Um zu überleben, ist der Einzelhandel aufgerufen, alternative Absatzmärkte zu suchen und deren Potenziale zu nutzen. Virtuelle Marktplätze, also Plattformen im Internet, bieten sich hierbei an. Oft sind lokale Händler zu selten mit Auftritten im Internet präsent. Da sich jedoch die Kunden häufig im Internet über das Produktportfolio informieren, ohne gleich auch im Internet ihre Bestellungen zu tätigen, geht der Kaufprozess nicht selten an die Einzelhändler vorüber. Elektronische Warenhäuser, die einen virtuellen Marktplatz für lokale Händler anbieten, können dabei eine Chance für den lokalen Einzelhändler darstellen.
Die hauptsächliche Frage, um die es in dieser Arbeit geht, ist die Frage, welche Möglichkeiten bietet sich dem lokalen Einzelhandel, um produktbegleitende Dienstleistungen auf lokale Shoppingplattformen zu vertreiben. Dabei liegt der Focus auf den elektronischen Marktplatz Lozuka.de in Siegen. Diese Webseite wird in der hier vorliegenden Arbeit als Beispiel für eine elektronische Shoppingplattform analysiert.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Grundlagen für des Online-Marketings
3 Funktionsweise Webkaufhaus Lozuka
4 Vorzüge und Probleme
5 Kundenbindung und Service
6 Messen und Bewerten
7 Ausblick - Fazit
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Potenziale, die sich dem lokalen Einzelhandel durch die Nutzung virtueller Marktplätze bieten, um sich im Wettbewerb zu behaupten. Dabei steht die Analyse des Webkaufhauses Lozuka in Siegen als praktisches Beispiel im Fokus, um zu beleuchten, wie lokale Händler ihre Sichtbarkeit erhöhen und produktbegleitende Dienstleistungen digital vermarkten können.
- Grundlagen und Potenziale des Online-Marketings
- Strukturanalyse elektronischer Marktplätze
- Funktionsweise und IT-Infrastruktur des Webkaufhauses Lozuka
- Vor- und Nachteile virtueller Shoppingplattformen für den stationären Handel
- Strategien zur Kundenbindung und Serviceoptimierung
- Methoden zur Erfolgsmessung und Bewertung von Web-Angeboten
Auszug aus dem Buch
3 Funktionsweise Webkaufhaus Lozuka
Elektronische Plattformen, die einen konkreten Handelsort benennen können, lassen sich als virtuelle Marktplätze charakterisieren. Dabei bilden sie eine zentrale Schnittstelle. Über diese Schnittstelle finden sämtliche Transaktionen statt.
Die virtuellen Marktplätze wie beispielsweise das Webkaufhaus Lozuka in Siegen, unterstützen ihre Teilnehmer bei der Kundengewinnung, bei der Auswahl von platzierten Waren und Dienstleistungen und letztendlich beim Versand der Waren durch einen Lieferservice. Aufgeteilt in 17 verschiedenen Kategorien können regionale Teilnehmer, Einzelhändler aus der Region Siegen, ihre Waren im Webkaufhaus anbieten. Das Ziel des virtuellen Marktplatzes ist es, den lokalen Einzelhändlern mehr Reichweite für ihren Markt zur Verfügung zu stellen. Durch Lozuka Boten werden die am Tage bestellten Ware in zwei Zeitfenstern kostenlos dem Kunden zugestellt. Dabei gelten dieselben Preise wie im Ladengeschäft. Lozuka wirbt damit, dass für jeden Einkauf ein soziales Projekt gefördert wird (Lozuka in Siegen Webkaufhaus, 2017).
Das Webkaufhaus bietet also vielen Einzelhändlern die Möglichkeit, durch ihre Teilnahme im Internet präsent zu sein. Die primäre Aufgabe, welche sich das Webkaufhaus Lozuka in Siegen gestellt hat, ist die Vernetzung von Informationen und Daten eines komplexen Internetauftritts, welcher die Warenwirtschaft aller regionalen Teilnehmer miteinander verarbeitet. Die Umsätze, welche über das Webkaufhaus erzielt werden, sind in einer IT-Struktur erfasst und werden darüber letztendlich weiter abgerechnet. Die Daten der Umsätze sind durch Schnittstellen in die entsprechenden Warenwirtschaftssysteme des Teilnehmers übermittelt und lassen sich durch den Regionalen Händler nach seinen Kriterien weiterverarbeiten. Werden Waren einer bestimmten Warengruppe durch den Endverbraucher bestellt und in Folge dessen reduziert sich der aktuelle Warenbestand auf ein voreingestelltes Minimum, so wird durch ein Warenwirtschaftssystem eine Bestellung an die Lieferanten ausgelöst. Die heutigen Möglichkeiten der Digitalisierung werden diesbezüglich auch voll umfänglich und effizient im Webkaufhaus Lozuka eingesetzt (Lozuka in Siegen Webkaufhaus, 2017).
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des lokalen Einzelhandels ein, der durch E-Commerce-Trends unter Druck steht und alternative Absatzwege suchen muss.
2 Grundlagen für des Online-Marketings: Das Kapitel erläutert die ökonomischen Grundlagen des elektronischen Handels und verdeutlicht die wachsende Bedeutung des Internets für Unternehmen.
3 Funktionsweise Webkaufhaus Lozuka: Hier wird die spezifische Architektur und das Geschäftsmodell des Webkaufhauses Lozuka in Siegen als Beispiel für einen virtuellen Marktplatz detailliert dargestellt.
4 Vorzüge und Probleme: Dieser Abschnitt analysiert die Chancen und Risiken, die sich durch den Wechsel oder die Ergänzung des klassischen Handels durch elektronische Marktplätze ergeben.
5 Kundenbindung und Service: Hier wird untersucht, wie elektronische Marktplätze die Interaktion zwischen Händlern und Kunden durch technologische Standards und Serviceangebote verbessern können.
6 Messen und Bewerten: Dieses Kapitel befasst sich mit den notwendigen Analyse- und Messkriterien, um den Erfolg von Warenplatzierungen auf einer digitalen Plattform zu bewerten.
7 Ausblick - Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet das Potenzial von lokalen Shoppingplattformen vor dem Hintergrund bestehender Herausforderungen.
Schlüsselwörter
Online-Marketing, Webkaufhaus Lozuka, elektronische Marktplätze, lokaler Einzelhandel, E-Commerce, Kundenbindung, Digitalisierung, Warenwirtschaftssystem, virtuelle Shoppingplattformen, Transaktionsstandards, Internetauftritt, Absatzmärkte, Servicearchitektur.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Herausforderungen und Chancen des lokalen Einzelhandels im digitalen Zeitalter, speziell durch die Nutzung regionaler virtueller Marktplätze.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Themenfelder umfassen Online-Marketing-Grundlagen, die technische Funktionsweise von Marktplatz-Architekturen, die Vor- und Nachteile für Händler sowie Strategien für Kundenservice und Erfolgsmessung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie lokale Händler durch die Anbindung an Plattformen wie Lozuka ihre Reichweite erhöhen und digitale Wettbewerbsvorteile erzielen können.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu E-Commerce-Themen sowie einer praxisorientierten Analyse der Webseite des Webkaufhauses Lozuka als Fallbeispiel.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die technologischen Grundlagen, die spezifische Funktionsweise des untersuchten Webkaufhauses, eine Abwägung von Chancen und Risiken sowie Methoden zur Messung der Online-Performance.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Online-Marketing, lokaler Einzelhandel, E-Commerce, Kundenbindung und virtuelle Marktplätze geprägt.
Welche Rolle spielt die IT-Infrastruktur für das Webkaufhaus Lozuka?
Die IT-Infrastruktur ist das Rückgrat des Systems, da sie die Warenwirtschaft der teilnehmenden Händler vernetzt, Bestände automatisiert verwaltet und Umsätze zentral erfasst.
Warum schneidet das Webkaufhaus Lozuka im Vergleich zu großen Plattformen laut Fazit schlechter ab?
Das Fazit stellt fest, dass dem Webkaufhaus im Vergleich zu globalen Akteuren wichtige Funktionen wie differenzierte Zahlungsmöglichkeiten und eine integrierte Produktbewertungsfunktion fehlen.
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- Daniel Dziwniel (Author), 2020, Online-Marketing, Social Media, E-Commerce. Eine WebSite Analyse am Beispiel des elektronischen Marktplatzes Lozuka.de, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/587955