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Intermediation - Arten und neue Trends

Title: Intermediation - Arten und neue Trends

Seminar Paper , 2005 , 21 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Tim Wenzel (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Händler oder auch Vermittler betreiben kein produzierendes Gewerbe. Vielmehr verkaufen sie die Güter, die von produzierenden Unternehmen hergestellt worden sind, wobei sie auf ihren Einkaufspreis ihre eigene Marge aufschlagen und somit die Güter künstlich verteuern. Die immer weiter fortschreitende Entwicklung des Internet beinhaltet auch eine Veränderung der ökonomischen Märkte. Im E-Business können Geschäfte direkt zwischen Anbieter und Nachfrager abgewickelt werden. „Das Internet stellt die Rolle der heutigen Zwischenhändler grundsätzlich in Frage.“ So hat das Medium Internet, mit all seinen technologischen Erneuerungen, potentielle Auswirkungen auf einzelne Stufen der traditionellen Wertschöpfungskette. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der neuen Situation, mit der sich die Intermediäre konfrontiert sehen. Sie müssen sich entweder an die neuen Gegebenheiten anpassen oder in ganz neuer Form auftreten. Es wird ein Überblick über Arten, sowie die neuen Formen und Trends von Intermediären durch das Internet zu geben, wird zunächst eine Definition des Begriffs Intermediation mit seinen drei Arten im E-Commerce gegeben. Hieran anschließend soll näher auf den dritten Teilbereich, der Reintermediation, eingegangen werden. Hier sollen die neuen Formen und Trends von Intermediären an Hand von Beispielen erläutert werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Intermediation

3 Arten der Intermediation im E-Commerce

3.1 Disintermediation

3.2 Transintermediation

3.3 Reintermediation

4 Neue Handelsintermediäre im E-Commerce

4.1 Shopping Malls

4.2 Virtual Reseller

4.3 Online-Auktionen

4.4 Internet Service Provider

5 Software Agenten als Intermediäre

5.1 Web-Suchagenten

5.2 Informations-Filter-Agenten

5.3 kollaborative Agenten

5.4 Benachrichtigungs-Agenten

5.5 E-Commerce-Agenten

6 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Wandel der Rolle von Intermediären durch das Internet und das E-Business. Das primäre Ziel ist es, die Auswirkungen auf traditionelle Handelsstrukturen zu analysieren und aufzuzeigen, wie sich Unternehmen durch neue Formen der Vermittlung sowie den Einsatz von Software-Agenten den veränderten Marktbedingungen anpassen.

  • Grundlagen der Intermediation und ökonomische Auswirkungen
  • Differenzierung der Intermediationsformen: Disintermediation, Transintermediation und Reintermediation
  • Analyse neuer Handelsintermediäre wie Shopping Malls, Virtual Reseller und Online-Auktionen
  • Funktionsweise und Einsatzszenarien von Software-Agenten im E-Commerce
  • Die Rolle intelligenter Agenten in der automatisierten Transaktionsanbahnung

Auszug aus dem Buch

3.1 Disintermediation

Im traditionellen Handel werden Güter über die verschiedensten Handelsstufen geschleust bevor sie den Konsumenten erreichen. Die Nutzung von Electronic Commerce erlaubt dagegen prinzipiell die unmittelbare Interaktion des Konsumenten via Internet mit dem Hersteller. „Es liegt die Vermutung nahe, dass viele Intermediäre durch die Möglichkeit des Direktkontakts bedroht werden, da Produzenten durch die IuK in die Lage versetzt werden, Funktionen von traditionellen Intermediären, z.B. Kontaktaufnahme, Garantiefunktion, Raumüberbrückungsfunktion und Beratungsfunktion, zu integrieren.“

Die Distribution erfolgt schließlich direkt oder indirekt über Logistikpartner des Herstellers zum Endkunden, unter Ausschaltung traditioneller Vertriebswege. In Abbildung 2 wird diese Umgehung des Handels aufgezeigt.

Dieser Vorgang, bei dem sich der Kunde, durch Nutzung des Internet bzw. des Electronic Commerce, direkt an den Hersteller wendet und so den traditionellen Handel umgeht, wird Disintermediation genannt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Diese Einleitung stellt die veränderte Rolle von Zwischenhändlern durch das Internet dar und definiert den Rahmen der Arbeit.

2 Intermediation: Dieses Kapitel erläutert die Grundbegriffe der Intermediation, ihre ökonomischen Funktionen und die zunehmende Markttransparenz durch elektronische Märkte.

3 Arten der Intermediation im E-Commerce: Hier werden die Konzepte Disintermediation, Transintermediation und Reintermediation systematisch voneinander abgegrenzt.

4 Neue Handelsintermediäre im E-Commerce: Das Kapitel beschreibt konkrete Formen moderner Intermediäre, wie Shopping Malls, Virtual Reseller und Online-Auktionen, sowie deren Geschäftsmodelle.

5 Software Agenten als Intermediäre: Hier werden intelligente Software-Agenten, deren Eigenschaften und ihre spezifischen Typen (Such-, Filter-, Benachrichtigungs- und E-Commerce-Agenten) detailliert analysiert.

6 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, dass neue Intermediäre primär zur Reduktion von Transaktionskosten beitragen und gibt einen Ausblick auf die steigende Bedeutung intelligenter Agenten.

Schlüsselwörter

Intermediation, E-Commerce, Disintermediation, Transintermediation, Reintermediation, Online-Handel, Software-Agenten, Markttransparenz, Transaktionskosten, Virtueller Reseller, Online-Auktionen, Wertschöpfungskette, Internetökonomie, Handelsstufen, Automatisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Veränderung der Rolle von Intermediären durch das Internet und untersucht neue Formen der Handelsvermittlung im E-Commerce.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf den drei Arten der Intermediation (Dis-, Trans- und Reintermediation), neuen Handelsintermediären und dem Einsatz intelligenter Software-Agenten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, einen Überblick über die neuen Formen und Trends von Intermediären zu geben und zu analysieren, wie diese die traditionelle Wertschöpfungskette beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zur ökonomischen Theorie der Intermediation sowie der systematischen Kategorisierung von E-Commerce-Modellen und Software-Agenten.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil analysiert die Umgestaltung von Handelsstufen, die Funktionsweise von Handelsplattformen und die Kategorisierung von Software-Agenten in verschiedenen Interaktionsszenarien.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Kernbegriffe sind Intermediation, Disintermediation, Reintermediation, Transaktionskosten und intelligente Software-Agenten.

Wie unterscheidet sich Disintermediation von der Reintermediation?

Während Disintermediation die Umgehung traditioneller Zwischenhändler beschreibt, bezeichnet Reintermediation den Markteintritt völlig neuer, virtueller Vermittler, die bisher so nicht existierten.

Welchen Nutzen bieten Software-Agenten in einem E-Commerce-Szenario?

Sie ermöglichen eine weitgehend automatisierte Anbahnung und Abwicklung von Transaktionen, wodurch Suchzeiten und Suchkosten für den Konsumenten sowie Marketing-Streuverluste für den Anbieter reduziert werden.

Welche Rolle spielen "virtuelle Player" in der neuen digitalen Ökonomie?

Virtuelle Player besetzen neue Nischen in der Wertschöpfungskette und bieten durch ihre Flexibilität und Eigenständigkeit Mehrwerte, die durch traditionelle Handelsstrukturen nur schwer abgedeckt werden können.

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Details

Title
Intermediation - Arten und neue Trends
College
University of Osnabrück
Course
Organisation und Wirtschaftsinformatik
Grade
2,0
Author
Tim Wenzel (Author)
Publication Year
2005
Pages
21
Catalog Number
V58098
ISBN (eBook)
9783638523851
ISBN (Book)
9783656778356
Language
German
Tags
Intermediation Arten Trends Organisation Wirtschaftsinformatik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tim Wenzel (Author), 2005, Intermediation - Arten und neue Trends, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/58098
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