Frauen im Rechtsextremismus. Unterschätzte Gefahr oder kluges Kalkül?


Bachelorarbeit, 2020

54 Seiten

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

PROBLEMSTELLUNG

RECHTSEXTREMISMUS BEGRIFF

FORSCHUNGSSTAND
Aktueller Forschungsstand
„GENDER“ UND „DOING-GENDER“
Gender Definition
„Doing- Gender“
„Doing-Gender Konzept“
„Sex“
„Sex- category“
„Gender“
Sex“ und „Gender“
Das Tun von Geschlecht / „Doing Gender“
Weiter theoretische Einflüsse

DAS VERSTÄNDNIS VON GENDER IM RECHTSEXTREMISMUS

FRAUEN UND IHRE BETEILIGUNG AM RECHTSEXTREMISMUS
Latenter Rechtsextremismus
Manifester Rechtsextremismus
Gewalttätiger Rechtsextremismus

ANWENDUNG

FAZIT

Problemstellung

Nach hinreichender Überlegung über ein adäquates Thema für die Bachelorarbeit, welches sowohl gesellschaftlich relevant ist als auch und mich persönlich interessiert, fiel die Wahl auf die Thematik der Frauen im modernen Rechtsextremismus in Deutschland; genauer auf ihre Rollen, ihre Funktionen, ihre Verhaltensweisen und ob daraus eine Gefahr für die Gesellschaft in Deutschland erwächst. Das Thema wurde zu Beginn durch das Dossier „Rechtsextremismus“ auf der Seite der Bundeszentrale für politische Bildung angestoßen. Der Leitartikel „Auf die Sanfte Tour“ dieses Dossiers handelt davon, dass junge Frauen längst in der rechtsextremen Szene angekommen sind und dort helfen die menschenverachtende Ideologie zu verbreiten (vgl. Röpke 2014: 1). Ein weiter Anstoß war der NSU Prozess gegen Beate Zschäpe.

In der Vergangenheit stellte die Thematik Frauen im Rechtsextremismus nur einen Nebenschauplatz in der Forschung dar. Lange Zeit hielt sich das (Vor-) Urteil, dass Rechtsextremist*innen aufgrund ihrer geringen Anzahl nicht sonderlich beachtet werden und ihre politische Aktivität nicht ernst genommen werden müssten, da sie meist als Freund*innen oder Ehefrauen auftraten (vgl. Köttig 2006: 257). Konträr dazu gibt es in der heutigen Zeit immer wieder Berichterstattung darüber, dass der Anteil von weiblichen Mitgliedern im Rechtsextremismus massiv zunimmt und dass die rechte Szene die Frauen strategisch zur Aufwertung des Images einsetzt. Auch den Frauen selbst wird in der rechtsextremistischen Szene vermehrt Bedeutung beigemessen (vgl. Senatsverwaltung für Inneres und Sport Abteilung Verfassungsschutz 2009: 3).

Forschungstechnische Relevanz hat desweitern die gesamtgesellschaftliche Reaktion in Form von Entsetzen über die Tatenlosigkeit der staatlichen Behörden gegenüber rechtem Terror in Deutschland. Zum Beispiel wurde oft die Frage gestellt, wie aus den NSU Mitgliedern „skrupellose Killer“ werden konnten (vgl. Sigl 2012: 3). Grade der Fall Beate Zschäpe stieß auf Fassungslosigkeit. Frauen werden also, wie dargestellt, empirisch weder der rechten Szene zugeordnet noch als politisch handelnde Akteur*innen wahrgenommen. Jedoch zeichnen einschlägige Forschungsarbeiten sowie journalistische Recherchen ein anderes Bild der Frau im Rechtsextremismus: Mädchen und Frauen sind in fast allen Bereichen der rechtsextremen Szene engagiert. Sie übernehmen Führungspositionen, sind ein wichtiger Teil der parteipolitischen Arbeit und wirken häufig politisch verdeckt in ihrem beruflichen und sozialen Nahbereich. So können die Frauen unentdeckt rassistisches, rechtsextremistisches und antisemitisches Gedankengut verbreiten. Für mich dies, die zentrale, zu untersuchende, Problematik. Die ausgehenden Gefahren von weiblichen Rechtsextremist*innen werden nicht gesehen und so können diese unbehelligt politisch agieren (vgl. Sigl 2012: 3).

Ein weiterer Bestandteil des „blinden Flecks“ der Forschung ist in der medialen Ebene zu finden: Es ist festzustellen, dass die Berichtserstattung bagatellisierend wirkt und dadurch die Wahrnehmung von Frauen im Rechtsextremismus oft verharmlost dargestellt wird. Dies kritisiert auch das Forschungsnetzwerk „Frauen und Rechtsextremismus“ (vgl. Köttig und Kenzo 2011). Die dargelegte Medienproblematik lässt sich am Beispiel von Beate Zschäpe besonders gut belegen. Die folgenden Statements, machen deutlich, wie Frauen aus der rechten Szene in den Medien dargestellt werden: „[Sie] war eine der wenigen aktiven Frauen in der rechtsextremistischen Szene. Sie soll sich politisch kaum engagiert haben.“ (ebd. 2011) oder auch „Beate Zschäpe, die gefährliche Mitläuferin. [... ] Mit Böhnhardt und Mundlos hat sie eine Dreierbeziehung: ‚Mal war sie mit dem einen zugange, mal mit dem anderen‟, sagt ein früherer Bekannter.“ (ebd. 2011).

Auch dass durch die Berichte der Eindruck vermittelt wurde, B. Zschäpe habe weder die Morde noch die Banküberfälle begangen (sondern stets andere Tatverdächtige) belegt die zuvor aufgestellte Problemstellung (vgl. ebd. 2011). Anhand dieser aufgeführten Beispiele sehen die Wissenschaftler*innen Köttig und Kenzo also einen Beweis dafür, dass immer noch das unreflektierte Bild der unpolitischen Frau in der Gesellschaft vorherrscht. An den Beispielen von Zschäpe wird deutlich, dass weibliche Neonazis oft unterschätzt und verharmlost werden (vgl. ebd. 2011). Diese Unterschätzung und die damit verbunden Unsichtbarkeit in der Öffentlichkeit nutzen Frauen bei Vorträgen aus, um Informationen über verschiedenste Personen zu sammeln die sich aktiv gegen den Rechtsextremismus einsetzen (vgl. Wenzel 2015:56).

Aufgrund der dokumentierten Situation habe ich die vorliegende Arbeit unter folgende Forschungsfrage gestellt:

„Inwieweit ergibt sich aus den Rollen, den Funktionen, den Selbstbildern und den Verhaltensweisen der Frauen im modernen Rechtsextremismus eine Gefahr für die Gesellschaft in Deutschland?“

Um diese Frage bearbeiten und beantworten zu können, folgt im ersten Kapitel die Definition des Rechtsextremismus Begriffes um eine einheitliche Terminologie des Begriffes zu gewährleisten.

Im zweiten Kapitel wird auf den Forschungsstand zum Thema Frauen und Rechtsextremismus eingegangen, wobei hier unter anderem kurz auf die Forschungsstandgeschichte eingegangen wird, bevor der aktuelle Forschungsstand veranschaulicht wird.

Das dritte Kapitel dieser Arbeit befasst sich mit dem Doing- Gender- Konzept von West und Zimmermann. Im Verlauf des Kapitels erfolgt die Definition der relevanten Begriffe aus dem Konzept. Am Ende des Kapitels wird kurz auf weitere Autor*innen der Thematik eingegangen. Das vierte Kapitel befasst sich mit der Beteiligung von Frauen am Rechtsextremismus. In diesem Kapitel wird die Beteiligung sowie die Einstellungen von Frauen im modernen Rechtsextremismus in Latenten-, Mainfesten- und Gewalttätigen Rechtsextremismus unterschieden.

Kapitel fünf befasst sich mit den Rollen, Funktionen und Selbstbildern der Frauen im modernen Rechtsextremismus. Zu besseren Verdeutlichung des Selbstbildes, wird im Verlauf des Kapitels auf zwei aktive Frauenorganisation sowie Frauen in der AfD eingegangen.

Das Kapitel sechs beinhaltet die Anwendung der Theorie und Kapitel sieben enthält das Fazit dieser Arbeit sowie die Antwort der oben gestellten Forschungsfrage. Rechtsextremismus Begriff Für die Bearbeitung des Themas ist eine einheitliche Terminologie, die das Phänomen Rechtsextremismus sowohl in seiner Vielschichtigkeit als auch in seiner Komplexität erfasst, unumgänglich.

Deswegen wird in den folgenden Abschnitt neben den grundlegenden Begriffen für diese Arbeit auch die wichtigsten Elemente des Rechtsextremismus erläutert. Die Schwierigkeit der Begriffsdefinition bestand darin, dass lange Zeit weder in der alltagsweltlichen Sphäre noch im wissenschaftlichen Diskurs eine einheitliche Definition existierte (vgl. Bitzan 2000: 19).

Aus historischen Gründen ist der Begriff des Rechtsextremismus stark politisiert, die Diskussion für seine Ursachen, seine Bedeutung sowie die Methoden für seine Bekämpfung sind im höchsten Maße durch Werturteile geprägt (vgl. Stöss 2000: 11). Es handelt sich nach Stöss um einen sehr facettenreichen Begriff. Stöss kritisiert, dass die Komplexität in vielen Schriften „glattgebügelt“ wird (vgl. ebd. 12). Eine Gruppe von führenden Sozialwissenschaftler*innen, die sich mit der Erforschung von rechtsextremistischen Einstellungen auseinandersetzt, wurde von der Friedrich-Ebert-Stiftung 2006 gebeten, sich auf eine Definition zu einigen (vgl. Decker/Brähler 2006: 20). Die Konsensgruppe einigte sich auf die folgende Definition:

„Der Rechtsextremismus ist ein Einstellungsmuster, dessen verbindendes Kennzeichen Ungleichwertigkeitsvorstellungen darstellen. Diese äußern sich im politischen Bereich in der Affinität zu diktatorischen Regierungsformen, chauvinistischen Einstellungen und einer Verharmlosung bzw. Rechtfertigung des Nationalsozialismus. Im sozialen Bereich sind sie gekennzeichnet durch antisemitische, fremdenfeindliche und sozialdarwinistische Einstellungen.“ (Decker/ Brähler 2006: 20). Die entstandenen inhaltlichen Komponenten werden im Folgenden aufgegriffen um den

Facettenreichtum des Begriffes zu verdeutlichen. Mit der Begriffsklärung der Expertengruppe lassen sich aus der Definition sechs Komponenten formulieren: „Erstens die Befürwortung einer rechtsgerichteten Diktatur“, „zweitens Chauvinismus“, „drittens Ausländerfeindlichkeit“, „viertens Antisemitismus“, „fünftens Sozialdarwinismus“ und „sechstens Verharmlosung des Nationalsozialismus“ ( vgl. ebd. 20f).

Auf drei der oben benannten Dimensionen wird zur Verdeutlichung im Folgenden noch einmal näher eingegangen. Die erste Dimension „Befürwortung einer rechtsautoritären Diktatur“ zielt auf eine politische Einstellung ab, bei der eine Diktatur bzw. diktatorische Strukturen befürwortet werden. Der Begriff des „Chauvinismus“ (2. Dimension) wurde an Stelle des gängigen Begriffs Nationalsozialismus vorgeschlagen, um eine klare Grenze zur nationalen und politischen Gesinnung zu ziehen.

Unüblich ist die Berücksichtigung der sozialdarwinistischen Dimension (3. Dimension). Betont werden hier die Ungleichwertigkeitsvorstellungen im völkischen Denken, welche über den ethnisch fundierten Rassismus ausgedrückt werden. Hierbei wird auch die Diskriminierung von angeblich „unwertem Leben“ mit einbezogen (vgl. Stöss 2010: 58). „Damit ist auch erreicht, dass der politische und der soziale Aspekt des Rechtsextremismus gleichgewichtig durch jeweils drei Dimensionen berücksichtigt sind.“ (Stöss 2010:58). Nach dem Bericht des Verfassungsschutzes aus dem Jahr 2012 stellt der moderne Rechtsextremismus in Deutschland „[…] kein ideologisch einheitliches Gefüge dar, sondern tritt in verschiedenen Ausprägungen nationalistischer, rassistischer und antisemitischer Ideologieelementen sowie unterschiedlicher, sich daraus herleitenden Zielsetzungen auf.“ (Verfassungsschutz 2012:52). Das Werteverständnis von Rechtsextremist*innen steht in fundamentalem Widerspruch zum Grundgesetz, welches die Würde des Menschen ins Zentrum stellt (vgl. ebd. 52). Die Komplexität des Begriffes liegt zum einen seiner Vielfalt der weltanschaulichen Versatzstücke und zum anderen in den verschiedensten Erscheinungsformen (vgl. Stöss 2010: 20).

Die Expertin Brigit Rommelspacher zieht eine klare Grenze zwischen Rechtsextremismus und Rassismus. In dem Text „der Rechtsextremismus und die Mitte der Gesellschaft ein Dominanztheoretischer Ansatz“ betont die Autorin, dass Rechtsextremismus und Rassis-mus nicht gleichzusetzen sind. Für die Autorin liegt der Unterschied darin, dass Rechtsext-remismus mit einer bestimmten Vorstellung einer gesellschaftlichen Ordnung verknüpft ist (vgl. Rommelspacher 2006:9).

Der Rechtsextremismus, so Rommelspacher, „[…] will das ganze politische System im Sinne von Hierarchisierungen umgestalten, indem die »natürliche« Elite eines Volkes die­ses zu führen habe im ständigen Abwehrkampf gegenüber »Anders- und Minderrassi-gen«.“ (ebd.9). Bei dem Rechtsextremismus handelt es sich also um ein Einstellungsmuster (vgl. ebd. 9), „[Der] […] auf die politische Verfasstheit der Gesellschaft abzielt.“ (ebd. 9). Beim Rassismus hingegen handelt es sich um ein gesellschaftlich prägendes, kulturelles Phänomen handelt, das auf jahrhundertealten Traditionen von Ausgrenzung und Dominanz basiert. Daraus schließt Rommelspacher, dass Rassismus ohne Rechtsextremismus existie-ren kann, jedoch niemals Rechtsextremismus ohne Rassismus. Nach Rommelspacher zielt die Denkweise des Rechtsextremismus neben ethisch kodierten auch auf andere Domi-nanzverhältnisse der Gesellschaft ab. Dazu gehört die Unterscheidung der Geschlechter, Menschen mit unterschiedlichen sexuellen Orientierungen, Menschen die aus dem Raster fallen und als „Asozial“ bezeichnet werden, sowie Menschen mit Behinderungen. Diese Ideologie bezieht sich somit auf verschiedene Dimensionen der Dominanz und ist aufgrund dessen sowohl ein radikalisierender als auch ein politisierender Ausdruck von einer Domi-nanzkultur zu begreifen (vgl. ebd. 9).

„Die Ideologie der Höherwertigkeit bezieht sich im Rechtsextremismus also auf verschie-dene Dimensionen der Dominanz und ist deshalb als der radikalisierte und politisierte Ausdruck einer Dominanzkultur zu begreifen, die von Ideologien der Höherwertigkeit in allen gesellschaftlichen Bereichen getragen wird.“ (Romelspacher 2006:9f).

Es konnte zudem festgestellt werden, dass der Begriff des Rechtsextremismus keiner ein-heitlichen Erscheinungsform folgt. Vielmehr handelt es sich um ein heterogenes Gemisch unterschiedlicher Sichtweisen und Begründungszusammenhängen (vgl. Stöss 2010: 20).

Diese Vielfältigkeit wird im weiteren Verlauf dieser Arbeit durch die verschiedenen For-men der Rechtsextremismus verdeutlicht.

Im Folgenden wird mit der oben aufgeführten Definition von Decker und Brähler des Rechtsextremismus Begriffes weitergearbeitet. Dies bedeutet, dass es sich beim Rechtsext-remismus um ein Einstellungsmuster handelt, welches die Ungleichwertigkeitsvorstellun-gen als verbindliches Kennzeichen hat. Zum einen äußert sich dies im politischen zum an-deren im sozialen Bereich.

Forschungsstand

In der Mitte der 1990er forschten einzelne Wissenschaftlerinnen zur Rolle und Funktion von Frauen im modernen Rechtsextremismus. Dieser Prozess wurde durch den Historiker*innenstreit flankiert. Der Streit wurde durch die Studie von Claudia Koonz (1994) initiiert (vgl. Lehnert 2011: 2). Grund des Streites war, dass Koonz in ihrer Forschung zu dem Schluss gekommen war, dass sich Frauen aktiv am Nationalsozialismus beteiligen konnten (vgl. ebd. 2). Koonz Forschung befasst sich mit der „[…] Rolle und Verantwortung von Frauen im Nationalsozialismus […].“ (ebd.2). Zudem ist Koonz zu dem Ergebnis gekommen, das die Aufteilung der Gesellschaft im Nationalsozialismus in eine weibliche und eine männliche Sphäre, den „deutschen“ und „erbgesunden“ Frauen ermöglichte, sich zum einen aktiv in die nationalsozialistischen Strukturen einzubringen und zum anderen auch von diesen zu profitieren. Neben Koonz Arbeit wurde der Mythos der „friedfertigen“ Frauen bereits 1989 sowohl von Christina Thümer-Rohr mit dem „Mittäterschaftskonzept“ als auch 1993 von Judith Butler mit der Dekonstruktion der Kategorie „Frau“ grundsätzlich in Frage gestellt (vgl. ebd. 2).

„Ein weiterer Schwerpunkt der bisherigen Forschung war, das gängige und medial sehr wirkungsmächtige Bild eines gewalttätigen, rein männlichen Rechtsextremismus zu hinterfragen und auf die Beteiligung und Verantwortung von Frauen insbesondere bei der Verbreitung rechtsextremen Gedankenguts zu verweisen.“(ebd.2).

Das im Jahr 2000 gegründete Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus ist be-sonders relevant für die kontinuierliche Auseinandersetzung mit der Thematik von Frauen und dem Modernen Rechtsextremismus (vgl. ebd.2). Nach dem Forschungsenthusiasmus in den 1990er ist in den letzten Jahren eine deutliche Abnahme am Forschungsinteresse bemerkbar; in den letzten Jahren ist es „unpopulär“ geworden, sich mit Mädchen und Frauen in der „extrem“ Rechten wissenschaftlich zu beschäftigen. Trotzdem kann festge-halten werden, dass durch eine Vielzahlen von verschieden Studien und Diskursen, insge-6 samt gesehen, ein breites Spektrum an Erkenntnissen über Frauen in der „extrem“ Rechten gewonnen werden konnte (vgl. Köttig 2005: 57). Es sind zahlreiche Studien, die sich mit der Thematik des Rechtsextremismus und dem geschlechtsspezifischen Aspekt beschäfti-gen, in den Erziehungs- und Sozialwissenschaften vorgelegt worden. Zu den wichtigsten Studien gehören nach Ursula Birsl:

Die Einstellungsuntersuchungen mit qualitativen und/oder quantitativen Methoden der empirischen Sozialforschung, die Jugendliche und junge Erwachsen im Geschlecht ver-gleicht und mit der Gesamtbevölkerung in Vergleich setzt.

Eine weitere Studie bezieht sich auf die Zusammenhänge von Lebensentwürfen, Sozialisa-tionserfahrungen sowie die „rechte“ Orientierung bei Frauen und jungen Männern. Andere Studien beschäftigten sich mit dem Selbstbild der Lebensgeschichte von „rechten“ Frauen und Männern.

Auch über die Täter*innenanalyse bei rechtsextremistischen oder fremdenfeindlich moti-vierten Straftaten gibt es eine Vielfalt an Studien (vgl. Birsl 2011:14).

Es lassen sich nach Birsl die wissenschaftlichen Diskurse zum Thema Frauen im Rechts-extremismus in zwei Themenkomplexe zusammenfassen. Zum einen der Geschlechterver-gleich und zum andern die Erforschung von Macht- und Herrschaftsverhältnissen (vgl. Birsl 2011:15).

Aus der aktuellen Mitte Studie, „Verlorene Mitte- Feindselige Zustände. Rechtsextreme. Einstellungen in Deutschland 2018/19“, der Friedrich-Ebert-Stiftung geht hervor, dass sich männliche und weibliche Befragte kaum in ihren negativen Einstellungen gegenüber aus-ländischen Gruppen unterscheiden (vgl. Schröter 2019: 86f). Die verschiedenen Studien befassen sich mit der Verbreitung rechtsextremer Einstellungen in der deutschen Gesamt-bevölkerung. Sämtliche Ideologieelemente, aus welchen sich das rechtsextreme Weltbild zusammensetzt, werden einzeln abgefragt (vgl. Betzler und Degen 2016: 54). „In 2016 ließ sich bereits im Gegensatz zu früheren Studien nicht mehr bestätigten, dass Frauen eher als Männer zu Rassismus, Fremden- und Muslimfeindlichkeit neigen.“ (Schröter 2019:86f). Diese Auflistung von Studien erhebt selbstverständlich keinen Anspruch auf eine vollstän-dige Abbildung der empirisch existierenden Forschungs- und Untersuchungsergebnisse. Vielmehr wird hier nur ein kleiner Ausschnitt der geschlechtsspezifischen Rechtsextre-mismus-Forschung dargestellt. Es soll das weitgefächerte Forschungsgebiet sowie die exis-tierenden Forschungsstände seit den 1990er Jahren exemplarisch repräsentiert werden.

Aktueller Forschungsstand

Laut statistischem Bundesamt sank 2018 die Anzahl der erfassten rechtextremistischen Straftaten im Vergleich zum Vorjahr um 0,3%, die rechtsextremistischen Gewalttaten stiegen jedoch um 3,2%. Die Zahl der versuchten Tötungsdelikte lag für das Jahr 2018 bei 6. Die fremdenfeindlichen Körperverletzungsdelikte stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 7% an (vgl. Bundesministerium des Inneren 2018: 7).

„Das extremistische Personenpotenzial umfasste Ende 2018 nach Abzug von Mehrfachmitgliedschaften insgesamt 24.100 Personen (2017: 24.000). Als gewaltorientiert werden hiervon wie im vorherigen Berichtsjahr 12.700 Personen eingestuft – also mehr als jeder zweite Rechtsextremist.“ (ebd. 10).

Auch aus den aktuellen Ergebnissen lässt sich kein Unterschied mehr zwischen Männern und Frauen feststellen (vgl. Schröter 2019: 124). Desweitern ist festzuhalten, dass es, wie in den Vorjahren, in der Mitte der Gesellschaft bzgl. rechtsextremer Einstellungen keine hohe Zustimmung gibt. Nur ein kleiner Teil der Bevölkerung vertritt ausgeprägte rechtsextreme Einstellungen und stimmt allen Dimensionen zu. Aus der Forschung geht desweitern hervor, dass stabile Minderheiten mit ihren Einflüssen zur Verschiebung der Normalität der Gesamtbevölkerung beitragen. Dies zeigt sich deutlich durch den

Aufschwung rechtsextremer und rechtspopulistischer Parteien (vgl. Schröter 2019: 142). Hinzu kommt, dass neurechte Einstellungen deutlich mehr Zuspruch bekommen.

Zunächst spiegelt sich der Rechtsextremismus in harmlos erscheinenden Meinungen wider. Diese werden jedoch nicht mehr nur durch rechte Gruppierungen verbreitet, sondern dringen durch das Internet und die reale Welt in die Wahrnehmungen und Meinungen die Mitte der Gesellschaft ein (vgl. Schröter 2019 a: 7).

„Empirisch fließen rechtspopulistische, neurechte und rechtsextreme Einstellungen so eng zusammen, dass sie kaum mehr trennbar sind. Sie vertreten das Leitbild eines vorherr-schenden einheitlichen „deutschen Volk“ und rufen zum Widerstand gegen Politik und Eliten auf.“ (ebd.7).

Nach Prof. Dr. Beate Küpper wird offener und harter Rechtsextremismus durch neue mo-derne Formen abgelöst wobei allerdings ist das alte völkische Denken noch immer darin verwurzelt ist. Jedoch ist dies auf den ersten Blick nicht sofort zu erkennen, weshalb neu-rechte Varianten leichter zu verbreiten sind (vgl. Schröter 2019 a: 7).

Im Verfassungsschutzbericht aus dem Jahr 2013 heißt es, dass „[…]es z.B. die „Mütter von nebenan“, die in ihrer ideologischen Verwurzelung den Männern nicht nachstehen und sich durch zivilgesellschaftliches Engagement in Szene setzen. Damit bezwecken sie, rechtsext- remistisches Gedankengut Schritt für Schritt auch für bürgerliche Schichten gesellschafts-fähig zu machen.“ (Bundesministerium des Inneren 2014: 66).

„Gender“ und „Doing-Gender“

In diesem Kapitel werden zunächst die Begriffe „Gender“ und „Doing- Gender“ erläutert, daran anschließend folgt die Begriffsdefinition des „Doing- Gender-Konzepts“. Die Definierung der relevanten Begriffe aus dem „Doing-Gender-Konzept“ für diese Arbeit erfolgt größtenteils aus dem Artikel von West und Zimmermann „Doing Gender“ von dem Jahr 1987, da das Konzept im Wesentlichen auf die oben aufgeführten Autor*innen zurück geht (vgl. Gildemeister, und Herrick 2012: 204). Der letzte Teil des Kapitels befasst sich mit der Haltung des modernen Rechtsextremismus in Bezug zum „Gender“ Begriff. Zunächst einmal muss festgehalten werden, dass der Themenkomplex „Gender“ nicht all umfassend bearbeitet werden kann, weil es sich um einen dimensionsreichen Begriff handelt. Jedoch ist es unumgänglich für die Arbeit den Begriff „Gender“ zumindest zu definieren.

Gender Definition

Ein wesentliches Argument gegen die „naturgegeben“ Rollen und Rollenzuweisung ist die Unterscheidung zwischen „sex“ und „gender“. Damit soll der Anspruch auf Gleichberechtigung und Gleichbehandlung untermauert werden.

Der Begriff „sex“ definiert das angeboren biologische Geschlecht. Bei dem Begriff „gender“ handelt es sich um die sozial erworbene Geschlechterzugehörigkeit, die auch die Übernahme von Geschlechterrollen beinhaltet (vgl. Düro 2008: 16). Der Begriff verweist darauf, „[…] daß Geschlechtsidentität nicht angeboren, sondern sozio-kulturell durch diskursive Zuschreibung erworben wird. Der Begriff gender ist somit Ausdruck der Einsicht, daß Weiblichkeit und Männlichkeit historisch-zeitgebundenen Konstruktionen sind.“ (Kroll 2002: 141).

„Doing- Gender“

Der Begriff „Doing-Gender“ besagt, dass die Herstellung von Geschlecht (Gender) ein alltäglicher und unvermeidlicher Prozess ist. Dabei wird davon ausgegangen, dass Gender in alltäglichen Interaktionen hergestellt und strukturiert wird (vgl. Kroll 2002: 72). „Das Konzept des Doing- Gender stützt sich auf die Unterscheidung von „sex und gender.“ (ebd.72). Inwieweit ein bestimmtes Verhalten zu einer Geschlechterkategorie passt wird unter Berücksichtigung der sogenannten „Gender- Prototypen“ routinemäßig entschieden (vgl. ebd.72). „Dies stellt ein Verhaltensrepertoire dar, das regulative Ideal gelungener Männlichkeit und Weiblichkeit anbietet; sie stecken die Grenzen ab, die darüber entscheiden, ob ein bestimmtes Verhalten (noch) die Einordnung in ein Geschlecht erlaubt.“ (ebd.72).

Die Wurzeln des „Doing-Gender“ liegen in den Grundannahmen des sozialen Konstruktivismus und des symbolischen Interaktionismus (vgl. Düro:2008: 17). Dabei handelt es sich um „[…] eine Perspektive, die davon ausgeht, dass das Geschlecht keine natürliche oder ontologische Tatsache darstellt, sondern als Produkt (sozialen) Tuns begriffen werden muss.“ (Villa 2004: 143). Hierbei wird biologisches Wissen hinterfragt und damit als epochenspezifischer Diskus sowie als spezifisches lebensweltliches Wissen relativiert (vgl. ebd.). Der Kern der Grundannahme des Konzeptes wird im Folgenden dargestellt: „Geschlechterzuordnungen und Geschlechterzuschreibungen werden als konventionsgebundenen Wahrnehmung und Interaktion verstanden, denen kein absolut zu setzender „wahrer Kern“ zu Grunde liegt.“ (Düro: 2008: 18).

Das zugrundeliegende Konzept des „Doing Gender“ hat Regine Gildemeister mithilfe der interaktionstheoretischen Soziologie erläutert (vgl. Gildemeister 2008: 137): In der Geschlechterforschung ist es „[…] zu einem Synonym für die in dieser Tradition entwickelten Perspektiven einer „sozialen Konstruktion von Geschlecht“ geworden. „Doing Gender“ zielt darauf ab, Geschlecht bzw. Geschlechtszugehörigkeit nicht als Eigenschaft oder Merkmal von Individuen zu betrachten, sondern jene sozialen Prozesse in den Blick zu nehmen, in denen „Geschlecht“ als sozial folgenreiche Unterscheidung hervorgebracht und reproduziert wird.“ (ebd. 137). Dieses Konzept wurde vor dem Hintergrund von soziologischen Untersuchungen zur Transsexualität entwickelt. Es besagt im Kern, das Geschlechtsidentität und Geschlechtszugehörigkeit als ein fortlaufender Herstellungsprozess zu verstehen sind und mit jeder menschlichen Aktivität ausgeführt, sowie in die verschieden institutionellen Ressourcen mit einbezogen werden (vgl. ebd. 137).

Ende der 1980er veröffentlichten West und Zimmermann ihren ersten Beitrag zum „Doing-Gender“ (vgl. West und Zimmermann 1987: 125). Die Autor*innen geben an, dass ihr Konzept „take on a life of ist own“ (West und Zimmermann 2009: 112) angenommen hat. Das Konzept wird vielfach und selbstverständlich verwendet, jedoch werden die

Autor*innen oft nicht genannt. Als namhaftes Beispiel dafür, dass die Autor*innen nicht im Text aufgeführt werden, führen West und Zimmermann die Autor*innen Judith Butler an (vgl. 112f.).

„Doing-Gender Konzept“

Der Zweck von West und Zimmermanns „Doing- Gender“ Artikels war und ist es, ein neues Verständnis von Geschlecht, welches im alltäglichen Leben eingebettet werden soll, voranzutreiben. Dies erfordert die Einführung wichtiger Unterscheidungsmerkmale wie „sex“, „sex-category“ und „doing gender“. West und Zimmermann machen deutlich, dass die Anerkennung der analytischen Unabhängigkeit des „Doing-Gender-Konzepts“ für das Verständnis der Interaktionsarbeit erforderlich ist, um in der Gesellschaft eine geschlechtsspezifische Person zu sein (vgl. West und Zimmermann 1987:125). Das Ziel der Autor*innen ist es „ […] to propose an ethnomethodologically informed, and therefore distinctively sociological, understanding of gender as a routine, methodical, and recurring accomplishment. “(West und Zimmermann 1987: 126).

„Das Herstellen von Geschlecht (doing gender) umfasst eine gebündelte Vielfalt sozial gesteuerter Tätigkeiten auf der Ebene der Wahrnehmung, der Interaktion und der Alltagspolitik, welche bestimmte Handlungen mit der Bedeutung versehen, Ausdruck weiblicher oder männlicher „Natur“ zu sein“ (West/Zimmermann 1987: 14; Zitiert Gildemeister/ Wetter 1992: 237).

Wird das Geschlecht (Gender) als Leistung und als erworbenes Merkmal des Handelns in sozialen Situationen angesehen, wendet sich die Aufmerksamkeit auf die interaktiven und institutionellen Bereiche hin. In diesem Sinne wird Geschlecht (Gender) durch das Individuum hervorgebracht. Dabei handelt es sich um ein Tun, welches in sozialen Situationen verwurzelt ist und sowohl in der realen als auch in der virtuellen Gegenwart in Anwesenheit von anderen vollzogen wird und sich an diesen orientiert. Das Geschlecht muss als Element, dass seine Entstehung in der sozialen Situation hat, betrachtet werden (vgl. West und Zimmermann 1987:126. u.a. Gildemeister 2008: 137). Das Geschlecht ist dabei keine Eigenschaft eines Individuums: „Es ist sowohl das Ergebnis wie auch die Rechtfertigung verschiedener sozialer Arrangements sowie ein Mittel eine der grundlegenden Teilungen der Gesellschaft zu legitimieren“ (West/Zimmermann 1987: 14; Zitiert Gildemeister/ Wetter 1992: 237). West und Zimmermanns sehen also aufgrund des ethnomethodologischen Blicks Geschlecht als: „[…]omnirelevant and reproduced in any situation.“( Nentwich und Kelan 2014: 123).

Um besser nach nachvollziehen zu können, dass das Geschlecht allgegenwärtig und in jeder beliebigen Situation reproduzierbar ist, haben die Autor*innen die häufig übersehenen Unterschiede zwischen „sex“ „sex-category“ und „gender“, wie nachfolgend dargestellt, verdeutlicht.

„Sex“

„Sex“ ist nach West und Zimmermann eine Bestimmung, um Personen als männlich oder weiblich einzustufen, welche unter der Anwendung von sozial festgelegten biologischen Kriterien getroffen wird. Als Klassifizierung gültiger Kriterien kann zum einen die Chromosomentypisierung vor der Geburt dienen oder auch die Genitalien bei der Geburt. Wichtig ist, dass die beiden Kriterien nicht unbedingt übereinstimmen müssen (vgl. West und Zimmermann 1987: 127). Kurz gesagt, unter dem Begriff „sex“ wird „[…] die Geburtsklassifikation des körperlichen Geschlechts aufgrund sozial vereinbarter biologischer Kriterien [verstanden]“ (Gildemeister 2008: 138).

„Sex- category“

Durch die Anwendung der Geschlechtskriterien erfolgt die Einstufung in eine Geschlechtskategorie („sex- category“). Im Alltag wird die Kategorisierung durch sozial erforderliche Identifizierungsanzeigen aufrechterhalten und festgelegt, welche Merkmale die Zugehörigkeit zu der einen oder anderen Kategorie (männlich oder weiblich) offenbaren (vgl. West und Zimmermann 1987:127).

Demzufolge setzt die eigene Geschlechtskategorie das eigene Geschlecht voraus, […]and stands as proxy for it in many situations, but sex and sex category can vary independently; […].“ (West und Zimmermann 1987: 127). Dies bedeutet, dass die Mitgliedschaft in einer „sex-category“ möglich ist, obwohl die „sex- criteria“ fehlen (vgl. ebd. 127). Mit anderen Worten, der Begriff „sex- category“ wird als „[…]die soziale Zuordnung zu einem Geschlecht im Alltag aufgrund der sozial geforderten Darstellung einer erkennbaren Zugehörigkeit zur einen oder anderen Kategorie [verstanden]“ (Gildemeister 2008: 138). Wichtig ist, dass dies nicht der Geburtsklassifikation entsprechen muss (vgl. ebd.).

„Gender“

Bei „gender“ handelt es sich im Gegensatz zur „Sex- category“ um die Aktivität der Verwaltung des situierten Verhaltens, unter der Berücksichtigung normativer Vorstellungen, Einstellungen und Aktivitäten, welche für die eigene Sexkategorie angemessen sind. Aus der Geschlechtskategorie ergeben sich die geschlechtsspezifischen Aktivitäten und stärken damit den Anspruch auf eine Mitgliedschaft in der jeweiligen Geschlechtskategorie (vgl. ebd. 127).

“The relationship between sex category and gender is the relationship between being recognizable incumbent of a sex category (which itself takes some doing) and being accountable to current cultural conceptions of conduct becoming to-or compatible with the "essential natures" of--a woman or a man.” (West und Zimmermann: 2009: 113f.).

West und Zimmermann verstehen „sex –category“ als fortwährender Prozess des „Tuns“ und nicht des „Seins“ (vgl. West und Zimmermann: 2009: 113f).

Sex“ und „Gender“

Im Zusammenhang zwischen „sex“ und „gender“ klassifizieren West und Zimmermann, dass „gender“ weder eine Reihe von Merkmalen ist, noch eine Variable und zudem kein Produkt irgendeines sozialen Handelns. „Gender“ ist mehr als die kontinuierliche Schaffung von Geschlecht aufgrund von menschlichem Handeln. Es wird durch Interaktionen konstituiert (vgl. ebd. 129).

[...]

Ende der Leseprobe aus 54 Seiten

Details

Titel
Frauen im Rechtsextremismus. Unterschätzte Gefahr oder kluges Kalkül?
Hochschule
Philipps-Universität Marburg
Jahr
2020
Seiten
54
Katalognummer
V585088
ISBN (eBook)
9783346201454
ISBN (Buch)
9783346201461
Sprache
Deutsch
Schlagworte
frauen, gefahr, kalkül, rechtsextremismus, unterschätzte
Arbeit zitieren
Anonym, 2020, Frauen im Rechtsextremismus. Unterschätzte Gefahr oder kluges Kalkül?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/585088

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