Kreatives Schreiben zur Förderung der Schreibkompetenz im DaF-Unterricht

Ein modernes sprachdidaktisches Konzept


Bachelorarbeit, 2019

57 Seiten, Note: 16/20


Leseprobe

Inhalt

Vorwort

1 Einleitung

2 Kreativität
2.1 Was ist Kreativität?
2.2 Der kreative Prozess
2.3 Das kreative Produkt
2.4 Die Kreativität im sprachlichen Kontext

3 Schreiben
3.1 Schreiben – was ist das?
3.2 Das Schreibprozessmodell von Hayes & Flower (1980)
3.3 Das fremdsprachige Schreibprozessmodell nach Gießhaber
3.4 Das Schreibprodukt „Text“
3.5 Schreibkompetenz

4 Kreatives Schreiben
4.1 Kreatives Schreiben – was ist das?
4.2 Prinzipien des kreativen Schreibens nach Kaspar Spinner: Irritation, Expression und Imagination
4.3 Kreatives Schreiben im fremdsprachendidaktischen Kontext
4.3.1 Zum Begriff der Fremdsprachendidaktik
4.3.2 Die Fremdsprachliche Schreibdidaktik - gestern und heute
4.3.3 Stellenwert des kreativen Schreibens in der heutigen Fremdsprachendidaktik

5 Wichtigste Methodengruppen des kreativen Schreibens
5.1 Assoziative Verfahren
5.2 Schreibspiele
5.3 Schreiben nach Vorgaben, Regeln und Mustern
5.4 Schreiben anhand (literarischer) Textvorlagen
5.5 Schreibstimuli
5.6 Kollektive Überarbeitung kreativ geschriebener Texte
5.7 Kreativ geschriebene Texte beurteilen/benoten?

6 Fazit

Literaturverzeichnis

Anhang

Vorwort

Es gibt nichts Wichtigeres im Vorwort vorliegender Arbeit als jenen tollen Menschen zu danken, die mir in der Vergangenheit und in der Gegenwart unterstützen. Mein bisheriges Studium wäre ohne deren Unterstützung undenkbar gewesen. Die Rede ist an der ersten Stelle von meiner Schwester Soumia Sefrioui und ihrem Ehemann Hans Peter Waelty, die mir einen besonderen Wunsch erfüllt haben, nämlich: die Beschaffung und Sendung per Post der von mir erwünschten Literatur aus der Schweiz bis zu mir nach Marokko. Vielen Dank noch einmal! Ich danke anderen Menschen, die mir mindestens indirekt immer unterstützt haben. Ich bedanke mich bei meinem Betreuer Dr. Mohammed Al Kassimi für die außerhalb der regulären Sprechstunden zur Verfügung gestellte Zeit. Ich bedanke mich bei der Bibliothek des Goethe-Instituts Rabat für die für den DaF-Unterricht zur Verfügung gestellte Bücher, die ich leihen konnte und für meine vorliegende Arbeit auch wichtige Zitierquellen waren. Ich bedanke mich bei all meinen Professoren an der Universität Mohammed V für alles. Abschließend und eigentlich als Allererstes bedanke ich mich beim Gott für die gegebene Kraft und Geduld, die ich für mein Studium nötig hatte.

1 Einleitung

Die Welt kann nicht in Kontakt kommen, ohne dass ihre Mitglieder mindestens eine Fremdsprache können und auf zufriedenstellendem Niveau beherrschen und pflegen. Dies ermöglicht die sprachliche Kommunikation zwischen zwei oder mehreren Nationen in der Welt. Sprachbeherrschung bringt Menschen unterschiedlicher Kultur, Herkunft, Religion und Ethnie näher, macht die Kommunikation zwischen ihnen barrierefrei, macht Zusammenarbeit erst möglich und professionell, stärkt eigene Wettbewerbsfähigkeit in der heutigen globalisierten Arbeitswelt, erhöht den persönlichen Horizont und vieles mehr.

Und nun stellt es sich eine immer wiederkehrende Frage: Wie lässt sich eine Fremdsprache am besten erlernen? Auf diese Frage gibt es bislang keine endgültige Antwort bzw. Antworten. Vielmehr wurden Unterrichtsmethoden immer wieder durch andere ersetzt, modifiziert oder erweitert. Der Grund für diesen ständigen historischen Methodenwandel des Fremdsprachenunterrichts ist vor allem die Problematik, dass die Mehrheit der Sprachlernende immer noch Schwierigkeiten im Fremdsprachenunterricht zeigen.

Vor allem in Fertigkeit Schreiben als die wichtigste sprachliche Kompetenz in jeder Sprache ist die größte Herausforderung, die alle Sprachlernenden unabhängig von ihrem Alter und ihren Sprachniveaus gleichermaßen betrifft. Viele von ihnen kämpfen, sobald sie sich vorm leeren Blatt setzen, zum einen mit Schreibblockaden, Schreibängsten, fehlenden Schreibideen und anderen Schreibproblemebenen. Zum anderen wissen sie nicht, wie sie am effektivsten zum eigenen gelungenen Text kommen können.

Ziel vorliegender Arbeit ist es, herauszufinden, ob und inwieweit sogenanntes kreatives Schreiben mit seinen Methoden und Verfahren im DaF-Unterricht hilft, die sowohl außersprachlichen als auch innersprachlichen Schreibproblemebenen der Sprachlernende gezielt und erfolgreich zu behandeln. Dafür werden in dieser Arbeit die bekanntesten Theorien, Konzepte, Ansätze und Modelle, die kreatives Schreiben unter zahlreichen Aspekten beleuchten, integriert, dargestellt und kritisch miteinander verglichen, um schließlich die folgende zentrale Fragestellung dieser Arbeit zu beantworten: Trägt die Einführung des kreativen Schreibens zur gezielten Förderung der Schreibkompetenz der Lernenden im DaF-Unterricht bei? Wenn ja: inwiefern und wie?

Für eine sinnvolle Abarbeitung dieser Fragestellung gliedert sich die vorliegende Arbeit wie folgt: Nach der Einleitung wird der Kreativität ein eigenes Kapitel (Kapitel 2) gewidmet. Da versucht diese Arbeit wichtige Anhaltspunkte für die Kreativität allgemein und speziell im sprachlichen Kontext zusammenzustellen, um herauszufinden, wie die Kreativität sowohl allgemein oder im sprachlichen Sinn zustande kommen kann.

Im Kapitel 3 wird das Schreiben mit seinen für diese Arbeit wichtigsten Aspekten aus der vorhandenen Literatur herausgearbeitet. Dabei geht es um das Schreiben als Begriff und als Prozess. Da wird ein Vergleich zwischen dem Schreibprozess in der Muttersprache und dem in der Zielsprache unternommen, um herauszufinden, welche Schwachstellen, die Sprachlernenden während ihres Schreibprozess haben. Im gleichen Kapitel geht es noch um das Schreibprodukt Text und die Schreibkompetenz. Dabei soll die Frage beantwortet werden, welche Kriterien für einen gelungenen Schreibprodukt gelten und worauf es bei einer Schreibkompetenz ankommt.

Dann wird im Kapitel 4 auf das kreative Schreiben eingegangen. Hierbei werden die bekanntesten Definitionen kreativen Schreibens zusammengestellt, gegenübergestellt und diskutiert. Dabei wird der Wandel des Verständnisses vom kreativen Schreiben ab den 1970er bis zu den 1990er (bis heute als aktueller Stand der Wissenschaft) Jahren dargestellt. Dann werden drei Prinzipien kreativen Schreibens thematisiert, die die Integration der Kreativitätsmerkmale ins Schreiben ermöglichen sollen. Dann wird das kreative Schreiben auf den fremdsprachendidaktischen Kontext bezogen, um seine Wirksamkeit auch für den DaF-Unterricht anhand der vorhandenen Literatur zu verifizieren, um schließlich seinen Stellenwert im heutigen Fremdsprachendidaktik klarzustellen.

Im Kapitel 5 geht es um die bekanntesten Methodengruppen kreativen Schreibens. Dabei wird herausgefunden, welche Methode für welche Schreibproblemebene bei den Lernenden im DaF-Unterricht konzipiert wurde. Im Kapitel 6 wird ein Fazit aus dieser Arbeit gezogen.

2 Kreativität

Dieses Kapitel beinhaltet 3 Abschnitte. Der erste Abschnitt (2.1) versucht die Frage: Was ist Kreativität? zu beantworten. Dabei wird zunächst ein historischer Rückblick auf die Kreativitätsforschung geworfen. Es werden dann drei Definitionen der Kreativität angeführt, die die Kreativität unter drei unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Als Nächstes werden in Reihenfolge der kreative Prozess (Abschnitt 2.1), das Kreative Produkt (Abschnitt 2.2) und schließlich die Kreativität im sprachlichen Kontext (Abschnitt 2.3) behandelt.

2.1 Was ist Kreativität?

Zunächst einmal lässt sich der Begriff ‘Kreativität’ aus etymologischer Sicht auf das englische Wort ‚creativity‘ zurückführen, das wiederum aus dem lateinischen Wort ‚creāre’ stammt. Dieses letztere Wort bedeutet so viel wie ‘erschaffen’ bzw. ‚kreieren‘.1 Diese etymologischen Bedeutung verdeutlichen, was es unter dem Terminus „Kreativität“ verstanden werden kann, nämlich: die Erschaffung von etwas, das nie existiert hat bzw. nicht in gleicher Form vorhanden war.

Und auf der Suche nach möglichen Definitionen des Kreativitätsbegriffes haben sich beachtete Definitionen herausgestellt. Aber vor ihrer Behandlung, ist es von wissenschaftlicher Relevanz, einen kleinen historischen Rückblick über die Kreativitätsforschung zu werfen: Herausgefunden ist, dass die Kreativität erst ab Mitte des 20. Jahrhunderts als ein eigenständiges Forschungsgebiet zum Tragen kam. Dies ist vor allem dem amerikanischen Psychologen und Intelligenzforscher Joy Paul Guilford (1950) zu verdanken. Denn er kritisierte damals als Erster den Mangel an Kreativitätsforschungen in den USA.2 Er kritisierte zudem die damals herrschende Annahme, dass die Kreativität eine Sache des Genies sei. Er dementierte dies mit seinem bis heute bekannten Statement: „Jeder Mensch ist von Natur aus kreativ!“3 Und genau diese Annahme stellt für die vorliegende Arbeit eine essenzielle Grundlage dar. Denn diese Arbeit geht auch davon aus, dass Kreativität erlernbar ist; in jedem Individuum steckt das Potenzial, kreativ zu sein.

Und so kam mit Guilford die moderne Kreativitätsforschung maßgeblich ins Rollen. Und mit ihm bekam der Kreativitätsbegriff seine bis heute anerkannten psychischen Merkmale: Er machte es möglich, die Kreativität ‘messbar’ zu machen. Dabei beruhte er auf bestimmte psychische Merkmale, die bei kreativen Menschen ausschlaggebend für ihre Kreativität seien. Als eine Definition der Kreativität entwickelte Guilford einen psychometrischen Ansatz: Nach diesem zeichnet sich die Kreativität bei den kreativen Menschen aus vor allem durch folgende psychologische Merkmale: Problemsensitivität, Flüssigkeit, Flexibilität, Re-Definition, Elaboration und Originalität:4

- Problemsensitivität bedeutet, dass die kreative Person ein feines Gespür zur Problemerkennung und Problemlage besitzt.
- Flüssigkeit bedeutet, dass Ideen in kürzester Zeit flüssig produziert werden können.
- Flexibilität bedeutet, dass es je nach Problemstellung flexible Sichtweisen problemlos hergestellt werden, ohne an alten, geläufigen Muster festhalten zu müssen. Re-Definition ist das Improvisieren mittels vorhandener Möglichkeiten.
- Elaboration beschreibt das Modifizieren eigener Ideen an die vor Ort vorhandene Realität.
- Originalität bezeichnet das Hervorbringen völlig neuartiger Ideen.5

Nebenbei unterschied Guilford als Erster zwischen konvergentem und divergentem Denken beim Problemlösen, und zwar: Eine Aufgabe wird konvergent gelöst, bedeutet, dass diese genau eine einzige Lösung abverlangt. Diese Art des Denkens verlangt und führt demnach keineswegs zur Kreativität. Im Gegensatz dazu ist divergentes Denken nach Guilford eines der wichtigsten Kriterien, um kreativ zu sein. Denn divergentes Denken ermöglicht eine Vielfalt an Lösungsmöglichkeiten, und gerade deswegen kann die Kreativität besonders angeregt werden.6

Und in der heutigen Literatur finden sich auch beachtete Definitionen des Kreativitätsbegriffs, woraus zwei Definitionen für die vorliegende Arbeit als relevant eingestuft und somit einbezogen werden:

1) Die eine Definition ist von Brodbeck. Dieser definiert die Kreativität wie folgt:

Kreativität bezieht sich auf das Denken und Handeln sowie auf das Produkt dieses Denkens und Handelns. Wir bezeichnen eine Handlung oder ein Produkt aus folgenden Gründen kreativ:

- wenn das Produkt neuartig und wertvoll ist,
- wenn der Weg, der zum Produkt führt, neuartig ist,
- wenn wir etwas auf neuartige Weise wahrnehmen, fühlen, erkennen oder denken.7

Anhand dieser Definition lassen sich zwei Aspekte über die Kreativität herausarbeiten: Der eine Aspekt ist, dass die Kreativität eine Art Neuartigkeit ist, d. h., alles was neuartig – das Produkt muss überdies nach der vorigen Definition wertvoll sein – ist, gilt als kreativ. der andere Aspekt ist, dass die Kreativität sozusagen in drei Stadien zustande kommen kann: Beim Denken, beim Handeln und beim Produkt des Denkens:

- Das erste Stadium: Die Art und Weise, wie wir denken, nach Brodbeck darunter auch wahrnehmen, fühlen und erkennen, kann neuartig und somit (bezogen auf dessen Definition) kreativ sein.
- Das zweite Stadium: Die Art und Weise, wie der Weg zu einem Produkt gestaltet wird, kann kreativ sein, wenn er neuartig gestaltet wird.
- Das dritte Stadium: Das Produkt, das als Resultat des menschlichen Handelns herauskommt, kann kreativ sein, wenn es als neuartig und dazu wertvoll klassifiziert werden kann.

2) Die andere Definition der Kreativität ist von Csikszentmihalyi. Dieser sieht die Kreativität als eine Veränderung einer Domäne, wobei diese Veränderung in der betreffenden Domäne vom zuständigen Feld anerkannt werden muss, wie seine folgende Definition verdeutlicht:

Kreativität ist jede Handlung, Idee oder Sache, die eine bestehende Domäne in eine neue verwandelt. Und ein kreativer Mensch ist eine Person, deren Denken oder Handeln eine Domäne verändert oder eine neue Domäne begründet. Dabei darf man aber nicht vergessen, daß eine Domäne nur durch die explizite oder implizite Zustimmung des dafür verantwortlichen Feldes verändert werden kann.8

Bei dieser Definition tauchen zwei Begriffe auf, die vorab eine nähere Erklärung benötigen, nämlich: die Domäne und das Feld: Eine Domäne besteht „aus einer Reihe von symbolischen Regeln und Verfahrensweisen[…].“9 Und zu einem Feld „[…] gehören alle Personen, die den Zugang zur Domäne überwachen. Sie treffen die Entscheidung, ob eine neue Idee oder ein neues Produkt in die Domäne aufgenommen werden soll.“10 Csikszentmihalyi macht mit seiner Definition klar, dass die Kreativität nur innerhalb einer bestehenden Domäne, die vom zuständigen Feld anerkannt werden muss, existieren kann. Somit bedarf die Kreativität einer ‚Zugehörigkeit bzw. Aufnahme‘ zu einer Domäne, was das zuständige Feld zustimmen muss.

Die Kreativität kann somit nur durch „Wechselbeziehungen eines Systems“, das aus drei Komponenten besteht, zum Ausdruck kommen. Diese drei Komponenten sind: die Domäne; das Feld und das Individuum.11 Das Individuum ist die Person, die „mit den Symbolen einer bestehenden Domäne […] eine neue Idee oder ein neues Muster entwickelt, und wenn diese Neuentwicklung von dem entsprechenden Feld ausgewählt und in die relevante Domäne aufgenommen wird.“12 Somit wird die Kreativität unter einem notwendigen Zusammenspieldes Feldes, der Domäne und des Individuums verstanden.

2.2 Der kreative Prozess

Kreativitätsforscher sind sich einig, dass eine Kreative Leistung kein „blitzartiger Einfall“ ist. Vielmehr ist sie das Ergebnis „eines großen kreativen Prozesses“.13 Preiser ist diesbezüglich folgender Ansicht: „Kreativität ist nur zu einem Teil Inspiration, größtenteils aber Transpiration (Schweiß und Fleiß). Vor und nach dem kreativen Einfall liegen oft harte Vorbereitungen und Ausarbeitungen.“14 Daraus lässt sich erschließen, dass die Kreativität zusätzlich zum neuartigen Einfall ‚Ausdauer‘ des Einzelnen innerhalb seines kreativen Prozesses bedarf.

Dieser kreative Prozess wird meist übereinstimmend durch 4 Phasen charakterisiert: Inspirationsphase; Inkubationsphase; Illuminationsphase und schließlich die Verifikationsphase:

- Inspirationsphase (bei Csikszentmihalyi Vorbereitungsphase): Da lässt sich der Einzelne von seiner Umwelt inspirieren, indem etwas ihn als problematisch erreicht und eine Lösung benötigt. Mitunter werden zur Inspirationsphase das Verarbeiten und Sammeln von möglichen Informationen gezählt, aber ohne eine vorschnelle Entscheidung hinsichtlich einer konkreten Lösbarkeit des Problems zu treffen. Es geht hierbei vorab um Informationssammlung.15 Dies verdeutlicht, dass der kreative Prozess, einen „Stimulus“ braucht, um überhaupt in Gang zu kommen, wie Csikszentmihalyi deutlich macht: Der kreative Prozess beginnt mit dem Eindruck, daß es irgendwo ein Rätsel gibt, das auf eine Lösung wartet, oder eine Aufgabe, die vollendet werden muß. Das kann das Gefühl sein, daß irgendetwas nicht stimmt, irgendwo gibt es einen Konflikt, eine Spannung einen erfühlten Wunsch. Die problematische Frage kann durch eine persönliche Erfahrung ausgelöst werden, durch eine fehlende Übereinstimmung im symbolischen System, durch die Anregung von Kollegen oder durch öffentlichen Druck. Jedenfalls gibt es ohne eine wahrgenommene Spannung, die die psychische Energie einer Person auf sich zieht, keine Notwendigkeit für eine neue Reaktion. Deshalb ist es unwahrscheinlich, daß ein kreativer Prozeß ohne einen derartigen Stimulus in Gang kommt.16 (meine Hervor.)
- Inkubationsphase (auch Reifungsphase genannt): In dieser Phase beginnen die gesammelten Informationen ohne gewisse Kontrolle des Ichs miteinander zu vernetzen. Daraus resultieren „ungewöhnliche Verknüpfungen“ von Gedanken, weil sie von einer festgelegten Richtung bzw. einer linearen Art der Verknüpfung nicht bezwungen werden.17
- Illuminationsphase (auch als „Einsichtphase“ oder als „Aha-Erlebnis“ bekannt): In dieser Phase erkennt und versteht der Einzelne „schlagartig“ den Sachverhalt, was ein zielgerichtetes Vorgehen bei ihm hervorruft, um ein bestehendes Problem zu lösen.18 Im Hinblick auf das Schreiben können sich […] vorher desperate Gedanken plötzlich verbinden und schließlich in einem verdichteten Ganzen vorhanden sein, das alle später wiederum zu entfaltenden Teilen in sich enthält. Der Schreibende weiß dann plötzlich, welches Ziel er anstrebt, überschaut die vielen Einzelgedanken, die er entfalten muss. Er ist dann gezwungen, das Ganze […] auseinanderzufalten und in eine zeitliche Abfolge zu bringen.19
- Die Verifikationsphase: Da werden zwei Aktionen durchgeführt (dies erklärt, warum Csikszentmihalyi diese Phase durch zwei voneinander getrennte Phasen beschreibt: die Bewertungs- und die Ausarbeitungsphase): Eine Überprüfung und eine mögliche Ausarbeitung des resultieren Produktes. Der entstandene Produktentwurf muss nun auf seinen gesellschaftlichen Wert verifiziert werden. Dabei orientiert sich der Einzelne an seinen „verinnerlichten Kriterien der Domäne und der verinnerlichten Meinung des Feldes“. Da übt der Einzelne Selbstkritik und versucht seinen Produktentwurf als Außenstehender zu beurteilen. Als zweite Aktion und Abschluss dieser Phase und damit des gesamten kreativen Prozesses beginnt die Verwirklichung des Produktes. Und da ist Geduld und Ausdauer des Einzelnen mehr denn je gefragt, um ein kreatives Produkt fertigzustellen.20

Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass der kreative Prozess zwar durch vier Phasen gekennzeichnet ist, allerdings soll es nicht verstanden werden, dass man ihn immer linear durchlaufen muss. Vielmehr zeichnet sich der kreative Prozess durch eine gewisse ‚Rekursivität‘ als Linearität, wie Csikszentmihalyi feststellt:

Der kreative Prozess ist also weniger linear als rekursiv. Wie viele Wiederholungen er durchläuft, wie viele Schleifen er zieht, wie viele Einsichten notwendig sind, hängt von der Tiefe und Breite der behandelten Themen ab. Manchmal dauert die Inkubationsphase mehrere Jahre, manchmal nur einige Stunden. Mitunter umfaßt die kreative Idee eine einzige tiefe Einsicht und unzählige kleinere Einsichten. […]21

2.3 Das kreative Produkt

Ein kreatives Produkt ist nichts anders als das Resultat eines kreativen Prozesses. Schließlich wird Kreativität nicht ersichtlich, wenn sie nicht in einem kreativen Produkt mündet. So gilt das kreative Produkt als notwendig, um überhaupt die Kreativität zu identifizieren.22

Aber welche Kriterien gelten als ausschlaggebend dafür, dass ein Produkt als kreativ beurteilt werden kann? Dafür gelten zwei weitverbreitete anerkannte Kriterien: Neuheit und Nützlichkeit:

- Neuheit wird auch mit dem Wort Originalität ausgedruckt. Dieses Kriterium gibt vor, dass ein Produkt so wie es ist, nie existiert hat. Allerdings stellt sich hierbei noch eine andere zusätzliche Frage: Für wen gilt etwas neu? Es ist dann klar, dass etwas einen gewissen Kontext braucht, um nach der Neuheit beurteilt werden zu können. Man kann etwas vollbringen, das bezogen auf seinem individuellen Kontext als Neuheit betrachtet wird, aber bezogen auf den gesellschaftlichen Kontext kann es schon längst bekannt sein. Darauf gibt keine endgültige Antwort. Diese ist abhängig vom Umfeld.23
- Nützlichkeit bedeutet, dass ein Produkt eine gesellschaftliche Relevanz darstellen muss. D.h., es muss einen erkennenden Beitrag zum gesellschaftlichen Leben leisten. Nur so gilt die Nützlichkeit eines Produktes, das als kreativ beurteilt werden kann. So lässt sich etwas Neues nicht als kreativ gelten, wenn es nicht für die Maße nützlich ist. Und auch in umgekehrter Weise. Und auch hier entscheidet nur das betreffende Umfeld über die Nützlichkeit eines Produktes.24

2.4 Die Kreativität im sprachlichen Kontext

Auf der sprachlichen Ebene hat die Kreativität wandelende Definitionen erfahren. Diese entstanden seit den 1970er Jahren aufgrund des Wandels des Verständnisses der Kreativität. Damals sah man in dem Kreativitätsbegriff auf den Sprachunterricht bezogen vor allem „das Durchbrechen sprachlicher Normen“.25 Dazu werden gezählt: das Spielen mit der Sprache, das Schreiben von unsinnigen Texten, das Verfremden von Textvorlagen (wie die Verfassung von märchenhaften Parodien oder das Einschieben von fremden Textteilen in einen vorbestimmten Text). Der Kreativitätsbegriff der 1970er Jahre war somit von literarischen Tendenzen geprägt, was aber bis heute in den Schulen Verwendung findet.26

In den 1980er-Jahren wandelte sich das Verständnis von der Kreativität im sprachlichen Kontext. In dieser Periode sah man sie an der ersten Stelle als „Selbstausdruck, Entäußerung der verborgenen inneren Welt, Entwurf einer neuen subjektbestimmten Wirklichkeit“.27 Dies fand sein Anfang erstmals bei den entstandenen sogenannten Schreibbewegungen der 80er-Jahre, die sich mit dem Schreiben vor allem privat beschäftigten. Sie orientierten sich „am Konzept der Selbsterfahrung“. Sie sahen das Schreiben als „Selbstanalyse“. Zu den schriftlichen Arbeiten unter dem der 80er-Jahre etablierten Verständnis von der sprachlichen Kreativität gehörten z.B. „lyrische Gedichte, Tagebuchartige Bücher, Erzählungen von Erlebten und andere autobiographische Ausdrucksformen“.28

So sieht die Kreativität im sprachlichen Kontext aus. Allerdings bedarf es, um zu ihr zu gelangen, zuerst eine grundliegende Auseinandersetzung mit dem Begriff des Schreibens, was im Folgenden Kapitel unternommen wird.

3 Schreiben

Mit diesem Kapitel wird einen umfassenden Einblick in den Theorien und Modellen über die wichtigsten Aspekte um den Begriff des Schreibens gewagt, mit dem Zweck, wichtige Erkenntnisse für die vorliegende Arbeit heranzuziehen. Begonnen wird mit dem Abschnitt 3.1, der sich dem Begriff Schreiben widmet. Dabei geht es um dessen Definition. Im Abschnitt 3.2 geht es um das Schreibprozessmodell von Hayes & Flower (1980). Dann wird im Abschnitt 3.2 das von Gießhaber für das Schreiben in der Zweit- bzw. Fremdsprache entwickeltes Schreibprozessmodell herangezogen (auf das Thema dieser Arbeit bezogen wird es einfach als das fremdsprachige Schreibprozessmodell nach Gießhaber bezeichnet). Abschließend geht es um das Schreibprodukt ‚Text‘ (Abschnitt 3.4). Hier wird das Schreibprodukt Text definiert, wobei dessen wichtigste Charakteristikaà zusammengestellt werden.

3.1 Schreiben – was ist das?

Was ist ‚Schreiben‘? Diese Frage scheint auf den ersten Blick leicht zu beantworten. Allerdings ist sie bei genauerem Hinsehen gar nicht so eindeutig. Etymologisch gesehen stammt das Wort ‚Schreiben’ von dem lateinischen Wort ‚scrībere‘ ab, was ‚ritzen‘ bzw. ‚kratzen‘ bedeutet.29 Diese typologischen Erklärung des Wortes ‚Schreiben‘ verdeutlichen recht gut, was es unter dem Ausdruck ‚Schreiben‘ zu verstehen sein soll, nämlich: das Kratzen von Spuren an einer Oberfläche. Flusser ist der Ansicht, dass das Schreiben „ursprünglich eine Geste, die in einen Gegenstand etwas hineingrub und sich dabei eines keilförmigen Werkzeugs (>stilus<) bediente“,30 bedeutete. Für das Kratzen an einer Oberfläche wurde ein ‘keilfömiges’ Werkzeug angewendet.

Das heutige Verständnis von der Bedeutung des Schreibens ist vielfältiger geworden, je nach dem Blickwinkel, aus dem das Schreiben betrachtet wird, bzw. welcher Aspekt der Tätigkeit ‘schreiben’ besonders beleuchtet wird. Doch vor allem drei Blickwinkel bzw. Aspekte des Schreibens erlangen in der heutigen einschlägigen Literatur große Bedeutung. Es sind:

- Das Schreiben als Problemlösen: Die Schreibenden müssen eine Aufgabe nach deren Vorgaben zuerst konkretisieren und anschließend lösen. Das versteht sich in diesem Aspekt als eine Textproduktion.31 Da wird das Schreiben eines Textes mit dem ‚Lösen eines Problems‘ gleichgesetzt.32
- Das Schreiben als prozesshaftes Niederlegen der Sprache: Das daraus resultierte Produkt ist der Text, der aber ‚Sinn‘ und ‚Zusammenhang‘ aufweisen muss.33
- Das Schreiben als ein Denkwerkzeug: Dem Schreiben wird in diesem Sinne eine kreative Funktion zugerechnet. Es wird ihm somit eine Kreativitätsfunktion zugeschrieben. Dies ist sogar eine Tatsache, wie Forschungsarbeiten, Schriftsteller und Schriftstellerinnen sowie aus der Praxis der wissenschaftlichen Textproduktion bestätigen bzw. bestätigt wird.34

In den beiden ersten Definitionen wird das Schreiben als ‚Textproduktion‘ verstanden und somit eingegrenzt von jeglichen Schreiben, die die Merkmale eines Textes nicht vorweisen können (mehr dazu in kap. 2.4). D.h., das Schreiben wird hier als Problemlösen bzw. als einen Prozess angesehen nur in Verbindung mit der Textproduktion. Diese Abgrenzung ist ein wichtiger Bestandteil dieser Arbeit. Dies bedeutet, dass immer, wenn in dieser Arbeit vom Schreiben die Rede ist, wird die (schriftliche) ‚Textproduktion‘ implizit gemeint.

Und das Schreiben als Textproduktion wird als eine „komplexe sprachliche Handlung“35 verstanden. Diese sprachliche Handlung geschieht als schriftliche Kommunikation zwischen Schreiber und Leser, die Raum und Zeit miteinander nicht teilen und somit unterliegen dem Schreiben spezifische Rahmenbedingungen als in der mündlichen Kommunikation (Mehr dazu in Kap. 3.4).36

3.2 Das Schreibprozessmodell von Hayes & Flower (1980)

Der Schreibprozess erfuhr in den letzten Jahrzehnten in der Schreibforschung eine Reihe von Erklärungs- und Beschreibungsversuchen. Im Mittelpunkt des Schreibprozesses steht dabei nicht das Schreiben, sondern der/die Schreibende selbst. Und vor allem ein Modell zur Beschreibung des Schreibprozesses in seinen Einzelteilen erlangte große Bekanntheit und Beachtung und war das Ausgangsmodell von später entwickelten Schreibmodellen. Es ist das Schreibprozessmodell von Hayes & Flower (1980). Diese beiden stellen eine Textproduktion mit einem ungeklärten Problem, das einer Lösung bedarf, gleich. Die mögliche Problemlösung ist abhängig von der Aufgabenumgebung – Adressaten, Motivation und Thema – und dem Langzeitgedächtnis – Wissen des Schreibenden. Und der Prozess der Textproduktion besteht aus den folgenden drei Subprozessen Planen, Formulieren und Revidieren. Dann spielt der sogenannte Monitor den Überwacher der genannten Handlungen innerhalb des Schreibprozesses.37 Er kann darüber entscheiden, wie oft die einzelnen Komponenten des Schreibprozesses wiederholt werden.

Daher soll es verstanden werden, dass die Subprozesse Planen, Formulieren und Überarbeiten nicht strickt linear, sondern rekursiv durchlaufen, wie folgende Aussage deutlich macht: „Die Phasen laufen nicht immer in linearer Folge ab, sondern meist iteraktiv, rekursiv und interaktiv. In der Formulierungsphase beispielsweise müssen gegebenenfalls fehlende Informationen nachrecherchiert werden.“38 (Iteraktiv bedeutet, dass etwas sich mehrfach wiederholt.)39

Die Subprozesse Planen, Formulieren und Revidieren bedürfen einer näheren Erklärung:

- Planen: Da werden Informationen gesammelt, geordnet und ausgewertet. Ein Schreibziel, der ohnehin grundlegendste Leitfaden des gesamten Schreibprozesses, wird von Beginn an klar vor Augen geführt. Das Gedächtnis wird dabei aktiviert und nach eben diesem festgelegten Schreibziel werden brauchbare neu gefundene Elemente notiert, unbrauchbare außer Acht gelassen.40
- Formulieren: Das ist das Verschriftlichen der in der Phase des Planens entstandene Elemente. Dabei kann der Schreibende einer der folgenden zwei Schreibtaktiken bedienen: Wörter sammeln und dann zu Sätzen zusammenfügen („bottom up“), oder in umgekehrter Weise: Satzschemata bestimmen und dann Wörter zufügen („top down“). Hierbei geht es mehr als ein bloßes Ausformulieren von Gedankeninhalten, es geht nämlich auch gleichzeitig um deren Weiterentwicklung durch die gesuchte sprachliche Form und deren ‚Reinigung‘ von widersprüchlichen Ausformulierungen usw.41
- Revidieren: Hier wird das Niedergeschriebene ‚überprüft‘ und wo nötig ‚überarbeitet‘. Das wird nicht unbedingt erst am Ende des Schreibprozesses unternommen, vielmehr erfolgt sie vor und während des ganzen Schreibprozesses.42

Dieses Schreibprozessmodell wird allerdings für seine Einseitigkeit kritisiert. Denn es beschreibt vielmehr eine Handlung, die immer planvoll und partnerbezogen kommunikativ realisiert wird. Und das kann nur von einem Schreibexperten bewältigt werden. Schreiblernende – in der Schreibforschung auch als Schreibnovizen genannt – sind noch nicht ‚reif‘ für einen optimalen Schreibprozess wie den von Hayes & Flower. Und trotzdem erlangte dieses Schreibprozessmodell eine allgemeine Anerkennung.43

3.3 Das fremdsprachige Schreibprozessmodell nach Gießhaber

Bezogen auf die vorliegende Arbeit lassen sich beim L2-Schreiben (so wird das Schreiben in der fremd- bzw. Zweitsprache genannt; in der Muttersprache L1-Schreiben) besondere Merkmale beobachten, wie Krings (1992) aus empirischen Untersuchungen gewonnen und zusammengestellt hat. Dabei lässt es sich als Erstes feststellen, dass L2- gegenüber L1-Schreibenden eine ähnliche Grundstruktur ihres Schreibprozesses vorweisen. Allerdings kämpfen L2-Schreibende mit mehreren Problemen: Sie pausieren während ihres Schreibprozesses in meisten Fällen mehr als verdoppelt, während sie gegenüber L1-Schreibenden halb so schnell schreiben. Am problematischsten ist allerdings ihr geringerer Wortschatz.44

[...]


1 Vgl. Kluge, Friedrich: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 23., erweiterte Aufl. Berlin/New York: de Gruyter 1999, S. 484

2 Vgl. Hüttebräuker, Peter: G.P. Guilford. URL: https://innovators-guide.ch/2012/12/joy-paul-guilford/, zul. abgeruf. am 10.02.2019

3 Luther, Michael: JP Guilford. URL: http://creapedia.com/wiki/JP_Guilford, zul. abgeruf. am 15.02.2019

4 Vgl. Hüttebräuker, Peter: G.P. Guilford. URL: https://innovators-guide.ch/2012/12/joy-paul-guilford/, zul. abgeruf. am 10.02.2019

5 Vgl. ebd.

6 Vgl. ebd.

7 Brodbeck 1995, S.30, zit. n. Böttcher, Ingrid : Grundlagen kreativen Schreibens. In: Ders. (Hrsg.): Kreatives Schreiben. 8. Aufl. Berlin: Cornelsen Verlag 2013, S. 10

8 Csikszentmihalyi, Mihaly: Flow und Kreativität. Wie Sie ihre Grenzen überwinden und das Unmögliche schaffen. 3. Aufl. Stuttgart: Klett-Gotta 2018, S. 48

9 A. a. O., S. 47

10 Ebd.

11 Vgl. ebd.

12 Ebd.

13 Werder, Lutz von: Lehrbuch des kreativen Schreibens. Grundlagen - Technik - Praxis. 2. Aufl. Wiesbaden: Marixverlag 2016, S. 24

14 Preiser: Kreativitätsforschung. Darmstadt 1976, S. 42, zit. n. Werder 2016, S. 24

15 Vgl. Werder 2016, S. 24; vgl. Csikszentmihalyi 2018, S. 119

16 Csikszentmihalyi 2018, S. 141 f.

17 Vgl. a. a. O., S. 119

18 Vgl. Werder 2016, S. 24; vgl. Csikszentmihalyi 2018, S. 119 ff.

19 H. Müller-Braun-Schweig: Aspekte der psychoanalytischen Kreativitätstheorie. In: H. Kraft (Hrsg.): Psychoanalyse, Kunst und Kreativität heute. Köln 1984, S. 143, zit. n. Werder 2016, S. 25

20 Vgl. Csikszentmihalyi 2018, S. 120; vgl. Werder 2016, S. 25

21 Csikszentmihalyi 2018, S. 121

22 Vgl. Universität Würzburg: Kreativität. Kreatives Produkt. URL: https://wuecampus2.uni-wuerzburg.de/moodle/mod/book/view.php?id=322104&chapterid=5162, zul. abgeruf. am 20.11.2018

23 Vgl. ebd.; vgl. auch Funke, Joachim: Psychologie der Kreativität. Funke_2000_Kreativiteat.pdf, S. 292 f., zul. Abgeruf. 20.11.2018 23 Vgl. ebd.

24 Vgl. ebd.

25 Spinner, H. Kaspar: Kreatives Schreiben (1993). In: Baurmann, Jürgen/ Kammler, Clemens (Hrsg.): Kreativer Deutschunterricht. Identität - Imagination - Kognition. 6. Aufl. Seelze: Kallmeyer/Klett 2018, S. 108-125, hier S. 109

26 Vgl. ebd.

27 A. a. O., S. 110

28 Vgl. ebd.

29 Vgl. Kluge 1999, S. 742

30 Flusser: Die Schrift, S. 14, zit. n. Ruf 2016, S. 25

31 Vgl. Portmann, Paul R.: Schreiben und Lernen. Grundlagen der fremdsprachlichen Schreibdidaktik. Tübingen: Niemeyer 1991, S. 277

32 Vgl. Becker-Mrotzek, Michael/Böttcher, Ingrid: Schreibkompetenz entwickeln und beurteilen. 7. Aufl. Berlin: Cornelsen Verlag 2018, S. 19

33 Ludwig, Otto: Einige Vorschläge zur Begrifflichkeit und Terminologie von Untersuchungen im Bereich der Schriftlichkeit. In: Günther, Klaus B./Günther, Hartmut (Hrsg.): Schrift, Schreiben, Schriftlichkeit. Arbeiten zur Struktur, Funktion und Entwicklung schriftlicher Sprache. Tübingen: Niemeyer 1983, S. 4

34 Vgl. Molitor-Lübbert, Sylvie: Schreiben und Denken. Kognitive Grundlagen des Schreibens. In: Perrin, Daniel u.a. (Hrsg.): Schreiben. Von intuitiven zu professionellen Schreibstrategien. Opladen: Westdeutscher 2002, S. 34 f.

35 Becker-Mrotzek/Böttcher 2018, S. 20

36 Vgl. Becker-Mrotzek/Böttcher 2018, S. 20

37 Vgl. Fix 2008, S. 36

38 Dreher, Julia: Populärwissenschaftlich schreiben: Zeitungsprojekt (Klasse 8 bis 13). In: Becker-Mrotzek, Michael/Böttcher, Ingrid (Hrsg.): Schreibkompetenz entwickeln und beurteilen. 7. Aufl. Berlin: Cornelsen Verlag 2018, S. 1

39 Vgl. Duden (Hrsg.): Deutsches Universalwörterbuch. 6., überarbeitete und erweiterte Auflage. Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich: Dudenverlag 2006, S. 899

40 Vgl. Fix, 2008, S. 37 f.

41 Vgl. ebd.

42 Vgl. Philipp, Maik: Schreibkompetenz. Komponenten, Sozialisation und Förderung. Tübingen: Narr Attempto Francke Verlag 2015, S. 12

43 Vgl. Fix, 2008, S. 39

44 Vgl. Huneke, Hans-Werner/Steinig, Wolfgang: Deutsch als Fremdsprache. Eine Einführung. 6., neu bearbeitete und erweiterte Aufl. Berlin: Erich Schmidt Verlag 2013, S. 156 f.

Ende der Leseprobe aus 57 Seiten

Details

Titel
Kreatives Schreiben zur Förderung der Schreibkompetenz im DaF-Unterricht
Untertitel
Ein modernes sprachdidaktisches Konzept
Hochschule
Université Mohammed V Rabat  (Université Mohammed V)
Veranstaltung
Germanistik
Note
16/20
Autor
Jahr
2019
Seiten
57
Katalognummer
V593533
ISBN (eBook)
9783346198631
ISBN (Buch)
9783346198648
Sprache
Deutsch
Schlagworte
daf-unterricht, förderung, konzept, kreatives, schreiben, schreibkompetenz
Arbeit zitieren
Adil Sefrioui (Autor), 2019, Kreatives Schreiben zur Förderung der Schreibkompetenz im DaF-Unterricht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/593533

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