Das strategische Management kann mittels zweierlei ökonomischer Sichtweisen definiert werden. Zum einen kann eine Annäherung bzw. eine Durchdringung des Begriffes über die strategische Planung erfolgen, als auch vom Managementverständnis hergeleitet werden. Allerdings stellt das strategische Management mehr als nur als nur die einfache Summation von strategischer Planung und Management dar. Es handelt sich hierbei um die Entwicklung (Evaluierung) einer grundlegenden Denkhaltung und eines spezifischen Handlungsverständnisses. In den folgenden Abschnitten wird näher auf die Entwicklung und Charakteristika des strategischen Managements eingegangen.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Der Begriff Strategie
3 Entwicklungsphasen des Strategischen Denkens
3.1 Finanzplanung
3.2 Langfristplanung
3.3 Strategische Planung
3.3.1 Zielbildung
3.3.1.1 Zielhierarchie
3.3.2 Umweltanalyse
3.3.3 Unternehmensanalyse
3.3.4 Strategiewahl
3.3.5 Strategieverwirklichung
3.4 Strategisches Management
3.4.1 Aufgabenfelder des strategischen Managements
3.4.2 Objekte des strategischen Managements
3.4.3 Phasen des strategischen Prozesses
3.4.4 Ebenen des Strategischen Managements
3.4.4.1 Strategisches Management auf Geschäftsfeldebene
3.4.4.2 Strategisches Management auf Unternehmensebene
4 Zusammenfassung und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Seminararbeit untersucht die Entwicklung des strategischen Denkens und die Transformation von rein finanzorientierten Planungsansätzen hin zum modernen strategischen Management, um langfristigen Unternehmenserfolg in einem komplexen Marktumfeld zu sichern.
- Historische Entwicklung der strategischen Planung
- Struktur und Hierarchie der Zielbildung in Unternehmen
- Methoden der Umwelt- und Unternehmensanalyse
- Die verschiedenen Ebenen des strategischen Managements
- Implementierungsprozesse und organisatorische Voraussetzungen
Auszug aus dem Buch
3 Entwicklungsphasen des Strategischen Denkens
In den letzten Jahrzehnten ist die Umwelt für die Unternehmen immer komplexer geworden. Neue Technologien, gestiegene Kundenansprüche und wirtschaftliche Krisen veranlassten die Unternehmen, neue Instrumente und Techniken zu entwickeln, um auf die Änderungen der Umwelt reagieren zu können. Abbildung 1 zeigt die verschiedenen Entwicklungsphasen des strategischen Denkens.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die ökonomischen Sichtweisen auf das strategische Management ein und skizziert die Notwendigkeit einer grundlegenden Denkhaltung.
2 Der Begriff Strategie: Das Kapitel beleuchtet den militärischen Ursprung des Strategiebegriffs und dessen Übertragung in den betriebswirtschaftlichen Kontext der Unternehmenspolitik.
3 Entwicklungsphasen des Strategischen Denkens: Es wird die historische Evolution von der einfachen Finanzplanung bis hin zum umfassenden strategischen Management dargestellt.
3.1 Finanzplanung: Dieses Kapitel beschreibt die Phase zwischen 1945 und 1960, in der die Unternehmenssteuerung primär auf Basis finanzieller Kennzahlen und Budgets erfolgte.
3.2 Langfristplanung: Es wird analysiert, wie ab 1960 zunehmende Marktdynamik zu quantitativen, zukunftsorientierten Planungsmethoden führte.
3.3 Strategische Planung: Dieses Kapitel definiert die strategische Planung als informationsverarbeitenden Prozess zur Abstimmung von Umweltanforderungen mit den Unternehmenspotenzialen.
3.3.1 Zielbildung: Es wird erläutert, wie klare Zielvorstellungen und eine definierte Hierarchie der Ziele die Basis für den Planungsprozess bilden.
3.3.1.1 Zielhierarchie: Hier wird die Strukturierung der Ziele von der Vision über das Leitbild bis hin zu Funktionsbereichszielen detailliert.
3.3.2 Umweltanalyse: Das Kapitel erläutert die Identifikation von Chancen und Risiken innerhalb der Markt- und Gesamtwelt eines Unternehmens.
3.3.3 Unternehmensanalyse: Hier steht die Ermittlung unternehmensspezifischer Stärken und Schwächen mittels Wettbewerbs- und Erfolgsfaktorenanalyse im Fokus.
3.3.4 Strategiewahl: Es wird der Prozess der Auswahl geeigneter Strategiealternativen zur Schließung der strategischen Lücke behandelt.
3.3.5 Strategieverwirklichung: Dieses Kapitel beschreibt die organisatorischen und personellen Anforderungen bei der Umsetzung von Strategien.
3.4 Strategisches Management: Es wird aufgezeigt, wie sich das strategische Management als eigenständige Disziplin aus der strategischen Planung entwickelt hat.
3.4.1 Aufgabenfelder des strategischen Managements: Das Kapitel unterteilt Managementaufgaben in normative, strategische und operative Kategorien.
3.4.2 Objekte des strategischen Managements: Hier werden die zentralen Entscheidungsobjekte wie Strategien, Strukturen und Systeme definiert.
3.4.3 Phasen des strategischen Prozesses: Es wird ein Phasenmodell für den kontinuierlichen Lern- und Planungsprozess im Unternehmen vorgestellt.
3.4.4 Ebenen des Strategischen Managements: Hier erfolgt die Differenzierung zwischen strategischem Management auf Geschäftsfeld- und Unternehmensebene.
3.4.4.1 Strategisches Management auf Geschäftsfeldebene: Es wird erklärt, wie Wettbewerbsstrategien zur Stärkung der Marktposition in spezifischen Geschäftsfeldern eingesetzt werden.
3.4.4.2 Strategisches Management auf Unternehmensebene: Dieses Kapitel beschreibt die Koordination und Steuerung der verschiedenen Geschäftsfelder innerhalb der Gesamtstrategie.
4 Zusammenfassung und Ausblick: Das Kapitel fasst die Bedeutung des strategischen Managements als kontinuierlichem Anpassungsprozess in einem globalisierten Umfeld zusammen.
Schlüsselwörter
Strategisches Management, Strategische Planung, Finanzplanung, Langfristplanung, Zielbildung, Zielhierarchie, Umweltanalyse, Unternehmensanalyse, Wettbewerbsvorteile, Strategiewahl, Strategieimplementierung, Normatives Management, Geschäftsfeldstrategie, Unternehmenskultur, Marktdynamik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Herleitung und der praktischen Anwendung des strategischen Managements und zeichnet dessen Entwicklung aus historischen Planungsansätzen nach.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung des strategischen Denkens, den Methoden der Unternehmensanalyse, der Zielsetzung in Unternehmen und der strategischen Implementierung auf verschiedenen Organisationsebenen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, ein Verständnis dafür zu schaffen, wie strategische Planung als informativer Prozess dazu beiträgt, den langfristigen Unternehmenserfolg in einem dynamischen Umfeld abzusichern.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die theoretische Konzepte bekannter Ökonomen wie Hungenberg, Porter und anderer zusammenführt und in einen historischen sowie prozessorientierten Gesamtzusammenhang einbettet.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die historischen Entwicklungsphasen (Finanz-, Langfrist- und strategische Planung), die Komponenten des strategischen Planungsprozesses sowie die Aufgaben und Ebenen des modernen strategischen Managements.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den prägenden Begriffen gehören Strategisches Management, Zielhierarchie, Umweltanalyse, Wettbewerbsvorteile, Strategieimplementierung und Geschäftsfeldstrategie.
Wie unterscheidet sich die strategische Planung vom strategischen Management?
Die strategische Planung ist der logisch-rationale Prozess der Zielfindung und Strategieentwicklung, während das strategische Management ein umfassenderes Konzept darstellt, das auch die Implementierung, die Unternehmenskultur und die Führungskräfte einbezieht.
Warum spielt die Zielhierarchie eine so wichtige Rolle?
Die Zielhierarchie ist essentiell, um die übergeordnete Vision des Unternehmens auf konkrete Geschäftsfeld- und Funktionsbereichsziele herunterzubrechen und somit eine einheitliche strategische Ausrichtung sicherzustellen.
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- Jens Marquardt (Author), 2004, Strategische Planung und strategisches Management, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/58846