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Wissenstransfer mit der Maus

Exemplarische Untersuchungen zur sprachlichen Gestaltung der Sachgeschichten in der „Sendung mit der Maus“

Title: Wissenstransfer mit der Maus

Term Paper (Advanced seminar) , 2005 , 45 Pages , Grade: 1

Autor:in: Clara Maria Schreiber (Author)

German Studies - Semiotics, Pragmatics, Semantics
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In welchem Zusammenhang könnte der Begriff Wissenstransfer eine größere Rolle spielen, als im Kontext der frühkindlichen Wissensvermittlung. Sich einzulassen auf einen Transfer bestimmter Wissensinhalte auf eine völlig andere kognitive Ebene als die eigene, nämlich die, auf der sich kindliche Rezipienten befinden, kann sicherlich als Herausforderung angesehen werden. Die Macher der„Sendung mit der Maus“, die seit Beginn der 70er Jahre den Weg für ein gezielt an Kinder im Alter von vier bis sieben Jahren gerichtetes deutsches Fernsehprogramm überhaupt geebnet haben, versuchten sich dieser Herausforderung, nicht immer zugegebenermaßen, zu stellen und das mit Blick auf die lange Sendetradition offenbar recht erfolgreich. Der Untertitel„Lach- und Sachgeschichten“ist Programm: Wissenswertes wird mit Unterhaltsamem gepaart und gerade hierin scheint das Erfolgsrezept zu liegen. In dieser Arbeit werden exemplarisch einige von Armin Maiwald und seiner Filmproduktionsfirma„Flash Film“für die SmdM produzierte und vom WDR ausgestrahlte Sachgeschichten auf ihre sprachliche Gestaltung hin untersucht. Dies kann natürlich nicht ohne nähere Beleuchtung des Kontextes geschehen: Zum einen sind der Produktions- und Rezeptionskontext und die Einbettung der Sachgeschichten in das Sendungskonzept zu beleuchten. Wichtig erscheint hier die Frage nach den eigentlichen Voraussetzungen für den Wissenstransfer„mit der Maus“und nach den Relationen zwischen den Sachgeschichten und den sonstigen Beiträgen. Neben der im Zentrum stehenden Untersuchung der sprachlichen Gestaltung der Sachgeschichten darf die Betrachtung der Text-Bild-Beziehung auf Grund des audiovisuellen Charakters des Untersuchungsmaterials nicht außen vor gelassen werden, darum wird auch hier ein Schwerpunkt gesetzt. Welche Schlüsse lassen sich auf Grundlage der Untersuchungen für den Wissenstransfer für Kleinkinder ziehen? Welche Strategien der Sachgeschichten-Produzenten ließen sich als vorbildlich charakterisieren und wären auch in anderen Kontexten fruchtbar zu machen? Und vor allem: Welche Rolle kommt der Sprache in dieser speziellen Form des Wissenstransfers zu?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Voraussetzungen für den Wissenstransfer „mit der Maus“
    • Adressatenspezifische Voraussetzungen
    • Mediale Möglichkeiten der Produzenten
  • Die Sachgeschichten als Teil eines Sendungskonzepts
  • Ergebnisse der exemplarischen Untersuchungen zur sprachlichen Gestaltung und den Text-Bild-Beziehungen innerhalb der Sachgeschichten
    • Prolegomena
    • Untersuchungsergebnisse
      • „Das Gleiche und dasselbe“
      • „Stangenei“
      • „Dauerwelle“
      • „Teebeutel“
      • „Löcher im Käse“
  • Zusammenfassung, Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die Arbeit untersucht die sprachliche Gestaltung von Sachgeschichten in der „Sendung mit der Maus“ mit dem Ziel, den Wissenstransfer für Kinder im Alter von vier bis sieben Jahren zu analysieren. Sie beleuchtet die besonderen Herausforderungen, die die Vermittlung von Wissen an diese Altersgruppe mit sich bringt, und betrachtet die Rolle der Sprache und der Text-Bild-Beziehungen in diesem Prozess.

  • Adressatenspezifische Voraussetzungen für den Wissenstransfer
  • Sprachliche Gestaltung der Sachgeschichten
  • Text-Bild-Beziehungen
  • Strategien der Sachgeschichten-Produzenten
  • Rolle der Sprache im Wissenstransfer für Kleinkinder

Zusammenfassung der Kapitel

  • Einleitung: Die Einleitung stellt den Kontext der Arbeit dar und führt in die Thematik des Wissenstransfers „mit der Maus“ ein. Sie beleuchtet die Zielsetzung der Arbeit und die besonderen Herausforderungen, die die Vermittlung von Wissen an Kinder im Alter von vier bis sieben Jahren mit sich bringt.
  • Voraussetzungen für den Wissenstransfer „mit der Maus“: Dieses Kapitel beleuchtet die Voraussetzungen für den Wissenstransfer in der „Sendung mit der Maus“. Es analysiert die adressatenspezifischen Voraussetzungen, wie zum Beispiel die kognitiven Fähigkeiten von Kindern im präoperationalen Entwicklungsstadium, sowie die medialen Möglichkeiten der Produzenten.
  • Die Sachgeschichten als Teil eines Sendungskonzepts: Dieses Kapitel analysiert die Einbettung der Sachgeschichten in das Gesamtkonzept der „Sendung mit der Maus“ und untersucht den Zusammenhang zwischen den Sachgeschichten und den anderen Beiträgen der Sendung.
  • Ergebnisse der exemplarischen Untersuchungen zur sprachlichen Gestaltung und den Text-Bild-Beziehungen innerhalb der Sachgeschichten: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse der exemplarischen Untersuchungen an ausgewählten Sachgeschichten. Es analysiert die sprachliche Gestaltung der Sachgeschichten, die Text-Bild-Beziehungen und die Strategien der Sachgeschichten-Produzenten.

Schlüsselwörter

Wissenstransfer, Kinderfernsehen, „Sendung mit der Maus“, Sachgeschichten, sprachliche Gestaltung, Text-Bild-Beziehungen, präoperationale Entwicklungsphase, kognitive Fähigkeiten, Wissenvermittlung, Medienpädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Wie vermittelt die "Sendung mit der Maus" Wissen an Kinder?

Durch das Konzept der "Lach- und Sachgeschichten" wird Wissenswertes unterhaltsam verpackt, wobei Armin Maiwalds Filmproduktion komplexe Themen auf die kognitive Ebene von Kindern herunterbricht.

Was macht die sprachliche Gestaltung der Sachgeschichten aus?

Die Arbeit untersucht exemplarisch Beiträge wie "Stangenei" oder "Dauerwelle", um Strategien der sprachlichen Vereinfachung und Anschaulichkeit für 4- bis 7-Jährige zu analysieren.

Warum ist die Text-Bild-Beziehung im Kinderfernsehen so wichtig?

Aufgrund des audiovisuellen Charakters müssen Bild und Sprache perfekt harmonieren, um den Wissenstransfer in der präoperationalen Entwicklungsphase der Kinder zu unterstützen.

Wer ist Armin Maiwald in diesem Kontext?

Armin Maiwald ist mit seiner Firma "Flash Film" einer der prägenden Produzenten der Sachgeschichten, dessen Stil maßgeblich zum Erfolg der Sendung beigetragen hat.

Welche Strategien der Maus-Macher sind vorbildlich?

Die Arbeit identifiziert Strategien wie die Paarung von Unterhaltung mit Information und die Anpassung an die spezifischen Rezeptionsvoraussetzungen von Kleinkindern.

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Details

Title
Wissenstransfer mit der Maus
Subtitle
Exemplarische Untersuchungen zur sprachlichen Gestaltung der Sachgeschichten in der „Sendung mit der Maus“
College
Martin Luther University  (Germanistisches Institut)
Course
Wissenskommunikation
Grade
1
Author
Clara Maria Schreiber (Author)
Publication Year
2005
Pages
45
Catalog Number
V58547
ISBN (eBook)
9783638527101
ISBN (Book)
9783656803676
Language
German
Tags
Wissenstransfer Maus Wissenskommunikation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Clara Maria Schreiber (Author), 2005, Wissenstransfer mit der Maus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/58547
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