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Präventionsarbeit der Frühen Hilfen. Das Projekt "Café Kinderwagen" des Landkreises Wolfenbüttel

Titel: Präventionsarbeit der Frühen Hilfen. Das Projekt "Café Kinderwagen" des Landkreises Wolfenbüttel

Hausarbeit , 2017 , 27 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Carolin Wilczok (Autor:in)

Sport - Sportmedizin, Therapie, Ernährung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Hausarbeit wird der Aspekt der Prävention aus der Vielzahl der Methoden der Sozialen Arbeit herausgegriffen und durch Komplexitätsreduktion ein Teilbereich der Frühen Hilfen mit zwei Gruppenformen konzeptionell beleuchtet.
Der Vergleich eines langfristig erprobten, traditionellen Eltern-Kind-Gruppe-Konzeptes mit dem Konzept eines neuartigen, integrativ arbeitenden Gruppenkon-zeptes, wie es sich mit dem Projekt "Café Kinderwagen" darstellt, gibt Anlass für eine Diskussion über die Anpassung derartiger Konzepte an die Bedürfnisse einer Gesellschaft, die sich ständig im Wandel befindet.

Die Aktualität, Bedeutung und Wertschätzung der Frühen Hilfen als Teilbereich der Sozialen Arbeit zeigt sich u.a. in der jüngst beschlossenen Sicherung der Initiative Frühe Hilfen für Schwangere und Familien mit kleinen Kindern durch die finanzielle Absicherungszusage des Bundes an die Länder. Bundesfamilienministerin Barley kündigte im August 2017 an, dass mit Mitteln in einer Größenordnung von 51 Mio. Euro jährlich "Netzwerke mit frühen Hilfsangeboten für Schwangere aus[ge]baut werden. Zudem gehe es um die psychosoziale Unterstützung von Familien mit Kindern bis zum dritten Lebensjahr." Die dauerhafte Sicherung der für die Frühen Hilfen benötigten Finanzmittel wird durch eine gleichnamige gemeinnützige Stiftung auf der Grundlage einer Bund-Länder-Vereinbarung ab 2018 erreicht werden.

Durch Schaffung von gesetzlichen Grundlagen nach breiter überparteilicher Diskussion in den Parlamenten wird sehr deutlich, dass die Präventionsarbeit der Frühe Hilfen gesellschaftspolitisch besonders wichtig ist und gerade auch wegen der derzeitigen Migrationsbewegung nach Deutschland mit dem Erfordernis der Integration außerordentlich aktuell ist. Im Bericht 2016 über die Bundesinitiative Frühe Hilfen wird informiert, dass das Konzept der Frühen Hilfen in allen Bundesländern umgesetzt und grundsätzlich erfolgreich sowie stetig weiterbetrieben wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffliche Grundlagen

2.1. Prävention

2.2. Frühe Hilfen

3. Konzept: Eltern-Kind-Gruppe

3.1. Zielgruppen

3.2. Ziele der Eltern-Kind-Gruppe

3.3. Funktion der Kursleitung

4. Konzept: „Café Kinderwagen“ Wolfenbüttel

4.1. Zielgruppen

4.2. Ziele des Projektes „Café Kinderwagen“

4.3. Funktion des Gruppenleiters und der Mitarbeiter

5. Das Projekt „Café Kinderwagen“ im Vergleich mit Eltern-Kind-Gruppen

6. „Café Kinderwagen“, ein Projekt der Sozialen Arbeit und der Frühen Hilfen

7. Fazit und Schlussbemerkungen

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit analysiert und vergleicht das klassische Modell der Eltern-Kind-Gruppe mit dem neuartigen, integrativ ausgerichteten Projekt „Café Kinderwagen“ des Landkreises Wolfenbüttel, um dessen Eignung als präventive Maßnahme im Bereich der Frühen Hilfen zu bewerten und die Bedeutung für die moderne Soziale Arbeit herauszuarbeiten.

  • Vergleichende Analyse der Konzepte Eltern-Kind-Gruppe und „Café Kinderwagen“.
  • Bedeutung der Präventionsarbeit und Frühen Hilfen im Kindesalter.
  • Integrative Ansätze bei der Arbeit mit Familien mit Migrationshintergrund.
  • Die Rolle der Kursleitung und notwendige fachliche Qualifikationen.
  • Herausforderungen in der praktischen Umsetzung und Niederschwelligkeit von Angeboten.

Auszug aus dem Buch

3. Konzept: Eltern-Kind-Gruppe

Eltern-Kind-Gruppen verstehen sich als ein ergänzender Erfahrungsraum mit Austauschmöglichkeiten für Eltern jeder Nationalität unabhängig von Konfession und politischer Anschauung und ihre Kinder (vgl. Thomas 2012: 1). Dem Konzept Arbeit mit Eltern-Kind-Gruppen liegt „ein qualifiziertes, familienbegleitendes Angebot“ (Tuschhoff/Daude 2010: 1) zugrunde. Die pädagogische Grundausrichtung kann sich unterschiedlich gestalten und hat Einflüsse auf den Stundenablauf (vgl. BmFSFJ 2015: 22).

Vornehmlich werden Eltern-Kind-Gruppen mit ausgebildetem Fachpersonal von Familien-Bildungsstätten angeboten (vgl. Tuschhoff/Daude 2010: 1), können sowohl überregional in den Kreisstädten als auch regional in dörflichen Gemeinden stattfinden. In der Form der sogenannten „offenen“ Eltern-Kind-Gruppe muss weder eine förmliche Anmeldung noch eine kontinuierliche Teilnahme an den Angeboten erfolgen. Die Interessenten können zu den angegebenen Zeiten mit ihren Kindern voraussetzungs- und zwanglos erscheinen und am Angebot teilnehmen. Die Annahmefreudigkeit (Niederschwelligkeit des Projektes) soll hierdurch im Gegensatz zu Kursen erhöht werden, bei denen eine förmliche Anmeldung erforderlich ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Das Kapitel führt in die Aktualität der Frühen Hilfen ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, präventive Gruppenkonzepte zu vergleichen.

2. Begriffliche Grundlagen: Es werden die zentralen Fachbegriffe „Prävention“ und „Frühe Hilfen“ definiert, um das theoretische Verständnis für die weitere Arbeit zu schaffen.

3. Konzept: Eltern-Kind-Gruppe: Dieses Kapitel stellt die Struktur, die Ziele und die Rolle der Kursleitung in klassischen Eltern-Kind-Gruppen dar.

4. Konzept: „Café Kinderwagen“ Wolfenbüttel: Hier wird das spezifische Projekt des Landkreises Wolfenbüttel detailliert beschrieben, inklusive seiner besonderen Ausrichtung auf Integration.

5. Das Projekt „Café Kinderwagen“ im Vergleich mit Eltern-Kind-Gruppen: Die Konzepte werden hinsichtlich Niederschwelligkeit, Zielgruppen, Gebührenstruktur und fachlicher Betreuung gegenübergestellt.

6. „Café Kinderwagen“, ein Projekt der Sozialen Arbeit und der Frühen Hilfen: Es wird die fachspezifische Einordnung des Projekts in den Kontext der Sozialen Arbeit und der Frühen Hilfen vorgenommen.

7. Fazit und Schlussbemerkungen: Die Arbeit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert kritisch die Bedeutung des „Café Kinderwagen“ als Instrument für Familien in belasteten Lebenslagen.

Schlüsselwörter

Prävention, Frühe Hilfen, Eltern-Kind-Gruppe, Café Kinderwagen, Soziale Arbeit, Familienbildung, Integration, Niederschwelligkeit, Präventionskette, Elternkompetenz, Bindungsaufbau, Migrationshintergrund, Familienhebamme, Projektarbeit, Gesundheitsförderung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht und vergleicht das klassische Konzept der Eltern-Kind-Gruppe mit dem integrativen Projekt „Café Kinderwagen“ des Landkreises Wolfenbüttel.

Welches ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es zu bewerten, wie das „Café Kinderwagen“ als Maßnahme der präventiven Frühen Hilfen konzeptionell einzuordnen ist und ob es sich für die Zielgruppe der Familien in belasteten Lebenslagen eignet.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit fokussiert sich auf Prävention, Frühe Hilfen, Gruppenkonzepte in der Familienbildung sowie die Bedeutung der Sozialen Arbeit und Integration.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine konzeptionelle Arbeit, die auf Literaturrecherche und der Analyse von Projektkonzeptionen sowie gesetzlichen Richtlinien basiert.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Vordergrund?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Gegenüberstellung der beiden Gruppenkonzepte hinsichtlich ihrer Zielgruppen, Arbeitsweisen und der fachlichen Ausrichtung der Betreuung.

Was charakterisiert die Arbeit in Bezug auf ihre Schlüsselwörter?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Prävention, Frühe Hilfen, Niederschwelligkeit und Integration geprägt, die den Kern der untersuchten Konzepte widerspiegeln.

Wie unterscheidet sich die Rolle der Kursleitung im „Café Kinderwagen“?

Im Gegensatz zum klassischen Modell setzen hier vermehrt medizinische Fachkräfte wie Familienhebammen an, um den besonderen Bedürfnissen von Familien in belasteten Situationen gerecht zu werden.

Warum ist das Kriterium der Niederschwelligkeit für beide Konzepte so wichtig?

Niederschwelligkeit ist entscheidend, um Zugangsbarrieren abzubauen und auch solche Familien zu erreichen, die von herkömmlichen Förderangeboten nicht oder nur schwer erreicht werden.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Präventionsarbeit der Frühen Hilfen. Das Projekt "Café Kinderwagen" des Landkreises Wolfenbüttel
Hochschule
Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel  (Soziale Arbeit)
Note
1,0
Autor
Carolin Wilczok (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
27
Katalognummer
V584841
ISBN (eBook)
9783346215703
ISBN (Buch)
9783346215710
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Eltern-Kind-Gruppe Café Kinderwagen Frühe Hilfen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Carolin Wilczok (Autor:in), 2017, Präventionsarbeit der Frühen Hilfen. Das Projekt "Café Kinderwagen" des Landkreises Wolfenbüttel, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/584841
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Leseprobe aus  27  Seiten
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