Hysterie in der literarischen Fallgeschichte. Zeitgenössische Kritik an Freuds Weiblichkeitstheorie am Beispiel der Novelle "Das Verbrechen" von Mela Hartwig


Hausarbeit, 2020

26 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Hysteriebegriff und seine Weiterentwicklung bei Freud
2.1 Frauenkrankheit Hysterie
2.2 Freuds Krankengeschichten über Hysterie
2.2.1 Freuds Theorie der Weiblichkeit
2.2.2 Bruchstück einer Hysterie-Analyse - Der Fall Dora

3 Die literarische Repräsentation der Frau im Rahmen der Psychoanalyse
3.1 Literarische Weiblichkeitsbilder der Jahrhundertwende
3.2 Zeitgenössische Perspektiven schreibender Frauen auf Weiblichkeitsbilder

4 Mela Hartwig als Kritikerin der Freud’schen Weiblichkeitstheorie
4.1 Das Verbrechen - eine Fallgeschichte und ihre Parallelen zum Fall Dora
4.2 Hartwigs Weiblichkeitsentwurf- Lesart der Novelle als Sozialkritik

5 Fazit und Ausblick

Einleitung

„Eine Frau wird zu Fall gebracht, indem sie zum Fall gemacht wird.“1, auf diese Formel bringt Bettina Fraisl die Problematik, die androzentrischen und misogynen Herangehensweisen an spezifisch weibliche Fallbeispiele in Form eines Machtungleichgewichts zwischen Patientin und Psychiater oder Psychoanalytiker inhärent ist.2 So ist auch die in dieser Arbeit zu erläuternde Freud’sche Untersuchung der Krankheit Hysterie und deren Verknüpfung an vermeintlich weibliche Eigenschaften als phallozentrisch und ideologisch zu betrachten. Sie geht einher mit einer Beschränkung der Frau auf bestimmte Verhaltensmuster und Lebensbereiche.

Im feministischen Diskurs um die Freud’sche Weiblichkeitstheorie sind drei Tendenzen wesentlich: erstens ihre kritische Analyse, zweitens ihr Gebrauch zur Offenlegung patriarchaler Gegebenheiten und drittens ihre Erweiterung und Korrektur in Form einer Spiegelung der Methodik zugunsten der Frau.3 In dieser Arbeit soll gezeigt werden, dass auch Literatur all dies bereits zu Lebzeiten Freuds getan hat. Die inVergessenheit geratene Autorin Mela Hartwig übte 1927 mit ihrer Novelle Das Verbrechen Kritik an Freuds Weiblichkeitstheorie, anhand derer sie die patriarchale Gesellschaft, die sie umgab, demaskierte - und kehrte sie durch Machtverlagerung zwischen Antagonist und Protagonistin ins Gegenteil.

Neben Hartwigs Novelle soll zunächst noch eine andere Art der Fallgeschichte beleuchtet werden, nämlich Freuds Krankengeschichte Bruchstück einer Hysterie­Analyse, die eine Mischform aus Wissenschaftstext und Literatur darstellt. Sie soll als Basis dafür dienen, die gesellschaftlichen Auswirkungen der Umsetzung des Freud’schen Weiblichkeitsbildes besser zu verstehen und Mela Hartwigs Novelle als Kritik an diesem noch deutlicher entschlüsseln zu können.

Ausgangspunkt in der Arbeit ist die binäre Geschlechterkonstruktion, die in weiblich und männlich qua biologisches Geschlecht einteilt. Dies stellt die Betrachtungsweise Freuds dar und soll andere Geschlechtsidentitäten nicht ausschließen. Stattdessen verweist gerade die thematisierte Kritik an der Freud’schen Theorie auf die Relevanz der gesellschaftlichen Anerkennung und Inklusion ihrer Existenz.

Einzelne Punkte der folgend behandelten Themenkomplexe werden nicht in ihrer ganzen Komplexität dargestellt, sondern unter dem Fokus der Thematik dieser Arbeit beschrieben.

2 Der Hysteriebegriff und seine Weiterentwicklung bei Freud

Die Krankheit Hysterie lässt sich vom 2. Jahrtausend v. Chr. bis ins 20. Jahrhundert n. Chr. zurückverfolgen, in dem einige ihrer tradierten Symptome schließlich unterschiedlichen Krankheiten zugeordnet wurden, wie der Anorexie oder dem Erschöpfungssyndrom.4 In ihrer langen Geschichte war Hysterie vor allem eines, nämlich „kulturelles Deutungsmuster von Weiblichkeit“.5

2.1 Frauenkrankheit Hysterie

Die Ursache der sogenannten Hysterie - fasst man ihre männlich determinierten Theorien zusammen - ist das Frau-Sein an sich. Die Wortherkunft geht auf das altgriechische Wort hystera zurück, was sich mit Gebärmutter übersetzen lässt, welcher in der Antike der Ursprung der Krankheit zugeschrieben wurde. Im18. Jahrhundert wurde dieser Ursprung dann das „unreife, unentwickelte Nervensystem, wie es die Frau hat“6 - so fasst Esther-Fischer-Homberger die damals verbreitete Haltung zusammen. Misogynie war hier also treibende Kraft - Ausgangspunkt und Diagnose der Krankheit zielten stets auf die Entautorisierung der Frauen, welche ihren Höhepunkt in der Hexenverfolgung des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit fand, als hysterisch gedeutetes Verhalten mit dämonischer Besessenheit verbunden wurde. Diese Verknüpfung von Hexenlehre und Hysterie etablierte sich auf theologischer, medizinischer und psychiatrischer Seite erneut im 19. Jahrhundert.7

Der Pariser Neurologe Jean-Martin Charcot sah in der Psyche den Kern der Krankheit, welche seiner Ansicht nach erblich war, durch ein Trauma ausgelöst wurde und sowohl Männer als auch Frauen treffen konnte. Wie Elisabeth Bronfen konstatiert, wurde die Erkrankung bei Männernjedoch anders bewertet, laut ihr „erkrankten Frauen aufgrund [...] ihrer Unfähigkeit, ihre Gefühle zu kontrollieren, während Männer erkrankten, weil sie zu viel arbeiteten, tranken oder korpulierten.8 Überdies standen Frauen auch bei Charcot bezüglich Hysterie insofern im Vordergrund, als dass sie seine Veranschaulichungsobjekte in seinen „theatralischen“9 Vorlesungen des Hôpital de la Salpêtrière waren, in denen er mithilfe von Suggestion oder Hypnose hysterische Anfälle bei Frauen auszulösen vorgab. Auch Sigmund Freud besuchte und übersetzte diese Vorträge, und übernahm sie als Basis für seine Hysterietheorie.10 Bei Charcot wurde die Hysterie laut Marianne Schuller zu einem „Artefaktum“11, also etwas künstlich Erzeugtem.12 Ihre immergleichen, konstruierten Phasen wurden auch fotografisch festgehalten - sodass „die immer wieder als chaotisch und damit als unlesbar beklagte hysterische Symptomatik [...] zu einem narrativ kombinierbaren Text“ wurde.13

Die uneindeutigen Symptome der Hysterie des 20. Jahrhunderts versucht Silvia Kronberger in drei Gruppen zusammenzufassen: „[K]örperliche Funktionsstörungen“14 (z.B. Lähmungen, Atembehinderungen)15, „psychische Funktionsstörungen“16 (z.B. Dissoziation)17 und „hysterische Verhaltensmuster und Charakterzüge“18 (z.B. Egozentrismus)19. Betreffende Symptome zeigten oft ein von der gesellschaftlich festgelegten weiblichen Norm abweichendes Verhalten oder waren mitunter Abbilder der Erwartungen an Frauen zu dieser Zeit.

Alles, was ,weiblich' war, brachte dieHysterie zum Leuchten: Verführung, Falschheit, Schamlosigkeit, Simulation - und immer auch das glatte Gegenteil, [...].20

Hysterie war nicht nur in der Wissenschaft ein Modethema, sondern entwickelte eine hohe kulturelle Tragweite und bestimmte den Zeitgeist so sehr mit, dass die Epoche um die Jahrhundertwende mitunter als „hysterisches Zeitalter“ bezeichnet wird. Sie ermöglichte durch ihre vage, sich stets verändernde Symptomatik die Tatsache, dass jede Frau zur Hysterikerin undjede Handlungsweise zum Symptom gemacht werden konnte.21 Gleichzeitig wird sie inzwischen auch als Auflehnung der Frauen gegen bestehende Umstände im Rahmen ihrer Möglichkeiten begriffen. So schreibt etwa

Annette Schlichter: „[D]er Hysterie wird immer auch ein strategisches Moment zugestanden, das Weiblichkeit problematisiert, wenn nicht gar die herrschenden Konstruktionen unterläuft.“22 Durch ihr „Kranksein“ konnten sich Frauen zwar von ihrer eigentlich zugedachten gesellschaftlichen Position der Ehefrau und Mutter distanzieren, blieben allerdings im Bild der verletzlichen, kränkelnden Frau gefangen und wurden damit zum Versuchs- oder Demonstrationsobjekt männlich geprägter Wissenschaft.

2.2 Freuds Krankengeschichten über Hysterie

Freud entwickelte seine Hysterie-Therapie zunächst auf der Grundlage der Hypnose, wie sie Charcot hauptsächlich als Methode angewandt hatte, um schließlich wieder Abstand von ihr zu nehmen und sich der Gesprächstherapie zuzuwenden, die von Breuers und Freuds Patientin Bertha Pappenheim unter der Bezeichnung „talking cure“ erfunden wurde.23 Er veröffentlichte im Jahr 1895 zusammen mit JosefBreuer die Studien über Hysterie. Ein diesbezüglich vielzitierter Kommentar Freuds ist:

[E]s berührt mich selbst noch eigentümlich, daß die Krankengeschichten, die ich schreibe, wie Novellen zu lesen sind und daß sie sozusagen des ernsten Gepräges der Wissenschaftlichkeit entbehren.24

Freud galt als Liebhaber von Novellen, und dies spiegelt sich auch in seinen Krankengeschichten wider. Sie stehen mit zeitgenössischen literarischen Fallgeschichten in einem klaren Wechselverhältnis25 und beeinflussten einander in Form einer von Nicolas Pethes so bezeichneten „Koevolution“26. Dass sie methodologisch nicht von Objektivität und Wissenschaftlichkeit zeugen, ist schon allein damit begründbar, dass sie aus Freuds Erinnerung aufgeschrieben wurden, teilweise erst Monate nach den mit den Patientinnen stattgefundenen Gesprächen. „Die Niederschrift ist demnach nicht absolut - phonographisch - getreu“27, kommentiert er dies selbst. Gleichzeitig waren auch die ursprünglichen Erzählungen von Seiten der Patientinnen von Inkohärenz und Unvollständigkeit geprägt.

Freuds Auffassung nach basierte eine Hysterie auf dem Abwehrmechanismus der Verdrängung. Die verdrängten Erlebnisse äußerten sich seiner Ansicht nach durch „Wahrnehmungsreste“28, also Halluzinationen, „motorische Entladungen“29 wie etwa Weinen und Lachkrämpfe30, und „komplizierte psychische Bildungen“31 wie etwa Willenslähmung.32 Die Verdrängung verortete er meist auf sexueller Ebene. Sowohl für Freuds Studien als auch gesellschaftlich hatte dies zur Folge, dass Hysterie stets mit Sexualität verknüpft wurde.33

Freud sah den Psychoanalytiker als einen Archäologen34, der das Unbewusste aufdeckt und benennt, um so einen durch Verdrängung entstandenen Affekt zu lösen. Somit wollte er also das scheinbar Unsichtbare sichtbar machen35. Dies führt laut Marianne Schuller dazu, dass - genau wie bei Charcot - die Freud'sche novellistische Krankengeschichte ein „Artefaktum“36 war.

2.2.1 Freuds Theorie der Weiblichkeit

Um Freuds Thesen zur Hysterie im richtigen Kontext zu lesen, muss sein Bild von Weiblichkeit insgesamt untersucht werden: „Die große Frage, die ich trotz meines dreißigjährigen Studiums der weiblichen Seele nicht zu beantworten vermag, lautet: ,Was will eine Frau eigentlich?4“37

Dass Frauen für Freud ein großes Rätsel darstellten, bedient zunächst ein damals weit verbreitetes Klischee über Weiblichkeit, wird aber durch seine „inkohärente, widersprüchliche und frauenfeindliche Theorie der Weiblichkeit“38 bestätigt. Sie war für seine psychoanalytische Untersuchung der Hysterie grundlegend und findet sich in seiner Abhandlung Über die weibliche Sexualität (1931) und in seiner Vorlesung Die Weiblichkeit (1932) zusammengefasst.

Freud geht davon aus, dass Weiblichkeit und Männlichkeit zwei Pole darstellen, die kulturelle Zuordnungen beinhalten und nicht eindeutig an Frauen und Männer gebunden, sondern anteilig in beiden Geschlechtern vorhanden sind und erklärt dies mit dem Konzept der Bisexualität. Allerdings sei laut Freud „die für die menschliche Anlage behauptete Bisexualität beim Weib viel deutlicher“39 zu erkennen, da die Frau zwei Geschlechtsorgane besitze, nämlich „die eigentlich weibliche Vagina und die dem männlichen Glied analoge Klitoris“40. Der Vulva, also dem äußeren Teil des weiblichen Geschlechtsorgans, schenkt er hierbei keine Beachtung und negiert damit bereits die Existenz einer eigenen biologischen Sichtbarkeit des Weiblichen.

Mädchen sind nach Freuds Theorie in ihrer Wahrnehmung zunächst männlich, bis sie etwa im dritten Lebensjahr in die phallische bzw. ödipale Phase kommen, in der ihnen bewusst wird, dass sie im Gegensatz zu Jungen keinen Penis besitzen, und somit annehmen, sie seien kastriert. Aus diesem Kastrationskomplex entwickelt sich laut Freud der Penisneid. Es folgt eine Abwendung von der Mutter als Liebesobjekt und eine Zuwendung zum Vater, weil die Mutter für den Mangel verantwortlich gemacht wird und der Vater den vermeintlich begehrten Penis besitzt. Hieraus entsteht ein Kinderwunsch, der zuerst an den Vater und später an einen anderen Mann gebunden ist - und überdies vielmehr der Wunsch ist, einen Jungen zur Welt zu bringen, da dieser einen Penis besitzt.41 Der Penisneid hinterlässt laut Freud „unvertilgbare Spuren in [...] Entwicklung und Charakterbildung“42 und bewirkt eine von „drei Entwicklungsmöglichkeiten“:43 „[D]ie eine führt zur Sexualhemmung oder zur Neurose, die nächste zur Charakterveränderung im Sinne eines Männlichkeitskomplexes, die letzte endlich zur normalen Weiblichkeit.“44 Zusätzlich entwickelt sich laut Freud bei der Frau ein stärker als beim Mann ausgeprägtes Es, das die Triebbefriedigung zur Bewältigung innerer Spannungen steuert.45 Grundlegend ist hier der Unterschied des Ödipuskomplexes zwischen Jungen und Mädchen. Jungen fürchten laut Freud in der ödipalen Phase eine Kastration und bilden daher ein stärkeres Über-Ich aus, das „verbotene Impulse aus dem Es zu verhindern“46 versucht. Sie wenden sich im Ödipuskomplex also schneller vom Liebesobjekt Mutter wieder ab, weil sie aus Angst um ihren Penis eher vernunftgeleitet handeln. Mädchen hingegen haben laut Freud bereits den Mangel und müssen keine Kastration mehr beiürchlen, entwickeln daher kein starkes Über-Ich während des Ödipuskomplexes, sondern „verbleib[en] in ihm unbestimmt lange, bau[en] ihn nur spät und dann unvollkommen ab.“47

Dieses androzentrische Konstrukt von Weiblichkeit, das auch als „phallischer Monismus“48 bezeichnet wird, spiegelt die Grundhaltung der damaligen Gesellschaft wider, die auch bei Philosophen oder Psychiatern wie beispielsweise Otto Weininger oder Julius Möbius wiederzufinden ist. So schreibt Christa Rohde-Dachser, dass Freuds Weiblichkeitstheorie auch als „Sozialisationstheorie des Patriarchats“49 gelesen werden könne und die „unbewußten Prozesse sichtbar mach[e], die bei der Sozialisation der Geschlechter in die patriarchalische Gesellschaft wirksam werden“.50 Freud bediente sich trotz vermeintlich progressiver Ansätze - wie etwa seiner teilweise nicht biologistischen Herangehensweise - in seiner Auseinandersetzung mit dem weiblichen Geschlecht also immer wieder an stereotypen Bildern,51 die andeuten, dass Menschen mit männlichem Geschlechtsorgan der Kultur und Menschen mit weiblichem Geschlechtsorgan der Natur nahe stehen. Die dem Mann somit wesensfremde und daher rätselhafte, einzig in Bezug auf ihn und ihren Körper definierte Frau existiert „ohne eigenes Geschlecht, [...] als Negativ des Mannes, [...] als Mangelwesen“52 und - wie Betinna Fraisl konstatiert - als „Gegenteil, das keine eigene Spezifität aufweist“53. Die Frau soll als narzisstische Spiegelung des Mannes dienen und darf somit kein Subjekt werden.54 Während Männlichkeit mit Aktivität verbunden wird, gilt für das Mädchen, es müsse zur Zeit der Pubertät die „Klitoris [.] als erogene Zone aufgeben“55 und somit im Laufe ihrer Entwicklung zur Frau passiv werden. Wird sie es nicht, ist sie laut Freud sehr wahrscheinlich entweder homosexuell, frigide oder hysterisch.

Die negative Konsequenz, die aus der Freud’schen Theorie für Frauen erwächst und im weiterenVerlauf der Arbeit eine tragende Relevanz haben wird, ist das Absprechen der eigenen Identität, Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit sowie die weitestgehende Ausklammerung aus gesellschaftlichen und kulturellen Kontexten. Im Folgenden soll durch Freuds Krankengeschichte Ida Bauers näher beleuchtet werden, inwiefern die Anwendung seiner Theorie in der Praxis eine Entwürdigung der Frau zur Folge hatte.

[...]


1 Bettina Fraisl: Körper und Text. (De-)Konstruktionen von Weiblichkeit und Leiblichkeit bei Mela Hartwig. Wien: Passagen­Verlag 2002. S. 157.

2 Vgl. ebd.

3 Vgl. Helmut Peitsch und Eva Lezzi (Hg.): Literatur, Mythos und Freud: Kolloquium zu Ehren von Dr. Elke Liebs. Potsdam : Universitätsverlag Potsdam 2009. S. 23-24.

4 Vgl. Silvia Kronberger: Die unerhörten Töchter. Innsbruck: Studien-Verlag 2002. S. 10.

5 Regina Schaps: Hysterieund Weiblichkeit. Frankfurt/M: Campus-Verlag 1982. S.145.

6 Esther Fischer-Homberger: Krankheit Frau, Bern, Verlag Hans Huber 1979, S. 42.

7 Vgl. ebd., S. 39/40.

8 Elisabeth Bronfen: Das verknotete Subjekt. Hysterie in der Moderne. Berlin: Verlag Volk u. Welt 1998. S. 277

9 Marianne Schuller: Hysterie als Artefaktum. Zum literarischen und visuellen Archiv der Hysterie um 1900. In: Götz Grossklaus und Eberhard Lämmert (Hg.): Literatur in einer industriellen Kultur. Stuttgart: J. G. Gotta'sche Buchhandlung Nachfolger GmbH 1989. S. 450.

10 E. Fischer-Homberger, 1979, S. 127.

11 Vgl. dazu M. Schuller, 1989, S. 445 ff.

12 Vgl. ebd.

13 Ebd.,S. 454.

14 S. Kronberger, 2002, S. 27.

15 Vgl. ebd. S. 28.

16 Ebd. S. 27.

17 Vgl. ebd,S. 30.

18 Ebd. S. 27.

19 Vgl. ebd.,S. 32.

20 Dorion Weickmann: Rebellion der Sinne. Hysterie - ein Krankheitsbild als Spiegel der Geschlechterordnung (1880-1920). Frankfurt/M: Campus Verlag 1997. S. 81.

21 Vgl. Stephanie Catani: Das fiktive Geschlecht. Würzburg: Königshausen & Neumann 2005. S. 24.

22 Annette Schlichter: Die Figur der verrückten Frau.Tübingen: Ed. Diskord 2000. S. 129.

23 Vgl. S. Kronberger, 2002, S. 69.

24 Joseph Breuer und Sigmund Freud: Studien über Hysterie 1895. Frankfurt/M: Fischer Taschenbuch Verlag 1991. S.180.

25 Vgl. Stefan Goldmann: Alles Wissen ist Stückwerk. Studien zu Sigmund Freuds Krankengeschichten und zur Traumdeutung. Gießen: Psychosozial-Verlag 2019. S. 34.

26 Zitiert nach Thomas Wegmann: Die Welt ist alles, was der Fall ist. Zur Einführung. In: T.Wegmann und Martina King (Hg.): Fallgeschichte(n) als Narrativ zwischen Literatur und Wissen. Innsbruck: insbruck university press 2016. S. 17.

27 S. Freud: Bruchstück einer Hysterie-Analyse 1905. Frankfurt/M: Fischer Taschenbuch Verlag 1993. S. 12.

28 S. Freud: Über Hysterie. In: Texte aus den Jahren 1885 bis 1938 (Nachtragsband). Franklurt/M: Fischer Verlag 1987. S. 333.

29 Ebd.

30 Vgl. ebd.

31 Ebd.

32 Vgl. ebd.

33 Vgl. Stephanie Catani, 2005, S. 33.

34 Vgl. Renate Schlesier: Konstruktionen der Weiblichkeit bei Sigmund Freud. Zum Problem von Entmythologisierung und Remythologisierung in der psychoanalytischen Theorie. Frankfurt/M: Europäische Verlagsanstalt 1981. S. 15.

35 Vgl. Marianne Schuller, 1989, S. 464.

36 Ebd. S. 464.

37 Zitiert nach C. Rohde-Dachser, 1991, S. 9.

38 Toril Moi; aus dem Englischen von Ellen Schlootz: Freud. In: Patriarchale Reflexionen. Luce Irigarays Spiegel. In: Sexus, Text, Herrschaft. Feministische Literaturtheorie. Bremen: Zeichen und Spuren 1989.S. 157.

39 S.Freud: Die weibliche Sexualität 1931. In: Bernd Nitzschke (Hg.): Die Psychoanalyse Sigmund Freuds. Konzepte und Begriffe. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2011. S. 117.

40 Ebd.,S. 118.

41 S. Freud: Die Weiblichkeit 1932. In: Neue Folge der Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse (Gesammelte Werke, Bd. 15). Frankfurt/M: Fischer 1961. S. 133 ff.

42 Ebd., S. 134.

43 Ebd., S. 135.

44 Ebd.

45 Vgl. Manfred Amelang und Dieter Bartussek: Differentielle Psychologie und Persönlichkeitsforschung. Stuttgart: Kohlhammer 2006.Differentielle Psychologie, S. 342.

46 Ebd.,S. 343.

47 S. Freud, Die Weiblichkeit, 1961, S. 138.

48 Vgl. Rohde-Dachser, 1991, S. 136.

49 Ebd. S. 55.

50 Ebd.

51 Ilka Quindenau: Verführung und Begehren. Die psychoanalytische Sexualtheorie nach Freud. Stuttgart: Klett-Cotta 2008. S. 94 ff.

52 Rohde-Dachser, 1991, S. 58.

53 B. Fraisl,2002,S. 67.

54 Vgl. ebd.

55 C. Rohde-Dachser, 1991, S. 9.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Hysterie in der literarischen Fallgeschichte. Zeitgenössische Kritik an Freuds Weiblichkeitstheorie am Beispiel der Novelle "Das Verbrechen" von Mela Hartwig
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Institut für Neuere deutsche Literatur- und Medienwissenschaft)
Veranstaltung
Literarische Anthropologie
Note
1,0
Autor
Jahr
2020
Seiten
26
Katalognummer
V583416
ISBN (eBook)
9783346155603
ISBN (Buch)
9783346155610
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Hysterie, Freud, Mela Hartwig, Frauen schreiben, Feminismus, Fin de Siècle, 20er Jahre, Emanzipation, Lou Andreas-Salomé, Literatur von Frauen, Fanny zu Reventlow, Psychoanalyse, Bruchstück einer Hysterie-Analyse, Weiblichkeitsbilder, Dora, Ida Bauer, Das Verbrechen, Novelle, Neue Frau, femme fragile, femme enfant, femme fatale, Freudkritik
Arbeit zitieren
Sarah Manowski (Autor), 2020, Hysterie in der literarischen Fallgeschichte. Zeitgenössische Kritik an Freuds Weiblichkeitstheorie am Beispiel der Novelle "Das Verbrechen" von Mela Hartwig, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/583416

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