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Anforderungen an Wissensmanagement

Título: Anforderungen an Wissensmanagement

Trabajo de Seminario , 2003 , 16 Páginas

Autor:in: Diplom-Wirtschaftsinformatiker Christoph Treude (Autor)

Informática - Informatica de negocios
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Nach einer Studie der University of California in Berkeley beträgt die Menge der weltweit verfügbaren Informationen mittlerweile 12 Exabyte (entspricht 12 Milliarden Gigabyte). Zur Verarbeitung dieser Menge bietet die aktuelle IT-Situation viele unterschiedliche Möglichkeiten wie zum Beispiel eMail-Systeme, elektronische Newsletter, digitale Diskussionsforen oder virtuelle Chaträume. Mit der Menge der Informationen wächst gleichzeitig die Geschwindigkeit dieser Techniken, die Datenübertragung auch komplexer Informationen erfolgt in zunehmend kürzeren Zeiten und die qualitätsverlustfreie Vervielfältigung wird immer unproblematischer. Für einen einzelnen Mitarbeiter in einem Unternehmen bedeutet dies, dass er zu jedem beliebigen Thema auf eine gewaltige Informationsmenge Zugriff hat. Um diese Informationsflut zu bewältigen, entwickelt jeder Mitarbeiter eine eigene Strategie mit dem Ziel, ein möglichst umfassendes Repertoire an Informationen und Wissen am Arbeitsplatz zur Verfügung zu haben. Dies führt zunächst zu vielen separaten Pools mit mehr oder weniger strukturiertem Wissen, von denen jedoch keines vollständig sein kann.

Die Ressource Wissen wird durch die Entwicklung zur Dienstleistungsgesellschaft immer wichtiger. So kommt es oftmals nicht mehr nur darauf an, am Fließband eine bestimmte Handlung fortwährend zu wiederholen, dies wird mehr und mehr von Rechnern beziehungsweise Robotern übernommen. Vielmehr geht es darum, durch den Einsatz von Wissen täglich neue Situationen zu beurteilen und Probleme zu lösen. Wissen wird deshalb oft als der "Produktionsfaktor Nr.1" bezeichnet.

Um konkurrenzfähig zu bleiben, genügt es für ein Unternehmen nun nicht, dass jeder Mitarbeiter auf seinen eigenen Wissenspool zurückgreift und gegebenenfalls durch Zufall Wissen mit seinen Kollegen austauscht, vielmehr muss jedem Mitarbeiter möglichst problembezogenes Wissen möglichst effizient zugänglich gemacht werden. Dies ist die Aufgabe von Wissensmanagement, das zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor geworden ist, der zu Vorteilen gegenüber Konkurrenten durch Wissensvorsprung sowie bessere Zugänglichkeit und Verfügbarkeit von Wissen führen kann. Die vorliegende Arbeit hat Anforderungen an Wissensmanagement zum Thema.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition Wissensmanagement

3 Anforderungen an Wissensmanagement

3.1 Wissensidentifikation

3.2 Wissenserwerb

3.3 Wissensentwicklung

3.4 Wissens(ver)teilung

3.5 Wissensnutzung

3.6 Wissensbewahrung

3.7 Wissensbewertung

3.8 Definition von Wissenszielen

4 Anforderungen an Wissensmanagement-Systeme / IT-Plattformen

5 Umsetzung in der Praxis am Beispiel des USU KnowledgeMiner

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Anforderungen an ein effektives Wissensmanagement in Unternehmen zu analysieren und aufzuzeigen, wie IT-Systeme diesen Prozess unterstützen können. Dabei wird untersucht, welche methodischen Bausteine notwendig sind und wie diese in der betrieblichen Praxis, etwa durch Softwarelösungen, erfolgreich implementiert werden können.

  • Methodische Grundlagen und Bausteine des Wissensmanagements
  • Psychologische und organisatorische Barrieren bei der Wissensnutzung
  • Funktionale Anforderungen an IT-Plattformen für das Wissensmanagement
  • Praxisnahe Umsetzung am Beispiel der Software "USU KnowledgeMiner"
  • Strategische Einbettung von Wissenszielen in die Unternehmensführung

Auszug aus dem Buch

3.1 Wissensidentifikation

Die Wissensidentifikation oder auch die Wissenstransparenz beinhaltet die Schaffung von Transparenz über internes und externes Wissen. Dabei geht es vor allem um die Analyse und Beschreibung dieses Wissens. Transparenz kann hier unter anderem durch Dezentralisierung, Globalisierung, Restrukturierung oder Fluktuation verloren gehen (vgl. [Mi01]).

Durch mangelhafte Identifikation kann es zu Ineffizienz dahin gehend kommen, dass Wissen in einem Unternehmen neu produziert wird, obwohl es in einer anderen Abteilung oder auch außerhalb des Unternehmens bereits in nutzbarer Form vorliegt.

Bei der internen Wissensidentifikation geht es nun zunächst darum, eine Transparenz über das bereits im Unternehmen befindliche Wissen zu erhalten. Da es aufgrund der zu großen Menge meist nicht möglich ist, das gesamte Wissen in einem Unternehmen transparent zu halten, wird oft von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, statt der Identifikation von Wissen die Wissensträger zu identifizieren. Konkret heisst das, dass jedem Mitarbeiter ein erweitertes Personalverzeichnis zugänglich gemacht wird, aus dem er entnehmen kann, wer unternehmensintern als Experte auf dem Gebiet qualifiziert ist, über das er im Moment Informationen sucht. Diese Verzeichnisse, in denen neben den Personaldaten die zugehörigen Wissensgebiete und ein geschätzter Expertengrad aufgeführt sind, werden auch als Gelbe Seiten bezeichnet.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung von Wissen als zentralen Wettbewerbsfaktor in der modernen Dienstleistungsgesellschaft und die Notwendigkeit, der Informationsflut durch systematisches Management zu begegnen.

2 Definition Wissensmanagement: Dieses Kapitel stellt verschiedene Facetten und Definitionen von Wissensmanagement vor, um ein grundlegendes Verständnis als integratives, ganzheitliches Konzept zu etablieren.

3 Anforderungen an Wissensmanagement: Es werden acht vernetzte Bausteine identifiziert, die den Kern des Wissensmanagements bilden, darunter Wissensidentifikation, Wissenserwerb, Entwicklung, Verteilung, Nutzung, Bewahrung, Bewertung und Zieldefinition.

4 Anforderungen an Wissensmanagement-Systeme / IT-Plattformen: Der Fokus liegt hier auf den funktionalen und nicht-funktionalen Anforderungen an IT-gestützte Systeme, die als Werkzeuge die Prozesse im Wissensmanagement unterstützen sollen.

5 Umsetzung in der Praxis am Beispiel des USU KnowledgeMiner: Hier wird die praktische Anwendung der zuvor definierten Anforderungen am Beispiel der Standardsoftware USU KnowledgeMiner illustriert.

6 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont, dass der Erfolg von Wissensmanagement weniger an der Software, sondern primär an der Bereitschaft der Mitarbeiter zur aktiven Wissensnutzung und -mobilisierung hängt.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Wissensidentifikation, Wissenserwerb, Wissensentwicklung, Wissensnutzung, Wissensbewahrung, Wissensbewertung, Wissensziele, USU KnowledgeMiner, Unternehmenskultur, Informationsmanagement, Wissensgesellschaft, Wissenstransfer, Wettbewerbsvorteil, IT-Plattformen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit im Kern?

Die Arbeit behandelt die grundlegenden Anforderungen an ein strukturiertes Wissensmanagement in Unternehmen und wie IT-Systeme diese Prozesse unterstützen können.

Welche zentralen Themenfelder werden beleuchtet?

Zentrale Themen sind die Identifikation, der Erwerb, die Entwicklung, die Verteilung, die Nutzung und die Sicherung von Wissen sowie die IT-technische Unterstützung dieser Bereiche.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein Verständnis für die Notwendigkeit eines ganzheitlichen Wissensmanagements zu schaffen und aufzuzeigen, welche Voraussetzungen für den Erfolg in der Unternehmenspraxis erfüllt sein müssen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Anwendung dieser theoretischen Konzepte auf ein praktisches Anwendungsbeispiel einer IT-Software.

Welche Inhalte werden im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Im Hauptteil werden die acht Bausteine des Wissensmanagements nach Probst detailliert analysiert sowie Anforderungen an entsprechende IT-Plattformen abgeleitet.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Wissensbausteine, Prozessunterstützung, IT-Plattformen, Wissensmobilisierung und Unternehmenskultur geprägt.

Was unterscheidet die Wissensidentifikation von der Wissensentwicklung?

Während die Identifikation die Transparenz über vorhandenes Wissen schafft, zielt die Entwicklung auf die bewusste Produktion neuer Fähigkeiten und Ideen ab.

Warum spielt die Unternehmenskultur eine so entscheidende Rolle?

Die Arbeit betont, dass technologische Lösungen allein nicht ausreichen; der Hauptfaktor für den Erfolg bleibt die Bereitschaft der Mitarbeiter, Wissen aktiv zu teilen und zu nutzen.

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Detalles

Título
Anforderungen an Wissensmanagement
Universidad
University of Siegen  (Didaktik der Informatik)
Curso
Elemente des E-Learning
Autor
Diplom-Wirtschaftsinformatiker Christoph Treude (Autor)
Año de publicación
2003
Páginas
16
No. de catálogo
V59313
ISBN (Ebook)
9783638532921
ISBN (Libro)
9783638751865
Idioma
Alemán
Etiqueta
Anforderungen Wissensmanagement Elemente E-Learning
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Diplom-Wirtschaftsinformatiker Christoph Treude (Autor), 2003, Anforderungen an Wissensmanagement, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/59313
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