, Abigail und Reverend Paris: Detaillierte Untersuchung der komplexen Beziehungsdynamiken Proctors, geprägt von Vertrauensbruch, Liebe und religiös-sozialen Konflikten.

5. “Die Hexenjagd“ eine Metapher für sozialpolitische Gesellschaft Amerikas in den 50er Jahren: Analyse des Dramas als kritische Spiegelung der antikommunistischen Verfolgung unter Senator McCarthy.

6. Zusammenfassung: Synthese der Ergebnisse, wobei insbesondere die bewusste Schürung von Ängsten zur Etablierung von Feindbildern in beiden betrachteten Epochen hervorgehoben wird.

7. Quellenverzeichnis: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärliteratur sowie Internetquellen.

Schlüsselwörter

The Crucible, Arthur Miller, John Proctor, Hexenjagd, Salem, Puritanismus, McCarthy-Ära, Kommunismus, soziale Ängste, zwischenmenschliche Beziehungen, Abigail Williams, Elizabeth Proctor, HUAC, Metapher, Hexenhysterie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit analysiert Arthur Millers Drama "The Crucible" unter besonderer Berücksichtigung der Figur John Proctor sowie der soziopolitischen Bedingungen, die zur Hexenhysterie in Salem führten.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentral sind die Dynamik zwischenmenschlicher Beziehungen, die Psychologie von Angst und Macht sowie die Funktion des Dramas als zeitgeschichtliche Metapher.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Motive für die Hexenjagd aufzudecken, die Beziehungen Proctors zu analysieren und die Parallelen zur US-Politik der 1950er Jahre aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer literaturwissenschaftlichen Textanalyse unter Einbeziehung historischer Kontexte und Sekundärliteratur zu den puritanischen Lebensumständen sowie der McCarthy-Ära.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst eine systematische Analyse der Anklagemotive, die Untersuchung der Gesellschaftsstruktur von Salem und eine detaillierte Beziehungsanalyse der Hauptfiguren.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Analyse?

Wesentliche Begriffe sind "Hexenhysterie", "Kommunistenverfolgung", "soziales Gefüge", "Ehebruch" und "gesellschaftlicher Einfluss".

Warum spielt Abigail Williams eine so zentrale Rolle bei den Anklagen?

Abigail agiert als Anführerin der Mädchengruppe, wobei ihre Anschuldigungen sowohl als Mittel zur Machtsicherung als auch als persönlicher Racheakt gegen Elizabeth Proctor dienen.

Inwiefern lässt sich "The Crucible" als Metapher für die 50er Jahre verstehen?

Miller spiegelt die antikommunistische Hetze der McCarthy-Ära in der puritanischen Hexenjagd wider, wobei in beiden Fällen soziale Ängste und Konformitätsdruck zur Ausgrenzung und Verfolgung von Abweichlern führen.

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Details

Title
Arthur Miller "The Crucible" und eine Analyse John Proctors Sozialgefüges."
College
University of Rostock  (Institut für Anglistik/ Amerikanistik)
Course
Hauptseminar: American Classics: O`Neill,
Grade
2,6
Author
Anett Senftleben (Author)
Publication Year
2006
Pages
25
Catalog Number
V57739
ISBN (eBook)
9783638520904
ISBN (Book)
9783656802761
Language
German
Tags
Arthur Miller Crucible Analyse John Proctors Sozialgefüges Hauptseminar American Classics O`Neill
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anett Senftleben (Author), 2006, Arthur Miller "The Crucible" und eine Analyse John Proctors Sozialgefüges.", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/57739
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