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'Passiv und unpersönliche Konstruktionen im Italienischen und im Deutschen'

Titel: 'Passiv und unpersönliche Konstruktionen im Italienischen und im Deutschen'

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2004 , 29 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Gina Mero (Autor:in), Alessandra Gusatto (Autor:in)

Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend)
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Seminararbeit soll das im Rahmen des sprachwissenschaftlichen Hauptseminars „Sprachvergleich und Übersetzen: Italienisch - Deutsch“ behandelte Grammatikthema „Passiv und unpersönliche Konstruktionen im Italienischen und im Deutschen“ kontrastiv dargestellt werden. Ziel dieser Arbeit ist es, neben dieser kontrastiven Darstellung die übersetzungsrelevanten Schwierigkeiten beider grammatikalischer Kate-gorien zu verdeutlichen und an gegebener Stelle Übersetzungsvorschläge zu liefern.
Dabei wird zu Beginn eine kurze begriffliche Erläuterung der Kate-gorie Passiv geliefert. Auf einen modelltheoretischen Ansatz, wie etwa bei Milan, wird allerdings nicht allzu sehr eingegangen. Nichtsdestotrotz findet sein Werk Beachtung. Schwerpunkt der vorliegenden Arbeit wird die im ersten Teil vorgenommene Untersuchung des Vorkommens, der Bildung und der Funktion des Passivs und der unpersönlichen Konstruktionen im Italienischen und im Deutschen sein. Dabei werden sowohl die beiden Sprachen als auch die einzelnen grammatikalischen Kategorien getrennt voneinander behandelt. Es sei darauf hingewiesen, dass die schriftliche Ausführung des Referates ebenfalls als gemeinsame Arbeit entstanden ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Das Passiv und die Passivierung

2. Das Passiv im Italienischen

2.1. Das essere-Passiv

2.2. Das venire-Passiv

3. Passivische Vorstellungen

3.1. Das andare-Passiv

3.2. Das rimanere-Passiv

3.3. Das avere-Passiv

3.4. Verbalpariphrase mit dem Infinitv

4. Unpersönliche Konstruktionen im Italienischen

4.1. Das si-impersonale

4.2. Das si-passivante

4.3. Weitere Wiedergabemöglichkeiten

5. Das Passiv im Deutschen

5.1. Allgemeines zum Passiv im Deutschen

5.1.1. Bildung des Passivs im Deutschen

5.1.2. Formen des Verbs im Passiv

5.1.3. Agensangabe beim Passiv

5.2. Das werden- oder Vorgangspassiv

5.2.1. Typ 1

5.2.2. Typ 2

5.2.3. Typ 3

5.2.4. Verben ohne Passivfähigkeit

5.2.5. Konkurrenz- bzw. Parallelformen des Vorgangspassivs

5.3. Das sein- oder Zustandspassiv

5.3.1. Typ 1

5.3.2. Typ 2

6. Unpersönliche Konstruktionen im Deutschen

6.1. Unpersönliche Konstruktionen mit es

6.2. Unpersönliche Konstruktionen mit man

Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht kontrastiv die grammatikalischen Kategorien des Passivs sowie unpersönliche Konstruktionen im Italienischen und im Deutschen, um die jeweiligen Strukturen, Funktionen und übersetzungsrelevanten Schwierigkeiten herauszuarbeiten.

  • Kontrastive Analyse der Passivbildung in beiden Sprachen
  • Untersuchung unpersönlicher Ausdrucksmöglichkeiten (z. B. si-impersonale, man-Konstruktion)
  • Identifikation von Übersetzungsschwierigkeiten und Erarbeitung von Lösungen
  • Strukturelle Gegenüberstellung von Vorgangs- und Zustandspassiv
  • Analyse stilistischer Funktionen und morphologischer Merkmale

Auszug aus dem Buch

1. Das Passiv und die Passivierung

Im folgenden Kapitel soll ein Einblick in die Terminologie gegeben werden. Es wird erklärt, was unter dem häufig benutzten Ausdruck passiv,- bzw. aktiv zu verstehen ist. Des Weiteren wird erklärt, wie Passivsätze im Italienischen gebildet werden.

In Anlehnung an Carlo Milans Vorstellung von Passiv und Aktiv soll hier eine Definition beider Begriffe geliefert werden. Sie richtet sich nach morphologischen und relationellen Kriterien und erfolgt in zwei Schritten.

In einem ersten Schritt ist unter Passiv [...] „die Menge der durch die Verbalsyntagmen (...) essere/venire + PP gekennzeichneten Konstruktionen zu verstehen.“ (Milan, 1985, 57) Dieser erste Schritt ist aber insofern unzureichend, da Sätze wie: „Il treno è arrivato da Roma ‘٭Roma arriva il treno‘“ (Milan, 1985, 57) zwar die Voraussetzung essere + PP erfüllt, aber bei dem Versuch, ihn umzustellen und ein Passiv daraus zu machen, scheitern. Bereits an dieser Stelle wird deutlich, dass ein weiteres Kriterium erfüllt werden muss.

Milan stellt an dieser Stelle ein theoretisches Modell, das Konversenmodell vor. Entsprechend diesem Modell ist das Passiv [...] „als die Menge derjenigen durch die Verbalsyntagmen (...) essere/venire + PP gekennzeichneten Konstruktionen (zu) definieren, die in der zweifachen Relation der Konverse und der Konversion zu den entsprechenden, (...) Konstruktionen, stehen.“ (Milan, 1985, 58)

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung erläutert die Zielsetzung der Arbeit, das Passiv und unpersönliche Konstruktionen kontrastiv zwischen dem Italienischen und Deutschen darzustellen und Übersetzungshilfen anzubieten.

1. Das Passiv und die Passivierung: Dieses Kapitel liefert eine begriffliche Einführung sowie eine Definition des Passivs nach dem Konversenmodell von Milan.

2. Das Passiv im Italienischen: Es werden die verschiedenen Passivformen des Italienischen, insbesondere das essere- und das venire-Passiv, detailliert vorgestellt.

3. Passivische Vorstellungen: Dieses Kapitel behandelt passivische Verbalperiphrasen im Italienischen, wie das andare-, rimanere- und avere-Passiv.

4. Unpersönliche Konstruktionen im Italienischen: Hier werden Möglichkeiten zur unpersönlichen Ausdrucksweise im Italienischen, wie si-impersonale und si-passivante, analysiert.

5. Das Passiv im Deutschen: Dieses Hauptkapitel untersucht die Struktur, Bildung und Typisierung des werden- (Vorgangs-) und sein- (Zustands-) Passivs im Deutschen.

6. Unpersönliche Konstruktionen im Deutschen: Das Kapitel erläutert den Gebrauch von es und man als Mittel zur Bildung unpersönlicher Konstruktionen im Deutschen.

Schlüsselwörter

Passiv, Passivierung, Kontrastive Linguistik, Italienisch, Deutsch, essere-Passiv, venire-Passiv, si-impersonale, Vorgangspassiv, Zustandspassiv, unpersönliche Konstruktionen, Sprachvergleich, Verbalperiphrasen, Übersetzungsschwierigkeiten, Grammatik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht kontrastiv die grammatikalischen Phänomene des Passivs sowie unpersönliche Konstruktionen im Italienischen und Deutschen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit konzentriert sich auf die formale Bildung und funktionale Verwendung von Passivstrukturen sowie auf unpersönliche Ausdrucksweisen in beiden Sprachen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, neben der kontrastiven Darstellung die übersetzungsrelevanten Schwierigkeiten beider grammatikalischer Kategorien aufzuzeigen und Lösungsansätze zu liefern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen kontrastiven linguistischen Ansatz, der auf der Analyse von Grammatiken und fachspezifischer Literatur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die verschiedenen Passivtypen (wie essere/venire im Italienischen und werden/sein im Deutschen) sowie die unpersönlichen Konstruktionen (si-impersonale vs. man-Konstruktion).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Kontrastive Linguistik, Passivbildung, si-impersonale, Vorgangspassiv und Zustandspassiv.

Wie unterscheidet sich die Passivverwendung zwischen den beiden Sprachen?

Die Arbeit stellt fest, dass das Deutsche das Passiv häufiger verwendet als das Italienische, welches tendenziell unpersönliche Konstruktionen bevorzugt.

Welches Problem ergibt sich bei der Übersetzung der si-impersonale-Konstruktion?

Da es im Italienischen kein direktes Äquivalent zum unbestimmten Subjekt "man" gibt, muss oft auf das Indefinitpronomen "si" zurückgegriffen werden, was grammatikalische Besonderheiten bei der Kongruenz erfordert.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
'Passiv und unpersönliche Konstruktionen im Italienischen und im Deutschen'
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz  (Angewandte Sprach- und Kulturwissenschaft)
Veranstaltung
Hauptseminar: 'Sprachvergleich und Übersetzen: Italienisch - Deutsch'
Note
2,3
Autoren
Gina Mero (Autor:in), Alessandra Gusatto (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
29
Katalognummer
V57808
ISBN (eBook)
9783638521413
ISBN (Buch)
9783656800866
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Passiv Konstruktionen Italienischen Deutschen Hauptseminar Italienisch Deutsch“
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Gina Mero (Autor:in), Alessandra Gusatto (Autor:in), 2004, 'Passiv und unpersönliche Konstruktionen im Italienischen und im Deutschen', München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/57808
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Leseprobe aus  29  Seiten
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