Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Didaktik - Geschichte

Die Weimarer Republik im Geschichtsunterricht. Wie hilfreich waren die Parteien für die Weimarer Republik?

Titel: Die Weimarer Republik im Geschichtsunterricht. Wie hilfreich waren die Parteien für die Weimarer Republik?

Unterrichtsentwurf , 2009 , 21 Seiten , Note: 2,5

Autor:in: N. H. (Autor:in)

Didaktik - Geschichte
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Bei dieser Arbeit handelt es sich um einen Unterrichtsentwurf im Fach Geschichte zur Thematik Parteien in der Weimarer Republik. Bereits mit der ersten Reichstagswahl im Juni 1920 verlor die Weimarer Koalition, benannt nach der ersten Regierungskoalition der Weimarer Nationalversammlung und bestehend aus den Parteien SPD, Zentrum und DDP, die parlamentarische Mehrheit, die sie nie wieder gewinnen sollte.

Die Weimarer Republik ist unter anderem an der mangelnden Unterstützung der demokratischen Republik als Regierungsform gescheitert. Obwohl es zur Etablierung einer demokratischen Republik gekommen ist, führten verschiedene Umstände dazu, dass sie zwischen den Interessen der verschiedenen Parteien und ihren Anhängern zerrieben wurde, bis sie endgültig jegliche Stabilität und auch Rückhalt in der Bevölkerung verlor.

An den politischen Programmen der Parteien ist ersichtlich, ob sie Demokratie unterstützen oder ablehnen, ob sie sich für Marktwirtschaft oder für ein anderes Wirtschaftssystem einsetzen, welche innen- und außenpolitischen und welche sozialen Ziele sie verfolgen. Durch Parteiprogramme kann man viel über eine Partei und ihre Gesinnung erfahren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Großer Unterrichtsentwurf

1.1 Lerngruppenanalyse

1.2 Sachanalyse

1.3 Didaktische Analyse

1.4 Methodische Analyse

1.5 Lernzielformulierung

1.6 Bibliographie

1.7 Anhang

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Unterrichtseinheit ist es, den Schülern durch eine strukturierte Analyse von Wahlprogrammen ein tieferes Verständnis dafür zu vermitteln, warum die Weimarer Republik trotz ihrer demokratischen Grundlagen an mangelnder Unterstützung durch die politischen Parteien scheiterte. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, welche Parteien aktiv zum Erhalt der demokratischen Republik beitrugen und welche Kräfte zu deren Destabilisierung beitrugen.

  • Die Weimarer Republik und ihre demokratische Identität
  • Analyse politischer Parteien anhand von Wahlprogrammen
  • Unterscheidung zwischen Befürwortern und Gegnern der Republik
  • Die Rolle der Weltwirtschaftskrise bei der Radikalisierung der Wählerschaft
  • Die Parteienlandschaft und ihre Einordnung in politische Lager

Auszug aus dem Buch

1.2 Sachanalyse

Mit der eigenmächtigen Bekanntgabe durch Max von Baden am 9. November 1918, Kaiser Wilhelm II. habe abgedankt, war das Ende der Monarchie in Deutschland besiegelt und führte noch am selben Tag zur Ausrufung zweier Republiken. Zum einen wurde eine demokratische Deutsche Republik durch den Sozialdemokraten Philipp Scheidemann ausgerufen und zum anderen wenig später die Freie Sozialistische Republik durch den Sprecher des Spartakusbundes Karl Liebknecht. Durchgesetzt hat sich nach zerbrochenen Übergangsregierungen, Ermordungen politischer Gegner und versuchten Putsche die erste deutsche Demokratie, die mit der Unterzeichnung des Reichspräsidenten am 11. August 1919 in Weimar konstituiert wurde. Von Beginn an hatte die Weimarer Republik mit demokratiefeindlichen Bestrebungen sowohl von Parteien von links, als auch von rechts zu kämpfen. Die Problematik bestand darin, dass die meisten Parteien aus Akteuren bestanden, deren Ideologie geprägt war vom untergegangenen deutschen Kaiserreich. Der Reichstag war also durchdrungen von Anhängern des alten Systems, die vornehmlich die Interessen ihres jeweiligen Klientels vertraten und wenig Interesse an der Demokratisierung des politischen Systems hatten.

Bereits mit der ersten Reichstagswahl im Juni 1920 verlor die Weimarer Koalition, benannt nach der ersten Regierungskoalition der Weimarer Nationalversammlung und bestehend aus den Parteien SPD, Zentrum und DDP, die parlamentarische Mehrheit, die sie nie wieder gewinnen sollte. Zu Beginn der Regierungskoalition konnten diese Parteien zusammen über 78% der Stimmen auf sich vereinen, nach der Wahl im Juni 1920 waren es gerade noch 44,6%. Darin liegt eine Ursache des Scheiterns der Weimarer Republik. Die Parteien, die in ihren Wahlprogrammen die Demokratische Republik überhaupt unterstützten, besaßen dazu nicht mehr die Mehrheit.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Großer Unterrichtsentwurf: Dieses Kapitel liefert den gesamten Rahmen für die Unterrichtsstunde zur Weimarer Republik.

1.1 Lerngruppenanalyse: Hier wird der Leistungsstand und das Sozialverhalten der Zielgruppe detailliert untersucht und bewertet.

1.2 Sachanalyse: Diese Sektion behandelt die historischen Hintergründe der Gründung und die systemischen Schwächen der Weimarer Republik.

1.3 Didaktische Analyse: Hier wird die Einbettung des Themas in die offiziellen Rahmenrichtlinien und die Unterrichtsreihe erläutert.

1.4 Methodische Analyse: Dieser Abschnitt beschreibt die didaktischen Entscheidungen zur methodischen Gestaltung der Stunde, insbesondere den Einsatz von Lehrervortrag und Gruppenarbeit.

1.5 Lernzielformulierung: Hier werden die konkreten Stundenziele sowie inhaltliche, methodische und sozial-affektive Kompetenzziele definiert.

1.6 Bibliographie: Ein Verzeichnis der verwendeten fachwissenschaftlichen Literatur und Quellen.

1.7 Anhang: Enthält die detaillierte Verlaufsplanung der Unterrichtsstunde in Tabellenform.

Schlüsselwörter

Weimarer Republik, Parteien, Demokratie, Wahlprogramme, Weimarer Koalition, Weltwirtschaftskrise, Reichstag, Politische Parteien, Parteienlandschaft, Historische Analyse, Politische Bildung, Radikalisierung, Staatsform, Wirtschaftsform, Parlamentarismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und methodischen Vorbereitung einer Unterrichtsstunde über die Rolle der Parteien in der Weimarer Republik.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit beleuchtet die politische Instabilität der Weimarer Republik, die Parteienkrise und die mangelnde demokratische Unterstützung durch wesentliche politische Akteure jener Zeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Schülern zu vermitteln, welche Parteien die Weimarer Republik stützten und wie die Instabilität durch eine fehlende parlamentarische Mehrheit der demokratischen Kräfte entstand.

Welche wissenschaftliche Methode wird für den Unterricht verwendet?

Es wird eine quellenkritische Analyse von Wahlprogrammen sowie ein methodischer Mix aus Lehrervortrag und Partnerarbeit/Plenumsdiskussion eingesetzt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Lerngruppenanalyse, eine fachwissenschaftliche Sachanalyse sowie eine didaktische und methodische Begründung der Unterrichtssequenz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Weimarer Koalition, Parteienkrise, Demokratieverständnis und politische Partizipation.

Warum wird im Unterricht die "Weimarer Koalition" explizit eingeführt?

Da der Begriff den Schülern meist unbekannt ist, dient seine Einführung dazu, die wenigen Parteien, die aktiv hinter der demokratischen Grundordnung standen, klar zu benennen.

Wie geht die Arbeit mit dem Ausspruch „Demokratie ohne Demokraten“ um?

Dieser Ausspruch dient als didaktische Reserve oder Hausaufgabe, um die Erkenntnis zu vertiefen, dass eine demokratische Staatsform ohne eine Mehrheit von überzeugten Demokraten in der Gesellschaft und in den Parteien nicht dauerhaft existieren kann.

Welche Rolle spielt die Weltwirtschaftskrise in dieser Unterrichtsplanung?

Die Krise wird als Wendepunkt analysiert, der das Vertrauen in die republikanischen Institutionen beschädigte und die Radikalisierung der Wählerschaft hin zu extremistischen Parteien begünstigte.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Weimarer Republik im Geschichtsunterricht. Wie hilfreich waren die Parteien für die Weimarer Republik?
Note
2,5
Autor
N. H. (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
21
Katalognummer
V589428
ISBN (eBook)
9783346217936
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Parteien Nationalsozialismus hilfreich Weimarer Republik Demokratie antidemokratisch Kommunistisch
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
N. H. (Autor:in), 2009, Die Weimarer Republik im Geschichtsunterricht. Wie hilfreich waren die Parteien für die Weimarer Republik?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/589428
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  21  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum