In der Arbeit werden zwei verschiedene Ansätze der Rational Choice Theorie in Bezug auf kriminelles Verhalten dargestellt. Zum einen der Ansatz von Gary S. Becker, und zum anderen der Ansatz von Hartmut Esser. Im Anschluss werden beide Ansätze kritisch betrachtet, inwieweit sie auf die gegenwärtige Kriminalität anzuwenden sind.
Der Rational-Choice-Ansatz beschreibt eine Sammlung von vielen Theorien. Das Grundprinzip aller Theorien ist, dass sich menschliches Handeln durch rationale Wahlvorgänge erklären lässt. Die Rational-Choice-Theorie umfasst dabei ein ökonomisches Denkmodell eines nutzenmaximierenden Akteurs.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Rational-Choice Ansatz nach Gary S. Becker
- Rational-Choice Ansatz nach Hartmut Esser
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- 3.
- Fazit
- Anhang
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Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieser Essay analysiert den Rational-Choice-Ansatz, eine Theoriefamilie, die menschliches Handeln als Ergebnis rationaler Entscheidungen erklärt. Der Fokus liegt auf zwei prominenten Ansätzen: Gary S. Beckers ökonomischer Sichtweise und Hartmut Essers handlungstheoretisches Modell. Die Arbeit untersucht, inwiefern diese Ansätze auf kriminelles Verhalten anwendbar sind und welche kritischen Punkte zu beachten sind.
- Anwendung des Rational-Choice-Ansatzes auf kriminelles Verhalten
- Untersuchung der Annahmen und Prinzipien von Becker und Esser
- Analyse der Grenzen und Schwächen der beiden Ansätze
- Diskussion der Relevanz für die aktuelle Kriminalität
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Einführung in den Rational-Choice-Ansatz und die beiden zu behandelnden Ansätze (Becker und Esser).
- Rational-Choice Ansatz nach Gary S. Becker: Darstellung des Ansatzes basierend auf dem Prinzip des Homo Oeconomicus, wobei menschliches Handeln als rationale Wahl zwischen Alternativen verstanden wird. Die Bedeutung von Präferenzen, Ressourcen und Zeitbegrenzung wird beleuchtet, sowie die Anwendung des Ansatzes auf kriminelles Verhalten.
- Rational-Choice Ansatz nach Hartmut Esser: Der Ansatz wird als handlungstheoretisches Modell aus dem methodologischen Individualismus heraus erklärt. Die Rolle von kulturellen Werten und sozialen Prozessen in der Entscheidungsfindung des Akteurs wird hervorgehoben.
Schlüsselwörter
Rational-Choice-Ansatz, Homo Oeconomicus, kriminelles Verhalten, Nutzenmaximierung, Präferenzen, Ressourcen, Zeitbegrenzung, methodologischer Individualismus, kulturelle Werte, soziale Prozesse.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Grundgedanke der Rational Choice Theorie?
Menschliches Handeln wird als Ergebnis rationaler Wahlvorgänge erklärt, bei denen Akteure versuchen, ihren Nutzen basierend auf Präferenzen und verfügbaren Ressourcen zu maximieren.
Wie erklärt Gary S. Becker kriminelles Verhalten?
Becker nutzt das Modell des „Homo Oeconomicus“: Ein potenzieller Täter wägt den erwarteten Nutzen einer Straftat gegen die Wahrscheinlichkeit der Entdeckung und die Schwere der Strafe ab.
Welchen Ansatz verfolgt Hartmut Esser?
Esser integriert soziale Prozesse und kulturelle Werte in sein handlungstheoretisches Modell (methodologischer Individualismus), um die Entscheidungsfindung über rein ökonomische Faktoren hinaus zu erklären.
Was sind die Grenzen der Rational Choice Theorie bei Kriminalität?
Kritiker bemängeln, dass emotionale Faktoren, Affekttaten oder mangelnde Informationen über Risiken im Modell des rein nutzenmaximierenden Akteurs oft nicht ausreichend berücksichtigt werden.
Was bedeutet „Nutzenmaximierung“ in diesem Kontext?
Nutzenmaximierung bedeutet, dass ein Individuum diejenige Handlungsalternative wählt, die unter Berücksichtigung der Kosten den höchsten persönlichen Gewinn verspricht.
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- Annkatrin Falke (Autor), 2017, Die Rational Choice Theorie nach Gary S. Becker und Hartmut Esser. Eine Anwendung auf das Thema kriminelles Verhalten, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/591659