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Aufbau und Konzeptionierung eines Franchise-Systems als Franchisegeber

Title: Aufbau und Konzeptionierung eines Franchise-Systems als Franchisegeber

Diploma Thesis , 2006 , 67 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Sandra Hofer (Author)

Business economics - Company formation, Business Plans
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Summary Excerpt Details

Die wirtschaftliche Situation macht es Unternehmern immer schwerer sich am Markt zu behaupten. Ursprünglich gute Geschäftsideen scheitern immer öfter, da der Unternehmer mit den vielfältigen Erfordernissen des Marktes überfordert ist. Durch Wettbewerb, Kostendruck aber auch mangels eigener Innovationskraft wird er zur Aufgabe gezwungen. Allein im Jahr 2005 waren ca. 37.900 Unternehmensinsolvenzen zu verzeichnen. Die Gründung bzw. der Anschluss an einen geeigneten Verbund, z.B. an ein Franchise-System kann hier oftmals Abhilfe schaffen. In der Regel hat der Franchisegeber das Geschäft bereits erfolgreich betrieben und beschränkt sich in seiner Rolle des Franchisegebers auf die zentralen Dienstleistungen, wie beispielsweise Marketing, Einkauf und Qualitätssicherung, während sich der Franchisenehmer auf die Bearbeitung seines lokalen Marktes konzentrieren kann. Die Mischung von Individualwettbewerb der einzelnen Franchisenehmer und der Zentralisierung übergreifender Funktionen trägt insgesamt zu einer Wettbewerbsstärkung bei. Für kleine und mittlere Unternehmen mit einer überzeugenden Geschäftsidee kann Franchising eine Möglichkeit sein zu expandieren, ohne sich zu überfordern. Potenziellen Franchisegebern, die ihr Konzept zusammen mit Lizenznehmern umsetzen wollen, bieten sich zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Mit Franchising kann eine Kette aufgebaut und eine hohe Marktdurchdringung erreicht werden, ohne sich mit den typischen Problemen einer Filialisierung wie Kapitalbindung oder Personalführung zu belasten. Franchising ist eine Wachstumsstrategie, denn es können Produkte und Dienstleistungen regional oder überregional angeboten werden, deren Vertrieb auf herkömmlichen Wegen durch die anfallenden Vertriebskosten nicht mehr lukrativ wäre. Die vorliegende Ausarbeitung stellt einen Leitfaden für die geplante Umwandlung eines inhabergeführten Einzelunternehmens aus dem Bereich Wellness-Gastronomie zu einem Franchise-Unternehmen dar. Die konkrete Geschäftsidee hat sich über längere Zeit hinweg bewährt und erwirtschaftet seit drei Jahren bereits Gewinne, die über dem Branchenschnitt liegen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1.Problemstellung

1.2 Methodische Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit

2. Grundlagen des Franchising

2.1 Herkunft und Entwicklung des Franchisings

2.2 Begriffsdefinition

2.3 Know-how-Begriff

2.4 Grundtypen des Franchisings

2.4.1 Unterteilt nach dem Objekt des franchisierten Systems

2.4.1.1 Produkt-Franchising

2.4.1.2 Vertriebs-Franchising

2.4.1.3 Dienstleistungs-Franchising

2.4.2 Unterteilt nach dem Umfang des franchisierten Systems

2.4.2.1 Voll-Franchising

2.4.2.2 Mini- und Nebenberufs-Franchising

2.4.2.3 Shop-in-Shops

2.4.2.4 Master-Franchising

2.4.2.5 Outsource Franchising

2.5 Vorteile und Nachteile des Franchisings

2.5.1 Systemvorteile des Franchisegebers

2.5.2 Systemnachteile des Franchisegebers

2.5.3 Systemvorteile des Franchisenehmers

2.5.4 Systemnachteile des Franchisenehmers

2.6 Rechte und Pflichten des Franchisegebers

2.7 Rechtsformen für Unternehmen im Franchising

2.7.1 Personengesellschaften

2.7.1.1 Die offene Handelsgesellschaft (OHG)

2.7.1.2 Die Kommanditgesellschaft (KG)

2.7.1.3 Die Partnerschaftsgesellschaft (PartnG)

2.7.1.4 Das Einzelunternehmen

2.7.1.5 Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)

2.7.2 Kapitalgesellschaften

2.7.2.1 Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)

2.7.2.2 Die (kleine) Aktiengesellschaft (AG)

3. Aufbau eines Franchise-Systems

3.1 Die Idee-Ziel-Definition

3.1.1 Strategiebeschreibung

3.1.2 Strategische Zielsetzung

3.1.3 Das Leistungs- oder Franchisepaket

3.1.4 Das Systemhandbuch

3.1.5 Die Systemzentrale

3.2 Franchise-Eignungsanalyse

3.3 Markt- und Erfolgsanalyse

3.4 Marketingkonzeption

3.4.1 Strategische Analyse

3.4.2 Unternehmens- und Marketingziel

3.4.3 Marketingstrategien

3.4.4 Marketing Mix

3.4.4.1 Produktmix

3.4.4.2 Konditionenmix

3.4.4.3 Distributionsmix

3.4.4.4 Kommunikationsmix

3.5 Corporate Identity

3.5.1 Ziele

3.5.1.1 Ziele nach innen

3.5.1.2 Ziele nach außen

3.5.2.1 Das Corporate Design

3.5.2.2 Die Corporate Communication

3.5.2.3 Das Corporate Behaviour

3.6 Finanzplanung

3.7 System-Erprobung

3.8 Franchisenehmer-Profil

3.8.1 Kontaktaufnahme

3.8.1.1 Anzeigen in Printmedien

3.8.1.2 Direktmedien

3.8.1.3 Public Relations

3.8.1.4 Messen

3.8.1.5 Veranstaltungen

3.8.1.6 Internet

3.8.2 Partnerwahl

3.9 Der Franchise Vertrag

3.10 Kooperationstests

4. Umsetzung der System-Idee

5. Schlussbetrachtung

Anlagen

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit dient als Leitfaden für die Umwandlung eines inhabergeführten Einzelunternehmens aus dem Wellness-Gastronomie-Sektor in ein Franchise-System, um eine Expansion ohne Überforderung der Ressourcen zu ermöglichen und ein zertifizierbares Geschäftskonzept zu etablieren.

  • Grundlagen und Definition des Franchising
  • Struktur des Franchise-Aufbaus und Systemzentrale
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und Vertragsgestaltung
  • Marketingkonzeption und Corporate Identity
  • Methoden der Franchisenehmer-Akquisition und -Auswahl

Auszug aus dem Buch

3.8.1.1 Anzeigen in Printmedien

Anzeigen in Printmedien gleichen in der Regel Personalsuchanzeigen. Aus diesem Grund findet man Sie in der Rubrik Stellenmarkt. In den Anzeigen werden die wichtigsten Inhalte wie z.B. „Wir sind …!“ „Wir suchen…!“ „Wir bieten...!“ kurz vermittelt.

Die Auswahl der Medien hängt wesentlich vom Grad der benötigten Spezialisierung des potentiellen Franchisenehmers ab. Benötigen die Bewerber nur geringe Branchenkenntnisse, so eignen sich Publikationen, die sich im Allgemeinen mit dem Thema Existenzgründung beschäftigen, aber auch bundesweit erhältliche Tageszeitungen.

Werden vom Kandidaten jedoch fundierte Kenntnisse erwartet, so bieten sich eher Printmedien an, die sich speziell mit dem jeweiligen Bereich befassen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Herausforderungen inhabergeführter Unternehmen am Markt und prüft Franchising als Wachstumsstrategie für einen Wellness-Gastronomiebetrieb.

2. Grundlagen des Franchising: Dieses Kapitel erläutert die Historie, Definitionen und die verschiedenen Ausprägungsformen des Franchisings sowie relevante Rechtsformen für Unternehmen.

3. Aufbau eines Franchise-Systems: Es werden die strategische Planung, Marketingkonzeption, Finanzplanung und die Auswahlprozesse für Franchisenehmer sowie der Franchisevertrag detailliert erörtert.

4. Umsetzung der System-Idee: Dieser Abschnitt beschreibt die konkrete Anwendung des Franchise-Modells auf den Beispielbetrieb sowie die geplante Etablierung in der Region Rhein-Main.

5. Schlussbetrachtung: Die Autorin resümiert, dass Franchising ein wirksames Instrument zur Risikominimierung und Expansion darstellt, sofern die Geschäftsidee und die Systemstruktur professionell aufgesetzt sind.

Schlüsselwörter

Franchising, Franchisegeber, Franchisenehmer, Systemzentrale, Marketingkonzeption, Corporate Identity, Unternehmensstrategie, Franchisevertrag, Partnerakquisition, Systemhandbuch, Finanzplanung, Expansion, Gastronomie, Existenzgründung, Geschäftskonzept.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt den systematischen Aufbau eines Franchise-Systems auf Basis eines existierenden inhabergeführten Einzelunternehmens.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Arbeit konzentriert sich auf die Konzeptionierung, die rechtlichen Voraussetzungen, das Marketing und die Auswahl geeigneter Franchisenehmer.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Erstellung eines Leitfadens für den Umbau eines Wellness-Gastronomie-Betriebes in ein Franchise-Unternehmen, welches eine Zertifizierung durch den Deutschen Franchise Verband (DFV) anstrebt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der praktischen Anwendung von Management-Methoden und betriebswirtschaftlichen Analysen für Franchise-Systeme.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst den Aufbau einer Strategie, die Entwicklung einer Marketingkonzeption, rechtliche Aspekte bei der Rechtsformenwahl, die Finanzplanung sowie die Prozesse zur Gewinnung von Partnern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Franchising, Systemzentrale, Franchisevertrag, Partnerakquisition und Unternehmensaufbau.

Warum wird für den Franchisegeber die GmbH oder die "kleine AG" als Rechtsform empfohlen?

Diese Rechtsformen ermöglichen eine leichtere Kapitalbeschaffung und bei der kleinen AG besteht die Option, Franchisenehmer direkt als Aktionäre am Unternehmen zu beteiligen.

Welche Rolle spielt das Systemhandbuch im Franchise-System?

Das Handbuch dient als "Drehbuch" und Rückgrat des Systems, in dem alle Betriebsabläufe und Rechte sowie Pflichten dokumentiert sind, um einen einheitlichen Marktauftritt zu garantieren.

Warum wird der "DFV-System-Check" als so wichtig erachtet?

Er dient als objektives Gütesiegel, das die Qualität des Netzwerkes nach außen dokumentiert und Vertrauen bei Partnern, Kunden und am Kapitalmarkt schafft.

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Details

Title
Aufbau und Konzeptionierung eines Franchise-Systems als Franchisegeber
College
Management School Wiesbaden
Grade
1,3
Author
Sandra Hofer (Author)
Publication Year
2006
Pages
67
Catalog Number
V58991
ISBN (eBook)
9783638530385
ISBN (Book)
9783656468585
Language
German
Tags
Aufbau Konzeptionierung Franchise-Systems Franchisegeber
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sandra Hofer (Author), 2006, Aufbau und Konzeptionierung eines Franchise-Systems als Franchisegeber, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/58991
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