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Auswirkungen von sekundärer Traumaexposition und resilienzfördernde Maßnahmen in der sozialpädagogischen Arbeit

Title: Auswirkungen von sekundärer Traumaexposition und resilienzfördernde Maßnahmen in der sozialpädagogischen Arbeit

Term Paper , 2020 , 32 Pages , Grade: 2

Autor:in: Daniel Berndorfer (Author)

Pedagogy - Social pedagogy
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Diese Arbeit behandelt zum einen mögliche Auswirkungen von sekundärer Traumatisierung, und soll auch einen Überblick herstellen über mögliche, damit verbundene Resilienzfaktoren. Im weiteren werden die Termini „sekundäre Traumatisierung“ sowie „sekundäre Traumexposition“ erläutert, weiters soll geklärt werden, welche Auswirkungen diese auf die Psyche eines Menschen haben können. Dabei wird unter anderem Bezug auf eine Studie von Daniels Judith aus dem Jahr 2008 und Literatur von Pross Christian aus dem Jahr 2009 genommen. Zusätzlich wird eine Auswahl von möglichen Resilienzfaktoren aufgezeigt und auf diese dann auch näher eingegangen.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Relevante Begriffe und deren Bedeutung

2.1 Trauma

2.2 Posttraumatische Belastungsstörung

2.3 sekundäre Traumaexposition

2.4 Burnout

2.5 Resilienz

2.6 Coping

3 sekundäre Traumaexposition und sekundäre Traumatisierung

3.1 Disempowerment

3.2 Fragmentierung

3.3 Problemkreisläufe

3.4 Ethische Korrumpierung von sozialen Werten

3.5 sekundäre Traumatisierung

3.6 Risikofaktoren für sekundärer Traumatisierung

4 Resilienzfördernde Maßnahmen

4.1 Teamstruktur

4.2 Ausbildung und Weiterbildung

4.3 Auszeiten

4.4 Reframing anstelle von Containing

4.5 Kennen und Verarbeiten eigener Traumata und Trigger

4.6 Humor

4.7 Sinngebung und Spiritualität

4.8 Wachsen am Trauma

4.9 Posttraumatisches Wachstum

4.10 Trauma Transformation- die Kehrseite einer Medaille

4.11 Folgewirkungen von posttraumatischem Wachstum

5 Fallbeschreibung

6 Projektbeschreibung Verein Motivum

7 Resümee und Ausblick

8 Literaturverzeichnis

8.1 Online Literatur

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen sekundärer Traumatisierung auf das Fachpersonal in der Sozialpädagogik, identifiziert zentrale Risikofaktoren und erarbeitet resilienzfördernde Präventivmaßnahmen, um die psychische Stabilität der Mitarbeiter zu gewährleisten.

  • Grundlagen der Traumapädagogik und relevante Begriffsdefinitionen
  • Analyse von sekundärer Traumaexposition und deren Symptomatik
  • Identifikation von Risikofaktoren und Dynamiken im Team
  • Vorstellung praktischer resilienzfördernder Schutzmaßnahmen
  • Fallbeispiel zur Anwendung traumapädagogischer Konzepte

Auszug aus dem Buch

4.4 Reframing anstelle von Containing

„Im Umgang mit Klienten und dem Trauma vertreten einige IP das Prinzip >reframing instead of containing< Sie kritisieren das von vielen Autoren vertretene Prinzip des containing. Containing heißt, dass der Therapeut die im Rahmen der Übertragung hochkommenden Gefühle und Projektionen des Patienten wie ein Behälter auffängt und >metabolisiert< an diesen zurückgibt. Er dient hier als eine Art Auffangbecken und trägt das extreme Leiden des Klienten mit. Unter Reframing verstehen sie dagegen, dass der Therapeut zusammen mit dem Klienten das Trauma umwandelt in etwas Kreatives, Produktives“ (Pross Christian, 2009, Seite 151).

Hierdurch kann eine Passivität, welche durch die Ohnmacht des Traumas entstehen kann, in eine Produktive Erfahrung umgewandelt werden, in der neues Wissen und Kompetenz generiert wird (vgl. Pross Christian, 2009, Seite 151 bis Seite 152).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Stellt die zentrale Forschungsfrage nach den Auswirkungen sekundärer Traumatisierung auf das Fachpersonal und beschreibt die methodische Vorgehensweise.

2 Relevante Begriffe und deren Bedeutung: Definiert essenzielle Fachbegriffe wie Trauma, PTBS, sekundäre Traumaexposition und Resilienz als Basis für die weitere Untersuchung.

3 sekundäre Traumaexposition und sekundäre Traumatisierung: Beleuchtet die Gefahren, Risikofaktoren und destruktiven Dynamiken wie Disempowerment und Fragmentierung, die im Arbeitsalltag entstehen können.

4 Resilienzfördernde Maßnahmen: Erläutert praktische Ansätze wie Teamstrukturen, Weiterbildung und Sinngebung, die als Schutzfaktoren vor sekundärer Traumatisierung fungieren.

5 Fallbeschreibung: Analysiert praxisnah den Fall einer Jugendlichen in einer Kriseneinrichtung und zeigt Lösungswege durch traumapädagogisches Fallverstehen auf.

6 Projektbeschreibung Verein Motivum: Stellt das Konzept für einen Lehrgang Traumapädagogik vor, um Wissen in sozialen Einrichtungen besser zu etablieren.

7 Resümee und Ausblick: Fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer offenen Teamkultur sowie permanenter Weiterbildungen als Prävention.

Schlüsselwörter

Sekundäre Traumatisierung, Traumaexposition, Resilienz, Sozialpädagogik, Burnout, Coping, Disempowerment, Traumapädagogik, Teamstruktur, Posttraumatische Belastungsstörung, Supervision, Selbstfürsorge, Fallverstehen, Schutzfaktoren, Traumafolgen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Abschlussarbeit beschäftigt sich mit der psychischen Belastung von pädagogischem Fachpersonal, das regelmäßig mit den traumatischen Erlebnissen von Klienten konfrontiert ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Traumabegriffen, der Analyse von sekundärer Traumatisierung sowie der Identifikation von Resilienzfaktoren für den Berufsalltag.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, wie sich sekundäre Traumatisierungen bei Mitarbeitern äußern und welche Präventivmaßnahmen in sozialen Einrichtungen zum Schutz der Fachkräfte eingesetzt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer hermeneutischen Auseinandersetzung mit Fachliteratur und Artikeln sowie der Auswertung von Fallbeispielen aus der Praxis.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Begriffsklärung, die Darstellung von Gefahren wie Disempowerment und Fragmentierung sowie die detaillierte Vorstellung von Schutzkonzepten wie Reframing und Teamarbeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte umfassen sekundäre Traumatisierung, Resilienz, Traumapädagogik, psychosoziale Belastung und professionelle Selbstfürsorge.

Was bedeutet das Prinzip "Reframing anstelle von Containing"?

Es beschreibt einen Ansatz, bei dem das Trauma nicht nur passiv "aufgefangen" (Containing), sondern aktiv gemeinsam mit dem Klienten in produktive Prozesse umgewandelt wird.

Welche Rolle spielt die Teamstruktur laut der Arbeit?

Eine offene Teamstruktur und ein sicherer Kommunikationsraum werden als essenzielle Schutzfaktoren angesehen, um die Belastungen der Arbeit gemeinsam zu tragen und destruktive Dynamiken zu vermeiden.

Was zeigt das Fallbeispiel Julia auf?

Das Beispiel illustriert, wie traumatisch bedingte Verhaltensweisen im institutionellen Kontext wirken und wie traumapädagogisches Verständnis zu einer Deeskalation und besseren Betreuungsbeziehung beitragen kann.

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Details

Title
Auswirkungen von sekundärer Traumaexposition und resilienzfördernde Maßnahmen in der sozialpädagogischen Arbeit
College
University of Applied Sciences Linz
Grade
2
Author
Daniel Berndorfer (Author)
Publication Year
2020
Pages
32
Catalog Number
V591247
ISBN (eBook)
9783346197658
ISBN (Book)
9783346197665
Language
German
Tags
Traumapädagogik Sozialpädagogik Trauma sekundäre Traumaexposition
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Berndorfer (Author), 2020, Auswirkungen von sekundärer Traumaexposition und resilienzfördernde Maßnahmen in der sozialpädagogischen Arbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/591247
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