Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Geography / Earth Science - Physical Geography, Geomorphology, Environmental Studies

Die Auswirkungen des Klimawandels auf den Skitourismus in den Alpen

Title: Die Auswirkungen des Klimawandels auf den Skitourismus in den Alpen

Term Paper (Advanced seminar) , 2016 , 19 Pages , Grade: 2

Autor:in: Philipp Straßer (Author)

Geography / Earth Science - Physical Geography, Geomorphology, Environmental Studies
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auf den Skitourismus und möglichen Strategien, um den Skitourismus dennoch aufrechtzuerhalten. Um die nachfolgenden Kapitel besser verstehen zu können, muss man sich zuerst genau ansehen, wie alles begann. Mit "alles" ist die Erschließung des Alpenraumes gemeint und somit auch der aufkommende Tourismus in den Alpen, der überhaupt verantwortlich dafür war, dass die Alpen in den letzten 150 Jahren so rasant erschlossen wurden. Denn würden nicht so viele Menschen die wunderschönen Landschaften der Alpen bereisen wollen, wären infrastrukturelle Erschließungen durch den Bau von Straßen, eines Eisenbahnnetzes, Hotelanlagen und zuletzt auch von Beförderungsanlagen (Lifte) nicht notwendig gewesen und aufgrund der hohen Kosten sicher nicht durchgesetzt worden. Der Aufschwung des Wintertourismus und respektive der Aufschwung des Skifahrens nach dem Ersten Weltkrieg waren hier von entscheidender Bedeutung und darauf wird in den folgenden Kapiteln noch genauer eingegangen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Die Erschließung der Alpen

1.1. Historischer Rückblick

1.2. Die neuzeitliche Erschließung

2. Der Alpentourismus

2.1. Die Anfänge des Alpentourismus

2.2. Verschiedene Entwicklungsphasen

2.3. Die letzten 30 Jahre

3. Die Entwicklung und die Anfänge des Skisports

4. Klimawandel im Alpenraum

5. Probleme für den Wintertourismus durch den Klimawandel

6. Anpassungen an den Klimawandel

6.1. Beibehalten des Wintertourismus

6.1.1. Eingriffe in die Piste

6.1.2. Snow-Farming

6.1.3. Skigebiete in höheren Lagen

6.1.4. Künstliche Beschneiung

6.1.5. Wirtschaftliche Anpassungen

6.2. Ersatzangebote für den Skisport

6.3. Alternative Angebote für den Skitourismus

7. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen des voranschreitenden Klimawandels auf den Skitourismus in den Alpen und analysiert verschiedene Anpassungsstrategien, um die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit der betroffenen Regionen zu bewerten.

  • Historische Entwicklung der touristischen Erschließung der Alpen
  • Klimatische Veränderungen im Alpenraum und deren Folgen für die Schneesicherheit
  • Technische und wirtschaftliche Anpassungsmaßnahmen der Skigebiete
  • Konzepte zur Diversifizierung des touristischen Angebots

Auszug aus dem Buch

6.1.1. Eingriffe in die Piste

Vor allem durch technische Maßnahmen wird versucht den Wintertourismus trotz verschlechterter klimatischer Rahmenbedingungen aufrecht zu erhalten. Eine Strategie ist das Ausgleichen von Bodenunebenheiten, somit wird eine geringere Schneedeckenausprägung benötigt. Versuche aus Frankreich wiesen nach, dass Skifahren bereits ab 10 Zentimeter Schneedicke möglich ist (Pröbstl 2007: 8-9). Darüber hinaus zählt das Entfernen von Steinen oder Büschen, die sich auf der Skipiste befinden zu dieser Methode. An den Rändern der Piste werden auch Schneezäune gebaut, die das Abtragen des Schnees durch Wind verhindern sollen. Alternativ dazu werden gezielt Bäume gepflanzt, die ebenfalls als Windschutz dienen. Zusätzlich spenden diese Bäume auch noch Schatten und verhindern somit das rasche Abschmelzen durch Sonneneinstrahlung. Durch Windschutz kann eine Skipiste 15 Tage länger genutzt werden, durch Beschattung sogar bis zu 30 Tage länger (OECD 2007: 37). In Kauf nehmen muss man mit diesen Methoden allerdings die ökologischen Belastungen für den Alpenraum. Besonders betroffen sind die oberen Bergregionen, die aufgrund der kürzeren Vegetationsperiode weniger Zeit zum Regenerieren haben (Pröbstl 2007: 9). Stellen ohne Pflanzenbewuchs sind auf planierten Pisten etwa 5-mal so häufig wie auf nicht planierten Pisten. Durch die Oberflächenabtragung ist auch die folglich höhere Erosion ein Problem (OECD 2007: 38).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Erschließung der Alpen: Dieses Kapitel erläutert die historische Entwicklung der infrastrukturellen Erschließung des Alpenraums, welche die Grundlage für den aufkommenden Tourismus bildete.

2. Der Alpentourismus: Hier werden die Ursprünge des Alpinismus und die verschiedenen Entwicklungsphasen des Tourismus in den Alpen bis zur Gegenwart betrachtet.

3. Die Entwicklung und die Anfänge des Skisports: Das Kapitel beschreibt, wie der Skisport durch Pioniere und technologische Entwicklungen zu einer der tragenden Säulen des Alpentourismus wurde.

4. Klimawandel im Alpenraum: Es wird die überdurchschnittliche Erwärmung im Alpenraum thematisiert und zukünftige klimatische Veränderungen wie Temperaturanstiege und Niederschlagsverschiebungen prognostiziert.

5. Probleme für den Wintertourismus durch den Klimawandel: Dieses Kapitel analysiert die abnehmende Schneesicherheit und deren direkte Auswirkungen auf die Skigebiete in verschiedenen Höhenlagen und Ländern.

6. Anpassungen an den Klimawandel: Es werden verschiedene Strategien aufgezeigt, von technischer Pistenpflege und künstlicher Beschneiung bis hin zur Entwicklung von Ganzjahresangeboten.

7. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Einschätzung der Überlebenschancen für Skigebiete und betont die Notwendigkeit von Kreativität und Anpassung im Tourismussektor.

Schlüsselwörter

Alpen, Klimawandel, Skitourismus, Wintertourismus, Schneesicherheit, Pistenmanagement, Snow-Farming, künstliche Beschneiung, Alpinismus, Tourismusentwicklung, Anpassungsstrategien, Nachhaltigkeit, Ganzjahrestourismus, Ökologie, alpine Infrastruktur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Herausforderung, die der Klimawandel für den traditionellen Skitourismus in den Alpen darstellt, und untersucht, wie betroffene Regionen darauf reagieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die historische touristische Erschließung, die Auswirkungen der Erderwärmung auf die Schneesicherheit und die verschiedenen Anpassungsstrategien der Skibranche.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein Verständnis für die Komplexität des Wintertourismus zu schaffen und aufzuzeigen, ob und wie Skibetriebe in Zeiten des Klimawandels wirtschaftlich überleben können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der aktuelle Studien und Daten von Organisationen wie der OECD, ZAMG und Experten wie Pröbstl und Paster ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden neben den Ursprüngen des Tourismus insbesondere die technischen Maßnahmen wie Beschneiung und Pistenbearbeitung sowie alternative touristische Konzepte erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Klimawandel, Skitourismus, Schneesicherheit, Alpen, Anpassung und touristische Erschließung bilden den Kern der inhaltlichen Auseinandersetzung.

Welche Rolle spielt die künstliche Beschneiung bei der Anpassung?

Sie gilt derzeit als verbreitetste Strategie zur Aufrechterhaltung des Skibetriebs, ist jedoch mit hohen Kosten, Ressourcenverbrauch und ökologischen Folgen verbunden.

Was unterscheidet das "Snow-Farming" von anderen Methoden?

Beim Snow-Farming wird Schnee aus dem Frühjahr über den Sommer konserviert, um ihn im nächsten Herbst optimal zur Pistenpräparierung nutzen zu können.

Warum sind tief gelegene Skigebiete besonders gefährdet?

Aufgrund des Temperaturanstiegs verschiebt sich die Schneesicherheitsgrenze in höhere Lagen, wodurch Skigebiete unter 1000–1500 Metern ihre natürliche Schneegrundlage verlieren.

Ist ein Ausstieg aus dem Skitourismus eine realistische Option?

Ja, der Ausstieg wird als dritte Strategie für weniger konkurrenzfähige Gebiete diskutiert, die auf einen Ganzjahrestourismus mit Wander- oder Gesundheitsangeboten umstellen können.

Excerpt out of 19 pages  - scroll top

Details

Title
Die Auswirkungen des Klimawandels auf den Skitourismus in den Alpen
College
University of Salzburg
Grade
2
Author
Philipp Straßer (Author)
Publication Year
2016
Pages
19
Catalog Number
V584724
ISBN (eBook)
9783346162755
ISBN (Book)
9783346162762
Language
German
Tags
alpen auswirkungen klimawandels skitourismus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Philipp Straßer (Author), 2016, Die Auswirkungen des Klimawandels auf den Skitourismus in den Alpen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/584724
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  19  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint