Das Doppelgängermotiv in Gérard de Nervals "Aurélia"


Seminararbeit, 2016

22 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhalt

1 Gerard de Nerval- Sinnbild eines romantischen Wahns?

2 Psychoanalytische Grundlagen
2.1 Freud und das Unbewusste
2.2 Lacan und das Imaginare

3 Philosophische Grundlagen-Derrida und Deleuze

4 Ich-Spaltung und Doppelganger motivinwre//a
4.1 TraumundRealitat
4.2 Liebe und familiare Beziehungen
4.3 TodundUnendlichkeit
4.4 Schuld und Gewissen
4.5 EinflussvonSymbolikundMystik

5 Der Doppelganger zwischen Unbewusstem und Transzendenz

6 Literaturverzeichnis

1 Gerard de Nerval- Sinnbild eines romantischen Wahns?

Par un singulier effet de vibration, il me semblait que cette voix resonnait dans ma poitrine et que mon ame se dedoublait pour ainsi dire, distinctement partagee entre la vision et la realite. Un instant, j'eus l'idee de me retourner avec effort vers lui dont il etait question, puis je me fremis en me rappelant une tradition bien connue en Allemagne, qui dit que chaque homme a un double, et que, lorsqu'il le voit, la mort est proche. Nerval (1966, 18)

Diese Zeilen aus Gerard de Nervals Prosatext Amelia aus dem Jahr 1853 konnten keinen besseren Einblick in die verworrene Psyche einer Hauptperson darstellen, die dem Zeitgeist der Romantik scheinbar direkt, und die Wortwahl sei hier nicht zufallig getroffen, von der Seele spricht. Von einer Verdoppelung eben dieser ist hier namlich die Rede und von der Angst, seinem vermeintlichen Doppelganger unter die Augen zu treten, da ein deutscher Brauch hierbei den Tod prophezeie.

Eine Auswahl von romantischer Literatur, die ahnliche Motive verarbeitet, fallt bei einem Blick auf einige Schriftsteller dieser Epoche nicht schwer. Gerade von den Autoren kann hier in erster Linie die Rede sein, da, betrachtet man die weit verbreitete Meinung gerade in der friihen Psychoanalyse, der romantische Schriftsteller wie kein anderer sein eigenes Unbewusstes in sein Werk projiziert und schon fur Goethe „das Romantische als das Kranke" anzusehen ist, ausgehend von den pathologischen Auffalligkeiten einiger Vertreter. 1 Man erinnere sich hierbei an E.T.A. Hoffmanns Die Elixiere des Teufels (1816) 2 und den todlichen Zweikampf zwischen dem Monch Metardus und seinem Doppelganger Viktorin, Maupassants Le Horla (1887) 3, in dem die paranoide Angst vor einem autonomen Geist zu Selbstmordgedanken fuhren, an Poes William Wilson (1839) 4, welches in einem Todeskampf mit dem Doppelganger und dem Tod des Ich endet, oder an Dostojewskis Der Doppelganger (1846) 5, eine im Wahn endende Vereinnahmung des Lebens der Hauptfigur Goljadkin durch seinen charakterlich gegenteiligen Doppelganger, die, wie bei vielen Geschichten dieser Art, in den Verlust der Geliebten und den Selbstmord- direkt oder indirekt am verdoppelten Widersacher- mundet. Im Zuge der „wissenschaftlichen Verifikation der Phantastik" 6 durch die zur Jahrhundertwende aufkommenden freudschen Psychoanalyse spricht Otto Rank der Mehrheit dieser Autoren zwangsneurotische Neigungen, durchaus unterstutzt durch den Genuss von Alkohol und Opiaten, sowie auffallige biographische Gemeinsamkeiten, wie etwa psychische Probleme der Eltern, pathologische Wahnvorstellungen (unter anderem im Traum), die Unfahigkeit zur Liebe und Selbstmordabsichten zu, meist mit der Absicht, die Erlebnisse in tagebuchahnlicher Form aufzuschreiben. 7

Neben der Erklarung literarischer Doppelganger allein durch den biographischen Einfluss romantischer Dichter konzentrieren sich andere psychoanalytische Ansatze zunehmend auf die individuellen Spaltungsmotive der Figuren. Bar erwahnt hier die Spaltung der sittlich-moralischen Personlichkeit und das durch den Doppelganger dargestellte Schuldgefuhl neben der von Jung 1971 propagierten kollektiven Ruckkehr des Verdrangten archaischer Zustande in der Form von Symbolen. Ebenfalls ist es Jung, der sich, wie schon zuvor Freud, auf den Traum als Ausdruck des Unbewussten bezieht, allerdings in einem „Prozess der Selbsterkenntnis", personifiziert durch die Seele oder ubergeordnete Figuren. 8 Diese Selbsterkenntnis dient nach Auffassung anderer Autoren, wie beispielsweise derer Kittlers, einer identifikatorischen Komponente, wonach der Leser, ausgehend von der Annahme, dass die pluralistische Bedeutung von Worter Raum zur Interpretation lasst, seinen eigenen Doppelganger in der literarischen Figur erkennen und sich mit diesem identifizieren soil. 9

Dass sich Nervals Amelia nur sehr selten in die Liste der eben angesprochenen ,Klassiker' der romantischen Doppelganger- Literatur einreihen darf, ist einerseits schade, andererseits bietet sich jedoch nun die Gelegenheit, eine komplexe Struktur aus Realitat und Imaginarem von der Seite der Spaltung des literarischen Ichs zu beleuchten. Die psychoanalytischen Ansatze von Freud und Lacan, sowie einige philosophische und symbolische Erklarungsversuche sollen dabei helfen, die Prasenz des Doppelgangers in Nervals Werk- und vielleicht auch in dessen tatsachlicher Lebensgeschichte- verstehen zu konnen.

2 Psvchoanalvtische Grundlagen

2.1 Freud und das Unbewusste

In Das Unheimliche (1919) spricht Siegmund Freud bereits von der „Ich- Verdoppelung", dem „Auftreten von Personen, die wegen ihrer gleichen Erscheinung fur identisch gehalten werden mussen". 10 Als unheimlich wird der Doppelganger nach Freud nicht nur aufgrund seiner oftmals diabolischen Darstellung angesehen, sondern vor alien Dingen durch die Personifizierung von Personlichkeitsmerkmalen und der Konfrontation mit dem eigenen Selbst. Die 1925 von Rank in Der Doppelganger verfasste These des durch den Doppelganger, mit all seiner Todessymbolik, bedrohten Narzissmus und der in der primitiven Selbstliebe begriindeten Unertraglichkeit des nahenden Todes erweitert Freud schlieBlich mit der „moralisch wertenden Instanz des Gewissens". 11 So dient das Gewissen der selbstbeobachtenden Zensur, stellt sozusagen das Uber- Ich 12 dar, das sich vom Ich genauso abspalten kann wie unterdriickte, personifizierte Wunsche und Willensentscheidungen. Literarisch auBert sich diese Spaltung des Ichs oftmals in einem feindseligen Dualismus, welches die Diskrepanz zwischen einem idealen Wunsch- Ich und der Realitat darstellt.

Aus Freuds psychoanalytischer Sicht sind als unbewusst diejenigen triebhaften psychischen Vorgange zu bezeichnen, die „vom Standpunkt erwachsenen, realitatsangepassten Denkens aus [...] als unlogisch und irrational gelten". 13 Dabei kann das deskriptiv Unbewusste durch Aufmerksamkeitszuwendung bewusst gemacht werden, wahrend das sogenannte dynamisch Unbewusste verdrangt und vom Bewusstsein ferngehalten wird. Mertens (1998) geht schlieBlich noch uber den rein gedanklichen Bereich hinaus und erklart unbewusste Phantasien mit unbewussten Erinnerungen an real traumatisierende Erfahrungen.

Ein viel beachtetes Gebiet, indem sich unbewusste Gedanken und Phantasien explizit machen konnen, ist der Traum. Entsprechend der Triebtheorie werden im Traum nach Freud Wunsche und Triebe halluzinatorisch befriedigt, wobei neben den latent infantilen Triebwunschen auch Tagesreste einen manifesten Traum bilden konnen. Trotz einiger Widerlegungen von Freuds Theorie in der Traumforschung der darauffolgenden Jahre 14 scheint dessen grundsatzliche Idee, das psychische Bewusstwerden von etwas bisher Unbewussten, noch immer akzeptiert, auch der weiter oben schon erwahnte Jung sieht darin eine Moglichkeit fur den Menschen, sich seiner „Selbstentfremdung bewusst" zu werden. 15

In Der Dichter und das Phantasieren (1908) spricht Freud nun von Tagtraumen und von der Eigenschaft des Tagtraumers, seine Phantasien vor der AuBenwelt zu verbergen. Ein „Ubermachtig werden der Phantasien" sei jedoch Bedingung fur den „Verfall in Neurose oder Psychose" und stellt so die „seelischen Vorstufen der Leidenssymptome" dar. 16 Die Tatsache, dass es sich in Nervals Amelia um eine zunehmend grenzenlose Schilderung von Phantasien im Schlaf-, und Wachzustand handelt, machen die Erkenntnisse von Freud und Rank, dessen „literaturhistorischer Sacharbeiter" 17, zur psychoanalytischen Basis fur eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit dem Motiv des Doppelgangers im Werk. Letzterer beruft sich unter anderem auf Freud, wenn er der Entstehung von Paranoia GroBenwahn und einen ubersteigerten Narzissmuszugrundelegt. 18

2.2 Lacan und das Imaginare

Im Aberglauben verschiedenster Regionen und Volker sind einige Vorstellungen von einer Personifizierung des verdoppelten Ich nach wie vor gebrauchlich, unter die sowohl der Schatten, das Spiegelbild in Glas oder Wasser, als auch das Ebenbild als Portrat oder Fotografie fallen. So gibt es nach Rank vor allem im deutschen und slawischen Sprachraum die Todesvorstellung bei Schattenlosigkeit, aber auch, wie im Anfangszitat bemerkt, die todliche Folge beim Erblicken seines eigenen Doppelschattens 19, wobei der Schatten in vielen primitiven Traditionen besonders respektvoll behandelt wird, da man die Ruckwirkung einer Aggression auf die eigene Person erwartet. Die Gleichsetzung mit der menschlichen Seele ist es wohl, die dem Schatten eine derartige Aufmerksamkeit verleiht, ein Aberglaube, der sich in der Betrachtung des Spiegelbildes fortsetzt und mit ahnlichen Tabus aufwartet. 20

Jacques Lacan wirft hingegen 1949 einen psychoanalytischen Blick in den Spiegel, als er seinen Vortrag iiber das Spiegelstadium halt. Diese, auf Freuds Untersuchungen iiber den Narzissmus aufbauende Theorie, sieht den Spiegel als Objekt der Identitatsbildung, wenn das Kleinkind zum ersten Mai sein Spiegelbild erblickt. Es sieht den eigenen Korper erstmalig in seiner Ganzheit, dem zerstuckelten Bild weicht das Idealbild der Vollkommenheit. Das nun entstandene ideale Ich ist jedoch imaginar und es wird versucht, dieses Absolute zu erreichen, der Mensch strebt also eine Vollkommenheit in der Zukunft an. Daraus folgt nach Lacan eine standige Vorstellung des Mangels, da das ideale Ich nie vollstandig erreicht werden kann. Es kommt lediglich zu einer asymptotischen Annaherung auf einer „fiktiven Linie", die, gemafi ihrer mathematischen Bedeutung, in die unendliche Dimension geht. 21

Diese Identifikation mit dem Spiegelbild kann zu einem Angstzustand gegenuber der in seiner Totalitat abgebildeten Welt fuhren. Die Vorstellung von Unvollkommenheit, nach Lacan und Freud verankert im Unbewussten, fuhrt hier zu einem Gefuhl von Isolation und Verlorenheit in Bezug auf die infinite Abbildung im Spiegel, die eine imaginare Ganzheit und Vollkommenheit hervorruft. Aus dieser Sichtweise ist der Mensch ein Gefangener des Imaginaren, die Mangelsituation versucht er, phantasmatisch aufzufullen. Das Imaginare, also das unbewusste, narzisstische Objekt des Begehrens wird schlieBlich symbolisch strukturiert und anhand von Sprache geordnet. Derjenige Bereich, der keine symbolische Ordnung erfahrt, gilt fur Lacan als unkontrollierbar und wird in seiner singularen Existenz- ohne versprachlicht worden zu sein-als Reales unter anderem im Traum wiedergegeben. 22

Lacans Thesen stellen den Versuch dar, Freuds Theorie vom Unbewussten weiterzuentwickeln und eine Erklarung dafur zu geben, was bei ihm als Reales seinen Weg in Traume und Wahnvorstellungen findet. Trotz der Tatsache, dass sich die imaginaren Inhalte in Amelia zwar in genau dieser Situation auBern, werden sie jedoch, allein durch ihre Verschriftlichung, anhand einer symbolischen Struktur in Worte gefasst und fallen somit in den unklaren Zwischenbereich aus einer scheinbar bewussten Ordnung und dem unkontrollierbaren Unbewussten. Die Vermengung von Realitat und Imaginarem scheint so zu einem zentralen Thema dieses Werkes zu werden, was auch die Doppelganger- Erscheinung in der Psyche des Erzahlers zwischen diesen Ebenen ansiedelt und einen, angelehnt an Freuds Anmerkungen zu Neurose und Psychose, pathologischen Geisteszustand dessen psychoanalytisch untermalt.

3 Philosophische Grundlagen- Derrida und Deleuze

Die Schwierigkeit, Traume und Visionen des Unbewussten in Worte zu fassen, hebt insbesondere Jacques Derrida in L 'ecriture et la difference (1967) hervor. Hier bezeichnet er die „ecriture psychique" zunachst so, wie wir sie zu verstehen glauben, namlich als eine „ecriture codee et visible 'dans le monde"'. Die Kodifizierbarkeit mit sprachlichen Zeichen ist dabei selbstverstandlich fur den Leser, der allerdings die Eigenheit der unbewussten Vorstellung auBer Acht lasst. So kann Traumhaftes fur Derrida nur auf metaphorischem Wege ausgedriickt werden, wobei nur der Traumer seine eigene Grammatik kennt, „[l]e reveur invente sa propre grammaire". 23 In den psychischen Schriften eines Sigmund Freud sieht er somit einen begrenzten Versuch, Trauminhalte anhand von Symbolen auszudriicken, wobei die Unvollstandigkeit eines jeden Kodifizierungsversuches stets mit einem Interpretationsspielraum verbunden ist, „ 'experience inconsciente [...] n'emprunte pas, produit ses propres signifiants". 24 Lacans Bereich des Realen ist somit auch im Denken Derridas eine grundlegende Vorstellung und zeigt wiederum die unmogliche Auffullung des Imaginaren mit Symbolen.

Ebenfalls wendet sich Gilles Deleuze von einer sprachlichen Strukturiertheit des Unbewussten ab. In seinem Aufsatz L 'Anti- Oedipe (1972) kritisiert er Freud und Lacan, indem er aus der Mangelerscheinung im Unbewussten eine positiv zu sehende AuBerung von Wunschen macht. Anstatt von Geisteskrankheit zu sprechen, verwendet Deleuze die Worte experience transcendantale", welche zu einem Verlust des Egos fuhren kann. Nach dieser Ansicht ist die Bezeichnung „fou" zwar angemessen, „[m]ais etre fou n'est pas necessairement etre malade". 25 Die Geisteskrankheit ist fur ihn keine „vraie folie", sondern eine durch die Gesellschaft und die Individuen selbst implementierte Bezeichnung mit negativer Konnotation, womit das Zutage treten des Unbewussten zu einem normalen Prozess wird, denn [l]a vraie sante implique d'une maniere ou d'une autre la dissolution de l'ego normal". 26

[...]


1 Vgl. Bar, 2005, S.34.

2 Vgl. E.T.A. Hoffmann, 1977, Die Elixiere des Teufels.

3 Vgl. Guy de Maupassant, 1979, Le Horla.

4 Vgl. Edgar Allen Poe, 1993, William Wilson.

5 Vgl. Dostojewski, 1975, Der Doppelganger.

6 Vgl. Kittler, 1993, S.84.

7 Rank (2013, 50-51) erwahnt Hoffmanns Tagebucheintrag ilber die Selbstmordgedanken aufgrund ernes „Doppeltganger [s]'\ die Kmdheitsermnerungen von Jean Paul, sein eigenes Ich als Gespenst zu sehen, sowie das als Tagebuch publizierte Surl'Eau von Maupassant.

8 Vgl. Bar, 2005, S.38, 50.

9 Vgl. Kittler, 1993, S.87.

10 Vgl. Freud, 1963, S.62.

11 Vgl. Bar, 2005, S.41.

12 Die Theorie Freuds der Instanzen Es, Ich und Uber- Ich soil hier als allgemem bekannt gelten.

13 Vgl. Mertens, 1998, S.812.

14 Vor allem Jung und Schultz- Hencke legten nach Mertens (1998, 762) die Betonung eher auf die Kompensation von „Erlebms- und Handlungslilcken des Wachbewusstseins" mithilfe des Traumes.

15 Vgl. Jung, 1971, S.57.

16 Vgl. Freud, 2012, S. 143. In Der Realitdtsverlust bei Neurose und Psychose (1924) erklart Freud den Unterschied so: „Die Neurose verleugnet die Realitat nicht, sie will nur mchts von rhr wissen; die Psychose verleugnet sie und versucht sie zu ersetzen." Auch bei Neurosen gibt es durchaus Versuche, die Realitat durch erne wunschgerechtere zu ersetzen, wobei wiederum der Begnff der Phantasiewelt fallt. (Freud, 2012, 333)

17 Vgl. Kittler, 1993, S.83.

18 Vgl. Rank (2013, 101): „Die Entwicklungsstufe, von der die Paranoiker auf den ursprilnglichen Narzissmus regredieren, ist die sublimierte Homosexuahtat, gegen deren unverhilllten Durchbruch sie sich mit dem charaktenstischen paranoischen Mechamsmus der Projektion zur Wehre setzen."

19 Rank (2013, 69) bezieht sich auf Pradel, Der Schatten im Volksglauben (1904), wenn er die Furcht vor dem Schatten dadurch erklart, dass dem Menschen in der Todesstunde sein Genius neben den Schatten trete und der Doppelganger beim Anblick von sich selbst in einem Jahr sterben muss. Weitere Assoziationen mit dem Schatten sind nach Rank (2013, 78f.) die Impotenz bei Schattenlosigkeit, sowie Wiedergeburt und Fruchtbarkeit.

20 Vgl. Rank, 2013, S.86f. Erwahnenswert sei hier unter anderem das Verbot, Leichen vor den Spiegel zu stellen, em zweites Gesicht in diesem zu sehen, oder den Spiegel zu zerbrechen. Bei der Besitznahme ernes Portraits oder einer Fotografie kann zudem direkter Einfluss auf den Portraitierten ausgefuhrt werden.

21 Vgl. Laplanche/Pontalis 1989, S.319.

22 Vgl. Blilmle/von derHeiden 2009, S.361.

23 Vgl. Derrida, 1967, S.310.

24 Vgl. Derrida, 1967, S.311.

25 Vgl. Deleuze, 1975, S.156.

26 Vgl. Deleuze, 1975, S.157.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Das Doppelgängermotiv in Gérard de Nervals "Aurélia"
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Romanische Philologie)
Veranstaltung
Fantômes- – Mediengeschichte der Erscheinungen
Note
1,0
Autor
Jahr
2016
Seiten
22
Katalognummer
V590990
ISBN (eBook)
9783346177353
ISBN (Buch)
9783346177360
Sprache
Deutsch
Schlagworte
aurélia, doppelgängermotiv, gérard, nervals
Arbeit zitieren
Christian Heilmeier (Autor:in), 2016, Das Doppelgängermotiv in Gérard de Nervals "Aurélia", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/590990

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