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Stress im Straßenverkehr

Title: Stress im Straßenverkehr

Seminar Paper , 2002 , 14 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Marc Unger (Author)

Psychology - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Nach einer Studie des Österreichischen Automobil Motorrad und Touring Clubs (ÖAMTC) fühlen sich 90 Prozent der 2000 repräsentativ befragten Autofahrer bei der Teilnahme am Straßenverkehr „gestresst“. Ausgelöst wird dieses Unwohlfühlen von verschiedenen Faktoren wie Staus, rücksichtlosen Verkehrsrowdies und den stetig steigenden Verkehrszahlen.

In der vorliegenden Seminararbeit möchte ich zunächst darstellen, was die Befragten beim Autofahren in repräsentativen Zahlen als unangenehm, ja als „stressig“ empfinden. Grundlage hierfür ist die oben bereits angeführte Umfrage des ÖAMTC. Ferner soll dieses Empfinden in Relation zu anderen Situationen, die wir als unangenehm empfinden, gestellt werden.

Außerdem will ich aufzeigen, welche spezifischen körperlichen und psychischen Eigenschaften der Stress im Straßenverkehr mit sich bringt.

Den Stress bei der Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten, welcher zum polizeilichen Alltag gehört, und dessen Ursache stelle ich in einer gesonderten Betrachtung dar.

Am Ende sollen Lösungen und Wege aufgezeigt werden, wie wir entspannter und gelassener am Steuer zurechtkommen und damit die erkannten Stresssituationen zumindest reduzieren, wenn nicht gar ausschalten können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Vorwort:

Statistische Werte und Fakten:

Physische Aspekte:

Psychische Aspekte:

Einsatzfahrten:

Möglichkeiten dem Stress entgegenzutreten:

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ursachen, körperlichen sowie psychischen Auswirkungen von Stress im Straßenverkehr und entwickelt Strategien zur Stressbewältigung für Fahrzeugführer im Alltag sowie für Einsatzkräfte.

  • Analyse von Stressfaktoren wie Zeitdruck, Staus und rücksichtsloses Fahrverhalten.
  • Untersuchung der physiologischen und psychologischen Auswirkungen auf den menschlichen Organismus.
  • Besondere Betrachtung der Belastungssituation bei polizeilichen Einsatzfahrten mit Sonderrechten.
  • Erarbeitung präventiver Maßnahmen und Verhaltensweisen für ein entspanntes Fahrverhalten.

Auszug aus dem Buch

Physische Aspekte:

Der menschliche Organismus ist von seiner Anatomie darauf angelegt, bei Erkennen einer Bedrohung, die dann Stress in ihm auslöst, durch eine massive körperliche Aktion zu reagieren. Diese Handlung stellt in aller Regel die Flucht oder den Angriff auf den Stressor dar. Beim Autofahren bleibt ihm diese Möglichkeit allerdings verwehrt. Das bedeutet, dass der Körper beim Auftreten des Alarmzustandes, völlig entgegen seiner Natur, sitzend verharren muss, er kann weder flüchten, noch die Anspannung anderweitig abbauen. Es werden dadurch Hormone bereitgestellt, die nicht umgesetzt werden können. Das bedeutet Schwerstarbeit für das vegetative Nervensystem. Der Mensch fühlt sich angegriffen, kann sich jedoch nicht wehren.

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort: Diese Einleitung erläutert die Relevanz des Themas anhand einer ÖAMTC-Studie und skizziert die methodische Vorgehensweise sowie die Zielsetzung der Arbeit.

Statistische Werte und Fakten: Dieses Kapitel wertet Umfragedaten zu Stressoren wie Zeitdruck, Verkehrsdichte, Baustellen und aggressivem Fahrverhalten aus.

Physische Aspekte: Hier werden die biologischen Reaktionen des Körpers auf Stresssituationen im Straßenverkehr, einschließlich der Belastungen durch Abgase und Reizüberflutung, beleuchtet.

Psychische Aspekte: Dieser Abschnitt analysiert das Territorialverhalten von Autofahrern und die enthemmende Wirkung des Fahrzeugs auf das Verhalten im Straßenverkehr.

Einsatzfahrten: Die Untersuchung befasst sich mit dem spezifischen psychischen und physischen Stress, dem Einsatzkräfte bei der Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten ausgesetzt sind.

Möglichkeiten dem Stress entgegenzutreten: Das Kapitel bietet konkrete Handlungsempfehlungen für die Phasen vor, während und nach der Autofahrt zur Reduzierung von Stress.

Schlüsselwörter

Stress, Straßenverkehr, Autofahren, Zeitdruck, Stau, Verkehrsrowdies, Physische Belastung, Psychische Belastung, Einsatzfahrten, Sonderrechte, Prävention, Verkehrssicherheit, Stressbewältigung, Gesundheitsrisiken, vegetative Nervensystem.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die verschiedenen Ursachen für Stress beim Autofahren und wie diese sowohl physisch als auch psychisch auf den Menschen wirken.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen statistische Stressfaktoren, die körperlichen Folgen durch Umwelt und Anatomie, psychologische Verhaltensmuster sowie spezielle Anforderungen an Einsatzfahrten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Stresssituationen im Straßenverkehr zu identifizieren und praxistaugliche Lösungsansätze aufzuzeigen, um entspannter und gelassener am Steuer zu agieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung bestehender repräsentativer Umfragedaten und Studien von Verkehrsverbänden und Instituten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der Stressoren, die physiologischen und psychischen Folgen für den Fahrer sowie eine gesonderte Betrachtung des Stresspotenzials für Einsatzkräfte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist charakterisiert durch Begriffe wie Verkehrsstress, Zeitdruck, Stressbewältigung, Einsatzfahrten, Territorialverhalten und körperliche Belastung im Straßenverkehr.

Wie wirkt sich die Anonymität im „Blechkleid“ auf den Fahrer aus?

Der Autor führt aus, dass sich Fahrer durch das Fahrzeug von der Umwelt abgeschirmt fühlen, was zu enthemmterem Verhalten und einer niedrigeren Hemmschwelle bei Aggressionen führen kann.

Welches Risiko birgt die Fahrt mit Sonder- und Wegerechten?

Es wird aufgezeigt, dass bei Einsatzfahrten mit Blaulicht ein deutlich höheres Unfallrisiko besteht und der Fahrer physisch (erhöhte Herzfrequenz) sowie psychisch einer extremen Ausnahmesituation ausgesetzt ist.

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Details

Title
Stress im Straßenverkehr
College
Police Academy Villingen-Schwenningen
Course
Stress bewältigen
Grade
1,5
Author
Marc Unger (Author)
Publication Year
2002
Pages
14
Catalog Number
V5902
ISBN (eBook)
9783638136259
ISBN (Book)
9783638777223
Language
German
Tags
Stress Straßenverkehr Stress
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marc Unger (Author), 2002, Stress im Straßenverkehr, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/5902
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