Die Arbeit beschäftigt sich mit der Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) im Grundschulalter, neuen Erkenntnissen und vor allem Handreichungen für die Praxis und Tipps für Eltern sowie therapeutischen Handlungsmöglichkeiten.
Die Arbeit hat das Ziel, einen informellen Überblick zu geben, zum Nachdenken über die gesellschaftlichen Tendenzen anzuregen, diverse Verfasser und deren Aussagen zu vergleichen und vor allem praktische Hilfen für Angehörige und mitwirkende Stellen bei Grundschülern mit ADHS zu geben.
Zunächst führen allgemeinen Grundlagen in das Thema ADHS ein. Hierzu gehören Definition, mögliche Ursachen, Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten zu ADHS. Anschließend wird der Teufelskreis, den betroffene Kinder und Angehörige bei ADHS durchleben, geschildert. Des Weiteren werden erzieherische Möglichkeiten zur Beeinflussung der Symptome von ADHS erläutert, wie zum Beispiel Tipps zum Thema Lernen. Hierbei ist die Bedeutsamkeit der Zusammenarbeit zwischen Schule, Erziehern und weiteren Fachstellen sowie der Plan- und Strukturarbeit nicht zu vernachlässigen.
Laut dem Zentralen ADHS Netzwerk sind 300.000 bis 700.000 Kinder im Schulalter in Deutschland von ADHS betroffen. Die Ratgeber zum "Zappelsyndrom" sind in den letzten Jahren explodiert. Einig sind sich jedoch dabei die Verfasser nicht, ob es an der Ernährung liegt, an einer Störung im Gehirn oder doch an der Erziehung.
Inhaltsverzeichnis
- ADHS – eine Modediagnose?
- Grundlagen zu ADHS
- Definition und allgemeine Informationen zu ADHS
- Ursachen von ADHS
- Diagnostik von ADHS
- Behandlungsmöglichkeiten von ADHS
- Der Umgang mit ADHS im Alltag
- Der Teufelskreis bei ADHS im Alltag
- Erzieherische Möglichkeiten zur Beeinflussung der Symptome von ADHS
- Tipps und Tricks zum Thema Lernen mit ADHS
- Zusammenarbeit mit der Schule, Hort/Nachmittagsbetreuung und weiteren Stellen
- Plan – und Strukturarbeit für einen gelingenden Alltag
- Zusammenfassende Darstellung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit zielt darauf ab, einen informellen Überblick über das Thema ADHS im Grundschulalter zu geben, gesellschaftliche Tendenzen im Zusammenhang mit der Diagnose ADHS zu beleuchten und praktische Hilfestellungen für Eltern und weitere Bezugspersonen von Grundschülern mit ADHS aufzuzeigen.
- Definition und Charakteristika von ADHS
- Ursachen und Entstehung von ADHS
- Diagnostische Verfahren und Herausforderungen
- Therapeutische Ansätze und Behandlungsmöglichkeiten
- Praktische Hilfestellungen im Umgang mit ADHS im Alltag
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 2 befasst sich mit den Grundlagen von ADHS. Es definiert die Störung, beleuchtet mögliche Ursachen, beschreibt diagnostische Verfahren und erläutert verschiedene Behandlungsformen. Kapitel 3 widmet sich dem Alltag mit ADHS. Es beleuchtet den Teufelskreis, der sich zwischen Eltern und Kind mit ADHS entwickeln kann, und präsentiert erzieherische Möglichkeiten, die Symptome zu beeinflussen. Kapitel 3 enthält zudem Tipps und Tricks zum Thema Lernen mit ADHS und betont die Wichtigkeit der Zusammenarbeit zwischen Schule, Elternhaus und weiteren Bezugspersonen.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter und Themengebiete, die im Text beleuchtet werden, sind Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS), Diagnostik von ADHS, Behandlungsmöglichkeiten von ADHS, Umgang mit ADHS im Alltag, Elternarbeit, erzieherische Maßnahmen, Lerntipps, Schulische Zusammenarbeit, Plan- und Strukturarbeit, neurobiologische Grundlagen, gesellschaftliche Tendenzen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ADHS im Grundschulalter?
ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung) ist eine neurobiologische Störung, die sich durch Unaufmerksamkeit, Impulsivität und oft auch körperliche Unruhe auszeichnet.
Wie viele Kinder in Deutschland sind von ADHS betroffen?
Laut dem Zentralen ADHS Netzwerk sind in Deutschland etwa 300.000 bis 700.000 Kinder im Schulalter von dieser Störung betroffen.
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es für Kinder mit ADHS?
Die Behandlung umfasst oft eine Kombination aus Verhaltenstherapie, Elterntraining, schulischer Unterstützung und in einigen Fällen medikamentöser Therapie.
Wie können Eltern den Alltag mit einem ADHS-Kind strukturieren?
Wichtig sind klare Tagespläne, feste Routinen, eindeutige Regeln und eine enge Zusammenarbeit mit der Schule und anderen Bezugspersonen.
Was versteht man unter dem "Teufelskreis" bei ADHS?
Es beschreibt die Dynamik, bei der die Symptome des Kindes zu negativen Reaktionen der Umwelt führen, was wiederum den Stress und die Symptomatik des Kindes verstärkt.
Gibt es Tipps für das Lernen mit ADHS-Kindern?
Hilfreich sind kurze Lerneinheiten, ein reizarmer Arbeitsplatz, regelmäßige Pausen und visuelle Hilfsmittel zur Strukturierung der Aufgaben.
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- Jessica Schubert (Author), 2019, ADHS im Grundschulalter. Informelle Grundlagen und Handlungsmöglichkeiten für Eltern und weitere Bezugspersonen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/591046