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Identitätsfindung im Jugendalter

Title: Identitätsfindung im Jugendalter

Term Paper , 2003 , 27 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Marika Stoffers (Author)

Psychology - Developmental Psychology
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Alle Menschen, die mit Jugendlichen im Alter von 12 – 18 Jahren zu tun haben, wissen wie problematisch und schwierig es ist mit Ihnen umzugehen. Oftmals passiert es, das man bestimmte Verhaltensweisen dieser Kids nicht versteht und vielleicht sogar falsch darauf reagieren. Desto wichtiger scheint es also zu sein, sich ein wenig mit der Identitätsfindung von Jugendlichen auszukennen, um Probleme besser analysieren zu können und in der Lage zu sein zu unterscheiden, was normal oder unnormal ist.

Diese Hausarbeit kann natürlich nur einen kleinen Einblick in die gestellte Problematik geben und beschränkt sich hierbei auch hauptsächlich auf die Entwicklungspsychologie. Zur Veranschaulichung werde ich eine eigene Studie in diese Arbeit integrieren. In dieser Befragung nahmen Schüler aus dem Nachhilfeunterricht von mir teil, sowie einige andere Jugendliche aus einem Segelverein, mit der ich diese Studie zusammen durchgeführt habe im Rahmen des Seminars „Entwicklungspsychologie“. Insgesamt nahmen ca. 30 Jugendliche teil, die dem Alter von 14 – 18 entsprachen! Die eine Hälfte davon war weiblich und die andere männlich. Der Fragebogen wurde anonym beantwortet und ausgewertet.

Hauptgegenstand dieser Hausarbeit ist Die Identitätsfindung im Jugendalter, wobei vor allem auf die drei Hauptaufgaben der Pubertät eingegangen wird: Sexualität/Körperfindung, soziale Beziehungen und Berufswahl. Am Ende dieser Arbeit werde ich in Bezug auf meine Studienrichtung Lehramt auf Haupt- und Realschule noch einige abschließenden Worte zur Pubertät sagen und dazu Stellung nehmen.

II. Identität

1. Definition von Identität

Die Identitätssuche fängt so richtig erst in der Adoleszenz an. Der junge Mensch fragt sich, wer er eigentlich ist, was er kann und was er will! Er will sich ein System voll von Zielen, Werten und Überzeugungen zueigen machen, mit denen er sich verbunden und gut fühlt. Der Jungendliche bekommt ein Gefühl von zeitlicher Kontinuität des Selbst, und vergleicht somit die Elemente seiner eigenen Persönlichkeit mit anderen erfolgreichen Identitäten um sich herum. Teenager wollen sich meist zu einer Gruppe zugehörig fühlen und sich mit deren Normen und Ansichten definieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einführung

II. Identität

1. Definition von Identität

2. Ebenen der Identitätsfindung

3. Identitätsfindung im Jugendalter nach Erikson

III. Selbstfindung im Jugendalter

IV. Die drei wichtigsten entwicklungspsychologischen Aufgaben der Adoleszenz

1. Sexualität und Körperfindung

2. Soziale Beziehungen

3. Berufswahl

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Identitätsfindungsprozesse Jugendlicher im Alter von 12 bis 18 Jahren unter Berücksichtigung entwicklungspsychologischer Theorien. Anhand einer empirischen Befragung von ca. 30 Jugendlichen wird analysiert, wie diese jungen Menschen ihre Identität entwickeln und mit den zentralen Entwicklungsaufgaben umgehen.

  • Grundlagen der Identitätsbildung und Theorien nach Erikson
  • Die drei Hauptaufgaben der Pubertät: Sexualität, soziale Beziehungen und Berufswahl
  • Einfluss von Eltern und Peers auf die Identitätsfindung
  • Selbsteinschätzung Jugendlicher bezüglich Attraktivität und Kompetenzen
  • Zukunftsperspektiven und berufliche Vorstellungen Jugendlicher

Auszug aus dem Buch

1.Definition von Identität

Die Identitätssuche fängt so richtig erst in der Adoleszenz an. Der junge Mensch fragt sich, wer er eigentlich ist, was er kann und was er will! Er will sich ein System voll von Zielen, Werten und Überzeugungen zueigen machen, mit denen er sich verbunden und gut fühlt. Der Jungendliche bekommt ein Gefühl von zeitlicher Kontinuität des Selbst, und vergleicht somit die Elemente seiner eigenen Persönlichkeit mit anderen erfolgreichen Identitäten um sich herum. Teenager wollen sich meist zu einer Gruppe zugehörig fühlen und sich mit deren Normen und Ansichten definieren.

Dazu kommt noch, dass sie sich austesten und ihre Grenzen suchen. Oft werden zunächst viele Regeln gebrochen, um daraus wieder eigene zu formulieren. Auch die Zielsetzung für das eigene Leben beginnt und damit die Auseinandersetzung mit seinen Stärken und Schwächen. Die Suche nach sich selbst ist in der Pubertät besonders ausgeprägt und setzt sich fort bis ans Lebensende.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einführung: Die Einleitung erläutert die Bedeutung der Identitätsfindung im Jugendalter und stellt die begleitende empirische Studie unter 30 Jugendlichen vor.

II. Identität: In diesem Kapitel werden Begriffe, Ebenen der Identitätsfindung sowie das Modell der Identitätsentwicklung nach Erikson theoretisch fundiert dargestellt.

III. Selbstfindung im Jugendalter: Der Fokus liegt hier auf dem Konzept des Selbst nach William James und der empirischen Untersuchung zur Selbstwahrnehmung Jugendlicher hinsichtlich Attraktivität und innerer Zerrissenheit.

IV. Die drei wichtigsten entwicklungspsychologischen Aufgaben der Adoleszenz: Dieses Kapitel analysiert detailliert die Themenbereiche Sexualität, soziale Beziehungen und Berufswahl als zentrale Säulen der Identitätsentwicklung.

Schlüsselwörter

Identitätsfindung, Jugendalter, Pubertät, Adoleszenz, Identitätsdiffusion, Sozialisation, Berufswahl, Sexualität, Selbstfindung, Entwicklungspsychologie, Peers, Eltern-Kind-Beziehung, Identität, Körperfindung, Psychosoziale Belastungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den komplexen psychologischen Prozessen der Identitätsfindung während der Pubertät und Adoleszenz.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Zentrale Themenfelder sind die Definition von Identität, die psychosoziale Belastungsregulation sowie die drei Hauptaufgaben der Jugendphase: Sexualität, soziale Beziehungen und Berufswahl.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, einen Einblick in die Identitätsentwicklung zu geben und die theoretischen Erkenntnisse durch eine eigene empirische Befragung von Jugendlichen zu illustrieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wurde eine anonyme quantitative Befragung (Fragebogen) mit ca. 30 Jugendlichen im Alter von 14 bis 18 Jahren durchgeführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (Erikson, James) und den empirischen Teil, der die erhobenen Daten zu Körperbild, sozialen Netzwerken und beruflichen Zielen grafisch und inhaltlich auswertet.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?

Die wichtigsten Begriffe sind Identitätsfindung, Adoleszenz, Entwicklungspsychologie, Pubertät und die drei Hauptaufgaben der Jugendphase.

Welchen Stellenwert nehmen soziale Beziehungen für die Jugendlichen laut Studie ein?

Die Studie zeigt, dass Freunde bei der Freizeitgestaltung wichtiger sind als die Eltern, letztere jedoch weiterhin eine zentrale Rolle als Berater und Unterstützer einnehmen.

Wie unterscheidet sich die berufliche Orientierung zwischen Jungen und Mädchen in der Studie?

Die Umfrage ergab geschlechterspezifische Unterschiede bei den Zukunftserwartungen: Während Mädchen verstärkt Liebe und Freundschaft betonen, legen Jungen einen größeren Fokus auf Karriere und beruflichen Erfolg.

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Details

Title
Identitätsfindung im Jugendalter
College
University of Rostock  (Institut für pädagogische Psychologie)
Course
Seminar: „Entwicklungspsychologie“
Grade
1,0
Author
Marika Stoffers (Author)
Publication Year
2003
Pages
27
Catalog Number
V58619
ISBN (eBook)
9783638527613
ISBN (Book)
9783640126811
Language
German
Tags
Identitätsfindung Jugendalter Seminar
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marika Stoffers (Author), 2003, Identitätsfindung im Jugendalter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/58619
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