Argumente gegen den menschengemachten Klimawandel


Hausarbeit (Hauptseminar), 2016

14 Seiten, Note: 2


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1.) Einleitung

2.) Unsicherheiten bei der Klimaforschung

3.) Klimawandel in der Politik und in den Medien

4.) Auswirkungen des Klimawandels auf die Menschen

5.) Ist der Klimawandel nicht anthropogen verursacht?
5.1.) Wasserdampf
5.2.) Sonnenaktivität
5.3.) Methan/Methanhydrat

6.) Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1.) Einleitung

Kaum ein Tag vergeht, an dem man nicht in den Medien vom unaufhaltsamen Klimawandel hört. Dies sind sowohl politische Diskussion um Gesetzesentwürfe, die dem Klimawandel entgegenwirken sollen oder Wetterszenarien, die für die Zukunft unaufhaltsam erscheinen. In den Medien kursieren Bilder von Eisbären die hilflos auf Eisschollen umhergetrieben werden und es wird von katastrophalen Auswirkungen für viele Menschen und Tiere, vielerorts auf dieser Erde, berichtet.

So scheint es fast schon als gegeben, dass diese globale Erwärmung so stattfinden wird. Dennoch muss man sich fragen, ob diese Prognosen denn wirklich zutreffen und ob es nicht auch andere Sichtweisen und wissenschaftlich fundierte Meinungen zu diesem Thema gibt. Genau darum soll es in dieser Arbeit gehen. Es soll geklärt werden, ob die aktuelle Klimawandeldiskussion überhaupt berechtigt ist oder ob es sich hierbei nur um Horrorszenarien aus den Medien handelt, die politisch zusätzlich aufgeheizt werden.

Hierfür werden in dieser Arbeit verschiedene Ansätze und Argumente von Klimawandelbefürwortern untersucht und geprüft inwiefern diese wirklich wissenschaftlich belegt sind. Auch Argumente, die gegen einen Klimawandel sprechen werden in dieser Arbeit betrachtet und analysiert. Zudem ist es wichtig herauszufinden, ob die sich aktuell verändernden klimatischen Bedingungen, ein vom Menschen, durch die von ihm produzierten Emissionen verursacht werden, oder ob dahinter natürliche Phänomene stecken, die unbeeinflusst vom menschlichen Handeln das Klima verändern. Ein weiterer Ansatz, dem diese Arbeit nachgeht, ist, ob die Szenarien in der Wissenschaft wirklich so dargelegt werden, oder ob die Medien und die Politik einzelne Erkenntnisse für sich herausnehmen und für ihre politische Überzeugung missbrauchen.

2.) Unsicherheiten bei der Klimaforschung

Ein großes Problem bei der Klimaforschung sind die zu Verfügung stehenden Daten, die es unmöglich machen, sichere und genaue Vorhersagen und Rückblicke zu machen. Hier ist als ein weiteres Problem die Regionalisierung der Daten zu erwähnen, die einen Rückblick beziehungsweise eine Prognose nur für einen kleinen regionalen Maßstab erlauben, aber keine Rückschlüsse auf das globale Klima erlauben. Besonders alte Klimadaten sind aufgrund ihrer Messmethoden und Verfügbarkeit nur bedingt verwendbar. Auch aktuelle Messungen sind umstritten. So gibt es unterschiedliche Messergebnisse je nach verwendeter Technologie. Ein weiterer Unsicherheitsfaktor ist auf die Komplexität des Klimasystems zurückzuführen. Man kann nicht mit Sicherheit sagen, wie das Klima im Falle einer Erwärmung reagieren würde. Es liegen viele miteinander in Beziehung stehende Faktoren und Bedingungen vor, die es nach derzeitigem Forschungsstand nicht ermöglichen sichere Prognosen zu ermitteln. Auch die zukünftigen Emissionen, die in die Atmosphäre gelassen werden, beziehungsweise dort vorzufinden sind, sind nicht mit Gewissheit zu bestimmen (Greg 2000).

Oftmals ist von sogenannten Klimamodellen zu lesen, anhand dieser man das Klima unter Miteinflussnahme bestimmter Faktoren für zukünftige Zeiträume berechnen will. Doch diese Klimamodelle sind ebenfalls mit großer Vorsicht zu genießen, denn auch sie unterliegen gewissen Unsicherheiten. Prognosen über das zukünftige Klima kann man nur unter der Zuhilfenahme von bestimmten Szenarien erstellen. Diese Szenarien sind aber reine Spekulation (Greg 2000).

Eine weitere Kritik an den Klimamodellen ist die stark hervorgehobene negative Auswirkung von Treibhausgasen und Wasserdampf. Andere Klimakühlende Faktoren wie Aerosole oder Wolken werden in den Modellen zu wenig berücksichtigt (Greg 2000).

Ein Beispiel für die Mangelhaftigkeit solcher Modelle, liefert eine Prognose aus den 1970er Jahren, in der Forscher aufgrund der zunehmenden Verschmutzung eine Eiszeit vorhersagten.

Je neuer die Klimamodelle sind, desto geringer fallen auch die befürchteten Temperaturanstiege aus und korrigieren somit ständig die vorhergehenden Modelle nach unten (Greg 2000).

Allgemein sind extreme klimatische Veränderungen und Temperaturschwankungen in kurzer Zeit kein einzigartiges Phänomen. Bereits im 16. Jahrhundert gab es Regionen, in denen es binnen eines Menschenlebens um bis zu zwei Grad Celsius kälter wurde (Brunnengräber 2013). Andere Studien besagen, dass es im jetzigen Zeitraum auch nicht kälter oder wärmer ist, wie bis zum Jahr 1000 zurück Beispielsweise war es den Wikingern möglich um 1000 v. Chr.

Grönland zu besiedeln, dessen Name aus dieser Zeit stammt und Grünland bedeutet (Blüchel 2007: 28). Somit lässt sich also sagen, dass der aktuelle Temperaturanstieg auf die letzten 150 Jahre bezogen zwar außergewöhnlich erscheint, aber auf die letzten 1000 Jahre betrachtet in der Norm liegt (Greg 2000).

3.) Klimawandel in der Politik und in den Medien

Allgemein sind der Klimawandel und die damit verbundenen Diskussionen nichts Neues. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts wurden Stimmen laut, allen voran der schwedische Chemiker Svante Arrhenius, der schon damals eine Erwärmung mit den durch den Menschen verursachten Emissionen in Verbindung brachte, die ein verändertes Klima prophezeiten (Schmidt 2010). Wirklich groß und bedeutend wurde diese Diskussion allerdings erst viel später. Auf den Klimawandel aufmerksam, wird der größte Teil der Bevölkerung durch Katastrophen Filme, Dokumentationen, wie „Eine unangenehme Wahrheit“ vom ehemaligen Vize Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, Al Gore, oder politische Debatten zum Klimaschutz, wie beispielsweise den UN-Klimakonferenzen (Dunlap, McCright 2008).

Die wenigsten lesen darüber in wissenschaftlichen Fachzeitschriften oder Publikationen. Dadurch muss man sich unweigerlich die Frage stellen, ob es von der Wissenschaft nun wirklich so schlimm prognostiziert wird, oder ob dies eine politische und medienwirksame Methode ist, um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Hier kommt der sogenannte Messias-Effekt zur Geltung, den Politiker nutzen, um sich als Weltretter und Kämpfer gegen den Klimawandel inszenieren und der Klimawandel somit instrumentalisiert wird (Brunnengräber 2013). Politisch werden auch aktuell Forderungen nach Hilfspaketen für klimaschützende Maßnahmen diskutiert. Viele sehen in den Investitionen für den Klimaschutz einen erheblicheren Kostenaufwand, als die Summe, die durch einen möglichen Klimawandel entstehen würde (Schmidt 2010).

Nach Charles Schmidt (2010) gibt es zudem Wissenschaftler, die den Grund für die geringe Anzahl von Publikationen und die kleine Front von Klimaskeptikern darin sehen, dass diese, wenn sie klimaskeptische Berichte veröffentlichen von der Presse nicht ernst genommen und stark kritisiert werden würden. Auch die Finanzierung solcher Studien stellen sich aufgrund der Vorurteile gegenüber manchen Geldgebern als schwierig heraus. Sobald kontroverse Studien von Ölfirmen oder sonstigen Unternehmen oder Institutionen der Ölindustrie gefördert werden, treten gegenüber den Ergebnissen sämtliche Vorurteile und Kritiken auf. Den Wissenschaftlern wird folglich unterstellt, ihre Ergebnisse zu Gunsten ihrer Sponsoren, angepasst zu haben (Schmidt 2010).

Die radikalen Meinungen und Darstellungen in den Massenmedien ermöglichen es zudem nicht, eine objektive öffentliche Debatte über den Klimawandel abzuhalten. Des Weiteren werden viele Erkenntnisse von der Presse übernommen, ohne deren Wahrheitsgehalt zu prüfen oder selbst nachzuforschen. So kam es beispielsweise dazu, dass in einem Bericht des IPCC falscherweise die Aussage gemacht wurde, alle Gletscher des Himalayas würden bis Ende des Jahres 2035 abschmelzen und gänzlich verschwinden. Dies ist laut Stand der Wissenschaft allerdings nicht möglich, selbst bei schlimmsten Prognosen. Diese Deadline wurde damals jedoch von den Medien übernommen und publiziert, ohne zuvor die Glaubwürdigkeit dieser Zahl zu prüfen. Wissenschaftler korrigierten den IPCC Bericht und besserten das Jahr auf 2350 aus. Im Allgemeinen müssen die Berichte der IPCC kritisch betrachtet werden, da nicht alle Artikel, im Gegensatz zu Publikationen in Fachzeitschriften, überprüft werden. Auch politische Absichten hinter den IPCC Berichten müssen berücksichtigt werden. (Schmidt 2010)

In den Medien wird oftmals das Argument gebracht, dass es zu vermehrten extremen Wetterereignissen kommt und diese werden als Indikator für den Klimawandel angepriesen. Jedoch kann man in der Summe keine deutliche Zunahme erkennen und diese Extremwetter sind auch nicht direkt auf den Klimawandel zurückführbar. Ein wichtiger Punkt ist hierbei auch, dass mit zunehmender Besiedlung der Erde immer mehr Regionen bewohnt werden, die früher nicht als Wohnort verwendet wurden, somit werden Wetterkatastrophen, die in dieser Region ehemals unbedeutend waren und nun einen Schaden anrichten, vermerkt und bekannt (Formayer, Kromp-Kolb 2005).

Mittlerweile nimmt selbst der Glaube in der Bevölkerung an einen mögliche Klimawandel ab. Dies belegen mehrere Umfragen, die zu diesem Thema durchgeführt wurden. Zum einen wurde eine Studie von der Yale School of Forestry & Environment durchgeführt, die zu einem spannenden Ergebnis kam. Im Jahr 2008 glaubten noch 71% der Befragten an eine bevorstehende Erderwärmung. Nur zwei Jahre später, im Jahr 2010, kam man bei dieser Umfrage auf ein Ergebnis von nur noch 57%. (Schmidt 2010)

Eine weitere Untersuchung, die in England von Herrn Nicholas Pidgeon, ein Professor an der Cardiff University, durchgeführt wurde, kam zu einem ähnlichen Ergebnis. In diesem Fall glaubten noch 91% der Befragten im Jahr 2005 an eine Erderwärmung. Fünf Jahre später glaubten daran nur noch 78% der Teilnehmer. Als möglichen Grund hierfür wurden neu entstandene Probleme vermutet, wie die in diesen Jahren auftretende Finanzkrise, die mit einer hohen Arbeitslosenquote verbunden wird. (Schmidt 2010)

Wie man hieran erkennen kann, nimmt also das Bewusstsein und die Sorge um eine mögliche Klimaveränderung in der Bevölkerung zunehmend ab.

4.) Auswirkungen des Klimawandels auf die Menschen

Im Einklang mit der Diskussion über das veränderte Klima, geht auch die dadurch entstehenden sozialen Probleme. Sollte es zu einem veränderten Klima mit den prognostizierten Auswirkungen kommen, so ergeben sich allerdings auch durchaus Chancen und Möglichkeiten, wie von Herrn Achim Brunnengräber (2013) genannt wird. Ein Beispiel hierfür sind verbesserte Lebensbedingungen durch den vielerorts steigenden Niederschlag, der in vielen Regionen eine Landwirtschaft möglichen machen kann. Des Weiteren wird es durch die veränderten Bedingungen vielerorts möglich, die Ernteerträge zu steigern, dadurch dass verbesserte Wachstumsbedingungen für Pflanzen geschaffen werden.

Nicht nur nördliche Regionen sollen von der längeren Vegetationsperiode profitieren, sondern auch Wüstenregionen wie beispielsweise die Sahara. Die Wüste könnte genau wie schon vor 6000 Jahren durch den Klimawandel wieder grüner werden. Dies zeichnet sich schon jetzt in den Satellitenbildern ab: Vor allem im Süden der Sahara nimmt die Vegetation in den letzten Jahren wieder merklich zu. (Schröder 2011)

Eine weitere Chance besteht in neu entstehenden Schiffsrouten, die eine schnellere Verbindung zwischen verschiedenen Standorten ermöglichen. Als zusätzliche Auswirkung, kann die in manchen Standorten nun ermöglichte Rohstoffförderung genannt werden, die für viele Regionen ein wirtschaftliches Wachstum ermöglichen.

Natürlich gehen diese positiven Effekte für die einen mit negativen Auswirkungen für andere einher, jedoch gibt es eben Regionen, die hiervon profitieren würden und es begrüßen würden falls sich das Klima ändern würde. (Brunnengräber 2013)

Zusätzlich ist hier zu erwähnen, dass alle diese Prognosen der sozialen Auswirkungen auf prognostizierten Veränderungen des Klimas basieren. Diese Vorhersagen werden, wie bereits erwähnt mit Klimamodellen ermöglicht, die jedoch nicht fehlerfrei und mit Unsicherheiten verbunden sind. Somit ist die vorhergesagte Auswirkung für die Menschen, nur so gut und glaubwürdig, wie das Modell, auf dem die Prognose beruht (Greg 2000).

5.) Ist der Klimawandel nicht anthropogen verursacht?

Nur 0,036 % der Luft bestehen aus Kohlenstoffdioxid und davon wiederum sind nur 3 Prozent des weltweiten CO² Ausstoßes vom Menschen verursacht. Klimaskeptiker kritisieren, dass der Anteil des Menschen zu gering sei, um relevant zu sein und der Klimawandel deswegen andere, natürliche Ursachen haben muss. In den folgenden Kapiteln werden mögliche Alternativen zum CO² vorgestellt. (Steinlein 2014)

5.1.) Wasserdampf

Ein potentieller Verursacher des Temperaturanstiegs der letzten Jahrzehnte ist Wasserdampf. Wasserdampf ist das wichtigste Treibhausgas, da es 57 bis 68% der langwelligen Strahlung absorbiert, während CO² nur 22% absorbiert. (Soares 2010: 110,111). Die Wasserdampfkonzentration in der Troposphäre ist im letzten Jahrhundert um mehr als 75 Prozent angestiegen. Circa die Hälfte der Temperaturzunahme der letzten Jahrzehnte ergibt sich aus diesem Anstieg (Blüchel 2007: 63-64).

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Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
Argumente gegen den menschengemachten Klimawandel
Hochschule
Universität Salzburg
Note
2
Autor
Jahr
2016
Seiten
14
Katalognummer
V584738
ISBN (eBook)
9783346218261
Sprache
Deutsch
Schlagworte
argumente, klimawandel
Arbeit zitieren
Philipp Straßer (Autor), 2016, Argumente gegen den menschengemachten Klimawandel, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/584738

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