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Sean O'Faolain's 'The Man Who Invented Sin' - Eine typisch irische Short Story?

Title: Sean O'Faolain's 'The Man Who Invented Sin' - Eine typisch irische Short Story?

Term Paper (Advanced seminar) , 2005 , 24 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Jördis Nakonz (Author)

English Language and Literature Studies - Literature
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Summary Excerpt Details

Sean O’Faolain zählt neben Liam O’Flaherty und Frank O’Connor zu den Meistern der modernen irischen Short Story(vgl. Averill 1982: 101) und demzufolge gehört „The Man Who Invented Sin“ zu einer der bekanntesten Short Stories in der irischen Literatur. In dieser Hausarbeit soll dieses Werk von Sean O’Faolain sowohl analysiert als auch interpretiert werden. Dies soll vor allem unter Berücksichtigung folgender Fragen geschehen: Was macht diese Short Story zu einer typisch irischen Short Story? Ist es der biographische Hintergrund des Autors, der irische Schauplatz, sind es die Themen oder bestimmte inhaltliche bzw. stilistische Merkmale, die diese Geschichte als typisch irisch kennzeichnen? Zunächst ist es im ersten Teil dieser Arbeit erst einmal notwendig, den theoretischen Hintergrund herauszuarbeiten, d.h. es wird dargestellt, wodurch sich die moderne irische Short Story auszeichnet, welche Merkmale sie hat und welche Bedeutung ihr innerhalb der irischen Literatur zukommt. Dabei wird nicht vordergründig das Genre der Short Story an sich definiert, sondern es soll vor allem auf die irischen Besonderheiten dieser literarischen Gattung eingegangen werden. Denn erst mit diesem theoretischen Hintergrund, also wenn man die Merkmale und die Bedeutung der irischen Kurzgeschichte kennt und richtig einschätzt, kann man beurteilen, inwieweit O’Faolains Short Story darunter einzuordnen ist. Nach einer kurzen Zusammenfassung des Inhalts zum besseren Verständnis für den Leser findet im Hauptteil dieser Arbeit die eigentliche Analyse und Interpretation der Short Story statt. Es wird versucht, die bereits herausgearbeiteten Merkmale auf O’Faolains „The Man Who Invented Sin“ anzuwenden, um somit eventuell nachzuweisen, dass das Werk der Gattung der irischen Short Story zugeordnet werden kann. Dabei werden sprachliche, inhaltliche und thematische Merkmale betrachtet. Bei der sprachlichen Analyse werden z.B. die Erzählerperspektive, stilistische Mittel oder Besonderheiten im Sprachgebrauch untersucht. Bei der inhaltlichen Betrachtung des Werkes wird unter anderem der Schauplatz untersucht, versucht einen biographischen Zusammenhang herzustellen, aber auch eine Charakterisierung der Hauptfiguren vorgenommen. Es wird in diesem Teil der Arbeit also vor allem geprüft, ob die äußeren Rahmenbedingungen so dargestellt sind, dass sie die für das Genre typischen Merkmale aufweisen. [...]

Excerpt


Gliederung

1. Einleitung

2. Die irische Short Story

3. Textanalyse

3.1. Inhalt

3.2. Sprachliche Merkmale

3.3. Inhaltliche Merkmale

3.4. Thematische Merkmale

4. Zusammenfassung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht Sean O’Faolains Kurzgeschichte „The Man Who Invented Sin“ hinsichtlich ihrer Einordnung in die Tradition der irischen Short Story, wobei insbesondere biographische Einflüsse, narrative Techniken sowie soziopolitische und religiöse Konfliktfelder analysiert werden, um die spezifisch irischen Merkmale des Werkes herauszuarbeiten.

  • Analyse der modernen irischen Short Story als literarisches Genre
  • Untersuchung der autobiographischen Bezüge im Werk
  • Charakterisierung der Figuren als Repräsentanten der irischen Gesellschaft
  • Erörterung des Konflikts zwischen Individuum und kirchlicher Autorität
  • Reflektion der soziopolitischen Situation Irlands in der nachrevolutionären Ära

Auszug aus dem Buch

3.1. Inhalt

Die Ausgangssituation in „The Man Who Invented Sin“ ist die, dass sich der Erzähler der Geschichte eine Unterkunft mit zwei Nonnen und zwei Mönchen teilt. Sie alle nehmen an einem irischen Sprachkurs teil und bauen, trotz aller Unterschiede, durch das gemeinsame Erlernen der irischen Sprache und dem Austausch von Kindheitserinnerungen eine Freundschaft auf. Nach anfänglicher Distanz verbringen sie viel Zeit miteinander und neben dem Lernen, vor allem vergnügliche Abende mit Tanzen und Singen zusammen. Obwohl die abendlichen Vergnügungen völlig harmlos sind, gelangen Gerüchte über angebliche Unschicklichkeiten zum örtlichen Kurat. Dieser stürmt daraufhin gleich in das Haus der Fünf und hält ihnen eine Standpauke, in der er ihnen unsittliches Handeln vorwirft.

Den fünf Freunden ist von da an zwar bewusst, dass ihr Handeln als anstößig angesehen werden kann und sich für Geistliche nicht ziemt, dennoch, vielleicht aber auch gerade durch den Reiz des Verbotenen, hält es die Freunde nicht von ihrem abendlichen Zeitvertreib ab. Ganz im Gegenteil, „The serpent had come into the garden with the most wily of temptation“ (O’Faolain, The Man Who Invented Sin: 41) und so kommt es, dass sie ihre nächtlichen Vergnügungen noch steigern. Sie haben nächtliche Konzerte im Garten, Freunde kommen zu Besuch, man nimmt sogar an Bootsfeiern teil und die Nachtruhe verschiebt sich folglich immer weiter nach hinten. Der Höhepunkt dieses Treibens wird am letzten Abend erreicht. Die vier Geistlichen und der Erzähler nehmen an einer Bootsfahrt teil, die erst nach Mitternacht zu Ende ist. Am Ufer werden sie bereits vom aufgebrachten Kurat erwartet. Während die anderen Teilnehmer auf diesen einreden, gelingt es den vier Geistlichen, die sich auf dem Boot schnell noch verkleiden konnten, sich unbemerkt am Kurat vorbei zu schleichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein und formuliert die zentrale Fragestellung, inwiefern es sich bei O’Faolains Werk um eine typisch irische Short Story handelt.

2. Die irische Short Story: Das Kapitel erarbeitet den theoretischen Rahmen des Genres und beleuchtet die historischen sowie soziokulturellen Gründe für dessen Bedeutung in Irland.

3. Textanalyse: Der Hauptteil gliedert sich in Inhaltsdarstellung, Untersuchung sprachlicher Mittel, inhaltliche Merkmalsanalyse und eine Betrachtung thematischer Aspekte im Kontext der irischen Gesellschaft.

3.1. Inhalt: Dieses Kapitel fasst die Handlung der Kurzgeschichte zusammen, von der gemeinsamen Unterbringung beim Sprachkurs bis hin zur nachhaltigen psychologischen Wirkung des Konflikts mit dem Kuraten.

3.2. Sprachliche Merkmale: Hier werden spezifische narrative Techniken wie die Ich-Perspektive, Dialogformen und die Integration der irischen Sprache als Gattungsmerkmale analysiert.

3.3. Inhaltliche Merkmale: Dieses Kapitel befasst sich mit der autobiographischen Prägung des Textes, dem Setting und der Repräsentation gesellschaftlicher Typen durch die handelnden Charaktere.

3.4. Thematische Merkmale: Die Analyse konzentriert sich hier auf den Konflikt zwischen Individuum und kirchlicher Autorität sowie die Spiegelung nachrevolutionärer irischer Zeitgeschichte.

4. Zusammenfassung: Dieses Kapitel resümiert die Ergebnisse der Analyse und bestätigt die Einordnung von „The Man Who Invented Sin“ als bedeutendes Werk der irischen Short Story.

Schlüsselwörter

Sean O’Faolain, The Man Who Invented Sin, irische Literatur, Short Story, Kurzgeschichte, Gaeltacht, katholische Kirche, nachrevolutionäres Irland, Identität, Erzähltechnik, autobiographische Bezüge, Individuum und Gesellschaft, Sprachkurs, kulturelle Identität, Zensur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Kurzgeschichte „The Man Who Invented Sin“ von Sean O’Faolain, um zu bestimmen, welche Kriterien das Werk als eine „typisch irische“ Short Story qualifizieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder umfassen die Rolle der irischen Sprache, den Einfluss der katholischen Kirche, das Spannungsfeld zwischen Individuum und Gemeinschaft sowie die soziopolitische Situation Irlands nach der Revolution.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt danach, ob und durch welche Merkmale – etwa biographischer Hintergrund, Schauplatz, Themen oder stilistische Elemente – die Geschichte als typisch irisch charakterisiert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse und Interpretation durchgeführt, die theoretische Grundlagen des Genres mit Textbelegen und biographisch-historischem Kontext verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine inhaltliche Zusammenfassung, eine sprachliche Analyse der Erzählweise sowie eine detaillierte inhaltliche und thematische Untersuchung der Geschichte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Irische Literatur, Short Story, Autobiographie, Kirche, Identität und der historische Kontext der nachrevolutionären Ära.

Wie spielt der biographische Hintergrund des Autors eine Rolle?

Die Arbeit zeigt auf, dass O’Faolain eigene Erfahrungen aus Sprachkursen im Gaeltacht in die Geschichte einfließen ließ, was den autobiographischen Charakter der Erzählung unterstreicht.

Welche Bedeutung hat die Figur des Kuraten Lispeen?

Lispeen fungiert als Repräsentant der autoritären Struktur der katholischen Kirche, dessen Eingreifen das Leben der Protagonisten nachhaltig negativ beeinflusst und eine moralische Unterwerfung erzwingt.

Warum wird Bruder Majellan als zentrale Figur für den thematischen Konflikt hervorgehoben?

Majellan verdeutlicht den Wandel vom enthusiastischen Idealisten zum resignierten, von schlechtem Gewissen geprägten Menschen durch die Bevormundung der Kirche, was als Sinnbild für eine gesellschaftliche Entwicklung dient.

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Details

Title
Sean O'Faolain's 'The Man Who Invented Sin' - Eine typisch irische Short Story?
College
Technical University of Chemnitz
Course
HS The Irish Short Story
Grade
1,7
Author
Jördis Nakonz (Author)
Publication Year
2005
Pages
24
Catalog Number
V58736
ISBN (eBook)
9783638528511
ISBN (Book)
9783656775195
Language
German
Tags
Sean Faolain Invented Eine Short Story Irish Short Story
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jördis Nakonz (Author), 2005, Sean O'Faolain's 'The Man Who Invented Sin' - Eine typisch irische Short Story? , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/58736
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