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Einsetzen von Modellen nach mittleren Werten in ein Kiefersimulationsgerät (Unterweisung Zahntechniker / -in)

Titel: Einsetzen von Modellen nach mittleren Werten in ein Kiefersimulationsgerät (Unterweisung Zahntechniker / -in)

Unterweisung / Unterweisungsentwurf , 2006 , 11 Seiten , Note: sehr gut

Autor:in: Tanja Wendel (Autor:in)

AdA Gesundheit / Medizin / Sport / Soziales
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Groblernziel ist das Anfertigen von Biss- und Registrierhilfen und das Umsetzen in ein Kiefersimulationsgerät, auch Artikulator genannt, gemäß § 3 Nr. 10c nach Ausbildungsrahmenplan für Zahntechniker/innen.
Zu vermitteln ist dies im 1. Ausbildungsjahr.

Die Auszubildende soll ein Ober- und ein Unterkiefermodell nach mittleren Werten lagerichtig in ein Kiefersimulationsgerät/Artikulator übertragen und einsetzen.

Die Auszubildende soll die Bedeutung des lagerichtigen Einsetzens in den Artikulator als wichtige Grundlage für jedes weiterführende Arbeiten und Herstellen von Zahnersatz erkennen und kennen lernen.

Sie soll korrekt und unter Berücksichtigung der anatomischen und funktionellen Gesichtspunkte handeln lernen, sie verstehen und auch beschreiben können. Außerdem soll sie Fakten und Zusammenhänge beurteilen und bewerten können. Um zum besseren Verständnis der Arbeitsweise mit dem Artikulator zu gelangen, ist es der Auszubildenden anzuraten, sich bestimmte Begriffe und Bedingungen in der Artikulatortechnik anzueignen. Dies bedeutet, dass sie somit Fehler bei der praktischen Arbeit vermeiden oder Fehlerquellen analysieren kann.

Das Lernziel ist erreicht, wenn sie erklärt, dass der Artikulator die Bewegungen des Kiefergelenkes nachahmt und sie die Bewegungsmöglichkeiten wie Vorschub, Rück- und Seitwärtsbewegung und deren Funktionen, sowie den Bezug der Schädelanatomie zum Artikulator beschreiben kann.

Leseprobe


Inhaltsübersicht

I. Formaler Teil

1. Thema der Unterweisung

2. Sachanalyse

3. Groblernziel

4. Feinlernziel

4.1. Kognitives Lernziel

4.2. Psychomotorisches Lernziel

4.3. Affektives Lernziel

5. Begründung

6. Ausgangssituation

6.1 Angaben zum Auszubildenden

6.2 Schulische Vorbildung

6.3 Vorkenntnisse und Fertigkeiten im Hinblick auf Feinlernziele

7. Lernort

8. Lernmittel

9. Geplante Dauer der Unterweisung / Zeitansatz

10. Methodenwahl

II. Inhaltlicher Teil

1. Motivation

2. Erarbeitungsphase

3. Übungsphase

4. Kontrollphase

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Unterweisung besteht darin, der Auszubildenden die theoretische Bedeutung sowie die praktischen Fertigkeiten für das lagerichtige Einsetzen von Kiefermodellen in einen Artikulator (Kiefersimulationsgerät) zu vermitteln. Die Unterweisung stellt sicher, dass die Auszubildende das Grundverständnis für anatomisch korrekte Bisslagen entwickelt, um zukünftig fehlerfreien Zahnersatz herstellen zu können.

  • Grundlagen der Artikulatortechnik und Kieferanatomie
  • Methodik des lagerichtigen Einsetzens von Gipsmodellen
  • Umgang mit zahntechnischen Werkzeugen, Gips und Artikulationshilfen
  • Förderung der Eigenverantwortung und Präzision im Arbeitsalltag
  • Anwendung der 4-Stufen-Methode zur schrittweisen Kompetenzentwicklung

Auszug aus dem Buch

2. Sachanalyse

Der Auszubildenden wird zu der anatomischen auch die prothetische Bedeutung der einzelnen Punkte nahe gebracht. (Bild 1)

Das Kiefersimulationsgerät (Bild 2), in der Fachsprache Artikulator genannt, simuliert neben den Öffnungs- und Schließbewegungen sämtliche Bewegungen des natürlichen Kiefers, wie z.B. Seitwärtsbewegungen, Vor- oder Rückschub/ Rotations und Translationsbewegungen.

Ein Ober- und ein Unterkiefer- Gipsmodell werden passend zueinander fixiert, mit z.B. Heißkleber. (Bild 3)

Auf diesen einartikulierten Modellen wird dann entweder definitiver oder herausnehmbarer Zahnersatz unter Berücksichtigung dieser Bewegungsaspekte hergestellt, sowie der richtigen Bisshöhe und der Bisslage.

Somit kann der Ersatz störungsfrei am Patienten übertragen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

Thema der Unterweisung: Vermittlung des lagerichtigen Einsetzens von Modellen in ein Kiefersimulationsgerät.

Sachanalyse: Erläuterung der anatomischen und prothetischen Funktion des Artikulators bei der Simulation von Kieferbewegungen.

Groblernziel: Anleitung zum Anfertigen von Bisshilfen und zum Umsetzen in den Artikulator gemäß Ausbildungsrahmenplan.

Feinlernziel: Detaillierte Beschreibung der kognitiven, psychomotorischen und affektiven Lernziele für die Auszubildende.

Begründung: Darlegung der Notwendigkeit des Einartikulierens als Grundvoraussetzung für die Herstellung von passgenauem Zahnersatz.

Ausgangssituation: Beschreibung des Ausbildungsstandes und der Vorkenntnisse der 19-jährigen Auszubildenden.

Lernort: Definition des Gipsraums im Dentallabor als geeignete Arbeitsumgebung.

Lernmittel: Auflistung der benötigten Materialien und Werkzeuge für den Unterweisungsprozess.

Geplante Dauer der Unterweisung / Zeitansatz: Festlegung des Zeitrahmens auf 120 Minuten.

Methodenwahl: Begründung für den Einsatz der 4-Stufen-Methode zur Förderung der Lerneffizienz.

Motivation: Verdeutlichung der Wichtigkeit von Präzision und der Verknüpfung von Theorie und Praxis für die Gesellenprüfung.

Erarbeitungsphase: Beschreibung der systematischen Vermittlung durch Demonstration und gemeinsame Durchführung.

Übungsphase: Beschreibung der eigenverantwortlichen Reproduktion der Arbeitsschritte durch die Auszubildende unter Beobachtung.

Kontrollphase: Einschätzung und Analyse des Arbeitsergebnisses sowie Reflexion über den Prozess.

Schlüsselwörter

Zahntechnik, Artikulator, Kiefersimulationsgerät, Einartikulieren, Modellherstellung, Bisshöhe, Kieferanatomie, 4-Stufen-Methode, Auszubildende, Zahnersatz, Gips, Ausbildung, Unterweisung, Arbeitsvorbereitung, Präzision.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Unterweisung grundsätzlich?

Es geht um die fachgerechte Handhabung eines Kiefersimulationsgerätes (Artikulator) in der Zahntechnik, um Modelle lagerichtig für die spätere Zahnersatzherstellung zu montieren.

Welche zentralen Themenfelder deckt das Dokument ab?

Die Themenfelder umfassen die anatomischen Grundlagen der Kieferbewegungen, die korrekte Gipsverarbeitung, die Anwendung der 4-Stufen-Methode und die Bedeutung der Sorgfalt im zahntechnischen Handwerk.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist, dass die Auszubildende Ober- und Unterkiefermodelle nach mittleren Werten lagerichtig einsetzen kann, um eine störungsfreie Funktion des späteren Zahnersatzes zu gewährleisten.

Welche wissenschaftliche bzw. pädagogische Methode wird verwendet?

Die Unterweisung stützt sich auf die 4-Stufen-Methode, welche schrittweise vom Vorbereiten und Erklären über das Vormachen und gemeinsame Üben bis zur eigenständigen Ausführung durch die Auszubildende führt.

Was wird im inhaltlichen Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Motivation, Erarbeitung, Übung und Kontrolle des Artikulationsvorgangs sowie eine detaillierte Aufschlüsselung der Arbeitsschritte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Lernfeld?

Präzision, anatomische Korrektheit, Artikulatortechnik, Eigenverantwortung, 1. Ausbildungsjahr und Qualitätssicherung.

Warum ist das lagerichtige Einsetzen der Modelle so entscheidend?

Fehler oder Ungenauigkeiten beim Einartikulieren führen zu Passungenauigkeiten im Mund des Patienten, die nach der Fertigstellung des Zahnersatzes kaum noch korrigiert werden können.

Welche Rolle spielt das "Bild 3" im Kontext der Unterweisung?

Bild 3 zeigt ein konkretes Beispiel für nach mittleren Werten einartikulierte Modelle, was der Auszubildenden als visuelle Referenz für das anzustrebende Arbeitsergebnis dient.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Einsetzen von Modellen nach mittleren Werten in ein Kiefersimulationsgerät (Unterweisung Zahntechniker / -in)
Veranstaltung
Meisterschule Teil IV / Ada- Kurs
Note
sehr gut
Autor
Tanja Wendel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
11
Katalognummer
V58337
ISBN (eBook)
9783638525633
ISBN (Buch)
9783656068310
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Einsetzen Modellen Werten Kiefersimulationsgerät Zahntechniker Meisterschule Teil Ada- Kurs
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tanja Wendel (Autor:in), 2006, Einsetzen von Modellen nach mittleren Werten in ein Kiefersimulationsgerät (Unterweisung Zahntechniker / -in), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/58337
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Leseprobe aus  11  Seiten
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