Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Economía de las empresas - Administración de empresas, gestión, organización

Digitale Sharingplattformen. Erfolgsfaktoren für digitale Sharingmodelle

Título: Digitale Sharingplattformen. Erfolgsfaktoren für digitale Sharingmodelle

Trabajo de Seminario , 2020 , 20 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Christian Luber (Autor)

Economía de las empresas - Administración de empresas, gestión, organización
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Durch die parallelen Entwicklungen der Digitalisierung und der sozialen Medien entstanden die ersten digitalen Sharing Plattformen, welchen die technischen Errungenschaften zum Durchbruch verhalfen. Seitdem haben sich zahlreiche Geschäftsmodelle und Ideen der Sharing Economy entwickelt. Manche sind heute nicht mehr wegzudenken und haben sich etabliert. Manche scheiterten an der Idee oder an der praktischen Umsetzung.

Dabei ist von besonderem Interesse, was die Faktoren für Erfolg oder Misserfolg bei der Umsetzung von digitalen Sharing Modellen in ein Geschäftsmodell sind. Ist Sharing nachhaltiger und eine effiziente Möglichkeit für eine geringere Umweltverschmutzung?

Betrachtet man zwei Debatten unserer Gegenwart, so erklärt sich die Aktualität des Themas. Zum einen ist durch die Fridays for Future Aktivisten und Greta Thunberg eine nachhaltige Diskussion zum Umweltschutz entstanden. Insbesondere die Konsumgesellschaft der Industrieländer wird hier explizit kritisiert. Zum anderen sorgen Plattformen wie Airbnb, Uber und andere für disruptive Marktveränderungen, neue Geschäftsmodelle und wiederum (Gegen-)Reaktionen der Politik darauf. Dabei ist das Konzept des Teilens keine neue Erfindung. Seit Mitte der 2000er Jahre erfuhr die sogenannte Sharing Economy Auftrieb.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung und Gang der Arbeit

2 Methodik

2.1 Methodik

2.2 Methodenauswahl

3 Digitale Sharing Plattformen.

3.1 Erfolgsfaktoren für digitale Sharingmodelle

3.2 Analyse von ausgewählten Sharingplattformen

3.3 Nachhaltigkeit und Finanzierung von Sharingmodellen

4 Fazit

4.1 Zielerreichung

4.2 Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, digitale Sharing-Plattformen einer kritischen Analyse zu unterziehen, um Erfolgsfaktoren für Geschäftsmodelle der Sharing Economy zu identifizieren sowie Ursachen für das Scheitern ausgewählter Plattformen zu beleuchten.

  • Kritische Beleuchtung der Sharing Economy und ihrer digitalen Umsetzung
  • Identifikation und Analyse zentraler Erfolgsfaktoren für Sharing-Modelle
  • Untersuchung von Praxisbeispielen mit unterschiedlichem Bekanntheitsgrad
  • Analyse der Nachhaltigkeitsaspekte und Finanzierungsmodelle von Sharing-Konzepten
  • Bewertung des Einflusses von Reputation und Vertrauen auf den Markterfolg

Auszug aus dem Buch

3.1 Erfolgsfaktoren für digitale Sharing Modelle

„The Currency of the new economy is trust between strangers. The curreny of the future is trust…in an age, where reputation will be your most valuable asset. “

Bereits auf einem TED Talk 2012 waren Reputation und Vertrauen die bedeutendsten Aspekte, den die Forscherin Rachel Botsman im Zusammenhang mit der Sharing Economy und digitalen Plattformen nannte. Diese ermöglichen es Fremden jegliche Dinge zu teilen, welche diese zu gegebener Zeit benötigen. Die Literatur ist sich darüber einig, dass für letztendlich alle Ansätze zur Idee des Teilens Vertrauen die wichtigste Voraussetzung für ein erfolgreiches Funktionieren ist. Möglichst hohe Opportunitätskosten gegenüber Konsum ist im Weiteren erfolgsversprechend. Das gelegentliche Benutzen eines Autos mittels Carsharings steht in einer höheren Relation zum Kauf eines PKWs als das Ausleihen einer Bohrmaschine, die zu deutlichen niederen Kosten erworben werden kann. Je stärker zudem die Disruption des jeweiligen Geschäftsmodells durch eine Sharing Alternative ist, desto mehr spricht für die Durchsetzung.

Weitere Punkte werden angeführt. So ist das Erreichen einer kritischen Masse wichtig. Bestenfalls entsteht eine Community, die ein Konzept auch ideologisch vertritt. Daher gilt, je größer die Stadt und je geringer die Distanz der Mitglieder einer digitalen Sharing Plattform, desto besser ist dies für die Verbreitung. Wichtig ist zudem Effizienz. Hiermit ist insbesondere der Prozess des Teilens gemeint, der möglichst simpel erfolgen soll. Eine hochwertige Aufbereitung und einfache Bedienung bei digitalen Plattformen sind daher bei der Gestaltung einer App essenziell. Dabei spielt das Kriterium der gegenseitigen Bewertung die mit Abstand wichtigste Rolle. Dies dient als Indikator für gegenseitiges Vertrauen zum Abschluss oder Abbruch einer Transaktion. Bei Modellen, wo der Faktor Hygiene eine Rolle spielt, wie z. B. Essen, ist es schwieriger, Vertrauen zu schaffen und eine kritische Größe zu erreichen. Benutzer sind in unserer Zeit zunächst offen für unterschiedlichste Ideen. Eine Anwenderbasis ohne große Fluktuation wird letztlich erreicht, wenn der erste Versuch einfach, positiv und reibungslos lief, eingehalten wurde, was durch die Plattform versprochen wurde und Spaß gemacht hat.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der digitalen Sharing-Plattformen ein, erläutert die Problemstellung und definiert die Zielsetzung sowie das methodische Vorgehen der Arbeit.

2 Methodik: Es erfolgt eine Darlegung der verwendeten qualitativen Forschungsmethoden, insbesondere der Literaturrecherche und der Integration eines Experteninterviews zur Fundierung der Analyse.

3 Digitale Sharing Plattformen.: Dieses Kernkapitel analysiert Erfolgsfaktoren, untersucht konkrete Plattformbeispiele anhand ihrer praktischen Umsetzung sowie Nachhaltigkeit und beleuchtet verschiedene Finanzierungsstrukturen.

4 Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen, überprüft die erreichte Zielsetzung und zieht eine Bilanz zur zukünftigen Entwicklung der Sharing Economy.

Schlüsselwörter

Sharing Economy, Digitale Plattformen, Erfolgsfaktoren, Vertrauen, Reputation, Geschäftsmodelle, Nachhaltigkeit, Finanzierung, P2P, Collaborative Consumption, Disruption, Meine Spielzeugkiste, foodsharing.de, Airbnb, BlaBlaCar

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der kritischen Analyse digitaler Sharing-Plattformen und untersucht, welche Faktoren deren Erfolg oder Misserfolg in der Sharing Economy bestimmen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Identifikation von Erfolgsfaktoren wie Vertrauen und Reputation, der Analyse praktischer Geschäftsmodelle sowie der ökologischen Nachhaltigkeit und Finanzierungsaspekten von Sharing-Konzepten.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist es, sowohl erfolgreiche als auch gescheiterte Beispiele von Sharing-Plattformen zu beleuchten, um zu verstehen, warum sich bestimmte Modelle am Markt etablieren können und andere nicht.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt schwerpunktmäßig eine fundierte Literaturrecherche, die durch ein qualitatives schriftliches Experteninterview mit Dr. Micha Hirschinger ergänzt wurde.

Welche Inhalte stehen im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil analysiert spezifische Erfolgsfaktoren, vergleicht verschiedene Plattformen wie Airbnb, BlaBlaCar, Meine Spielzeugkiste und foodsharing.de und erörtert die Nachhaltigkeit und Finanzierung dieser Modelle.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Sharing Economy, Vertrauen als Währung, digitale Disruption, P2P-Modelle und Nachhaltigkeit geprägt.

Warum wird das Experteninterview mit Dr. Micha Hirschinger als wichtig erachtet?

Das Interview liefert fundierte wissenschaftliche Einblicke in die Differenzierung verschiedener Sharing-Arten sowie eine fachliche Einordnung der Herausforderungen, die für den Erfolg digitaler Plattformen entscheidend sind.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor zum Scheitern der Plattform "Meine Spielzeugkiste"?

Trotz medialer Präsenz und Investoren scheiterte das Modell an zu hohen Initialinvestitionen für Assets, zu geringen Nutzerzahlen und logistischen Herausforderungen bei der Abwicklung, was die Schwierigkeit der Skalierbarkeit verdeutlicht.

Wie bewertet der Autor die Nachhaltigkeit von Sharing-Modellen?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die Nachhaltigkeitsbilanz nicht abschließend geklärt ist, da Sharing-Modelle einerseits Ressourcen einsparen können, andererseits aber auch als Ersatz für öffentliche Verkehrsmittel fungieren oder neue Konsumanreize schaffen können.

Final del extracto de 20 páginas  - subir

Detalles

Título
Digitale Sharingplattformen. Erfolgsfaktoren für digitale Sharingmodelle
Universidad
University of applied sciences, Nürnberg
Calificación
1,3
Autor
Christian Luber (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
20
No. de catálogo
V583465
ISBN (Ebook)
9783346167934
ISBN (Libro)
9783346167941
Idioma
Alemán
Etiqueta
Digitalisierung Sharing Economy Plattformen Teilen Geschäftsmodelle Aktueller Stand
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Christian Luber (Autor), 2020, Digitale Sharingplattformen. Erfolgsfaktoren für digitale Sharingmodelle, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/583465
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  20  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint