Kaum ein Tag vergeht, an dem man nicht in den Medien vom unaufhaltsamen Klimawandel hört. Dies sind sowohl politische Diskussion um Gesetzesentwürfe, die dem Klimawandel entgegenwirken sollen oder Wetterszenarien, die für die Zukunft unaufhaltsam erscheinen. In den Medien kursieren Bilder von Eisbären die hilflos auf Eisschollen umhergetrieben werden und es wird von katastrophalen Auswirkungen für viele Menschen und Tiere, vielerorts auf dieser Erde, berichtet.
So scheint es fast schon als gegeben, dass diese globale Erwärmung so stattfinden wird. Dennoch muss man sich fragen, ob diese Prognosen denn wirklich zutreffen und ob es nicht auch andere Sichtweisen und wissenschaftlich fundierte Meinungen zu diesem Thema gibt. Genau darum soll es in dieser Arbeit gehen. Es soll geklärt werden, ob die aktuelle Klimawandeldiskussion überhaupt berechtigt ist oder ob es sich hierbei nur um Horrorszenarien aus den Medien handelt, die politisch zusätzlich aufgeheizt werden.
Inhaltsverzeichnis
1.) Einleitung
2.) Unsicherheiten bei der Klimaforschung
3.) Klimawandel in der Politik und in den Medien
4.) Auswirkungen des Klimawandels auf die Menschen
5.) Ist der Klimawandel nicht anthropogen verursacht?
5.1.) Wasserdampf
5.2.) Sonnenaktivität
5.3.) Methan/Methanhydrat
6.) Fazit
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit verfolgt das Ziel, die aktuelle Klimawandeldiskussion kritisch zu hinterfragen und zu prüfen, ob die wissenschaftlichen Prognosen valide sind oder ob mediale sowie politische Interessen die Wahrnehmung verzerren. Die Forschungsfrage untersucht dabei insbesondere, inwieweit der Klimawandel anthropogen verursacht ist und welche Rolle natürliche Faktoren und alternative Ursachen spielen.
- Kritische Analyse von Unsicherheiten in Klimamodellen und Datenquellen.
- Untersuchung der medialen und politischen Instrumentalisierung des Klimawandels.
- Betrachtung möglicher natürlicher Einflussfaktoren wie Wasserdampf und Sonnenaktivität.
- Evaluation der Rolle von Methan und Methanhydrat im Klimasystem.
- Diskussion über positive Effekte klimatischer Veränderungen.
Auszug aus dem Buch
5.1.) Wasserdampf
Ein potentieller Verursacher des Temperaturanstiegs der letzten Jahrzehnte ist Wasserdampf. Wasserdampf ist das wichtigste Treibhausgas, da es 57 bis 68% der langwelligen Strahlung absorbiert, während CO² nur 22% absorbiert. (Soares 2010: 110,111). Die Wasserdampfkonzentration in der Troposphäre ist im letzten Jahrhundert um mehr als 75 Prozent angestiegen. Circa die Hälfte der Temperaturzunahme der letzten Jahrzehnte ergibt sich aus diesem Anstieg (Blüchel 2007: 63-64).
Wasserdampf besitzt außerdem eine starke Rückkoppelung mit der Temperatur. Erwärmen sich die Erdoberfläche und die Atmosphäre erhöht sich neben der Temperatur auch der Sättigungsdampfdruck. Dadurch kann mehr Wasser verdunsten und von der Atmosphäre aufgenommen werden. Dieser Rückkoppelungseffekt verstärkt sie ursprüngliche Erwärmung noch einmal um das Doppelte. (Ramanathan/Raval 1989: 758)
Ein weiteres Argument für den Wasserdampf als wichtigstes Treibhausgas ist folgende Überlegung. Wüsten wie die Sahara erreichen am Tag hohe Temperaturen von bis zu 58 Grad. In der Nacht allerdings wird die Wärme wieder ins Weltall abgestrahlt und Temperaturen unter 0 Grad Celsius sind keine Seltenheit. Wäre CO², das gleichmäßig über die Erde verteilt ist, so relevant für den Treibhauseffekt, müsste es in der Lage sein dies zu verhindern. Also ist anzunehmen, dass hier der Wasserdampf eine größere Rolle spielt, da in ariden Gebieten nur ein geringer Anteil vorhanden ist. (Blüchel 2007: 86-87)
Zusammenfassung der Kapitel
1.) Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die mediale Präsenz des Klimawandels und stellt die Forschungsfrage, inwieweit wissenschaftliche Prognosen durch politische Interessen beeinflusst und übersteigert werden.
2.) Unsicherheiten bei der Klimaforschung: Dieses Kapitel erläutert die methodischen Schwierigkeiten der Klimaforschung, insbesondere die mangelnde Präzision von Daten und die Fehleranfälligkeit von Klimamodellen.
3.) Klimawandel in der Politik und in den Medien: Es wird analysiert, wie Politiker und Medien durch Katastrophenszenarien Aufmerksamkeit generieren und den Klimawandel für eigene Zwecke instrumentalisieren.
4.) Auswirkungen des Klimawandels auf die Menschen: Hier wird diskutiert, dass Klimaveränderungen nicht ausschließlich negativ sind, sondern auch Chancen, wie beispielsweise verbesserte landwirtschaftliche Bedingungen, bieten können.
5.) Ist der Klimawandel nicht anthropogen verursacht?: Dieses Kapitel hinterfragt die alleinige Schuld des Menschen und untersucht natürliche Klimafaktoren als Alternativen zum CO2.
5.1.) Wasserdampf: Wasserdampf wird als das bedeutendste Treibhausgas dargestellt, dessen Konzentrationsanstieg einen wesentlichen Beitrag zur Erwärmung leistet.
5.2.) Sonnenaktivität: Die Rolle der Sonne als primärer Energiegeber für das Klimasystem und der Zusammenhang zwischen Sonnenfleckenzyklen und globalen Temperaturschwankungen werden erläutert.
5.3.) Methan/Methanhydrat: Die Auswirkungen von Methan als wirksames Treibhausgas und das Risiko der Freisetzung von Methanhydrat aus den Weltmeeren werden thematisiert.
6.) Fazit: Das Fazit fasst die Kritik an der aktuellen Klimadebatte zusammen und betont, dass natürliche Ursachen bei der Betrachtung der Erderwärmung bisher zu wenig berücksichtigt wurden.
Schlüsselwörter
Klimawandel, Klimaforschung, Klimamodelle, Wasserdampf, Sonnenaktivität, Methan, Methanhydrat, Anthropogene Erwärmung, Klimaskeptiker, Medienberichterstattung, Treibhauseffekt, Klimapolitik, Temperaturanstieg, Klimaschwankungen, Rückkoppelungseffekt
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit setzt sich kritisch mit den vorherrschenden Erkenntnissen zum Klimawandel auseinander und hinterfragt die Objektivität der medialen und politischen Kommunikation dazu.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die zentralen Themen sind Unsicherheiten in der Klimaforschung, die politische Instrumentalisierung von Umweltdaten, die Rolle natürlicher Faktoren wie Sonnenaktivität und Wasserdampf sowie potenzielle positive Aspekte von Klimaveränderungen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, zu klären, ob die aktuelle Klimadiskussion wissenschaftlich fundiert ist oder auf übertriebenen Horrorszenarien basiert.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Autor führt eine Literatur- und Diskursanalyse durch, indem er existierende wissenschaftliche Studien und Argumente von Klimawandelbefürwortern sowie -skeptikern gegenüberstellt und bewertet.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil behandelt die methodischen Schwächen von Klimamodellen, die Rolle der Massenmedien, die sozioökonomischen Auswirkungen des Wandels und alternative, natürliche Ursachen der Erwärmung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Klimaskeptizismus, anthropogene Ursachen, Unsicherheitsfaktoren, Sonnenaktivität und mediale Instrumentalisierung.
Warum wird die Zuverlässigkeit von Klimamodellen in Frage gestellt?
Klimamodelle werden aufgrund ihrer Komplexität, der notwendigen Spekulation bei der Szenarienerstellung und der unzureichenden Berücksichtigung bestimmter kühlender Faktoren kritisiert.
Welche Rolle spielt Methanhydrat im Kontext des Klimawandels?
Methanhydrat gilt als ein riesiger, potenziell instabiler Kohlenstoffspeicher, dessen Freisetzung bei Erwärmung als ein gefährlicher positiver Rückkoppelungseffekt für das Klima beschrieben wird.
- Arbeit zitieren
- Philipp Straßer (Autor:in), 2016, Argumente gegen den menschengemachten Klimawandel, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/584738