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Motivation, Lernen und Angst – Zusammenhänge der psychologischen Begriffe und Anwendungsbereiche der Erkenntnisse in Bezug auf das Lernverhalten von Kindern und Jugendlichen

Title: Motivation, Lernen und Angst – Zusammenhänge der psychologischen Begriffe und Anwendungsbereiche der Erkenntnisse in Bezug auf das Lernverhalten von Kindern und Jugendlichen

Term Paper (Advanced seminar) , 2006 , 49 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Stefanie Heimann (Author)

Pedagogy - General
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Angst und Schule. Zwei Begriffe, die viel zu häufig (und nicht nur von Schülern) in unmittelbaren Zusammenhang gebracht werden. Doch, warum ist das so? Macht die Schule von heute den Beteiligten keinen Spaß; sondern nur noch Angst? Die nachfolgende Arbeit setzt sich mit dem Thema 'Angst', und ihren Auswirkungen auf Leistung und Motivation von Schülern, bzw. Jugendlichen auseinander. Zunächst werden die Begrifflichkeiten und Zusammenhänge der verschiedenen Phänomene aufgeführt: In welchem Verhältnis stehen Leistungsmotivation und Lernen? Was genau ist 'Angst' und wie wirkt sie sich auf die Leistung von Schülern aus? Zur Klärung dieser Fragen wird sowohl die Entwicklung der Leistungsmotivations-theorie durch McClealand und Murray, als auch deren Arbeit mit dem TAT-Test herangezogen. Danach folgt ein Blick in die Praxis: Anhand einiger Studien wird die Einstellung Jugendlicher zu Motivation und Leistung dargestellt, später auf konkrete Formen der Angst und ihren Auswirkungen auf Leistung und Motivation eingegangen. Der letzte Teil beschäftigt sich mit möglichen Hilfestellung zur Angstbekämpfung. Dies umschließt nicht nur den relativ neuen Denkansatz, dass die allgemeine Vorstellung von Schule und der Art, wie Unterricht gestaltet werden soll, geändert werden müsste, sondern auch konkrete Maßnahmen, die Eltern und betroffene Schüler anwenden können, wenn Ängste die Leistungsfähigkeit verringern. Beginnen wir jetzt jedoch mit der Basis: Die Theorie der Leistungsmotivation.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Theorie der Leistungsmotivation von Atkinson und McClelland

3. Zusammenhänge und Wechselwirkungen von Motivation, Lernen und Angst

3.1. Leistungsmotivation und Lernen

3.1.1. Definition von Lernen

3.1.2. Zusammenhang von Leistungsmotivation und Lernen

3.2. Leistungsmotivation und Angst

3.2.1. Definition von Angst

3.2.2. Ursachen und Wirkungen von Angst

3.2.3. Zusammenhang von Leistungsmotivation und Angst

4. Einstellung Kinder und Jugendlicher zu Lernen und Motivation

5. Angst in der Schule und ihre Auswirkungen auf Motivation und Lernen

6. Mögliche Hilfestellungen und Lösungsansätze zum Angstabbau und zur Motivationssteigerung

6.1. Allgemeine Ansätze, um gegen Schülerangst vorzugehen

6.2. Maßnahmen zur Verringerung der Angst im Unterricht

6.3. Politik der kleinen Schritte – konkrete Maßnahmen in Fällen von Schülerangst

6.3.1. Goldene Regeln für Eltern: Vorbeugen von Ängsten

6.3.2. Techniken zur Bewältigung von Prüfungsangst

7. Schluss

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die komplexen Wechselwirkungen zwischen den psychologischen Begriffen Motivation, Lernen und Angst im schulischen Kontext. Ziel ist es, die Ursachen für schulbezogene Ängste sowie deren negative Auswirkungen auf das Lernverhalten und die Leistungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen aufzuzeigen, um daraus praxisnahe Lösungsansätze für Lehrkräfte und Eltern abzuleiten.

  • Grundlagen der Leistungsmotivationstheorie nach Atkinson und McClelland.
  • Analyse des Einflusses von Angst auf Lernprozesse und Motivation.
  • Einstellung von Kindern und Jugendlichen zu schulischer Leistung und Motivation.
  • Die Rolle der Lehrperson und autoritärer Strukturen im Unterricht.
  • Konkrete Maßnahmen und Techniken zum Angstabbau und zur Motivationssteigerung.

Auszug aus dem Buch

3.2.1. Definition von Angst

„Angst hat viele Namen. Angst hat viele Gesichter. Angst hat viele Ursachen. Angst hat viele Auswirkungen.“ (Langenfeld, 1995, S.13)

Diese Liste könnte man endlos weiterspinnen, doch man kann sich sicher sein, es wären nur ganz wenige positive Aspekte dabei. Denn Angst ist immer eine Form von Blockade, die viele Menschen ein Leben lang begleitet und ihre Fähigkeiten und Tätigkeiten hemmt.

Man kann Angst aber auch als Warnung verstehen, die uns vor Gefahren bewahrt und uns zurückhält. In diesem Sinne wäre sie etwas annähernd Positives. (In Gliederungspunkt 5 wird dieser Aspekt der Angst näher erläutert.)

So ähnlich sieht es auch Freud: „Für (…) [ihn] ist Angst eine intensive emotionale Reaktion, die durch die vorbewußte Wahrnehmung eines Konflikts entsteht, welcher gerade ins Bewusstsein aufsteigt.“ (Zimbardo, 2003, S.535)

Verdrängung funktioniert jetzt nicht mehr, weitere Abwehrmechanismen müssen aktiviert werden, wie z.B. das Weglaufen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik von Angst und Schule ein und umreißt die Forschungsfrage nach den Auswirkungen von Ängsten auf das Lernverhalten.

2. Die Theorie der Leistungsmotivation von Atkinson und McClelland: Hier werden die kognitiven Grundlagen der Leistungsmotivation sowie die historischen Entwicklungslinien von Murray bis hin zu McClelland und Atkinson dargestellt.

3. Zusammenhänge und Wechselwirkungen von Motivation, Lernen und Angst: Dieses Kapitel verknüpft die theoretischen Konzepte von Lernen und Angst, um deren Einfluss auf das Individuum wissenschaftlich zu durchleuchten.

4. Einstellung Kinder und Jugendlicher zu Lernen und Motivation: Dieser Teil betrachtet die aktuelle Sichtweise von Jugendlichen auf Schule und Leistung im Spiegel verschiedener Studien.

5. Angst in der Schule und ihre Auswirkungen auf Motivation und Lernen: Hier wird analysiert, wie schulische Bedingungen Angst auslösen und warum diese als Blockade für eine gesunde Lernentwicklung fungiert.

6. Mögliche Hilfestellungen und Lösungsansätze zum Angstabbau und zur Motivationssteigerung: Dieses Kapitel präsentiert praxisorientierte Ansätze wie die Ganztagesschule, alternative Bewertungsmethoden und psychologische Entspannungstechniken.

7. Schluss: Die Arbeit fasst zusammen, dass Angst ein komplexes Phänomen ist und plädiert für ein angstfreies Lernumfeld, das auf Vertrauen und Eigenverantwortung basiert.

Schlüsselwörter

Motivation, Lernen, Angst, Leistungsmotivation, Prüfungsangst, Schulangst, Lernblockaden, Leistung, Selbstvertrauen, Pädagogik, Schüler, Lehrer, Erziehung, Angstabbau, Motivationssteigerung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Verknüpfung der psychologischen Bereiche Motivation, Lernen und Angst und untersucht deren Bedeutung im schulischen Alltag von Kindern und Jugendlichen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die Leistungsmotivationstheorie, die verschiedenen Ausprägungsformen von Schul- und Prüfungsangst sowie pädagogische Interventionsmöglichkeiten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, den negativen Kreislauf zwischen Angst und Leistung aufzudecken und Wege aufzuzeigen, wie durch eine veränderte Pädagogik und Hilfestellungen mehr Motivation erreicht werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse, die zentrale psychologische Konzepte (z.B. nach Atkinson, McClelland, Weiner) mit empirischen Erkenntnissen aus verschiedenen Studien verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine Analyse der Einstellung von Jugendlichen zur Schule, die Auswirkungen von Angst auf Lernprozesse sowie konkrete Lösungsansätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Schlüsselwörtern gehören Motivation, Leistungsmotivation, Schulangst, Prüfungsangst, Lernblockaden, Leistungsdruck und pädagogische Hilfestellungen.

Welche Rolle spielt die Leistungsmotivation nach Atkinson für das Verständnis von Schulangst?

Atkinsons Theorie hilft zu verstehen, dass Leistungsmotivation ein Konflikt zwischen Hoffnung auf Erfolg und Furcht vor Misserfolg ist; bei Schulangst überwiegt die Furcht, was das Lernverhalten blockiert.

Warum wird im Dokument auf das finnische Bildungssystem verwiesen?

Das finnische System dient als Vergleichsbeispiel, um zu zeigen, dass Elemente wie Selbstverantwortung und eine angstfreie Lernkultur zu besseren Lernergebnissen führen können als selektiver Druck.

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Details

Title
Motivation, Lernen und Angst – Zusammenhänge der psychologischen Begriffe und Anwendungsbereiche der Erkenntnisse in Bezug auf das Lernverhalten von Kindern und Jugendlichen
College
University of Augsburg
Course
Hauptseminar Lernen und Motivation
Grade
1,3
Author
Stefanie Heimann (Author)
Publication Year
2006
Pages
49
Catalog Number
V59295
ISBN (eBook)
9783638532822
ISBN (Book)
9783656790471
Language
German
Tags
Motivation Lernen Angst Zusammenhänge Begriffe Anwendungsbereiche Erkenntnisse Bezug Lernverhalten Kindern Jugendlichen Hauptseminar Lernen Motivation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefanie Heimann (Author), 2006, Motivation, Lernen und Angst – Zusammenhänge der psychologischen Begriffe und Anwendungsbereiche der Erkenntnisse in Bezug auf das Lernverhalten von Kindern und Jugendlichen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/59295
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