Unterrichtsstunde: Der Aufbau des Limes (7. Klasse Hauptschule)


Unterrichtsentwurf, 2005

11 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhalt

Einordnung der Stunde

Sachanalyse

Didaktisch-methodische Analyse

Lernziele

Verlaufsplan

Verwendete Literatur

Anhang (Arbeitsblätter)

Einordnung der Stunde

Rahmenthema: Das Römische Reich

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Das Thema „Der Limes“ ist im Rahmen der Behandlung der Einheit „Die Römer“ im Lehrplan der Sekundarstufe I als verbindlicher Inhalt vorgeschrieben. Da an der Schule, an der ich unterrichte, in der Klassenstufe sechs Geschichte nicht als eigenständiges Fach unterrichtet wird, wird diese Thematik im Hauptschulzweig in der siebten Klasse ausführlich besprochen.

Sachanalyse

Der lateinische Begriff „Limes“ bedeutet ins Deutsche übersetzt in etwa „Grenze“ oder „Grenzwall“. Er bezeichnet die in der römischen Kaiserzeit gegen Ende des 1. Jahrhunderts unserer Zeit errichteten, militärisch gesicherten Grenzanlagen des römischen Imperiums, die als Kontrolleinrichtungen gegenüber den germanischen Stämmen dienten.[1] Neben seiner Funktion als Überwachungsanlage diente der Limes aber auch als Zollgrenze. Die Grenzübergänge wurden außerdem als „Marktplätze“ für den Außenhandel genutzt.[2]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten[3]

Der Limes lag auf dem Gebiet der heutigen Bundesländer Hessen, Baden-Württemberg und Bayern. Er grenzte die nördlich der Donau liegenden Teile der römischen Provinz Rätien nach Norden und die rechtsrheinischen Teile Obergermaniens nach Osten ab.[4] Man spricht dementsprechend heute auch von einem obergermanischen und einem rätischen Limes.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten[5]

In Obergermanien bestand der Grenzwall zunächst nur aus einem Postenweg, wurde aber ab ca. 162/165 nach Chr. mit Hilfe von Holz und Erdmassen ausgebaut. In Rätien wurde der Wall durch eine Mauer verstärkt. Man nutzte dafür den in den dortigen Gebieten vorhandenen Kalkstein. Auf seiner ganzen Länge war der Limes mit Wachtürmen befestigt. Die Wachtürme waren so angelegt, dass sie bei klarem Wetter Sichtverbindung untereinander hatten. Drohte ein Angriff, verständigten sich die Soldaten auf den mit Waffen und Kampfgeräten wie Wurfgeschützen und Schleudermaschinen ausgerüsteten Wachtürmen mit Hilfe von Rauchzeichen. Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten[6]

Die Soldaten, die den Grenzwall bewachten, waren in Truppenlagern (Kastellen) untergebracht. Trotz seines ausgeklügelten Wachsystems und der guten Ausstattung mit Kriegsgerät ging der Limes mit dem großen Alemanneneinfall des Jahres 259/260 n. Chr. unter.

Der römische Limes war in seiner letzten Ausbauphase 548 km lang. [7] Mehr als 600 Wachtürme waren auf dieser Strecke zu finden. Es gab schätzungsweise 120 Kastelle, in denen die Wachsoldaten wohnten und lebten. Er gilt noch heute als das größte archäologische Kulturdenkmal Europas.

[...]


[1] http://www.wetzlar-online.de/roemer/limes.htm

[2] http://de.wikipedia.org/wiki/Limes_(Grenzwall)

[3] http://www.limes-in-deutschland.de/gallerie/limesturm.html

[4] ebenda.

[5] http://de.wikipedia.org/wiki/Limes_(Grenzwall)

[6] http://www.limes-in-deutschland.de/gallerie/limesturm.html

[7] http://www.limesprojekt.de/limes1a.htm

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten

Details

Titel
Unterrichtsstunde: Der Aufbau des Limes (7. Klasse Hauptschule)
Veranstaltung
-
Note
2,0
Autor
Jahr
2005
Seiten
11
Katalognummer
V59269
ISBN (eBook)
9783638532600
Dateigröße
447 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Unterrichtsstunde, Aufbau, Limes, Klasse, Hauptschule)
Arbeit zitieren
Doreen Fricke (Autor), 2005, Unterrichtsstunde: Der Aufbau des Limes (7. Klasse Hauptschule), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/59269

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