Tablets im Unterricht. Welche Auswirkungen haben neue Technologien auf die Lernmotivation von Schülerinnen und Schülern?

Eine metaanalytische Betrachtung zu Lehren und Lernen in der Wissensgesellschaft


Seminararbeit, 2019

26 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

ABSTRACT

1 EINLEITUNG

2 TABLETS
2.1 TABLETS DEFINITION
2.2 TABLETS IMUNTERRICHT
2.3 DIGITALE MEDIEN IMUNTERRICHT
2.4 EINSTELLUNGVONLEHRKRAFTEN

3 MOTIVATION
3.1 DEFINITION
3.2 THEORIENDER MOTIVATION
3.3 FAKTOREN FUR EINESTEIGERUNGDER MOTIVATION METHODIK
3.4 METAANALYSE
3.5 FORMULIERUNGDERFORSCHUNGSFRAGE
3.6 AUSWAHL VON LlTERATUR UND WAHL VON AUSWAHLKRITERIEN
3.7 Vote Counting
3.8 DOKUMENTATIONUNDKURZZUSAMMENFASSUNGDER STUDIEN
3.8.1 Studiel
3.8.2 Studie2
3.8.3 Studie3
3.8.4 Studie4
3.8.5 Studie5
3.9 FAZIT UND INTERPRETATION

4 ZUSAMMENFASSUNG

5 LlTERATUR

Tabellenverzeichnis

Tabellel:Kodierungsschritte

Tabelle 2: Vote Counting

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1. WirkungdigitalerMedien

Abbildung 2. Modell des Motivationsverlaufs von Heckhausen & Heckhausen

Abbildung 3. Reduktionsschritte

Abstract

Diese Seminararbeit behandelt die Motivation von Schulerlnnen im Unterricht in Bezug auf den Einsatz von Tablet Computer. Durch die Erstellung einer beispielhaften Metaanalyse aus 5-7 ausgewahlten Studien im Bereich elearning und educational technology wurden Motivation und Steigerung der Motivation untersucht. Der Theorieteil umrahmt das Thema.

This seminar paper deals with the motivation of students in the classroom regarding the use of tablet computers. By creating an exemplary meta-analysis of 5-7 selected studies in the field of elearning and educational technology motivation and motivation were investigated. The theoretical part frames the theme.

1 Einleitung

Tablets sind modern, leicht, handlich aber nicht so groB wie Laptops, mobil und schnell einsatzbereit. Die groBen Vorteile der Gerate sind also schnell erkannt. Sie sind zwar mittlerweile im privaten Alltag von Schulerlnnen und Lehrerlnnen angekommen, miissen jedoch Schritt fur Schritt auch in die „Lebenswelt Schule" integriert werden.

So findet man mittlerweile etliche Forschungsberichte, Projekte allgemein und Studien zum Thema „Tablets im Unterricht", die ofters die eine ahnliche Frage wie diese untersuchen: „Wie kann das Tablet im Unterricht sinnvoll integriert werden und vor welche Herausforderungen werden die beteiligten Akteure gestellt?"

Das geht von finanziellen Grundvoraussetzungen (wer wird dafur bezahlen und was passiert mit den Geraten, wenn sie kaputt werden etc.) bis hin zur Fortbildung der Lehrerlnnen bzw. Integration in der Lehrerlnnenausbildung. Auch der BYOD Ansatz wird kurz defmiert und beschrieben (siehe Kapitel 2.2). Aktuell werden sie vor allem als Buchersatz, Worterbuch, Mappe, Formelsammlung, Taschenrechner oder Lexikon verwendet und urn Apps (Anwendungen fur das Tablet) zu verwenden, jedoch gilt es, das Tablet sinnvoll didaktisch in den Unterricht zu integrieren. So gilt die Medienkompetenz unter vielen Meinungspragenden und Politpersonen als unverzichtbare Fahigkeit im aktuellen Dasein einer Lehrkraft und im selben Zug wurden auch einige Schulen in Deutschland mit Tablets ausgestattet. Jedoch lasst sich ein Trend erkennen, dass vor allem einzelne Lehrerinnen bzw. Schulleiterlnnen als Initiatoren gelten, wenn es urn die Frage geht, wie und ob ein Tablet-Projekt an einer Schule zustande kommen kann (vgl. Aufenanger, 2014, S. 3).

In dieser Hausarbeit soil folgend das Tablet im Unterricht untersucht werden und weiters ob Tablets einen positiven Effekt auf die Motivation der Lernenden haben. Durch 5 ausgewahlte Studien zu dieser Fragestellung wird eine beispielhafte Metaanalyse durchgefuhrt. Das Vote Counting dient der Auswertung der einzelnen Forschungsergebnisse urn eine Metaanlyse durchzufuhren. Ab Kapitel 3 werden die Schritte der Empirie genau erklart und die Auswahl der Studien geschildert und begriindet.

2 Tablets

In diesem Kapitel wird das Wort Tablet als Begriff definiert, die Moglichkeiten des Tablets im Unterricht genauer betrachtet und die Vorteile bzw. auch Nachteile des Einsatzes der mobilen Gerate im Unterricht in Bezug auf die Motivation der Lernenden sowie die potenzielle Bereicherung des Unterrichts beleuchtet.

2.1 Tablets Definition

Tablets gelten als Teil der "neuen" Medien, wohlgleich sie nicht mehr ganz so neu sind. Die ersten Tablets, mit annahrend der Funktion, die sie heute haben, kamen in den fruhen lOer Jahren des aktuellen Jahrhunderts und sind somit schon rund 10 Jahre alt. Der Durchbruch der „Schreibtafeln" gelang durch den amerikanischen Hardware Hersteller Apple und der durch die Vorstellung des ersten Apple iPads im Jahre 2010. Die Verschmelzung von Smartphone und des PCs ist nach wie vor sehr beliebt, denn das Tablet besitzt die besten Eigenschaften beider Gerate. Die Leichtigkeit und Mobilitat des Smartphones und die einfache und doch groBe Anwendbarkeit / Bedienbarkeit des PCs oder Laptops. Und nachdem 2012 in der bekannten JIM Studie noch rund 19% angaben, ein Tablet in Privatgebraucht zu haben, so sind es heute ca. 69% der befragten Schulerlnnen (vgl. Feierabend, Plankenhorn, & Rathgeb, 2017).

2.2 Tablets im Unterricht

Urn einen Uberblick iiber die Nutzung von Tablets im Allgemeinen und auch im Unterricht zu bekommen, ist es wichtig, sich die aktuelle JIM Studie anzusehen, welche das Mediennutzungsverhalten von Kindern im Alter von 12-19 Jahren analysiert. So gaben bei der Umfrage ca. 69% der Kinder (n=1200) an, ein Tablet im Haushalt zu besitzen und ca. 31% aller befragten Personen beschaftigen sich entweder taglich oder mehrmals pro Woche mit diesem speziellen Endgerat (vgl. Feierabend u. a., 2017, S. llff.).

Interessant ist vor allem die Nutzung der digitalen Medien, bezogen auf die Schule. So gaben die Probandlnnen an, durchschnittlich taglich ca. 97 Minuten sich mit Hausubungen zu beschaftigen und davon werden fast 45 Minuten am Computer / im Internet verbracht und recherchiert. Jedoch zeigt sich bei genauerem Hinsehen sehr wohl, dass die Schulerlnnen das Tablet kaum im Alltag der Schule verwenden. Knapp 4% gaben an, das Tablet mehrmals pro Woche im Unterricht zu brauchen bzw. verwenden zu durfen. (vgl. Feierabend u. a., 2017, S. 54).

Ein weiteres Ziel des Einsatzes von Tablets im Unterricht, laut BAUMANN sollte es sein, dass Schulerlnnen die Endgerate positive und produktiv nutzen konnen und somit fur eine Digitalisierung des 21. Jahrhunderts geriistet sind. Weiters wird in der Fallstudie von Baumann auch der Aspekt der Aus- und Fortbildung der Lehrkrafte in der Vordergrund gestellt und als Grundlage fur ein gelungenes Projekt angesehen. Die Lehrerlnnen mussen didaktisch wie auch technisch genugend ausgebildet sein, damit eine „Tablet Klasse" funktioniert. Die Forscherin beschreibt weiters einen zentralen Faktor fur den gelungenen Einsatz von Tablets im Unterricht, namlich dass die Art des Endgerats die Ergebnisse beeinflusst, sondern dass es darauf ankommt, dass das Gerat funktioniert und die Schulerlnnen motivierter sind urn zu Lernen (vgl. Baumann, 2013, S. 3).

Urn Tablets sinnvoll in den Unterricht zu integrieren ist es unabdingbar, vorher ein Konzept zu entwickeln, das fur Lehrerlnnen und Schulerlnnen komfortabel und praktikabel ist. Es gibt unterschiedliche Moglichkeiten, die Tablets zu implementieren. Einerseits konnen Tablets personalisiert werden und naturlich auch im Gegensatz dazu: nicht-personalisiert. Durch die letztere Moglichkeit werden hohe Kosten verbunden, denn die Schule stellt die Gerate zur Verfugung und diese konnen beispielweise Stunden- oder Tageweise von den Lehrkraften „reserviert" und verwendet werden. Oftmals werden aber nur 10-20 Tablets angekauft und somit ist es nur vereinzelt moglich mit den Geraten ausfuhrlicher zu arbeiten. Ein Vorteil ist, dass alle Gerate die gleiche Software und das gleiche Betriebssystem installiert haben und es keine Ungleichheit zwischen den Schulerlnnen gibt bzgl. Leistungsanforderungen des Gerats fur den Unterricht. Erstere, personalisierte Variante, ist die BYOD Methode. BYOD bedeutet Bring Your Own Device (englisch fur: Bringe dein eigenes Gerat) und bedeutet somit auch, dass die Tablets von Eltern finanziert werden (mussen). Vorteilhaft ist diese Variante, weil somit alle Schulerinnen 1:1 mit dem Tablet arbeiten konnen. Datenschutz und Probleme mit der Technik und Gebrechen mussen im Vorhinein geklart werden (vgl. Steger, 2017, S. 5).

2.3 Digitale Medien im Unterricht

Die Faktoren, die relevant sind um die Wirkung von digitalen Medien zu bestimmen, mussen vorab geklart werden. Nur so kann davon ausgegangen werden, dass die Interaktion im Unterricht von Schulerlnnen und Lehrkraften auch umgewandelt werden kann. So ist es sinnvoll sich mit den Faktoren fur Unterricht auseinanderzusetzen und das Zwischenspiel zwischen den beiden „Akteuren" zu betrachten. Unterricht besteht aus Lehr- und Lernprozessen und beim Einsatz von digitalen Medien sind also jene das didaktische Instrument fur diesen Vorgang.

Desweiteren kann aber auch das „digitale Medium Tablet" als Gegenstand im Unterricht verstanden werden und zum Beispiel Lernziele des Lehrplans im Sachunterricht abdecken wie der reflektierten Umgang mit dem Internet zu erfahren, die Gefahren von Cyber Mobbing kennenzulernen oder Datenschutzfragen aufzuklaren. In dieser Hausarbeit wird vor allem erstere Definition schlagend und auf die zweite Form der digitalen Medien als Unterrichtsgegenstand nicht naher eingegangen (vgl. Herzig, 2014, S. 9). Die Wirkungen von digitalen Medien im Unterricht und ihre Einflussfaktoren werden in der folgenden Grafik (Abbildung 1) zusammenfassend veranschaulicht.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1. Wirkung digitaler Medien.

Die Grafik veranschaulicht das Zwischenspiel zwischen digitalen Medien und Unterricht, wie auch zwischen Lernenden und Lehrenden. Lehrkrafte bringen Expertise und Vorkenntnisse sowie Fachwissen mit in den Unterricht. Des weiteren auch mediendidaktische Kompetenzen und konnen somit auch durch ihre didaktische Profession den Einfluss auf die Gestaltung des Einsatzes von digitalen Medien im Unterricht nehmen.

Schulerlnnen besitzen auch Vorkenntnisse und Wertvorstellungen die sie in den Unterricht mit einbringen. Desweiteren mussen soziokulturelle Hintergriinde der Kinder betrachtet werden und die okonomischen Bedingungen unter denen die Schulerlnnen aufwachsen (vgl. Herzig, 2014, S. 10 f.).

Die Wirkungen von digitalen Medien im Unterricht in Betracht auf das Individuum beschreibt Herzig in seiner Forschung als zentrale Uberpriifbarkeit. Hierbei geht er auf den erhohten Lernerfolg in Bezug auf den Wissenserwerb, die Problemlosungsfahigkeiten der Einzelnen und die Transferfahigkeiten ein, welche unabhangig von digitalen Medien sind, aber sich gut eignen urn den Fokus zu legen. Dieser erhohte Lernerfolg tritt dann ein, wenn folgende Punkte erfullt werden (vgl. Herzig, 2014, S. 14 f):

- Informationen mussen als Bild und Text prasentiert werden
- Bilder zu einem Text mussen kommentiert dargeboten werden
- Informationen werden auch auditiv sowie visuell dargestellt (mehrere Sinne ansprechen)

Betrachtet man Hatties bekannte Metastudie aus dem Jahr 2009, so erkennt man eine durchschnittliche Wirksamkeit von digitalen Medien im Sinne der Effektstarke (D=0.37). Diese erhoht sich nur durch einen Effektiven Einsatz des Computers in folgenden Fallen:

- Lehrkrafte machen entsprechende Fortbildungen
- Schulerlnnen konnen die eigenen Lernerfolge kontrollieren und selbst steuern im Sinne von Auswahl der Aufgaben, Bestimmung der Geschwindigkeit des Prozesses und der Haufigkeit der Wiederholung
- Peer Learning wird angeboten und unterstutzt (kooperatives Lernen moglich)
- Feedback vorgesehen

Hattie fasst zusammen, dass „(..)any influences in this zone are similar to what teachers can accomplish in a typical year of schooling", was aber nicht meint, dass digitale Medien keine Effekte haben, sondern eben eine alternative Methode darstellen und dadurch die gleichen Effekte erzielt werden konnen (vgl. Hattie, 2009, S. 20).

2.4 Einstellung von Lehrkraften

Urn ein Tablet sinnvoll in den Unterricht zu integrieren, muss naturlich die Lehrkraft sich didaktisch-methodisch und technisch mit dem Gerat auseinandersetzen. Laut HOFMANN et al. besteht eine anfangliche Euphorie der Lehrkrafte, die aber nach kurzer Zeit stark umschwenkt in eine negative Einstellung. Das hat oftmals damit zu tun, dass:

- kleine Teams im Kollegium die Strategie fur den Einsatz der Tablets ausarbeiten
- die Schulleitung nicht voll hinter dem Proj ekt steht
- viele technische Fortbildungen anfallen und
- die Aufmerksamkeit oft auf Individuen des Teams gelenkt werden.

Jedoch gilt es, gerade bei der Anschaffung von Tablets im Sinne einer 1:1 Umsetzung (pro Schulerln, 1 Gerat), dass die Nachhaltigkeit gewahrleistet ist. Es muss keine aktive Beteiligung von alien Lehrkraften im Kollegium geben, aber eine Akzeptanz. Besonders hilfreich scheinen kurze Workshops, informelle Treffen und „best practice" Beispiele. Einige Lehrerlnnen konnten den Verlust ihrer Rolle befurchten. Auch das gilt es ernst zu nehmen und den Kontrollverlust nicht zu einer Angst werden zu lassen. Hofmann et al. nennt das den „revolutionaren Wechsel der Lehrerrolle" (vgl. Hofmann, Franz, & Schneider-Pungs, 2016).

Aufenanger beschaftigt sich auch mit der Perspektive der Lehrerlnnen. Er stellt fest, dass die Nutzung der Tablets im Unterricht zwar positiv wahrgenommen wird, jedoch bemerkt er eine ungenugende Vorbereitung aus Sicht der Lehrpersonen. So merkte er weiters an, dass jene in der Entwicklung und Nutzung der Gerate im Unterricht unterstutzt werden mussen und es genugend Gelegenheiten geben muss urn sich mit den Geraten bekannt zu machen urn sie dann auch in den Unterricht sinnvoll und didaktisch-padagogisch kompetent verwenden zu konnen (vgl. Bastian & Aufenanger, 2017, S. 134).

3 Motivation

Motivation ist ein sehr subjektiver Begriff und muss fur diese Hausarbeit genauer betrachtet werden, damit die Forschungsfrage diesbezuglich klarer wird. Im folgenden Kapitel wird Motivation als Begriff definiert und erlautert und Faktoren fur die Lernmotivation aufgelistet.

3.1 Definition

Motivation kommt vom lateinischen movere und bedeutet bewegen. Es meint den Enthusiasmus und den Willen fur eine Sache bzw. fur etwas, das man bewusst macht (vgl. „MOTIVATION | meaning in the Cambridge English Dictionary", o. J.).

Sie kann also als eine innere und eine auBere Wirkung auf ein menschliches Individuum sein und hat somit zwei Bedeutungen. Die extrinsische Bedeutung wird mit dem Ergebnis der Aufgabe verknupft und die intrinsische Motivation wird mit der Belohnung verbunden und kommt aus dem inneren des Menschen heraus.

„There are at least five sets of goals, which we may call basic needs. These are briefly physiological, safety, love, 'esteem, and self-actualization. In addition, we are motivated by the desire to achieve or maintain the various conditions upon which these basic satisfactions rest and by certain more intellectual desires." (vgl. Maslow & Green, 1943, S. 396).

3.2 Theorien der Motivation

Es gibt verschiedene Theorien, die diese Motivation begriinden und belegen:

- Cognitivismus Theorie (intrinsisch und somit stellen Meinungen, Werte und innere Vorstellungen die Grundlage der Motivation)
- Behavioristische Theorie (auBerlicher Antrieb)
- Psychoanalytische Theorie (Vergangenheit, Instinkte,..)
- Herzberg Theorie (Motivationssteigerung in der Arbeit durch zwei Faktoren. Hygienische Faktoren im Sinne von Gehalt etc. und Motivationale im Sinne von Karrierechancen etc.)
- Humanistische Theorie („Befriedigung der Notwendigkeit" nach Maslow)

3.3 Faktoren fur eine Steigerung der Motivation

Dorney et al. haben einen zehn Faktoren Plan fur die Steigerung der Motivation beim Lernen von Schulerlnnen entwickelt und diese wie folgt definiert (vgl. Dornyei, Csizer, & Nemeth Tartsay, 2006):

- 1. Personliches Beispiel setzen mit eigenem Verhalten
- 2. Angenehme Atmosphare im Klassenzimmer herstellen und schaffen
- 3. Aufgaben sollen korrekt dargestellt werden
- 4. Eine gute Beziehung zu den Schulerlnnen muss gegeben sein
- 5. Sprachselbstbewusstsein der Lernenden erhohen
- 6. Interessante Gestaltung der Kurse
- 7. Autonomie der Schulerlnnen gewahrleisten
- 8. Personalisieren / Individualisieren des Lernprozesses
- 9. Zielorientierung der Schulerlnnen ansprechen und steigern
- 10. Sprachkultur vertraut machen (die 10 Punkte sind auf Sprachkurse abgestimmt und deshalb ist dieser 10. Punkt nicht auf alle Motivationsfaktoren umlegbar)

Heckhausen und Heckhausen beschaftigten sich in ihrem Werk mit Grundbegriffen und Definition von Faktoren und den Verlauf von Motivation (siehe Abbildung 2) und deren Steigerung.

„Das motivierte Handeln des Menschen wird in seiner Grundtendenz und in seiner elementaren Struktur von zwei universellen Charakteristiken bestimmt: 1. dem Streben nach Wirksamkeit und 2. der Organisation von Zielengagement undZieldistanzierung" (vgl. Heckhausen & Heckhausen, 2010, S. 1).

[...]

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Tablets im Unterricht. Welche Auswirkungen haben neue Technologien auf die Lernmotivation von Schülerinnen und Schülern?
Untertitel
Eine metaanalytische Betrachtung zu Lehren und Lernen in der Wissensgesellschaft
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Kultur- und Sozialwissenschaften)
Note
2,0
Autor
Jahr
2019
Seiten
26
Katalognummer
V591679
ISBN (eBook)
9783346199966
ISBN (Buch)
9783346199973
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Metaanalyse, Digitalisierung im Unterricht, Anton App, App in der Schule, digitales Unterricht, Vote Counting
Arbeit zitieren
Elisabeth Schrott (Autor), 2019, Tablets im Unterricht. Welche Auswirkungen haben neue Technologien auf die Lernmotivation von Schülerinnen und Schülern?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/591679

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