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Rating bei KMU - Bedeutung, Probleme, inhaltliche Aussagen

Title: Rating bei KMU - Bedeutung, Probleme, inhaltliche Aussagen

Seminar Paper , 2006 , 18 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Kerstin Wagner (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Das Unternehmens-Rating gewinnt in Deutschland immer mehr an Bedeutung. Bis zur zweiten Hälfte der 90er Jahre war dies für viele Unternehmen ein weitgehend unbekannter Begriff, insbesondere für den Mittelstand. Vor allem durch die Überarbeitung der internationalen Eigenkapitalübereinkunft, kurz Basel II genannt, hat sich diese Situation grundlegend geändert. Durch Basel II gewinnt im Mittelstand vor allem das interne Rating enorm an Relevanz und bedeutet für viele kleine und mittlere Unternehmen tief greifende Veränderungen. Mit diesem Kulturwandel kommen gerade die verschwiegenen Mittelständler oft nicht zurecht. Doch der Mittelstand in Deutschland ist Wachstumsmotor und Kern der Wirtschaft. Fast 20 Millionen Menschen arbeiten, forschen und entwickeln in den mehr als 3,3 Millionen KMU´s der Republik. Von ihnen hängt ab, ob die deutsche Wirtschaft stagniert oder wächst. Im Mittel-stand entstehen mehr Patente, Innovationen und Jobs als in den großen Konzernen. Finanziert wird das alles traditionell über Kredite, die auch zukünftig das bedeutendste Finanzierungsinstrument bleiben werden. Doch die Kapitalgeber erwarten heute deutlich mehr Informationen von kreditsuchenden Unternehmen als in der Vergangenheit. Dies stellt eine höhere Anforderung an die Transparenz, da Anlageentscheidungen kritisch hinterfragt werden. Gezielt eingesetzt bietet das Instrument „Rating“ jedoch auch die Möglichkeit, die Transparenz gegenüber Banken und Geschäftspartnern zu erhöhen und somit Wettbewerbsvorteile zu erlangen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Rating

2.1 Ursprung und Definition des Begriffs Rating

2.2. Internes Rating

2.3. Externes Rating

3. Der Baseler Ausschuss

3.1. Von Basel I zu Basel II

3.2 Kernaussagen Basel II für KMU`s

4. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die zunehmende Bedeutung von Ratingverfahren für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Kontext der Einführung von Basel II. Dabei wird analysiert, wie sich die Anforderungen an die Kreditwürdigkeit verändert haben und welche strategischen Möglichkeiten sowie Herausforderungen sich für den Mittelstand durch interne und externe Ratings ergeben.

  • Bedeutung und Definition von Unternehmens-Ratings
  • Unterscheidung zwischen internem und externem Rating
  • Die Auswirkungen der Baseler Eigenkapitalvereinbarungen (Basel I und II)
  • Kernaussagen und regulatorische Besonderheiten für KMU
  • Strategien zur Steigerung der Transparenz und Kreditwürdigkeit

Auszug aus dem Buch

2.1 Ursprung und Definition des Begriffs Rating

Rating ist englisch und bedeutet übersetzt „Bewertung, Leistungsfähigkeit, Beurteilung, Einschätzung, Klasse, Kategorie“ und bezeichnet im Allgemeinen das Verfahren für die Einschätzung von Personen, Gegenständen oder Unternehmen.

Der Ursprung des Ratings liegt in den USA, die Ursprünge der heute bekannten Ratingagentur Standard & Poor`s gehen auf das Jahr 1860 zurück und begannen mit der Bereitstellung von Wirtschaftsinformationen. Im Jahre 1900 gründete John Moody den Moody´s Investors Service, 1913 folgte die mittlerweile drittgrößte Ratingagentur Fitch Ratings, die ein Handbuch über alle in den USA vorhandenen Schuldverschreibungen publizierte unter erstmaliger Berücksichtigung von statistischen Angaben und Anleiheanalysen.

In Amerika gab es historisch schon damals den Bedarf, Schuldner nach Ihrer Zahlungsfähigkeit einzuschätzen, da dort die Aufnahme von Fremdkapital über Anleihen üblicher ist. Gläubiger interessierte es schon immer, ob der Schuldner auch seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen konnte.

Die erste Ratingagentur in Deutschland wurde 1991 von Moody´s gegründet. Mittlerweile sind aufgrund des erhöhten Bedarfs weitere gefolgt, auch deutsche Gründungen. Für Großunternehmen in Deutschland ist es bereits seit längerer Zeit üblich, sich extern einstufen zu lassen, da diese sich verstärkt mit Anleihen an den Kapitalmarkt wenden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt den wachsenden Stellenwert des Ratings für den deutschen Mittelstand durch die Einführung von Basel II und die Notwendigkeit erhöhter Transparenz bei der Kreditfinanzierung.

2. Das Rating: Erläutert die Herkunft und allgemeine Definition des Rating-Begriffs sowie die methodischen Unterschiede und Anwendungsbereiche von internen und externen Verfahren.

3. Der Baseler Ausschuss: Analysiert den Übergang von Basel I zu Basel II und beleuchtet spezifische Regelungen sowie Erleichterungen für kleine und mittlere Unternehmen.

4. Fazit: Führt aus, dass der Mittelstand seine Finanzierungskommunikation professionalisieren muss, um die durch Basel II entstehenden Herausforderungen in Wettbewerbsvorteile zu verwandeln.

Schlüsselwörter

Rating, KMU, Mittelstand, Basel II, Banken, Kreditwürdigkeit, Eigenkapital, Finanzierung, Bonität, Transparenz, Risikoanalyse, Qualitative Faktoren, Quantitative Faktoren, Wettbewerbsvorteile.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die Relevanz von Ratingverfahren für mittelständische Unternehmen unter dem Einfluss der regulatorischen Veränderungen durch Basel II.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die Entstehung von Ratingagenturen, die Differenzierung zwischen bankinternen und externen Ratings sowie der Einfluss regulatorischer Vorgaben auf den Mittelstand.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie KMU durch eine aktive Kommunikation und Verbesserung ihrer internen Prozesse die Anforderungen an Transparenz erfüllen und ihre Finanzierungssituation stärken können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine strukturierte Literaturanalyse, die auf aktuellen Fachpublikationen und regulatorischen Rahmenwerken der Bankenaufsicht basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Ratings, die Erläuterung der verschiedenen Ratingarten und eine detaillierte Betrachtung der Auswirkungen des Baseler Akkords auf die Eigenkapitalanforderungen für KMU.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten über die Begriffe Rating, Mittelstand, Basel II, Kreditrisiko und Eigenkapitalunterlegung definieren.

Warum spielt die Eigenkapitalquote bei KMU eine so entscheidende Rolle im Rating?

Da unter Basel II die Eigenkapitalanforderungen der Banken an die Bonität des Schuldners gekoppelt sind, hat die Kapitalstruktur des Unternehmens direkten Einfluss auf die Kreditkonditionen.

Welchen Vorteil bietet ein internes Rating laut der Autorin?

Ein internes Rating dient als "heilsamer Zwang", um Schwachstellen im Unternehmen zu identifizieren, interne Prozesse zu optimieren und die allgemeine Zukunftsfähigkeit des Betriebes zu verbessern.

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Details

Title
Rating bei KMU - Bedeutung, Probleme, inhaltliche Aussagen
College
University of Applied Sciences Giessen
Course
Basiskompetenzen für KMU
Grade
1,7
Author
Kerstin Wagner (Author)
Publication Year
2006
Pages
18
Catalog Number
V58948
ISBN (eBook)
9783638530064
ISBN (Book)
9783656803317
Language
German
Tags
Rating Bedeutung Probleme Aussagen Basiskompetenzen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kerstin Wagner (Author), 2006, Rating bei KMU - Bedeutung, Probleme, inhaltliche Aussagen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/58948
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