Businessplan eines Start-Ups in der Sport- und Eventbranche


Hausarbeit, 2020

17 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhalt

Abbildungsverzeichnis

1. Hinführung zum Thema

2. Aufbau und Ziel der Arbeit

3. Aufbau (Inhalt/Struktur) eines Businessplans
3.1 Executive Summary
3.2. Die Geschäftsidee
3.3 Vorstellung der Gründer
3.4 Markt und Wettbewerb
3.5 Unternehmensorganisation
3.6 Chancen und Risiken
3.7 Fünf-Jahres-Planung
3.8 Finanzplanung

4. Die Gründung des Unternehmens „Natural Starter“

5. Praxistransfer: Fallbeispiel Start-Up „Natural Starter“

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 – Gesundheitsbewusstsein

1. Hinführung zum Thema

„Nichts ist so alt wie der Erfolg von gestern.“1

Dieses Zitat von Freddy Quinn steht für einen ständigen Wandel und dauerhaftes Streben nach Erfolg. Immer mehr Mensch wagen den Schritt in das Unternehmertum und versuchen sich selbstständig zu machen.

Ein Bereich der Unternehmensführung kann die Unternehmensgründung darstellen, auf welche sich dieser TDR bezieht. Einige von uns haben vielleicht sogar schon einmal mit dem Gedanken gespielt sich selbstständig zu machen, denn für viele überwiegen die Vorzüge der Selbstständigen Arbeit im Gegensatz zu deinem Angestelltenverhältnis. Jedoch müssen in den ersten vier Jahren knapp 35% der neu gegründeten Unternehmen Insolvenz anmelden.2 Viele junge Start-Ups scheitern jedoch. Häufig sind die Gründe naheliegend: Keine klare Vision, kein Alleinstellungsmerkmal (USP), schlecht überdachte Finanzierung/ Finanzplanung, fehlende Motivation das Angefangene auch zu Ende zu bringen, fehlerhafte Markt- und Wettbewerbsanalyse, eine schlechte durchgeplante Unternehmensorganisation und eine Fehlkalkulation der möglichen Chancen und Risiken. Deshalb ist es von großem Vorteil ein paar grundlegende Punkte während der Anfertigung seines Businessplanes zu berücksichtigen.

Eine gute Idee reicht meistens nicht aus. Wichtig ist es auch einen klar strukturierten Plan zu haben, wie man das Vorhaben „Gründung“ in die Tat umsetzen will. Von Anfang an ist es wichtig eine gute und vorrauschauende Planung zu haben, um sich am Markt behaupten zu können. Unabdingbar ist deshalb das schriftliche Festhalten des Vorhabens anhand eines Businessplans, welcher in diesem TDR dem Leser nähergebracht wird.

Unternehmensführung lässt sich in acht verschiedene Disziplinen einteile: Führungspsychologie gezielt nutzen, Führungskommunikation gezielt nutzen, die Zeit gezielt nutzen, Veränderungen erfolgreich gestalten, Projekte leiten und managen, Prozesse steuern, Konflikte managen und Innovationen generieren.3

2.Aufbau und Ziel der Arbeit

Ziel dieses TDRs ist es die Unternehmensführung mit dem Teilbereich der Unternehmensgründung anhand eines Businessplans näher vorzustellen und dem Leser wichtige Instrumente mitzugeben, welche für einen Businessplan sinnvoll sind. Auch soll der Leser auf die Bedeutsamkeit eines Businessplans aufmerksam gemacht werden und eine Sensibilisierung für die richtige Anwendung gegeben werden. Im Anschluss findet ein Transfer statt. Hierbei soll eine Gründung anhand eines Businessplans durchgespeilt werden. Der Aufbau entnimmt sich aus der Gliederung.

3. Aufbau (Inhalt/Struktur) eines Businessplans

Der Businessplan

„Businesspläne sollten immer kurz und bündig zum Punkt kommen, den Kapitalgebern Renditechancen und Risiken darstellen sowie dem Unternehmer konkrete Handlungsalternativen für die nächsten Schritte und nicht nur Visionen geben.“4

Es existieren keine fest vorgegebenen Inhalte und Strukturen eines Businessplans, da jeder Businessplan anders ist. Jedoch hat sich im Wirtschaftsleben ein bestimmter Aufbau etabliert, welcher im Normalfall auch übernommen werden sollte, um eine standardisierte Analyse und die Vergleichbarkeit mit anderen Unternehmensgründungen gewährleisten zu können.5 Es gibt aber keinen festen Plan an dem man sich halten muss, lediglich ein paar Rahmenbedingungen. Es ist nachvollziehbar, dass nicht jeder Plan aufgrund einer anderen Branche und eines anderen Produktes oder einer Dienstleistung gleich aufgebaut werden kann. Jede Branche hat andere Merkmale, deshalb ist branchenspezifisches Wissen in seinem Bereich der Unternehmensgründung von höchster Bedeutung.6

Jedoch sollten einige der folgenden Kriterien enthalten sein, um eine gewisse Reproduzierbarkeit unter gleichen Voraussetzungen leisten zu können. Der Businessplan ist das entscheidende Instrument um Gesellschafter, Kapitalgeber, die Unternehmensleitung und Geschäftspartner von der Unternehmensidee zu überzeugen. Vor allem in der Gründungsphase dient der Businessplan potentielle Kapitalgeber von dem Erfolg des Unternehmens zu überzeugen, er stellt also die Verhandlungsbasis mit Geldgebern in der Gründungsphase dar.

3.1 Executive Summary

Die Executive Summary sollte am Anfang jedes Businessplanes stehen und Interesse beim Leser wecken und zum Weiterlesen motivieren. Sie stellt einen Kurzüberblick über das Vorhaben und die weiteren Schritte dar. Außerdem sollte eine Executive Summary einen Einblick in die Unternehmensplanung gewähren und die wichtigsten Kernaussagen des Businessplans klar, kurz und prägnant zum Ausdruck bringen. Die Executive Summary ist eine besondere Beachtung zu schenken, da sie den ersten und oftmals entscheidenden, Eindruck der unternehmerischen Initiative darstellt.

Sie sollte klar, deutlich und neutral formuliert sein und den Leser darüber informieren, was der zentrale Punkt des unternehmerischen Vorhabens ist.7

3.2. Die Geschäftsidee

Hier werden alle notwendigen Informationen über die Dienstleistung oder das Produkt dem Leser geliefert, welcher er benötigt, um die Idee zu verstehen. Außerdem wird das Alleinstellungsmerkmal (USP) präsentiert, welches einen Wettbewerbsvorteil bringen soll.

Definition USP: „Der USP soll durch Herausstellen eines einzigartigen Nutzens das eigene Angebot von den Konkurrenzangeboten abheben und den Konsumenten zum Kauf anregen. Durch Marktsättigung und objektive Austauschbarkeit der Produkte erlangt der USP zunehmend an Bedeutung.“8

Des Weiteren wird im Teil „Geschäftsidee“ beschrieben, ob sich das Produkt oder die Dienstleistung noch in der Entwicklung befindet, oder schon auf dem Markt angeboten wird.9

3.3 Vorstellung der Gründer

In diesem Kapitel wird, wie der Name bereits verrät, der Name/die Namen des Gründers/der Gründer angegeben und diese vorgestellt. Sie geben Einblick über ihre bisherige Erfahrung in verschiedenen Bereichen der bisherigen Tätigkeiten und geben einen Ausblick, wohin es mit dem Produkt/Dienstleistung gehen soll. Die Gründer erklären, warum genau sie besonders gut für dieses Geschäftsidee geeignet sind. Hierbei eignen sich Fähigkeiten wie Einsatzfreude, Engagement, soziale Intelligenz, Durchhaltevermögen, Teamfähigkeit und die Motivation zur Gründung. Zudem ist branchenorientiertes Wissen immer von Vorteil. Auch Fachkompetenzen wie Fachwissen, kaufmännisches Wissen, Zugang zu verschiedenen Vertriebskanälen und die Netzwerke der Gründer.

Eine glaubwürdige und plausible Darstellung, dass sich die Personen als Unternehmer eignen ist für viele Geldgeber von hoher Bedeutung und damit auch Voraussetzung für eine Bezuschussung oder Finanzierung des Projektes.10

3.4 Markt und Wettbewerb

Anhand einer Wettbewerbsanalyse lässt sich der Markt analysieren und man erlangt Informationen über mögliche Konkurrenzprodukte und Konkurrenzanbieter. Die Erstellung von Marktsegmentierung, Darstellung von Zielgruppen und deren Bedürfnisse und das daraus resultierende Marktpotenzial. Oftmals erfolgt auch eine SWOT-Analyse (Chancen, Schwächen, Möglichkeiten, Risiken). Diese wird verwendet, um den Markt für das Produkt oder die Dienstleistung besser einschätzen zu können.

3.5 Unternehmensorganisation

In diesem Abschnitt wird die Auswahl der Rechtsform beschrieben und begründet, also wie das Unternehmen organisiert ist. Auch wird das Gründungsdatum und die Struktur wie das Unternehmen aufgebaut ist beschrieben (meist in einem Aufbaudiagramm).

Die Anzahl der Mitarbeiter und welche Bereiche sie unterstützen wird hier ebenfalls beschrieben. Dieser Abschnitt soll dem Leser einen kurzen Einblick über die Unternehmensstruktur geben.

3.6 Chancen und Risiken

Jede getätigte unternehmerische Initiative beinhaltet viele Chancen, aber auch eben viele Risiken. In diesem Kapitel erläutert der Gründer diese und gibt einen Ausblick, wie es in Zukunft weiter gehen wird. Chancen und Risiken werden offen dargelegt und beschrieben und anschließend miteinander verglichen. Oftmals wird anschließend eine Szenarien-Analyse durchgeführt mit dem günstigsten Fall (best-case), dem wahrscheinlichsten Fall (most likely) und dem am schlimmsten eintretenden Szenario (worst-case). Es wird immer vom wahrscheinlichsten Fall ausgegangenen und anhand dessen in den beiden anderen Szenarien die Abweichungen der getroffenen Planungen dargestellt und deren Auswirkungen auf den Finanzbedarf, Cash-Flow sowie Rentabilität aufgezeigt

3.7 Fünf-Jahres-Planung

Die Fünf-Jahres-Planung stellt sicher, dass man sich das Konstrukt „Unternehmensgründung“ wohl und zielgerichtet überlegt hat und fasst in diesem Teil alle notwendigen Schritte grob über die nächsten fünf Jahre zusammen. Sie beinhaltet ebenso die Personalplanung, die Investitions- und Abschreibungsplanung, Plan- Gewinn,- un Verlustrechnung und Liquiditätsplanung.11

3.8 Finanzplanung

Einer der wichtigsten Schritte ist die Finanzplanung, denn mit ihr steht und fällt alles und vor allem für die Kapitalgeber von höchster Bedeutung. Hierbei werden genau auf die Schlüsselkennzahlen und die Finanzierung des Unternehmens eingegangen.

4.Die Gründung des Unternehmens „Natural Starter“

Executive Summary

„Natural Starter“ steht für einen erfrischenden Start in den Tag, Unterstützung bei harter/langer Arbeit, Höchstleistungen im Amateur und Spitzensport, sowie Verschiebung der Grenzen in andere Sphären und das alles mit Inhaltsstoffen aus regionalem Anbau. Wir als Team versuchen mit dem“ etwas anderen Energydrink“ in den Markt einzudringen und diesen zu revolutionieren. Im Vergleich zu anderen Marken wie Red Bull, Monster und Rockstar verwenden wir nur Inhaltsstoffe, welche nicht gesundheitsschädlich sind. Beispielsweise wird anstatt dem üblich verwendeten Industriezucker nur der Fruchtzucker, welcher sich aus den Früchten aus regionalem Anbau aus der Bodenseeregion entstehen. Früchte wie Äpfel, Erdbeeren und Himbeeren sind der Hauptbestandteil des Getränks. Unsere Mitarbeiter sollen gerecht entlohnt werden und es soll ein angenehmes Arbeitsklima herrschen.

Der zentrale Punkt des unternehmerischen Vorhabens ist es wirtschaftlich zu handeln und einen Unternehmensgewinn zu generieren. Das Gründungsteam besteht aus einem jungen, ambitionierten Studenten der Steinbeis-Hochschule Berlin (Bodensee-Campus) und seiner Mutter (Dipl.Ing. FH). Es gibt viele und auch sehr bekannte und erfolgreiche Wettbewerber, jedoch setzten vielen von ihnen auf ein anderes Konzept als wir bei „Natural Starter“. Chancen für uns stellen auf jeden Fall die sehr hohe Nachfrage nach gesunderer Ernährung und einem besseren Lebensgefühl.

[...]


1 Freddy Quinn

2 https://www.wiwo.de/erfolg/management/gruender-pleiten-daran-scheitern-start-ups/13896038.html

3 Vgl. Heigl (2014), Acht Disziplinen ganzheitlicher Führung, Schmidt Verlag S.9 ff.

4 Böttges-Papendorf/Weiler (2005), So führe ich mein Unternehmen sicher, DTV, S.20

5 Vgl. Vogelsang/Fink/Baumann (2012), Existenzgründung und Businessplan, Schmidt Verlag, S. 323

6 Vgl. Schreyögg/ Koch (2014), Grundlagen des Managements, Gabler Verlag, 3. Auflage, S. 178

7 Vgl.: Fischl/Wagner/Stefan (2011), Der perfekte Businessplan, Vahlen Verlag S. 23ff

8 https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/unique-selling-proposition-usp-50075

9 Vgl.: Fischl/Wagner/Stefan (2011), Der perfekte Businessplan, Vahlen Verlag, S. 29

10 Vgl.: Heger/Schermann/Volcic (2012), Businessplan Professionell: Von der Vision zur Operationalisierung, Linde Verlag, S. 191

11 Böttges-Papendorf/ Weiler (2005), So führe ich mein Unternehmen sicher,DTV, S. 21

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Businessplan eines Start-Ups in der Sport- und Eventbranche
Hochschule
Steinbeis-Hochschule Berlin
Veranstaltung
Unternehmensgründung/ Unternehmensführung
Note
1,0
Autor
Jahr
2020
Seiten
17
Katalognummer
V584799
ISBN (eBook)
9783346186522
ISBN (Buch)
9783346186539
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Businessplan, Unternehmensführung, BWL, Betriebswirtschaft, Start-Up, Unternehmensgründung, Studium, Diplom, Hausarbeit, Hochschule, Universität, Praxis, Praxisbezug, Arbeit
Arbeit zitieren
Paul Friedrich (Autor), 2020, Businessplan eines Start-Ups in der Sport- und Eventbranche, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/584799

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