Literarische Raumgestaltung des Initiationsvorgangs am Beispiel von Ludwig Tiecks "Der blonde Eckbert"


Hausarbeit (Hauptseminar), 2017

14 Seiten, Note: 1,0

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Initiation

3. Die literarischen Räume der Initiationsphasen Berthas
3.1 Das Heimatdorf
3.2 Der Naturraum als
3.2.1 als Paradies
3.2.2 Ort der Phantasie
3.2.3 Ort des Heranwachsens
3.3 Die Rückkehr ins Heimatdorf

4. Schlussfolgerung

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

In das sanfteste Rot und Gold war alles verschmolzen […] und über den Feldern lag der entzückende Schein [...], der reine Himmel sah aus wie ein aufgeschlossenes Paradies […]. Meine junge Seele bekam jetzt zuerst eine Ahndung von der Welt und ihren Begebenheiten.1

Mit diesen Sätzen lässt Tieck die Protagonistin Bertha aus Der blonde Eckbert ihren Eintritt in die phantastische Welt, die ihr als Ort des Heranwachsens eröffnet wird, beschreiben und zeichnet so eine anschauliche Raumgestaltung, welche eine paradiesische Atmosphäre evoziert. Diese literarische Raumgestaltung im Bezug auf den Initiationsvorgang wird in der vorliegenden Arbeit untersucht. Der Initiationsprozess, der den Übergang ins Erwachsenenalter darstellt, lässt sich immer wieder in Erzählungen der Romantik wiederfinden. Besonders Tiecks Werke Der blonde Eckbert und Der Runenberg folgen diesem Schema und erzählen vom Heranwachsen des Protagonisten, der sich im Zuge seiner Entwicklung auf eine Reise in eine phantastische Realität begibt. Hier wird die spezifisch romantische Ausprägung der Initiationsstruktur, die an eine Raumkonstellation gebunden ist, in der zwei Welten existieren, aufgezeigt. Der Fokus dieser Ausarbeitung liegt darin, zu untersuchen, inwiefern die literarische Raumgestaltung dazu beiträgt, die Bedeutung der einzelnen Initiationsstufen, die an verschiedene Orte gebunden sind, zu verdeutlichen. Da die Romantiker ein Lebenskonzept, in dem die Grenze zwischen der rationalen Alltagswelt und der mystischen Welt der Imagination aufgelöst wird, verfolgen, bietet es sich an, eben diese Räume und deren Ausgestaltung zu analysieren. Zunächst erfolgt eine kurze Einführung in die Thematik der Initiation, der eine ausführliche Analyse der einzelnen Initiationsräume und deren literarische Gestaltung folgt. Hierbei wird der Stellenwert, welcher der Beschreibung der Räume mittels Gegenständlichkeiten und einer Erzeugung von atmosphärischer Gestimmtheit zukommt, dargelegt.

2. Die Initiation

Die Initiation, deren Ursprung sich in der Durchführung von Einweihungsriten finden lässt, kann vereinfacht als Übergangsprozess einer Zustandsänderung, „sei es vom Profanen zum Sakralen, vom Kind zum Erwachsenen oder von der Unwissenheit zur Erkenntnis“, beschrieben werden.2 In der Literatur taucht dieser Übergang immer wieder als Initiationsstruktur auf. Sie lässt sich auch in Der blonde Eckbert am Beispiel der Bertha wiederfinden. Der Initiationsvorgang lässt sich nach Titzmann in drei Phasen gliedern.3 Der Protagonist befindet sich zunächst in einem Ausgangszustand und ist als Kind in einem Sozialgefüge eingebunden, von welchem er sozial und ökonomisch abhängig ist. Der Ausbruch aus der gewohnten Umgebung wird als Transitionsphase bezeichnet, in welcher der Protagonist auf einer ziellosen Reise eine Entwicklung durchlebt. Der Protagonist probiert sich selbst aus und geht vor allem auch erotische Beziehungen ein. Der Verlauf dieser Phase kann entweder gelingen, indem der Protagonist seine Identität findet und sich an Orte und Personen bindet, oder aber scheitern, was durch einen realen oder symbolischen Tod verdeutlicht wird. Dieser „Selbstverlust“ geht häufig mit dem Wahnsinn einher.4 Wie bereits in der Einleitung erwähnt, ist die spezifisch romantische Ausprägung der Initiationsstruktur an eine Raumkonstellation gekoppelt, in der zwei Welten existieren.

3. Die literarischen Räume der Initiationsphasen Berthas

Die Raumkonstellation weist zwei verschiedene Welten auf. Der Heimatort Berthas stellt die Alltagsrealität dar, aus der sie mit acht Jahren in die phantastische Realität, dem Naturraum, flüchtet und dort in der Waldeinsamkeit lebt, bis sie mit 14 Jahren in ihren Geburtsort zurückkehrt und im selbigen mit Eckbert auf einem einsamen Schloss ihr Leben verbringt. Die Raumbewegung Berthas ist folglich an ihre fortschreitende Entwicklung gebunden, denn es hat sich gezeigt „[..] daß die innere Entwicklung sich als eine äußere Bewegung konkretisiert, […] daß der Ablauf [...] als die Dreiheit von Auszug, Aufenthalt in der Fremde und Rückkehr gestaltet wird.“5

Um die Gestaltung des literarischen Raums näher zu untersuchen, wird auf Nitschs Aufsatz Topographien. Zur Ausgestaltung literarischer Räume zurückgegriffen.6 Demnach gibt es verschiedene Techniken zur Ausgestaltung, die sich in drei Verfahren gliedern lassen, welche auf Mahler zurückgehen.7 Das erste ist das Bestimmen der Geographie, bei der konkrete Orte oder Städte als Toponym benannt werden. Danach erfolgt die Chorographie, bei der eine detaillierte Beschreibung des Raumes mittels Gegenständlichkeiten erfolgt und dieser so näher definiert wird. Durch die Verwendung themenspezifischer Benennungen entstehen semantische Isotopien, wodurch ein detailliertes Bild konkreter Räumlichkeiten aufgebaut und der literarische Raum konstituiert wird. Die dritte Technik, welcher laut Nitsch die größte Aufmerksamkeit zugesprochen werden müsse, ist die „atmosphärische Spezifikation“, bei welcher der Raum durch semantische Isotopien atmosphärisch gestimmt wird.8 So kann ein Ort durch bestimmte Lexeme bedeutungssemantisch spezifiziert und atmosphärisch aufgeladen werden, welches immer auch abhängig von der Perspektive der Erzählinstanz ist.

3.1 Das Heimatdorf

Die geographische Lokalität des Dorfes, in dem sie geboren wurde, erwähnt Bertha in ihrer Erzählung nicht näher. Hauptbestandteil des Raumes des Ausgangszustandes Berthas Initiationsvorganges ist die „kleine[ ] Hütte“, in der sie aufwächst (S. 6). Durch die Beschreibung des Familienlebens, das von Armut (S. 4f.), Streit und der Gewalt ihres Vaters (S. 5) geprägt ist, entsteht eine trostlose ernüchternde Atmosphäre. Der Heimatort stellt den sozialen Raum ihrer Kindheit dar, der vom Nützlichkeitsdenken ihrer Eltern beherrscht ist. Ihre Stellung in der Familie ist klar definiert. Bertha gilt als „einfältiges dummes Kind“, „unnütze Last des Hauswesens“ und „unnützes Geschöpf“ (S. 5). Die Brutalität des Vaters wird immer wieder betont (S. 5:„behandelte mich daher oft ziemlich grausam“, „er setzte mir mir Drohungen unbeschreiblich zu“, „züchtigte er mich auf die grausamste Art“), sodass diese die Gestaltung des Kindheitsraumes maßgeblich beeinflusst und schließlich zur Flucht Berthas führt. Die Angst vor der Gewalttätigkeit ihres Vaters lässt sie keinen Ausweg finden: „[...] ich fühlte mich so außerordentlich verlassen, [...] dass ich zu sterben wünschte.“ (S. 6) Doch auch das Verständnis Berthas über die Notlage ihrer Eltern (S. 5) wird betont und so träumt sie davon, ihren Eltern Reichtum verschaffen zu können:

[...] und füllte meine Vorstellungen damit an, [...] wenn ich plötzlich reich würde, wie ich sie mit Gold und Silber überschütten […] möchte, dann sah ich Geister heraufschweben, die mir unterirdische Schätze entdeckten, oder mir kleine Kiesel gaben, die sich in Edelsteine verwandelten […]. (S. 5)

Das bürgerliche Denken, einen Zweck erfüllen zu wollen, ist also in Bertha schon in der Kindheit - ihrem Ausgangszustand - verankert. Mit ihrer Flucht versucht sie zunächst, diesem zu entfliehen. Auch Freund erklärt: „Der Konflikt zwischen dem phantasievollen Kind und den Erwachsenen mit ihrer öden, auf den bloßen Nutzen abgestellten Lebenspraxis, führt schließlich zum kindlichen Aufbruch […].“9 Begleitet durch die Sehnsucht nach Geborgenheit tritt Bertha aus dem semantisch aufgeladenen Raum der Gewalt und der Ökonomie und somit auch aus dem sozialen Raum der Kindheit aus.

3.2 Der Naturraum als

Die Grenze zwischen dem Kulturraum des Heimatdorfes und dem Naturraum wird räumlich durch das beschriebene Gebirge abgegrenzt, sodass diese beiden Räume als Gegenräume betrachtet werden können. Die Flucht Berthas und ihr Verweilen im Naturraum kann der Initiationsstufe der Transitionsphase zugeordnet werden.

3.2.1 als Paradies

Der Naturraum wird zunächst durch den Fluchtweg Berthas dargestellt. Im Gegensatz zur Enge des Dorfes wirkt die Natur weiträumig und lädt dazu ein, sich frei zu entfalten (S. 6: „Ich stand auf dem freien Felde […].“) Der Wille Berthas, der Enge zu entfliehen, macht sich durch ihr unaufhaltsames Fortschreiten bemerkbar: „Ich lief immer fort, ohne mich umzusehen, ich fühlte keine Müdigkeit [...]“ (S.6) Ihr Fluchtweg stellt sich als eine Art Abenteuer heraus: „Bald musste ich über Hügel klettern, […] die Felsen wurden immer furchtbarer, und ich musste oft dicht an schwindlichten Abgründen vorbeigehn […].“ (S. 6f.) Eine düstere Atmosphäre, die durch Ausdrücke wie „etwas Dunkles“ und „dichter Nebel“ (S. 6) und die Kälte der Felsen ausgelöst wird, verdeutlicht die Herausforderung, der sich Bertha stellt. Ein weiterer Raumbestandteil stellt das Fehlen jeglicher Zivilisation (S. 8) dar, was auf Bertha beunruhigend wirkt. Hunger und Durst (S. 7) bilden schließlich den Höhepunkt der aufkommenden Schwierigkeiten. Bertha ergreift zunächst die Hoffnungslosigkeit: „[...] ich setzte mich nieder und beschloss zu sterben.“ (S. 8) Nach der anfänglich bedrohlich wirkenden Atmosphäre, offenbart sich Bertha nach und nach der Naturraum als paradiesische Idylle. Durch ihre Beschreibung entsteht eine friedliche harmonische Atmosphäre: „Mir war, als wenn ich aus der Hölle in ein Paradies getreten wäre [...].“ (S. 8) Man kann an dieser Stelle von einer Naturutopie sprechen, durch die der Raum semantisch aufgeladen wird. So berichtet Bertha von „goldnen Wolken“ (S. 9), Wasserfällen (S. 8) und „angenehme[n] Wiese[n] (S. 9). Die Beschreibung dieses idyllischen Raumes findet in der folgenden Passage ihren Höhepunkt:

In das sanfteste Rot und Gold war alles verschmolzen, die Bäume standen mir ihren Wipfeln in der Abendröte, und über den Feldern lag der entzückende Schein, die Wälder und die Blätter der Bäume standen still, der reine Himmel sah aus wie ein aufgeschlossenes Paradies, und das Rieseln der Quellen und von Zeit zu Zeit das Flüstern der Bäume tönte durch die heitre Stille wie in wehmütiger Freude. (S. 9)

Auch die Bewohner der Idylle, die als Raumbestandteile verstanden werden können, sind ihr wohlwollend zugewandt. So hört sie ein „munteres Bellen“ und einen „wunderbaren Gesang“ und erfährt die „freundlichen Gebärden“ des Hundes (S. 9). Dieses Paradies liegt einsam und abgeschottet von jeglicher Zivilisation: „Kein Mensch verirrte sich dorthin, kein Wild kam unserer Behausung nahe […].“ (S. 12) Es entsteht der Eindruck, dass das Gebiet von jeglicher Bedrohung geschützt ist. So reflektiert Bertha: „Der Mensch wäre vielleicht recht glücklich, wenn er so ungestört sein Leben bis ans Ende fortführen könnte.“ (S. 12) Hier wird das romantische Ideal eines Lebens, in dem der Mensch in einer ursprünglichen Ganzheitlichkeit im Einklang mit der Natur lebt, aufgegriffen. Freund betont hierzu: „Das Paradies erscheint als die Einheit von Ich und Welt, Mensch und Natur, die Rückkehr in den naiven Stand der Unschuld.“10

Das abgeschottete Leben in der einsamen Waldhütte beschreibt Tieck mit der Wortneuschöpfung 'Waldeinsamkeit', welche Geborgenheit und gleichzeitige Einsamkeit ausdrückt. Diese wird ebenso im Lied des Vogels als positiver Ort besungen, der auf Ewigkeit beständig ist: „Waldeinsamkeit/ Die mich erfreut,/ So morgen wie heut/ In ew'ger Zeit,/ O wie mich freut [...]“ (S. 10). Die Chorographie des Naturraumes lässt sich folglich durch verschiedene Raumbestandteile mit den Begriffen der Harmonie, Unschuld, Gefahrlosigkeit und Einsamkeit besetzen und ruft eine paradiesisch friedliche Atmosphäre hervor. Ihre Zufriedenheit thematisiert Bertha selbst: „[...] und so fühlte ich im Grunde nie einen Wunsch nach Veränderung.“ (S. 13) Bürger bekräftigt hierzu: „Es liegt nahe, Berthas seltsam zeitentrücktes, aller Existenzsorgen wundersam enthobenes Dasein bei der rätselhaften Alten mit Hilfe der Kategorie der Idylle zu deuten.“11

3.2.2 Ort der Phantasie

Eine geographische Lokalisierung des Naturraumes erfolgt nicht, wodurch dieser in seiner Fiktionalität bestärkt wird. Die Beschreibungen Berthas lassen diesen mit all seinen zauberhaften Gegenständlichkeiten als magischen Ort wirken, der auch der Phantasie des jungen Mädchens entsprungen sein könnte. Im Bezug auf die phantastische Literatur erklärt Schumacher passend:

Psychologisch gesehen ist der Neophyt im ersten Stadium seiner Initiation 'verrückt'. Er wird mit phantastischen Wesen und Situationen konfrontiert, die einer chaotischen Zwischenwelt anzugehören scheinen.12

[...]


1 Die folgenden Verweise auf die Primärliteratur erfolgen in Klammern im Fließtext und beziehen sich auf: Ludwig Tieck: Der blonde Eckbert. Der Runenberg. Hg. von Reclams Universal-Bibliothek Nr. 7732. Stuttgart 2002, S. 3-25, hier S. 9.

2 Noel Kouagou: Reise als Initiation in Hermann Hesses Romanen Siddhartha und Die Morgenlandfahrt. Aachen 2011.

3 Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf: Vgl. Michael Titzmann: Die „Bildungs-“/Initiationsgeschichte der Goethe-Zeit und das System der Altersklassen im anthropologischen Diskurs der Epoche. In: Wissen in Literatur im 19. Jahrhundert. Hg. von Lutz Danneberg/Friedrich Vollhard. Tübingen 2002, S. 7-64, v. a. S. 10-14.

4 Ebd., S. 13.

5 Peter Freese: Die Initiationsreise. Studien zum jugendlichen Helden im modernen amerikanischen Roman. Mit einer exemplarischen Analyse von J. D. Salingers The Catcher in the Rye. Neumünster 1971, S. 156f.

6 Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf: Vgl. Wolfram Nitsch: Topographien. Zur Ausgestaltung literarischer Räume. In: Handbuch Literatur & Raum. Hg. von Jörg Dünne/Andreas Mahler. Berlin 2015, S. 30-40.

7 Vgl. Andreas Mahler: Stadttexte – Textstädte. Formen und Funktionen diskursiver Stadtkonstitution. In: ders.: Stadt-Bilder. Allegorie, Mimesis, Imagination. Heidelberg 1999, S. 11-36.

8 Nitsch: Topographien, S. 32

9 Winfried Freund: Literarische Phantastik. Die phantastische Novelle von Tieck bis Storm. Stuttgart 1990, S. 18.

10 Freund: Literarische Phantastik, S. 19.

11 Christina Bürger: Der blonde Eckbert. Tiecks romantischer Antikapitalismus. In: Literatursoziologie. Bd. II. Beiträge zur Praxis. Hg. von Joachim Bark. Stuttgart 1974, S. 139-158, S. 145.

12 Hans Schumacher: Bemerkungen zu Initiationsstrukturen in Märchen und phantastischer Erzählung. In: ders.: Phantasie und Phantastik. Neuere Studien zum Kunstmärchen und zur phantastischen Erzählung. Frankfurt am Main 1993, S. 19-42, S. 35.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
Literarische Raumgestaltung des Initiationsvorgangs am Beispiel von Ludwig Tiecks "Der blonde Eckbert"
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel
Note
1,0
Jahr
2017
Seiten
14
Katalognummer
V590654
ISBN (eBook)
9783346167415
ISBN (Buch)
9783346167422
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Raumgestaltung, Initiation, Tieck, Romantik
Arbeit zitieren
Anonym, 2017, Literarische Raumgestaltung des Initiationsvorgangs am Beispiel von Ludwig Tiecks "Der blonde Eckbert", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/590654

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