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Früherkennung im Marketing-Controlling

Title: Früherkennung im Marketing-Controlling

Seminar Paper , 2006 , 19 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Christian Bauer (Author)

Business economics - Controlling
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Vor dem Hintergrund der zunehmenden Komplexität, Turbulenz und Unvorhersagbarkeit der Unternehmensumsysteme ist das Management immer häufiger strategischen Überraschungen ausgesetzt. „Ad-hoc“-Entscheidungen reichen an dieser Stelle nicht mehr aus, um langfristig den Erfolg des Unternehmens zu sichern. Zeitgerechtes Handeln wird somit zur kritischen Erfolgsgröße. Insbesondere Entwicklungen im Marktbereich können lange zurückliegen, bevor sie sich im Rechnungswesen für das Unternehmen sichtbar niederschlagen. Folglich steht das Schnittstellenthema Marketing-Controlling als marktorientierte, informationsversorgende Instanz im Unternehmen vor der großen Herausforderung künftige Marktentwicklungen zu antizipieren. Die Früherkennung ist an dieser Stelle ein Instrument, diesen Herausforderungen zu begegnen und sich systematisch mit Zukunftsfragen zu beschäftigen. Das Marketing-Controlling muss daher versuchen, die Etablierung systematischer Früherkennung voranzutreiben, um die Informations- und Prognoseunsicherheiten auf ein Minimum zu beschränken. Dabei sind Anforderungen zu erfüllen, die sich einerseits aus Marktfaktoren, andererseits aus rechtlichen Bestimmungen ergeben. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, Gegenstand und Wesen der Früherkennung im Marketing-Controlling darzulegen. Dabei sind folgende Fragestellungen von Bedeutung: Warum ist Früherkennung speziell im Marketing-Controlling so wichtig? Welche Möglichkeiten der Früherkennung bietet sich im Marketing-Controlling an? Und was sind Beispiele für eine systematische, strukturierte und regelmäßige Früherkennung? Neben einer anfänglichen Begriffsbestimmung soll zunächst die Notwendigkeit der Früherkennung im Marketing-Controlling aufgezeigt werden. Danach werden ausführlich die Möglichkeiten, Früherkennung im Marketing-Controlling zu betreiben, dargestellt, bevor anschließend auf einige leistungsfähige Systeme zur Früherkennung im Marketing-Controlling eingegangen wird. Abschließend erfolgt eine kritische Betrachtung der Früherkennung im Marketing-Controlling.

Excerpt


Kapitelübersicht

1. Einführung

2. Gegenstand und Wesen der Früherkennung

3. Begriff und Aufgabenstellung des Marketing-Controlling

4. Notwendigkeit der Früherkennung im Marketing-Controlling

5. Klassifizierung von Früherkennungssystemen im Marketing-Controlling

5.1 Früherkennungssysteme der ersten Generation

5.2 Früherkennungssysteme der zweiten Generation

5.3 Früherkennungssysteme der dritten Generation

6. Leistungsfähige Systeme zur Früherkennung im Marketing-Controlling

7. Schlussbetrachtung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, den Gegenstand und das Wesen der Früherkennung innerhalb des Marketing-Controllings zu erläutern und ihre strategische Relevanz vor dem Hintergrund zunehmender Marktkomplexität und Turbulenzen zu verdeutlichen.

  • Grundlagen und Definition der Früherkennung im unternehmerischen Kontext
  • Notwendigkeit systematischer Früherkennung zur Sicherung des Unternehmenserfolgs
  • Klassifizierung von Früherkennungssystemen in drei technologische Generationen
  • Analyse leistungsfähiger Instrumente wie CRM und Balanced Scorecard
  • Diskussion der praktischen Herausforderungen bei der Implementierung von Früherkennungssystemen

Auszug aus dem Buch

5.1 Früherkennungssysteme der ersten Generation

Früherkennungssysteme der ersten Generation bestehen überwiegend aus globalen und differenzierten Zielindikatoren und lassen sich unmittelbar aus den generellen Unternehmenszielen (z.B. Gesamtumsatz) und Teilzielen des Unternehmens (z.B. Marktanteil) ableiten, d.h. es werden vorrangig Kennzahlen und Planungshochrechnungen des Rechnungswesens verwendet. Beide Ansätze sind in Wissenschaft und Praxis von einem hohen Verbreitungsgrad gekennzeichnet. Schwerpunkt der FES ist ein neuartiger Vergleich zwischen Plan zum Periodenende und hochgerechnetem Ist zum Periodenende. Somit wird der Soll/Ist ergänzt durch einen Soll/Wird-Vergleich, sodass Überschreitungen zuvor definierter Schwellenwerte gemeldet werden können. Damit werden lediglich Abweichungen signalisiert, die sich bereits im Unternehmen niedergeschlagen haben, mit der Konsequenz, dass Zielindikatoren erst relativ spät ausschlagen. Folglich ist die Aussagekraft durch Vergangenheitsorientierung, Symptomorientierung und „Hard-Fact“-Dominanz begrenzt. FES der ersten Generation bilden daher nur Mittel für eine kurzfristige Früherkennung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Es wird die zunehmende Komplexität und Unvorhersehbarkeit von Marktentwicklungen beschrieben, die den Einsatz systematischer Früherkennung im Marketing-Controlling zur strategischen Absicherung notwendig machen.

2. Gegenstand und Wesen der Früherkennung: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Früherkennung als strukturierte Wahrnehmung von Chancen und Bedrohungen und grenzt diese von der Frühwarnung und strategischen Überwachung ab.

3. Begriff und Aufgabenstellung des Marketing-Controlling: Hier wird das Marketing-Controlling als Bindeglied zwischen Planung, Kontrolle und Information definiert, das durch eine Servicefunktion das Marketing-Management bei der effizienten Zielerreichung unterstützt.

4. Notwendigkeit der Früherkennung im Marketing-Controlling: Die Notwendigkeit ergibt sich aus dem wachsenden Reaktionsdruck und der sinkenden Reaktionsfähigkeit durch hohe Dynamik, was die Verkürzung von Latenzzeiten durch Früherkennung erforderlich macht.

5. Klassifizierung von Früherkennungssystemen im Marketing-Controlling: Das Kapitel differenziert Früherkennungssysteme in drei Generationen, von kennzahlenorientierten operativen Ansätzen bis hin zu signalorientierten strategischen Systemen.

6. Leistungsfähige Systeme zur Früherkennung im Marketing-Controlling: Es werden konkrete Instrumente wie CRM-Systeme und die Balanced Scorecard vorgestellt, die zur Gewinnung von Frühindikatoren genutzt werden können.

7. Schlussbetrachtung: Das Fazit unterstreicht den unverzichtbaren Charakter von Früherkennungssystemen für ein modernes Marketing-Controlling und konstatiert einen deutlichen Nachholbedarf in der praktischen Anwendung.

Schlüsselwörter

Früherkennung, Marketing-Controlling, Frühwarnsysteme, Marketing-Strategie, Früherkennungssysteme, Wettbewerbsvorteile, CRM, Balanced Scorecard, Informationsmanagement, strategische Planung, Frühindikatoren, Marktentwicklung, Unternehmenserfolg, Risikominimierung, Marktorientierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die konzeptionellen und praktischen Grundlagen der Früherkennung als wesentlichen Bestandteil eines effektiven Marketing-Controllings.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition der Früherkennung, der Klassifizierung technologischer Ansätze in drei Generationen sowie der Anwendung spezifischer Instrumente zur Identifikation von Marktchancen und -risiken.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen durch systematische Früherkennung frühzeitig auf Marktveränderungen reagieren können, um Wettbewerbsvorteile zu sichern.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine literaturbasierte Analyse, die betriebswirtschaftliche Konzepte und Systematisierungen zur Früherkennung theoretisch aufarbeitet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung der Früherkennung, eine detaillierte Klassifizierung verschiedener Systemgenerationen und eine Vorstellung moderner Instrumente wie CRM und Balanced Scorecard.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Früherkennung, Marketing-Controlling, Frühindikatoren, strategische Planung und Wettbewerbsvorteile.

Welche Bedeutung hat das KonTraG für die Früherkennung?

Das Gesetz verpflichtet den Vorstand zur Einrichtung eines Überwachungssystems, um bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, was die formale Notwendigkeit von Früherkennungssystemen unterstreicht.

Warum sind Früherkennungssysteme der dritten Generation wichtig?

Sie ermöglichen durch das Abtasten sogenannter „schwacher Signale“ die Identifikation strategischer Markttrends, die noch in einem sehr frühen, unstrukturierten Stadium sind.

Welche Rolle spielt die CRM-Datenbank für das Controlling?

Sie dient als Basis für die Gewinnung von Frühindikatoren, indem sie Verknüpfungen zwischen Grund-, Potenzial- und Reaktionsdaten nutzt, um künftige Nachfrageentwicklungen abzubilden.

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Details

Title
Früherkennung im Marketing-Controlling
College
University of Kassel
Course
Ausgewählte Probleme des Marketing-Controlling
Grade
1,7
Author
Christian Bauer (Author)
Publication Year
2006
Pages
19
Catalog Number
V59261
ISBN (eBook)
9783638532556
ISBN (Book)
9783656806608
Language
German
Tags
Früherkennung Marketing-Controlling Ausgewählte Probleme Marketing-Controlling
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Bauer (Author), 2006, Früherkennung im Marketing-Controlling, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/59261
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