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Datenbeschaffung fuer die digitale Kartographie

Title: Datenbeschaffung fuer die digitale Kartographie

Term Paper , 2004 , 25 Pages

Autor:in: Stefan Witzmann (Author)

Geography / Earth Science - Cartography, Geographic Information Science and Geodesy
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Summary Excerpt Details

Das Fundament für die Erstellung von Karten ist die Datenbeschaffung. Diesem Arbeitsbereich muss also mindestens die gleiche Aufmerksamkeit wie der Verarbeitung und der Ausgabe der Daten gewidmet werden. Um präzise Karten zu erstellen ist es erforderlich, dass das Datenmaterial ebenso präzise Werte bereitstellt. Die heutigen modernen Methoden der Datenerfassung (u.a. Fernerkundung, GPS) sind in der Lage, ausreichend genaue Informationen zu liefern. Trotzdem entbindet dies den Kartenautor nicht davon, die ihm zur Verfügung stehenden Daten intensiv auf deren Qualität und Nutzen zu überprüfen. Die Anforderungen an ihn sind also nicht gesunken, sondern eher im Gegenteil gestiegen. Wie u.a. in KRÄMER (2000) oder BECK-BORNHOLDT & DUBBEN (2001) zu lesen ist, gibt es in der Wissenschaft dutzende Beispiele, wo auf-grund mangelhafter Sorgfalt mit dem Datenmaterial Fehlannahmen erzeugt bzw. reproduziert wurden.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Arten der Datenerfassung

2.1 Primärdaten

2.2 Sekundärdaten

2.3 Tertiärdaten

3 Primärdatenerfassung

3.1 Photogrammetrie

3.2 Erfassung mittels Satelliten

4 Sekundärdatenerfassung

4.1 Topographische Karten

4.2 Bildkarten

4.3 Thematische Karten

5 Sonstige Datenquellen

5.1 Öffentliche Einrichtungen

5.2 Private/Kommerzielle Datenanbieter

5.3 Websites von Datenanbietern

6 Digitalisierung

6.1 Manuelle Eingabe am Rechner

6.2 Digitalisierbrett

6.4 Scanner

6.5 Nachbearbeitung

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit befasst sich mit der grundlegenden Bedeutung der Datenbeschaffung für die Erstellung präziser digitaler Karten. Das Ziel ist es, den Prozess der Datengewinnung, -verarbeitung und -digitalisierung zu erläutern und den kritischen Umgang mit verschiedenen Datenquellen zu betonen, um Fehlannahmen bei der Kartierung zu vermeiden.

  • Systematik der Datenerfassung: Primär-, Sekundär- und Tertiärdaten
  • Methoden der Primärdatenerfassung (Photogrammetrie, Satellitenerfassung)
  • Sekundärdatenerfassung und kartographische Erzeugnisse
  • Quellen für Geodaten (öffentliche und kommerzielle Anbieter)
  • Techniken der Digitalisierung und Datenaufbereitung

Auszug aus dem Buch

3.2 Erfassung mittels Satelliten

„Die Entwicklung der modernen Fernerkundung ist untrennbar mit der Satellitentechnologie verbunden, wenn auch der Einsatz von modernen Sensoren nicht unbedingt an Satelliten gebunden ist.“ (aus LÖFFLER 1994:23). Im Gegensatz zum Flugzeug ist ein Satellit für langfristige Einsätze bestimmt, die sich je nach Projektplanung im Rahmen von 5 – 10 Jahren bewegen. Satelliten umkreisen die Erde zwischen in Radien von 230 km bis 36.000 km. An der unteren Grenze sind Spionagesatelliten aus dem militärischen Bereich und Einzelmissionen aus dem zivilen Bereich angesiedelt. In diesen unteren Umlaufbahnen ist die Atmosphäre ein Problemfaktor. Sie bremst die Satelliten in nicht unerheblichen Maße ab, so dass diese ihren Treibstoff aufgrund von Kurskorrekturen relativ schnell aufbrauchen.

Am anderen Ende der Bahnensphäre befinden sich bzw. stehen die geostationären Satelliten. „Stehen“ ist der richtige Begriff, denn sie sind ortsfest und umkreisen die Erde in 24 Stunden -- sie fliegen mit der Erddrehung mit. Eingesetzt werden diese Satelliten zu Telekommunikationszwecke und für Wetterbeobachtungen (z.B. Meteosat-Satellit). Mit einer Auflösung von 5 km scheiden sie für genauere Erdbeobachtungen jedoch aus. Interessanter für die digitale Kartographie sind die Bahnen im Sektor von 700 – 900 km. In diesem Bereich bewegen sich die meisten Satellitenprojekte, welche sich eine komplette Erfassung der Erde auf die Fahne geschrieben haben.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung unterstreicht die fundamentale Bedeutung der Datenbeschaffung für die Kartographie und mahnt zur kritischen Qualitätsprüfung der Daten.

2 Die Arten der Datenerfassung: Hier werden Primär-, Sekundär- und Tertiärdaten in ihrer Herkunft und Qualität differenziert.

3 Primärdatenerfassung: Dieses Kapitel erläutert Methoden wie Photogrammetrie und Satellitentechnik zur direkten Datengewinnung.

4 Sekundärdatenerfassung: Hier wird die Nutzung bestehender Datenquellen für topographische, thematische und Bildkarten diskutiert.

5 Sonstige Datenquellen: Dieses Kapitel bietet eine Übersicht über öffentliche und kommerzielle Institutionen sowie Internetressourcen für Geodaten.

6 Digitalisierung: Es werden Verfahren wie manuelle Eingabe, Digitalisierbretter und Scanner zur Konvertierung analoger Daten beschrieben.

7 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Qualität des Kartenergebnisses maßgeblich von der sorgfältigen Auswahl und kritischen Prüfung der verfügbaren Daten abhängt.

Schlüsselwörter

Datenbeschaffung, Digitale Kartographie, Primärdaten, Sekundärdaten, Tertiärdaten, Photogrammetrie, Fernerkundung, Satellitenerfassung, Digitalisierung, Geoinformatik, GIS, Datenqualität, Luftbild, Orthophoto, Geodatenquellen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Prozessen der Datenbeschaffung, die als essenzielle Basis für die Erstellung moderner digitaler Karten dienen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Systematik der Datenerfassung, den spezifischen Methoden der Primär- und Sekundärdatengewinnung sowie den verschiedenen Digitalisierungsverfahren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, einen Überblick über den Stand der Datenbeschaffung für die digitale Kartographie zu geben und das Bewusstsein für die notwendige Qualitätssicherung bei der Datennutzung zu schärfen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit ist als Literaturstudie angelegt, die aktuelle kartographische Fachliteratur und geoinformatische Grundlagenwerke zusammenführt und strukturiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Klassifizierung der Daten, die Erläuterung technischer Verfahren (Fernerkundung, Digitalisierung) und die Auflistung relevanter Datenanbieter.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Neben Begriffen wie Geodaten, Kartographie und GIS spielen besonders die Unterscheidung der Datentypen und die Methoden der Erfassung und Digitalisierung eine zentrale Rolle.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Primär-, Sekundär- und Tertiärdaten für Kartographen wichtig?

Diese Differenzierung hilft dem Kartographen, die Herkunft und potenzielle Fehlerquellen der Daten besser einzuschätzen, da bearbeitete Daten (Sekundär/Tertiär) oft Qualitätsmängel oder Rekonstruktionsschwierigkeiten aufweisen.

Welche Rolle spielt die Interpretation bei der Erstellung von Bildkarten?

Die Interpretation ist entscheidend, um aus entzerrten Luftbildern (Orthophotos) und Satellitendaten präzise Informationen für topographische oder thematische Karten zu gewinnen.

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Details

Title
Datenbeschaffung fuer die digitale Kartographie
College
http://www.uni-jena.de/  (Institut für Geographie)
Course
Kartographie II
Author
Stefan Witzmann (Author)
Publication Year
2004
Pages
25
Catalog Number
V57893
ISBN (eBook)
9783638522137
ISBN (Book)
9783656782629
Language
German
Tags
Datenbeschaffung Kartographie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefan Witzmann (Author), 2004, Datenbeschaffung fuer die digitale Kartographie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/57893
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