Wissenschaft im Fernsehen am Beispiel des Magazins "Newton"


Bachelorarbeit, 2006
74 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

INHALTsVERZEICHNIS

1. Einleitung
1.1 Zielsetzung
1.2 Problemstellung
1.3 Forschungskontext
1.4 Forschungsfragen
1.5 Hypothesen

2. Theorie
2.1 Begriffe
2.1.1 Definition Wissenschaft
2.1.2 Definition Wissenschaftsmagazin
2.1.3 Definition Wissenschaftspopularisierung
2.2 ORF-Gesetz und ORF-Programmrichtlinien
2.3 Wissenschaft und Öffentlichkeit
2.3.1 Grundverständnis
2.3.2 Verhältnis Wissenschaft und Öffentlichkeit
2.3.3 Gesellschaftlicher Wandel
2.3.4 Aktuelle Trends
2.4 Wissenschaftsjournalismus
2.4.1 Grundverständnis
2.4.2 Definition
2.4.3 Funktionen
2.4.4 Formen
2.4.5 Probleme
2.4.6 Verhältnis Wissenschaftsjournalismus und Wissenschaft
2.4.7 Kritik
2.4.8 Aktuelle Trends
2.4.9 Studie zum Wissenschaftsjournalismus
2.5 Fernsehnutzung in Österreich
2.6 Studien
2.6.1 Studie von Geretschlaeger - 1955 bis
2.6.2 Studie von Hanel - 1992 bis
2.6.3 Vergleichsstudie von Göpfert/ Scholz – 1992/
2.6.4 Studie von HÖMBERG/ YANKERS –

3. Empirie
3.1 Quantitative Inhaltsanalyse
3.1.1 Untersuchungsgegenstand und Erkenntnisziel
3.1.2 Definition des Samples
3.1.3 Untersuchungsbereiche
3.1.4 Codierung
3.1.5 Ergebnisse
3.1.6 Prüfung der Hypothesen
3.1.7 Diskussion der Ergebnisse
3.2 Qualitatives Experteninterview
3.2.1 Interviewperson
3.2.2 Interviewleitfaden
3.2.3 Auswertungsmethode
3.2.4 Ergebnisse
3.3 Quotenvergleich
3.3.1 Studie der ARD/ZDF-Medienkommission - 1991 bis
3.3.2 Wissenschaft im ORF – 2001 bis
3.3.3 Quoten für das Wissenschaftsmagazin Newton

4. Schluss
4.1 Zusammenfassung
4.2 Fazit
4.3 Ausblick

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Wissen boomt. Auch die Fernsehsender haben erkannt, dass man mit Wissenschaft Quoten machen kann und haben dementsprechend neue Wissenssendungen eingeführt beziehungsweise mit der Ausweitung ihres Programms reagiert. Das zeigt, unter anderem, eine Studie der ARD/ZDF-Medienkommission aus dem Jahre 2001, die Programmprofile im dualen Fernsehsystem von 1991 bis 2000 analysiert hat[1]. Im folgenden soll erläutert werden, wo das zentrale Forschungsziel der vorliegenden Arbeit liegt, welche Aspekte aus kommunikationswissenschaftlicher Sicht problematisiert werden, auf welchem Foschungskontext die Arbeit aufbaut und welche konkreten Forschungsfragen im empirischen Teil beantwortet werden sollen.

1.1 Zielsetzung

Das Ziel der Arbeit ist, die Entwicklung der Wissenschaftssendungen im Fernsehen seit Beginn des Fernsehens 1955 aufzuzeigen und an Hand eines konkreten aktuellen Beispieles, des Wissenschaftsmagazins Newton, Veränderungen darzustellen.

1.2 Problemstellung

Das Wissenschaftsmagazin Newton ist ein Pilotversuch des ORF. Die Sendung wurde erstmals am 8. Jänner 2006 ausgestrahlt und soll laut dem ORF-Gesetz § 4 (5) Wissenschaft vermitteln und fördern. Folgende zentrale Problematiken lassen sich in diesem Zusammenhang feststellen:

Newton ist harter Kritik ausgesetzt: „Das Hauptproblem ist, dass der ORF sein Publikum für dumm hält“[2]. Die geäußerten Kritiken lassen vermuten, dass das Magazin keine guten Quoten verzeichnet.

Das ORF-Gesetz gibt nicht vor, wie hoch der Anteil der Wissenschaftsberichterstattung an der Gesamtberichterstattung sein soll und durch welche Qualitätskriterien sich die Sendung auszeichnen muss.

Im ORF-Jahresbericht 2004[3] stellte der Vorsitzende des Programmausschusses, Mag. Andreas Kratschmar, fest, dass Wissenschaft eine „immer größere Rolle“ in der Gesellschaft spiele und dass gleichzeitig die Anforderungen an diese kontinuierlich ansteigen. Das Wissenschafts-Programmangebot ist aber 2006 noch immer verhältnismäßig gering geblieben.

N aturwissenschaftliche, technische und medizinische Themen haben die TV-Wissenschafts-Sendelandschaft seit Beginn des Fernsehens dominiert und werden nach zwanzig Jahren Wissenschafts-Fernsehgeschichte weiterhin präferiert, obwohl sich der ORF im Jahresbericht 2004 dazu bekannt hat, die Geistes- und Sozialwissenschaften stärker einbinden zu wollen[4].

Erich Geretschlaeger stellte in seiner Untersuchung 1980 fest, dass Hochschulen und Universitäten in der Wissenschaftsberichterstattung kaum berücksichtigt wurden, dass „momentane Aktualität“ ausschlaggebend war und die Themenwahl eher zufällig, sprich keinen konkreten Vermittlungsanlass aufwies[5].

Wissenschaftssendungen waren in der Vergangenheit für Minderheiten konzipiert[6]. In den letzten Jahren versuchte man verstärkt ein breiteres Publikum durch aufgelockerte Darstellungsformen zu gewinnen.

Aus kommunikationswissenschaftlicher Sicht betrachtet, lassen sich im Bezug auf den Forschungsgegenstand folgende Problematiken feststellen:

Wissenschaft, Medien und Öffentlichkeit befinden sich in einem Spannungsfeld. Wissenschaftskommunikation, also die Herstellung eines Dialogs, wird unter anderem durch die grobe Aufspaltung der Gesellschaft in eine wissenschaftsinterne und eine wissenschaftsexterne Öffentlichkeit[7], erschwert. Die Medien übernehmen in dieser Konstellation die Funktion des Vermittlers zwischen dem Wissenschaftssystem (den Experten) und der Öffentlichkeit (den Laien), weisen aber durch ihre spezifischen Selektions- und Darstellungskriterien Vermittlungsdefizite auf.

Traditionell versteht man unter Wissenschaftsjournalismus die Berichterstattung über Naturwissenschaft, Technik und Medizin[8]. Dieser betriebene „Resultatjournalismus“ führe jedoch den Theoretikern zufolge zu den oben beschriebenen Vermittlungsdefiziten, weil man Wissenschaft nicht „im gesellschaftlichen Kontext“ vermittelt[9]. Im Bezug zum Forschungsgegenstand könnte diese Feststellung eine der Gründe sein, warum Geistes- und Sozialwissenschaften in der Wissenschaftsberichterstattung relativ unberücksichtigt blieben. ROLOFF und HÖMBERG haben 1975 eine erweiterte Definition präsentiert, die im Theorieteil näher erläutert werden soll.

MEYN[10] ordnet den Massenmedien folgende Funktionen zu: Informationsvermittlung, Meinungsbildung, Kontrolle und Kritik, Bildung sowie Unterhaltung. Die Medien aber konzentrieren sich in der Wissenschaftsberichterstattung vornehmlich auf die Informationsfunktion, die anderen Funktionen werden nahezu vernachlässigt.

1.3 Forschungskontext

Werner GRUHN untersuchte 1976 die Wissenschaftssendungen von ARD, ZDF und BR 3 mit dem Ergebnis, dass Naturwissenschaft, Technik und Medizin in der Wissenschaftsberichterstattung dominieren[11].

Erich GERETSCHLAEGER setzte sich 1980 programmstatistisch und inhaltsanalytisch mit den Themen der Wissenschaftssendungen im ORF von 1955 bis 1979 auseinander und kam zu dem Ergebnis, dass sozial- und geisteswissenschaftliche Themen, sowie Hochschulen in der Wissenschaftsberichterstattung in zwanzig Jahren Fernsehgeschichte nahezu unberücksichtigt blieben.

Walter HÖMBERG stellte 1990 ebenfalls fest, dass im Wissenschaftsjournalismus „unabhängig von den Studienfächern“ Medizin, Naturwissenschaften und Technik dominieren und erweiterte diese Feststellung um die These, dass sich die Sendeplätze der Wissenschaftssendungen verschlechtert haben[12].

Bärbel FREUND untersuchte 1990 die Verständlichkeit von popularisierten Wissenschaftsformaten[13].

Winfried GÖPFERT verglich 1992 in einer Studie die deutsche Wissenschaftsberichterstattung mit der britischen und kam unter anderem zum Ergebnis, dass Deutschland mehr Wissenschaft sendet. Die Wissenschaftsberichterstattung wurde vermehrt in die „Dritten Kanäle“, wie ARD und 3sat, verschoben. Die Zukunft liege in der Popularisierung von Wissenschaft.

Thomas HANEL gab 1994 einen theoretischen Überblick über die Bedeutung und den Stellenwert des Fernsehens auf dem Medienmarkt[14] sowie die Aufgaben und Funktionen der Wissenschaftsberichterstattung[15]. Von 1992 bis 1993 untersuchte er in einer quantitativen Inhaltsanalyse zwölf Monate lang sieben verschiedene TV-Wissenschaftsmagazine – darunter auch „Wissen Spezial“ auf ORF 2 - nach folgenden Kategorien: Themen, Präsentationsformen, Vermittlungsanlass, Aktualität, Bewertung, Transparenz, und Verständlichkeit[16] und entwickelte auf Basis der gewonnen Daten charakteristische Merkmale der Magazine heraus. Er kam zu einem annähernd gleichen Ergebnis wie vorherige Studien, nämlich, dass naturwissenschaftliche, technische und medizinische Themen in der Wissenschaftsberichterstattung dominieren.

Winfried GÖPFERT untersuchte 1998 zusammen mit Esther Scholz in einer Vergleichsstudie von 1992 bis 1997 fünfzehn deutsche Vollprogramme und fand heraus, dass naturwissenschaftliche Sendungen zugenommen haben und der „Zusammenhang von Wissenschaft und Gesellschaft“ nur geringfügig stärker beachtet wurde[17].

Walter HÖMBERG und Melanie YANKERS untersuchten in TV-Wissenschaftsmagazinen im Jahr 2000, welche Themen und Darstellungsformen in der Berichterstattung dominierten.

1.4 Forschungsfragen

Forschungsleitende Frage: Wie hat sich die Wissenschaftsberichterstattung im ORF von 1955 bis 2006 entwickelt – konkret aufgezeigt am Wissenschaftsmagazin Newton ?

A) (Wissenschaftsanteil) Hat sich der Anteil der Wissenschaftsberichterstattung im ORF seit Bestehen des Fernsehens „erhöht“?
„Erhöht“ meint hier die Steigerung des %Anteils der Wissenschaftsberichterstattung im Verhältnis zur Gesamtberichterstattung zwischen 1955 und 2006.
B) (Themen) Welche Themen werden im Wissenschaftsmagazin Newton dargestellt?
Hier ist genauer gemeint, ob man mit „Newton“ versucht, neben naturwissenschaftlichen, technischen und medizinischen Themen verstärkt sozial- und geisteswissenschaftliche Themen einzubeziehen und somit „Wissenschaft im gesellschaftlichen Kontext“ zu vermitteln, statt „Resultatjournalismus“ zu betreiben (siehe Kapitel Problemstellung).
C) (Präsentationsformen) Wie werden wissenschaftliche Themen im Wissenschaftsmagazin Newton präsentiert?
Mit Präsentationsformen sind in dieser Untersuchung in Anlehnung an Thomas Hanel „Anmoderation“, „Interview“, „Graphik“, „Highspeed-Aufnahme“ und „Experiment“ gemeint. Hier soll untersucht werden, ob das Fernsehen seine spezifischen Gestaltungsmöglichkeiten ausnützt, um die „kulturelle Distanz“ zwischen Experten und Laien zu überwinden.
D) (Vermittlungsanlass) Welche Anlässe führen im Wissenschaftsmagazin Newton zur Berichterstattung?
Mit Vermittlungsanlass sind „Publikationsereignis“, „Kommunikationsereignis“ und „Aktionsereignis“ gemeint. Diese Dimensionen wurden dem Kategorienschema von Thomas Hanel entnommen. Die Analyse des Anlasses soll Aufschluss darüber geben, ob die Themenwahl weiterhin zufällig stattfindet oder ob Bezüge zu konkreten Ereignissen hergestellt werden und somit den Zuschauern klar wird, warum über ein Thema berichtet wird.
E) (Aktualität) Berichtet das Wissenschaftsmagazin Newton über aktuelle Ereignisse?
Die Analyse der Aktualität soll Aufschluss darüber geben, ob die Sendung ihrem Motto „Neues aus der Welt der Wissenschaft“ getreu ist. Im weiteren Sinn soll hier konkreter untersucht werden, ob sich die Wissenschaftsberichterstattung auf aktuelle, kurzfristige Ereignisse oder Personen bezieht oder aber einen stärkeren, langfristigen Sach- und Problembezug herstellt[18].
F) (Qualität) Erfüllt das Wissenschaftsmagazin „Newton“ den gesetzlichen Programmauftrag?
Mit „gesetzlicher Programmauftrag“ ist hier der §4 des ORF-Gesetzes zu verstehen: „umfassende Information“, „Förderung der österreichischen Identität“, „Förderung des EU-Verständnisses“, „Berücksichtigung junger Menschen“, „Berücksichtigung alter Menschen“, „Berücksichtigung der Anliegen behinderter Menschen“, „Gleichberechtigung“ und „Berücksichtigung des Umwelt- und Konsumentenschutzes“. Hier soll konkret untersucht werden, in welcher Form sich der ORF um Qualität in der Wissenschaft bemüht.
G) (Hochschulen) Bezieht das Wissenschaftsmagazin Newton Hochschulen und Universitäten in die Wissenschaftsberichterstattung ein?

Hier wird untersucht, ob Institutionen, Personen und/ oder aktuelle Forschungsprojekte vorgestellt werden und Hochschulen und Universitäten als wichtigste Forschungsstätten in die Wissenschaftsberichterstattung einbezogen werden. Konkret soll hier untersucht werden, ob „persönliche Kontakte zu Wissenschaftlern“ gepflegt werden, um einerseits die Qualität zu verbessern und andererseits die Kommunikationsbarrieren zwischen diesen beiden Systemen zu durchbrechen.

1.5 Hypothesen

A) (Wissenschaftsanteil) Der Anteil der ORF Wissenschaftsberichterstattung an der Gesamtberichterstattung hat sich seit 1955 nicht merklich erhöht (unter 4% geblieben).
Diese Hypothese soll durch einen ORF-Quotenvergleich widerlegt/bestätigt werden.
B) (Themen) Naturwissenschaftliche, technische und medizinische Themen dominieren in der Newton -Wissenschaftsberichterstattung.
Diese Hypothese soll durch die Inhaltsanalyse bestätigt/widerlegt werden.
C) (Qualität) Das Wissenschaftsmagazin Newton erfüllt den gesetzlichen Programmauftrag.
Diese Hypothese soll durch die Analyse des ORF-Gesetzes und der Inhaltsanalyse widerlegt/ bestätigt werden.
D) (Präsentationsformen) Das Wissenschaftsmagazin Newton nützt die vielfältigen Möglichkeiten an Präsentationsformen, um Themen anschaulich präsentiert.
E) (Vermittlungsanlass) Im Wissenschaftsmagazin Newton führen hauptsächlich Aktionsereignisse zur Berichterstattung.
F) (Aktualität) Die Themen im Wissenschaftsmagazin Newton sind aktuell.
Die Themen weisen einen stärkeren Ereignis- und Personenbezug als Sach- und Problembezug.
G) (Hochschulen) Das Wissenschaftsmagazin Newton bezieht Hochschulen und Universitäten nicht ausreichend ein.

2. Theorie

In diesem Kapitel wird der theoretische Diskurs, hinsichtlich Wissenschaftsberichterstattung im Fernsehen, erläutert. Einleitend werden zentrale Begriffe vorgestellt. Anschließend werden zentrale Überlegungen in Bezug auf „Wissenschaft und Öffentlichkeit“ eröffnet. Darauf anknüpfend wird die Theorie des „Wissenschaftsjournalismus“ diskutiert, um schließlich die „Wissenschaftsberichterstattung im Fernsehen“ konkret zu durchleuchten. Abschließend werden zentrale Studien vorgestellt, auf die sich die empirische Untersuchung der vorliegenden Arbeit bezieht.

2.1 Begriffe

Bevor Wissenschaft im Magazin Newton im empirischen Teil der Arbeit untersucht werden kann, müssen die zentralen Begriffe, nämlich Wissenschaft, Wissenschaftsmagazin und Wissenschaftspopularisierung, definiert werden.

2.1.1 Definition Wissenschaft

Die Brockhaus-Enzyklopädie definiert Wissenschaft folgendermaßen:

Der Prozess methodisch betriebener Forschung und Lehre als Darstellung der Ergebnisse und Methoden der Forschung mit dem Ziel, fachliches Wissen zu vermitteln und zu wissenschaftlichem Denken zu erziehen. Die Wissenschaft beginnt mit dem Sammeln, Ordnen und Beschreiben ihres Materials. Weitere Schritte sind die Bildung von Hypothesen und Theorien. (…) Die Wissenschaft ist dem Ziel nach entweder theoretische („reine“) Wissenschaft oder angewandte („praktische“) Wissenschaft und wird traditionell in Natur- und Geisteswissenschaften geschieden.“

2.1.2 Definition Wissenschaftsmagazin

Die Online Wikipedia-Enzyklopädie definiert das Fernsehmagazin[19] als ein „Sendeformat“, das unter einem bestimmten Sendetitel eine „Reihe von Ausgaben“ ausstrahlt. Nach MAGNUS[20] werden Fernsehmagazine „zumeist in geschlossener, einheitlicher Form regelmäßig periodisch gesendet“. Das Magazin lässt sich KREUZER[21] zufolge nach Urhebern, Distribution, Adressaten, Inhalten und Funktionen klassifizieren. BUCHWALD[22] führte folgende Klassifikation der Fernsehmagazine an:

- Nachrichtenmagazine
- Politische Magazine
- Spartenmagazine

Das Spartenmagazin umfasst im Gegensatz zu den beiden anderen Formen das gesamte Themenspektrum. Das Wissenschaftsmagazin lässt sich dieser Klassifikation zufolge somit als ein Spartenmagazin einordnen.

2.1.3 Definition Wissenschaftspopularisierung

Unter Wissenschaftspopularisierung versteht man die „verstärkte Vermittlung von wissenschaftlichem Wissen in die Öffentlichkeit“ mit dem Ziel, die gesellschaftliche „Akzeptanz von Wissenschaft und Technologie zu fördern“. Wissenschaftspopularisierung bedeutet weiters auch die „Verdeutlichung der Relevanz wissenschaftlicher Erkenntnisse“ gegenüber einem „wissenschaftlich nicht weiter gebildeten Laienpublikum“ und zählt zur Aufgabe des Wissenschaftsjournalismus.

Im weitesten Sinn versteht man Wissenschaftspopularisierung als Antwort des Wissenschaftsjournalismus auf die Kommunikationskrise der Wissenschaft (siehe Kapitel 2.4 Wissenschaftsjournalismus).

2.2 ORF-Gesetz und ORF-Programmrichtlinien

Die Vorstellung des ORF-Gesetzes soll eine Übersicht darüber geben, welche gesetzlichen Vorlagen es bezüglich Wissenschaft im Fernsehen gibt. Die ORF-Programmrichtlinien einen Einblick in die konkrete Umsetzung der Vorschriften geben. Diese gewonnen theoretischen Daten sollen im Zuge der empirischen Untersuchung einem Praxistest unterzogen werden. Am Ende der Arbeit soll festgestellt werden können, ob die praktische Umsetzung – aufgezeigt am Wissenschaftsmagazin Newton – mit den theoretischen Angaben übereinstimmt.

Das ORF-Gesetz schreibt in den angeführten Paragraphen folgendes in Bezug auf Wissenschaft vor:

- 4 (1) 5. Der österreichische Rundfunk hat (…) für die Vermittlung und Förderung von Kunst, Kultur und Wissenschaft zu sorgen.
- 4 (4) Insbesondere Sendungen in den Bereichen Information, Kultur und Wissenschaft haben sich durch hohe Qualität auszuzeichnen.
- 10 (9) Der österreichische Rundfunk hat im Dienst von Wissenschaft und Bildung zu stehen.

Der ORF ist demzufolge also gesetzlich verpflichtet über Wissenschaft zu berichten. Allerdings geht aus den Paragraphen nicht hervor, wie und in welchem Ausmaß. Das Gesetz schreibt weder vor, welche Themen und Disziplinen behandelt werden sollen, noch wie hoch der Anteil der Wissenschaftsberichterstattung an der Gesamtberichterstattung sein soll. Das könnte einer der Gründe sein, warum die Naturwissenschaft und Technik in der Berichterstattung dominieren. Alleiniges gesetzliches Kriterium für die Wissenschaftsberichterstattung ist die geforderte „hohe Qualität“. Aber auch hier wird nicht erläutert, nach welchen Kriterien und Standards die „hohe Qualität“ zu messen ist.

An dieser Stelle könnte folgender Paragraph ein Ansatzpunkt dafür sein:

§ 10 (5) Die Information hat umfassend, unabhängig, unparteilich und objektiv zu sein. Alle Nachrichten und Berichte sind sorgfältig auf Wahrheit und Herkunft zu prüfen.

In den Programmrichtlinien äußert sich der ORF folgendermaßen zum Qualitätsauftrag:

1.2 (…) Die Kriterien für die Beurteilung der Qualität ergeben sich aus dem gesetzlichen Programmauftrag und dem allgemeinen Begriffsverständnis. Der allgemeine Qualitätsauftrag ist nach seinem Zweck auszulegen: die Unverwechselbarkeit des ORF in Inhalt und Auftritt im Wettbewerb mit den kommerziellen Veranstaltern.

1.2.5 Anspruchsvoll berichtet jedenfalls, wer sich mit Themen der Kunst, Kultur und Wissenschaft in einer Weise auseinander setzt, die den unterschiedlichen Erwartungen und Bedürfnissen gerecht wird. Als Kriterium für anspruchsvolle Sendungen werden seitens des ORF auch externe Auszeichnungen und Preise sowie Bewertungen durch Expertenkommissionen anerkannt.

1.6.1 Die Vermittlung von (…) Wissenschaft ist eine Aufgabe, die der ORF gegenüber dem Publikum wahrzunehmen hat; die Erfüllung dieser Aufgabe hat im Gesamtprogramm zu erfolgen. Der ORF fördert (…) Wissenschaft durch seine diesem Bereich gewidmeten Sendungen.

1.6.2 (…) Ziel ist es, über Themen der Wissenschaft nicht nur zu informieren, sondern dadurch auch zu besserem Verständnis aktueller Probleme und deren Zusammenhänge beizutragen und damit unter anderem Lebenshilfe zu bieten.

2.3 Wissenschaft und Öffentlichkeit

2.3.1 Grundverständnis

Folgendes Postulat richtet man an die Wissenschaft: Wissenschaft soll öffentlich sein. Und zwar deshalb, weil erstens „wissenschaftspolitische Entscheidungen vom wissenschaftlichen Kenntnisstand der Bevölkerung“ abhängig sind und zweitens um ihre „Finanzierung aus Steuergeldern zu legitimieren“[23].

2.3.2 Verhältnis Wissenschaft und Öffentlichkeit

Nach LUHMANN[24] wird Wissenschaft als ein autonomes Teilsystem der Gesellschaft mit Führungsfunktion angesehen. Das Verhältnis zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit allerdings ist indes nicht eindeutig definiert. BÜHL[25] hat versucht, dieses Verhältnis folgendermaßen darzustellen:

- Wissenschaft als „autonomes Unternehmen“
- Wissenschaft als „technischer Überschuß“
- Wissenschaft als „soziale Überhangsinvestition“
- Wissenschaft als „Konsumgut“

Im ersten Fall reguliert sich die Wissenschaft selbst und möchte sich durch Eingriffe von außen, sprich der Öffentlichkeit, schützen.

Im zweiten Fall wird Wissenschaft als spezifische Errungenschaft gewertet, durch die man sich die Erreichung bestimmter gesellschaftlicher Ziele erhofft.

Im dritten Fall spricht man der Wissenschaft eine gesellschaftliche Funktion zu. Die Wissenschaft wird ist hier nicht zweckgebunden.

Und im vierten Fall wird Wissenschaft als für die Öffentlichkeit sinnstiftendes System verstanden.

GRUHN[26] liefert in diesem Zusammenhang eine andere Definition des Verhältnisses: Er geht von einem „pluralen Wechselverhältnis“ zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit aus, in dem die Gesellschaft die Wissenschaft „vergesellschaftet“ und parallel dazu die Wissenschaft die Gesellschaft „verwissenschaftlicht“.

2.3.3 Gesellschaftlicher Wandel

Vor dem Hintergrund der Einführung des dualen Rundfunksystems sowie der Internettechnologie, lässt sich ein Gesellschaftswandel[27] konstituieren. Konkret heißt das, dass sich das angesprochene Verhältnis von Wissenschaft und Öffentlichkeit verändert. Die Publizistik- und Kommunikationswissenschaft stellt den Wandel in folgenden Konzepten dar: Informations-, Wissens- und Mediengesellschaft. Im Folgenden soll in Annäherung an den Forschungsgegenstand der Fokus auf das Konzept der Wissensgesellschaft von Daniel Bell gelegt werden.

Wissen wird hier als Grundlage des gesellschaftlichen Zusammenlebens verstanden, das in alle Funktionsbereiche der Gesellschaft eindringt. Informationen werden erst dann zu Wissen, wenn „Menschen, Organisationen oder Gesellschaften bzw. psychische oder soziale Systeme Informationen aufnehmen, verarbeiten und bewerten, das heißt mit den jeweils vorhandenen Wissensstrukturen verknüpfen bzw. in ihre kognitiven Strukturen integrieren“[28].

Für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk bedeutet dieser Wandel eine Herausforderung. Im Zentrum der Wissensgesellschaft steht der Zugang zu Bildung und Kultur. Wissen wird zur „Machtressource“, Lernen in „Arbeitskontexten und in der Freizeit“ sowie lebenslanges Lernen gewinnen an Bedeutung[29]. Die Rolle der Medien in der globalen Wissensgesellschaft wird größer. Demgegenüber lässt sich aber ein Bildungsabbau statt verstärkt betriebenes „Edutainment“[30] im öffentlich-rechtlichen Rundfunk feststellen, weil Bildung als „nicht mehr zeitgemäß und publikumsbezogen und daher auch als wenig attraktiv verstanden“[31] wird.

In dieser Entwicklung haben auch die Wissenschaft selbst, sowie Wissenschaftler und Universitäten ihre Rolle als Wissensproduzenten ausgebaut: sie werden zu Wissensanbietern in dem sie Publikationen und E-Learning-Angebote selbst im Internet der Öffentlichkeit zugänglich machen[32]. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk sieht sich in diesem Wandel zusammenfassend dargestellt mit einer weiteren Konkurrenz konfrontiert: der Wissenschaft selbst und muss sich gerade deswegen besonders um den Wissenschaftsressort „kümmern“.

2.3.4 Aktuelle Trends

Die Einstellungen zur Wissenschaft haben sich in den letzten Jahren deutlich gewandelt. Das zeigt auch eine neue Studie aus 2004, die im Kapitel 2.2.6 näher erläutert werden soll. Der Wandel lässt sich einerseits in den Ansichten der Bevölkerung und andererseits in den medialen Darstellungen feststellen. Während SPINNER[33] 1985 noch von einer „Wissenschaftsfeindlichkeit“ ausging, die mit der zunehmenden „Verwissenschaftlichung der Gesellschaft“ einhergegangen ist, und FUCHS[34] 1987 vor allem von einer „Technikskepsis“ sprach, gingen die Autoren der SciencePop Studie 2004 von einer Wissenschaftsbegeisterung aus, die durch praktisches Umgehen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen ausgelöst wurde[35].

2.4 Wissenschaftsjournalismus

2.4.1 Grundverständnis

Die Wissenschaftsjournalismusforschung geht von der These aus, dass die Bedeutung der Wissenschaft für die Gesellschaft steigt. Diese These lässt sich von der Expansion des Expertentums ableiten. Weiters geht diese davon aus, dass zwischen der Wissenschaft und der Öffentlichkeit Kommunikationsprobleme bestehen. HÖMBERG diagnostiziert sogar eine „Kommunikationskrise“ zwischen diesen beiden Systemen. Aus diesen Kommunikationsschwierigkeiten leiten Vertreter des Wissenschaftsjournalismus ab, dass die Vermittlung aus der Wissenschaft in die Gesellschaft missglückt und somit eine Akzeptanzkrise der Wissenschaft in der Öffentlichkeit auslöst. Die Wissenschaftsfeindlichkeit und Vorurteile in der Gesellschaft leitet man ebenfalls von einer missglückten Wissenschaftsvermittlung ab. Die Wissenschaftsjournalismusforschung versucht seitdem durch Untersuchung des „Informationsdefizits der Öffentlichkeit“ und durch Einführung des Paradigmas „Wissenschaftspopularisierung“ das Problem zu lösen[36]. Der Wissenschaftsjournalismus schlüpft also in die Vermittlerrolle zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit und überträgt das Problem der Informationsvermittlung der Wissenschaft in den Journalismus.

2.4.2 Definition

Traditionell versteht man unter Wissenschaftsjournalismus die Berichterstattung über Naturwissenschaft, Technik und Medizin[37]. ROLOFF und HÖMBERG schlagen eine andere Definition vor, nämlich: Wissenschaftsjournalisten sind „Journalisten, die ausschließlich oder überwiegend Informationen beschaffen, bearbeiten, beziehungsweise publizieren aus den Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften mit ausdrücklichem Bezug auf wissenschaftliche Verfahren und Ergebnisse“[38]. GÖPFERT[39] definiert den Wissenschaftsjournalismus als „journalistische Programmbeiträge, die sich mit wissenschaftlichen Methoden, Untersuchungsergebnissen oder mit wissenschaftlich gewonnenem Wissen beschäftigen“.

2.4.3 Funktionen

Aus dem im Kapitel 2.4.1 beschriebenen Kommunikations- und Akzeptanzbedarf der Wissenschaft direkt abgeleitet, werden dem Wissenschaftsjournalismus folgende Funktionen zugewiesen[40]:

- Informationstransfer
- Bildung und Aufklärung
- Kritik und Kontrolle
- Akzeptanz

Der journalistische Informationstransfer hat sich nach wissenschaftlichen Kriterien zu richten. Es sollen also nicht nur Forschungsergebnisse präsentiert werden, sondern zusätzlich auch ihre „Prämissen, ihre Zuverlässigkeit und Gültigkeit, die Probleme der Anwendung und die möglichen Folgen“[41].

Über die reine Informationsfunktion hinaus wird dem Wissenschaftsjournalismus auch eine Bildungs- und Aufklärungsfunktion zugewiesen. Ziel ist, ein besseres Verständnis für wissenschaftliche und technische Entwicklungen zu fördern.

Die Kritik- und Kontrollfunktion wird vermehrt als Kritik „nach wissenschaftlichen Kriterien“ aufgefasst.

Unter Akzeptanzfunktion ist nach HÖMBERG[42] konkret die Aufgabe der Wissenschaftsjournalisten die „Gesellschaft von der Nützlichkeit der Wissenschaft“ zu überzeugen, zu verstehen. Weiters soll in dieser Funktion das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Wissenschaft gestärkt werden.

RÜHL[43] sieht die traditionelle Hauptfunktion des Wissenschaftsjournalismus in der „Herstellung und Bereitstellung von Themen und Mitteilungen zur öffentlichen Kommunikation“.

FABRIS[44] zufolge kommt den Medien die Funktion hinzu, die „Kommunikationslücke“ zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu schließen, in dem sie durch Information Öffentlichkeit herstellen.

HALLER[45] sieht die moderne Hauptfunktion des Wissenschaftsjournalismus nicht mehr bloß in der Vermittlung von Wissenschaft an ein Laienpublikum, sondern in der dreidimensionalen Vermittlung von Wissenschaft als Thema, Dienstleistung und Methode. Wissenschaftsjournalisten sollen demnach also über ein Thema berichten, das einen Alltagsbezug hat und ein gesellschaftliches Problem durch die Bereitstellung von Experten erklären. Als weitere Funktion müssen die Wissenschaftsjournalisten „analytisches Methodenwissen“, wie z.B. den Umgang mit Statistiken[46], anwenden.

2.4.4 Formen

MEIER und PETERS[47] unterscheiden allgemein drei Formen journalistischen Umgangs mit Wissenschaft:

- wissensorientiert
- problemorientiert
- persuasiv

Während im wissensorientierten Umgang Wissenschaftsbereiche, -projekte und –erfolge im Mittelpunkt stehen und im problemorientierten praktische Probleme sowie das Expertentum als Problemlöser, dient das Expertentum im persuasiven Umgang mit Wissenschaft dazu, Experten bei gesellschaftlich umstrittenen Problemen einzusetzen.

2.4.5 Probleme

Nach HÖMBERG[48] weist der Wissenschaftsjournalismus zusammenfassend folgende vier Problemzonen auf:

- Aufmerksamkeitsstrukturen
- Redaktionsorganisation
- Journalistenkompetenz
- Mediennutzung

Die Aufmerksamkeitsregeln der Medienforschung stehen in einem Spannungsverhältnis zur Wissenschaft. Die Medien orientieren sich an Sensationen, persönlicher Betroffenheit, Aktualität während sich die Wissenschaft an „Regularitäten“, Distanz und langfristigen Prozessen orientiert. Originalität scheint der einzige Nenner hier zu sein.

Das Wissenschaftsressort wird als „Schwellenressort“ beklagt, dessen Institutionalisierung noch nicht gänzlich geglückt ist. Als Lösung wird vom Autor ein „flexibles Organisationsmodell“ angegeben, damit auch längerfristige Berichterstattung über spartenübergreifende Themen möglich wird.

Aus den Funktionen des Wissenschaftsjournalismus geht hervor, dass Journalismus einerseits vermitteln und andererseits kritisieren und kontrollieren soll. Fachkompetenz und somit die Errichtung von Ausbildungsgänge sind gefragt, damit Prozesse und Zusammenhänge besser vermittelt werden können.

[...]


[1] Krüger, Udo Michael (2001): Programmprofile im dualen Fernsehsystem 1991-2000.

[2] Quelle: http://derstandard.at/?url=/?id=2297569%26_range=3

[3] Quelle: http://publikumsrat.orf.at/pkr_jahresbericht_2004.pdf S.17

[4] Quelle: http://publikumsrat.orf.at/pkr_jahresbericht_2004.pdf S.17

[5] Vgl. Geretschlaeger 1980: S. 80

[6] Vgl. Geretschlaeger 1980: S. 79

[7] Vgl. www.bmbwk.gv.at/mediepool/4162/fober99.pdf

[8] Vgl. Ruß-Mohl, Stephan (1985): Was ist überhaupt Wissenschaftsjournalismus? S. 12-15

[9] Vgl. Fabris, Hans H.: Wissenschaft und Öffentllichkeit. S. 501.

[10] Vgl. Meyn, Hermann (2004): Massenmedien in Deutschland.

[11] Vgl. http://www.wissenschaftsjournalismus.de/scho_fobe.pdf

[12] Hömberg, Walter: Wissenschaftsjournalismus in den Medien. Zur Situation eines Marginalressorts. In: Media Perspektiven 5/1987.

[13] Freund, Bärbel (1990): Verständlichkeit und Attraktivität von Wissenschaftssendungen im Fernsehen: Die subjektiven Theorien der Macher. In: Ders.: Fernsehjournalismus und die Wissenschaften. Opladen. S.89-123.

[14] Vgl. Hanel 1994: S. 84f.

[15] Vgl. Hanel 1994: S. 61f.

[16] Hanel, Thomas: Naturwissenschaften und Technologie im Fernsehen des deutsprachigen Raumes – TV-Wissenschaftsmagazine im Vergleich. Dissertation 1994, München. Bestandteil meiner IA!

[17] Göpfert/ Scholz (1998): Wissenschaft im Fernsehen. Eine Vergleichsstudie 1992 – 1997.

[18] Vgl. Walter Hömberg (1990): Das verspätete Ressort. S. 115

[19] http://de.wikipedia.org/wiki/Fernsehmagazin

[20] Magnus 1967, S. 47, zitiert nach Hanel 1994, S. 12

[21] Vgl. Kreuzer 1988, S. 9-19.

[22] Buchwald 1984, S. 241f.

[23] Vgl. www.tzw.biz/pdf/SciencePop_Kohring.pdf

[24] Luhmann 1972, S. 232-252, zitiert nach Hanel 1994: S. 25f

[25] Bühl 1974, S. 249-254

[26] Gruhn 1979, S. 11

[27] Bonfandelli/ Meier 2005, S. 147

[28] Vgl. Bonfandelli/ Meier 2005, S. 51

[29] Ebd. S. 156f.

[30] Ebd. S. 156

[31] Ebd. S. 157

[32] Bonfandelli/ Meier 2005, S. 157

[33] Spinner 1985, S. 111f.

[34] Fuchs 1987, S. 203f.

[35] Vgl. Müller, Wolf (Hg.) (2004): SciencePop. Wissenschaftsjournalismus zwischen PR und Forschungskritik.

[36] Vgl. www.tzw.biz/pdf/SciencePop_Kohring.pdf S. 4f

[37] Ruß-Mohl 1987, S. 12

[38] Vgl. Roloff/ Hömberg 1975

[39] Göpfert 1996, S. 362

[40] Vgl. www.tzw.biz/pdf/SciencePop_Kohring (Dr. Matthias Kohring)

[41] Hömberg 1980: S. 46

[42] Hömberg 1980: S. 45f

[43] Rühl 1981, S. 211

[44] Vgl. Fabris 1974 zitiert nach Prof. Bobrowsky auf www.unet.univie.ac.at/a9900382/Bobrowsky/wissenschaft.html

[45] Haller 2000, S. 18f.

[46] Vgl. www.umfragen.info/online/umfrage/archiv/2005/04/28/statistik-wissenschaft-und -öffentlichkeit

[47] Meier 1997, S. 22-44/ Peters 1994, S. 169-171 zitiert nach Meier/Feldmeier 2004, S. 3f

[48] Hömberg 1992, S. 58

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Wissenschaft im Fernsehen am Beispiel des Magazins "Newton"
Hochschule
Universität Wien  (Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft )
Veranstaltung
BAKK 2
Note
1,0
Autor
Jahr
2006
Seiten
74
Katalognummer
V59291
ISBN (eBook)
9783638532792
ISBN (Buch)
9783638694247
Dateigröße
893 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wissenschaft, Fernsehen, Beispiel, Magazins, Newton, BAKK
Arbeit zitieren
Aleksandra Savicic (Autor), 2006, Wissenschaft im Fernsehen am Beispiel des Magazins "Newton", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/59291

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