Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Psychology - Diagnostics

Diagnostik der Lernmotivation

Title: Diagnostik der Lernmotivation

Term Paper , 2003 , 14 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Christian Tischner (Author)

Psychology - Diagnostics
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

In der hier vorliegenden Arbeit soll sich mit der Diagnostik der Leistungsmotivation beschäftigt werden. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen Verfahren, die in der Forschung für die Feststellung der Lernmotivation entwickelt wurden sind. Es ist nicht alleiniges Ziel dieser Hausarbeit darzustellen, wie ein solches Verfahren durchgeführt wird, sondern es soll auch geschaut werden, inwieweit der Lehrer in der Schule ein solches Verfahren zur Erfassung der Leistungsmotivation nutzen kann.
Bevor sich aber einer Auswahl an Verfahren detaillierter zugewendet wird, scheint es wichtig kurz darauf einzugehen, was allgemein unter Motivation und Motiven verstanden wird. Wer untersuchen möchte wie stark Lernmotivation bei einem Schüler ausgeprägt ist, sollte auch ein Verständnis davon haben, wie Motivation eigentlich entsteht.
Nach diesen einleitenden Betrachtungen wird der Frage nachgegangen, was die Besonderheiten der Leistungsmotivation sind und welche Motive wirken können um Leistung zu erbringen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Motivation und Motive

2. Die Leistungsmotivation

2.1. Definition der Leistungsmotivation

2.2. Die Leistungsmotive

3. Diagnostische Verfahren zur Ermittlung der Leistungs-motivation

3.1. Thematischer Auffassungstest (TAT)

3.2. Leistungsmotivationsgitter (LMG)

3.3. Bildungsmotivationstest (BMT)

3.4. Wetteifermotivtest (WMT)

3.5. Leistungsmotivationstest für Jugendliche (LMT-J)

3.6. Fragebogen zum Schulischen Leistungsmotiv in 5.-7. Klassen (FSL 5-7)

3.7. Attribuierungsfragebogen für Erfolg und Misserfolg in der Schule (AEM 5-7)

4. Leistungsdiagnostik in der pädagogischen Praxis

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die diagnostischen Möglichkeiten zur Ermittlung der Leistungsmotivation bei Schülern. Das primäre Ziel besteht darin, theoretische Grundlagen der Motivationspsychologie mit der schulpraktischen Anwendung zu verknüpfen und zu prüfen, welche diagnostischen Instrumente für Lehrkräfte geeignet und praktikabel sind.

  • Theoretische Grundlagen von Motivation und Motiven
  • Differenzierung von Leistungsmotiven und deren Entstehung
  • Vorstellung und kritische Einordnung diagnostischer Testverfahren
  • Analyse der Leistungsdiagnostik im schulischen Alltag
  • Überbrückung der Distanz zwischen psychologischer Forschung und Schulpraxis

Auszug aus dem Buch

3.1. Thematischer Auffassungstest (TAT)

Der TAT wurde in den 30er Jahren von Murry entwickelt. Zur Untersuchung der Leistungsmotivation hat Heckhausen in den 60er Jahren einen Leistungsmotivations- TAT (Thematischer Auffassungstest) erarbeitet. Dieser Test (für 8. Klassen) war so gestaltet, dass ein Bildersatz mit Leistungssituationen (drei Erfolgs- und drei Misserfolgssituationen) zusammengestellt wurde. Aufgabe des Probanten war es nun die dargestellten mehrdeutigen Situationen zu interpretieren, wobei sie eingangs vor allem Stellung nehmen sollten, was auf dem Bild geschieht, wie es dazu gekommen ist, was die abgebildeten Personen denken und wollen, sowie was geschehen wird. Anschließend wurde diese Geschichte inhaltsanalytisch nach bestimmten Kategorien zur Erfassung der Hoffnung auf Erfolg bzw. Furcht vor Misserfolg ausgewertet. (siehe Anlage 2)

In den folgenden Jahren nach der Entwicklung des TAT von Heckhausen wurde der Test häufig variiert. So entwickelte Meyer (1965) einen TAT für Grundschulschüler oder Sader (1967) einen für Schülerinnen, mit weiblichen Personen auf den Bildern.

Die Darbietungszeit der Bilder in den verschiedenen TAT - Versionen liegt bei ca. 20 Sekunden und die Zeit für das Verfassen der Bildinterpretation bei 4-5 Minuten.

Wegen der Probleme hinsichtlich ihrer Gütekriterien finden die beschriebenen TAT’s nur in der Forschung Anwendung und werden nicht verlegt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Motivation und Motive: Erläutert die theoretischen Grundlagen der Motivationsentstehung nach Heckhausen und definiert zentrale Begriffe wie Motiv und Handlungs-Ergebnis-Erwartung.

2. Die Leistungsmotivation: Setzt sich mit der Erwartungs-Mal-Wert-Theorie auseinander und differenziert zwischen der Hoffnung auf Erfolg und der Furcht vor Misserfolg.

3. Diagnostische Verfahren zur Ermittlung der Leistungs-motivation: Bietet einen Überblick über diverse Testinstrumente, von projektiven Verfahren wie dem TAT bis hin zu standardisierten Fragebögen für den schulischen Einsatz.

4. Leistungsdiagnostik in der pädagogischen Praxis: Beleuchtet die drei zentralen Säulen der Leistungsbeurteilung im Unterricht: Feststellung, Bewertung und Leistungsrückmeldung.

5. Fazit: Reflektiert die Diskrepanz zwischen wissenschaftlich entwickelten Testverfahren und deren tatsächlicher Praktikabilität im Schulalltag.

Schlüsselwörter

Leistungsmotivation, Pädagogische Psychologie, Diagnostik, Lernmotivation, Erfolgsmotiv, Misserfolgsmotiv, Attribution, Schulpraxis, Leistungsdiagnostik, Testverfahren, Handlungstheorie, pädagogische Beurteilung, Gütekriterien, Reliabilität, Validität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Diagnostik der Leistungsmotivation und untersucht, wie Lehrkräfte den Leistungsstand und die Motivationslage von Schülern fundiert erfassen können.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Zentrale Felder sind die psychologische Fundierung von Motivation, die Bedeutung von Erfolgserwartungen sowie die praktische Anwendung von Diagnoseinstrumenten im Bildungsbereich.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, welche wissenschaftlichen Methoden für Lehrer praktikabel sind, um Schüler individuell besser zu motivieren und ihre Leistungssituationen professionell zu beurteilen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden behandelt?

Die Arbeit analysiert projektive Tests wie den TAT, das Leistungsmotivationsgitter (LMG), verschiedene Bildungsmotivationstests sowie spezifische Fragebögen zur Ursachenzuschreibung bei Erfolg und Misserfolg.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Motivationsentstehung, eine detaillierte Vorstellung ausgewählter Testverfahren und eine praxisnahe Betrachtung der Leistungsdiagnostik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Leistungsmotivation, Kausalattribution, pädagogische Diagnostik und den Einsatz von Testinstrumenten im schulischen Kontext.

Warum unterscheidet das Dokument zwischen Erfolgs- und Misserfolgsmotivierten Schülern?

Die Unterscheidung verdeutlicht, dass unterschiedliche Attributionsstile – also wie Schüler ihre Ergebnisse erklären – maßgeblich darüber entscheiden, ob sie neue Herausforderungen suchen oder aus Angst vor Misserfolg meiden.

Welche Rolle spielen die Gütekriterien in der Arbeit?

Die Arbeit betont, dass auch für den Lehrer Objektivität, Reliabilität und Validität entscheidend sind, um bei der Leistungsbewertung und -beobachtung nicht subjektiven Verzerrungen zu unterliegen.

Excerpt out of 14 pages  - scroll top

Details

Title
Diagnostik der Lernmotivation
College
Martin Luther University  (Institut für Erziehungswissenschaften)
Grade
1,5
Author
Christian Tischner (Author)
Publication Year
2003
Pages
14
Catalog Number
V59273
ISBN (eBook)
9783638532648
ISBN (Book)
9783638820080
Language
German
Tags
Diagnostik Lernmotivation Lernpsychologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Tischner (Author), 2003, Diagnostik der Lernmotivation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/59273
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  14  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint