Frauenfiguren und Geschlechterverhältnisse in "Dantons Tod"


Seminararbeit, 2019

23 Seiten, Note: 4.5


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Theoretischer Hintergrund
2.1 Die Frau im Vormärz der deutschen Revolution
2.1 Georg Büchners Verhältnis zu den Frauen

3. Frauenfiguren in Dantons Tod
3.1 Julie
3.2 Lucile
3.3 Die Grisetten

4. Sexualität in Dantons Tod
4.1 Sprache
4.2 Motive, Metaphern und Allegorien

5. Geschlechterverhältnisse in Dantons Tod
5.1 Danton und Julie
5.2 Danton und Marion
5.3 Camille Desmoulins und Lucile

6. Schlussbetrachtung

7. Literaturverzeichnis
7.1. Primärliteratur
7.2. Sekundärliteratur

1. Einführung

Eine wichtige Rolle scheinen die Frauenfiguren in Büchners Drama zu spielen. Sie sind nicht nur in jedem Akt präsent, sondern rahmen das Stück auch ein, indem Büchner die Handlung mit einer Frau beginnen und enden lässt. In ihrer Funktion als Liebende folgen Julie und Lucile ihren Männern bereitwillig in den Tod. Interessant ist auch die Figur der Marion, eine Bürgerliche, die sich aus freien Stücken zur Prostitution entschieden hat und somit ihrem Drang nach Selbsterfüllung nachgeht.

Diese Arbeit untersucht vor allem die Behandlung des Themas Sexualität, die Darstellung der verschiedenen Frauenfiguren und die Geschlechterverhältnisse. Dabei werden folgende Fragestellungen in den Fokus gesetzt: Welche Rollenbilder werden durch die Protagonistinnen nachgezeichnet und sind sie inspiriert von Frauen aus Büchners Umfeld? Wie werden Geschlechterverhältnisse in «Dantons Tod» dargestellt und sind diese mit den Rollenbildern der Epoche des Vormärz übereinstimmend? Wie setzt Büchner das Thema Sexualität künstlerisch um? Es werden noch der theoretische Hintergrund, also die Rolle der Frau und die Geschlechterverhältnisse im Vormärz und Georg Büchners Verhältnis zu den Frauen abgehandelt. In einem zweiten Teil folgt die Analyse der Protagonistinnen Julie, Lucile und die Grisetten. Das dritte Kapitel untersucht Büchners Darstellung von Sexualität, indem Sprache, Motive, Metaphern und Allegorien näher betrachtet werden. Im letzten Teil schliesst eine Behandlung der Geschlechterverhältnisse an. Es werden die Beziehungen zwischen Danton und Julie, Danton und Marion und Camille Desmoulins und Lucile herausgearbeitet.

In der bisherigen Forschung wurde «Dantons Tod» ausführlich bearbeitet, allerdings selten in Hinsicht auf die Frauenfiguren und Geschlechterverhältnisse. Als Textgrundlage habe ich die Ausgabe von Poschmann verwendet.1 Für den historischen Überblick der Geschlechterrollen war der Sammelband von Carola Lipp «Schimpfende Weiber und Patriotische Jungfrauen. Frauen im Vormärz und in der Revolution 1848/9» sehr hilfreich, da sie verschiedene Aufsätze zum Leben der Frauen des Bürgertums und der Unterschicht bereitstellte.2 Informationen zu Prostitution und politisch engagierte Frauen bot Betarix Schmaußer in ihrem Buch «Blaustrumpf und Kurtisane. Bilder der Frau im 19. Jahrhundert. 3

Das Verhältnis Büchners zu den Frauen wurde hingegen bisher seltener behandelt: lediglich Hauschild setzte sich damit intensiv auseinander. Er untersuchte überdies auch die literarischen Frauenfiguren Büchners, darunter Julie, Lucile und Marion.4 Zu den Protagonistinnen forschten auch Alfred Behrmann und Joachim Wohlleben in ihrem Werk: «Büchner: Dantons Tod. Eine Dramenanalyse» 5 Roland Bogards veröffentlichte 2009 das Büchner-Handbuch, indem er unter anderem auch auf Sexualität und Geschlechterrollen einging.6 Weiterhin war Ursula Segebrecht-Paulus «Genuß und Leid im Werk Georg Büchners» ausgesprochen interessant. Die Autorin geht vor allem auf den Epikureismus und die Beziehung zwischen Danton und Marion ein.7 Die Darstellung von Sexualität durch Sprache, Motive, Metaphern und Allegorien wurde besonders gut von Lieselotte Werge analysiert.8

2. Theoretischer Hintergrund

2.1 Die Frau im Vormärz der deutschen Revolution

«Ein Weib soll seyn: angenehm,...bescheiden,...christlich...demüthig,...einsichtsvoll,...fleißig,...» 9

Im 19. Jahrhundert waren die Geschlechterrollen in bürgerlichen Kreisen klar definiert. Die Historikerin Karin Hausen spricht in diesem Zusammenhang von einer Polarisierung der Geschlechtscharaktere. Während dem Mann die Verantwortung für die äussere, grosse Welt zuteil wurde, welche mit dem Erwerb, dem Lebenskampf, der Öffentlichkeit, dem Staat und der Politik assoziiert wurde, war die Frau für die innere, kleine Welt zuständig. Sie kümmerte sich um Familie, Erziehung, Haus und Privatleben. Begründet wurde dies von Vertretern der Naturrechtsphilosophie und der Romantik durch die « natürliche Bestimmung» der Geschlechter. Nach wie vor war die Ehe das wichtigste Ziel eines jungen Mädchens, nur als verheiratete Frau war sie gesellschaftlich angesehen. Der Jungfrauenstand galt als Vorschule für den Ehestand und sollte auf die ehelichen Pflichten vorbereiten.10

«Kriegt die Jungfrau keinen Mann, zieht sie blaue Strümpfe an.» 11.

Seit Mitte des 18. Jahrhunderts hatte sich die Bezeichnung Blaustrumpf für eine intelligente Frau, die im Salon schöngeistige Unterhaltungen führte, herausgebildet. Durch die revolutionäre Forderung nach Gleichheit wurde die traditionelle Rollenverteilung infrage gestellt und Frauen engagierten sich politisch. Im 19. Jahrhundert wurde der Begriff jedoch als Spott- und Schimpfwort benutzt. Es bezeichnete eine Frau, die sich mit ihrer «natürlichen» Bestimmung nicht identifizieren wollte und somit das duale System der Geschlechterrollen gefährdete.12 Intellektuelle Frauen gab es allerdings nur wenige, da Mädchen von der gymnasialen Bildung und von Realschulen ausgeschlossen waren. Im Vormärz votierten vor allem Demokraten und Liberale für eine bessere Mädchenbildung, wenn gleich sie noch stark an den häuslichen Erziehungsidealen festhielten und Hand- und Hausarbeitsunterricht fester Bestandteil der Erziehung bleiben sollte.13

Eine grosse Gruppe von Frauen bildeten die Arbeiterinnen, die zumeist in der Landwirtschaft, in hauswirtschaftlichen Gewerben oder in Fabriken angestellt waren. Alleinstehende Frauen der Unterschicht hatten es jedoch oft nicht leicht, da sie mit den niedrigen Löhnen kaum ihren Unterhalt bestreiten konnten. Viele konnten sich und ihre (unehelichen) Kinder in Zeiten der Lebensmittelknappheit nicht ernähren.14 Im 19. Jahrhundert ist deswegen ein deutlicher Anstieg der Prostitution zu vermerken, was einerseits mit der wachsenden Armut, aber auch mit dem höheren Heiratsalter bürgerlicher junger Männer zu begründen ist.15 Die damalige Sittenlehre sprach sich selbstverständlich gegen die käufliche Liebe aus. Da sie von den natürlichen Anlagen von Keuschheit und Scham der Frau ausging, sprach sie ihr keinerlei sinnliche Begehren zu.16

2.1 Georg Büchners Verhältnis zu den Frauen

Durch seinen frühen Tod ist Büchners Verhältnis zu Frauen überwiegend von Familienmitglieder geprägt und es ist anzunehmen, dass er nur wenige amouröse Beziehungen hatte.

Die Mutter Caroline Büchner (1791-1858) wird als « unendlich gütig und weich» 17 charakterisiert, wenngleich sie auch resolut sein konnte. In ihrer Erziehung war sie weich und nachsichtig, durchaus diskussionsbereit und im Gegensatz zu dem strengen, pflichtgetreuen und dominanten Vater eine Vertrauensperson für ihre Kinder.18 Ein vertrauensvolles Verhältnis pflegte der junge Autor überdies zu seiner Grossmutter Louise Reuss (1764-1846), die während der Revolution unter der «Schreckensherrschaft» Robespierres gelitten hatte und seit 1825 mit der Familie Büchner lebte.19 Von Büchners sechs Geschwistern sind vor allem zwei seiner Schwestern hervor zu heben: Mathilde (1815-1888) und Luise (1821-1877). Mathilde war zurückhaltend, wenig ambitioniert und galt als « ruhender Pol» der Familie. Sie kümmerte sich um die jüngeren Geschwister und um den Haushalt.20 Viel berühmter wurde Luise, die als Blaustrumpf und als Vorkämpferin für die Befreiung der Frau und Schriftstellerin bekannt war. Sie galt als hochbegabt, herzenswarm, humorvoll, mild, menschenfreundlich und hatte mitunter eine spitze Zunge.21 Luise kümmerte sich nach Büchners Tod um seinen Nachlass und publizierte seine Werke. Darüber hinaus plädierte sie für eine anspruchsvollere Mädchenbildung, wenngleich die Frau weiterhin der Hausarbeit verpflichtet bleiben sollte.22

Wilhelmine Jaeglé (1810-1880), auch Minna genannt, war die grosse Liebe des Autors. Die Pfarrerstochter lernte Büchner als Studentin kennen, während dieser im Haus Jaeglé einquartiert war. Sie hatte eine sorgfältige und christliche Erziehung durch ihren Vater genossen und neigte zu mütterlichen Verhalten. 1832 verliebten und verlobten sich die beiden heimlich.23 Als Büchner im Februar 1837 erkrankte eilte sie umgehend nach Zürich, wo sie nur zwei Tage vor seinem Tod, eintraf. Wilhelmine übernahm den wissenschaftlichen und literarischen Nachlass sowie einige Habseligkeiten des Verstorbenen.24

Überdies hatte Georg Büchner Kontakt zu anderen Künstlerinnen und Revolutionärinnen, die ihn politisch und literarisch inspirierten. Als erstes ist die Schauspielerin Therese Peche (1806-1882) in diesem Zusammenhang zu nennen. Der Literat besuchte bereits als Schüler in Darmstadt verschiedene ihrer Darbietungen am Hof-Operntheater, die wahrscheinlich sein Interesse für Shakespeare weckten und als Inspiration für die Suizidmonologe von Julie und Lucile in Dantons Tod dienten. Ausserdem ist Hauschild der Meinung, dass Büchner Peches Schönheit mit der zarten Jugendlichkeit und dem natürlichen Charme in seinen Frauenfiguren Lucile und Lena verarbeitete.25

Weitere Parallelen zu Büchners Protagonistinnen kann man bei den mit Büchner befreundeten Revolutionärinnen Amalie Weidig (1796-1839) und Caroline Schulz (1801-1847) konstatieren. Weidig startete eine erfolgreiche Petition gegen die rechtswidrige Verhaftung ihres Mannes, der wegen seines politischen Aktivismus verfolgt wurde. Nach einer erneuten Verhaftung konnte Amalie ihn trotz zahlreicher Eingaben vor Gericht nicht von seinem Schicksal erlösen, veröffentlichte aber zahlreiche seiner Schriften nach seinem Tod.26 Das Ehepaar Schulz zählte ab 1835 zu Büchners engsten Freundeskreis. Sie waren gemeinsam im Strassburg im Exil und in Zürich benachbart. Caroline war eine gebildete, couragierte und politisch-engagierte Republikanerin und soziale Demokratin. Als ihr Mann im Herbst 1833 wegen seiner politischen Publikationen inhaftiert wurde, verhalf sie ihm zur Flucht.27

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Georg Büchner verschiedene Frauenbilder im Laufe seines sehr kurzen Lebens kennenlernte und in seiner Kunst verarbeitete. In seiner Familie wurde ihm durch seine Mutter, seine Grossmutter und seine Schwester Margarethe die Rolle der fürsorglichen, liebevollen und sanftmütigen Hausfrau vorgelebt. Durch seine Schwester Luise und seine Freundinnen Amalie und Caroline lernte er politisch engagierte Revolutionärinnen kennen.

3. Frauenfiguren in Dantons Tod

3.1 Julie

Julie, Dantons Gattin, erscheint direkt in der ersten Szene und wird mit dunklen Augen, lockigem Haar und einem feinen Teint beschrieben.28 Bei ihrer Charakterisierung hat sich Büchner nicht an das historische Vorbild, sondern an der literarischen Überlieferung orientiert, worauf auch laut Behrmann die Umbenennung der real existierenden Sophie Louise in Julie verweist.29 Poschmann bemerkt in diesem Zusammenhang die Namensähnlichkeit von Julie und Shakespeares Julia, die ebenfalls für ihren Geliebten Romeo in den Tod ging.30 In der Tat standen Büchner nur wenige geschichtliche Quellen über sie zur Verfügung. Lediglich Adolphe Thiers schreibt in seiner « Histoire de la Révolution française», dass Danton bei der Hochzeit jung und heftig verliebt gewesen sei.31

In “Dantons Tod” hebt Julie sich vor allem als treue und fürsorgliche Partnerin, die ihrem Mann auch in schweren Zeiten besteht, hervor. Dies zeigt sich in der fünften Szene des zweiten Aktes – die einzige Szene, die nur von den Ehepartnern besetzt ist.32 Danton wird von Alpträumen und einem schlechten Gewissen wegen der Septembermorde geplagt. Julie ist ernsthaft besorgt, kümmert sich um ihn und versucht ihn zu beruhigen. Als Danton sich rechtfertigt, indem er ausruft: « Wir schlugen sie, das war kein Mord, das war Krieg nach innen» 33 bestärkt sie ihren Mann mit der Erwiderung: « Du hast das Vaterland gerettet.» 34 Angeblich sollen Julie und Lucile « Geld unter das Volk werfen»35 und somit eine Verschwörung planen, bei der General Dillon ausbrechen soll, um die Angeklagten zu befreien. Ob Julie versucht hat ihren Mann vor dem Tod zu bewahren oder nicht, fest steht jedenfalls, dass sie ihn aufrichtig liebt. Aus diesem Grund kann sie seiner Hinrichtung nicht beiwohnen. Sie gibt stattdessen einem Knaben eine Locke von ihr mit und schickt ihn zu Danton mit der Bemerkung: sag' ihm ich könne ihn nicht so sehen. [...] Da, bring ihm das und sag' ihm er würde nicht allein gehn. Er versteht mich schon und dann schnell zurück, ich will seine Blicke aus deinen Augen lesen. 36 Dieser ist dankbar, dass er nicht alleine sterben muss und Julie ihn in den Tod begleitet.37 In der sechsten Szene im vierten Akt begeht die treue Frau schliesslich Suizid mit Gift und den Worten Keinen Augenblick möchte ich ihn warten lassen. 38

Hauschild führt aus, dass die historische Julie statt sich umzubringen sogar erneut geheiratet habe und vermutet, dass Büchner mit diesem Wissen womöglich eine andere Handlung geschaffen hätte.39

3.2 Lucile

Lucile, die Gattin von Camille Desmoulins, wird von Martin Mosebach, als eine Frau zum Verlieben beschrieben, da sie rein, zart, verliebt, treu und traurig sei. Hauschild hingegen hält sie für ein Dummchen in grosser Bewunderung für ihren Mann.40 Dies erkennt man vor allem an der dritten Szene des zweiten Aktes. Nachdem Camille seine Frau um ihre Meinung fragt erwidert sie nur: Nichts, ich seh dich so gern sprechen.41 Die Nachfrage, ob sie ihn auch höre bejaht die treue Ehefrau, während sie auf Camilles Nachhaken: Hab ich recht, weißt du auch, was ich gesagt habe42 mit Nein wahrhaftig nicht43 antwortet. Behrmann schliesst im Gegensatz dazu aus diesem Wortwechsel auf Luciles grosses Verständnis und ihre Feinfühligkeit gegenüber ihres Mannes, da sie ihn nur hören brauche. Aufgrund dieses Verständnisses reagiere auch ihr Unterbewusstsein sofort, als Camille in Gefahr ist und sie singt das Lied vom Scheiden.44

Die Nachricht von der Verhaftung und der Verurteilung ihre Geliebten bringt sie regelrecht um den Verstand.45 Auf ihr wirres Gerede am Zellfenster resümiert Camille später nur Der Wahnsinn saß hinter ihren Augen.46 Am Tag der Hinrichtung ist sie komplett durcheinander und weiss selber nicht, wie sie auf den Hinrichtungsplatz gekommen ist.47 Sie setzt sich auf die Stufen der Guillotine führt sie mit dem Ausruf Es lebe der König48 ihren eigenen Tod herbei. Hauschild stellt heraus, dass ein solcher weiblicher Märtyrertod aus Liebe zu der Zeit üblich war und mehrfach belegt ist. Die Frauen riefen mit dem provokativen Ausruf ihre Verhaftung und Aburteilung hervor, da sie kein Gift nehmen, ihrem Mann aber in den Tod folgen wollten.

Die historische Madame Desmoulins starb allerdings aufgrund der Gefängnisverschwörung. Sie hatte lange um die Freilassung ihres Mannes gekämpft und sogar bei Robespierre interveniert. Letzten Endes wurde sie nur acht Tage nach ihrem Gatten am 13. April hingerichtet. Büchner wusste von dieser historischen Begebenheit und wählte bewusst die melodramatische, anstelle der historischen Version.49 Kurzke sieht in Lucile eine raffinierte romantische Kunstfigur, die auf verschiedenen literarischen Vorbildern beruhe. Im Gegensatz zu der historischen Ehefrau Camilles ist Lucile unpolitisch und rettet sich wie Shakespeares Ophelia in den Wahnsinn. Sie ist eine Romantikerin, die Volkslieder singt und keine revolutionäre Vormärzlerin.50

[...]


1 Henri Poschmann, Rosemarie Poschmann (Hrsg.): Georg Büchner Dichtungen. In Georg Büchner sämtliche Werke, Briefe und Dokumente, Bd. 1, Frankfurt a. M. 1992.

2 Carola Lipp (Hrsg.) Schimpfende Weiber und Patriotische Jungfrauen. Frauen im Vormärz und in der Revolution 1848/49. Bühl-Moos 1986.

3 Beatrix Schmaußer, Blausstrumpf und Kurtisane. Bilder der Frau im 19. Jahrhundert. Zürich 1991.

4 Jan-Christoph Hauschild, Georg Büchners Frauen. 20 Porträts aus Leben und Dichtung, München 2013.

5 Alfred Behrmann, Joachim Wohlleben, Büchner: Dantons Tod. Eine Dramenanalyse. Stuttgart 1980.

6 Roland Bogards, Dantons’s Tod. In: Roland Bogards; Harald Neumeyer (Hrsgg.), Büchner – Handbuch. Leben – Werk – Wirkung. Stuttgart 2009.

7 Ursula Segebrecht-Paulus, Genuß und Leid im Werk Georg Büchners, Mainz 1969.

8 Liselotte Werge, «Ich habe keinen Schrei für den Schmerz, kein Jauchzen für die Freude...». Zur Metaphorik und Deutung des Dramas Dantons Tod von Georg Büchner, Stockholm 2000.

9 Neues Tagesblatt für Stuttgart und Umgegend, 01.02.1846, gefunden in: Elisabeth Sterr, «Hat nicht Gott...euch eure Stelle zum Manne angewiesen?». Das Frauenbild in der württemberg­ischen Presse. In: Carola Lipp (Hrsg.), Schimpfende Weiber und Patriotische Jungfrauen. Frauen im Vormärz und in der Revolution 1848/49. Bühl-Moos 1986. S. 171.

10 Vgl. Sterr (1986), S. 171-174.

11 Schmaußer (1991), S. 144.

12 Vgl. Schmaußer (1991), S. 144f.

13 Vgl. Steffi Cornelius, “...Ihr werdet nicht nur gute Hausfrauen, sondern auch edle Bürgerinnen erziehen”. Schulbildung und Mädchenerziehung in Württemberg. In: Carola Lipp (Hrsg.), Schimpfende Weiber und Patriotische Jungfrauen. Frauen im Vormärz und in der Revolution 1848/49. Bühl-Moos 1986. S. 189ff.

14 Vgl. Carola Lipp, Fleißige “Weibsleut” und “liederliche Dirnen”. Arbeits- und Lebensperspektiven von Unterschichtsfrauen um die Mitte des 19. Jahrhunderts. In: Carola Lipp (Hrsg.), Schimpfende Weiber und Patriotische Jungfrauen. Frauen im Vormärz und in der Revolution 1848/49. Bühl-Moos 1986. S. 25-33.

15 Vgl. Schmaußer (1991), S. 209ff.

16 Ebd., S. 28-32.

17 Hauschild (2013), S. 28.

18 Ebd., S. 27-34.

19 Ebd., S. 15-24.

20 Vgl. Hauschild (2013), S. 38f.

21 Ebd., S. 43f.

22 Ebd., S. 46-49.

23 Vgl. Hermann Kurzke, Georg Büchner. Geschichte eines Genies, München 2013. S. 231ff.

24 Ebd. S. 271-275.

25 Vgl. Hauschild (2013), S. 114-119.

26 Ebd. S. 124-127.

27 Vgl. Hauschild (2013), S. 243-247.

28 Poschmann (1992), S. 13.

29 Vgl. Behrmann (1980), S. 154.

30 Vgl. Poschmann (1992), S. 426.

31 Vgl. Hauschild (2013), S. 141.

32 Vgl. Poschmann (1992), S. 47-50.

33 Ebd., S. 49.

34 Ebd., S. 49.

35 Ebd., S. 74.

36 Poschmann (1992), S. 77.

37 Ebd., S. 80.

38 Ebd., S. 86.

39 Vgl. Hauschild (2013), S. 141.

40 Ebd., S. 129.

41 Poschmann (1992), S. 45.

42 Ebd., S. 45.

43 Ebd., S. 45.

44 Vgl. Behrmann (1980), S. 155.

45 Hauschild (2013), S. 132.

46 Poschmann (1992), S. 83.

47 Ebd., S. 88f.

48 Ebd., S. 90.

49 Vgl. Hauschild (2013), S. 134

50 Vgl. Kurzke (2013), S. 261f.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Frauenfiguren und Geschlechterverhältnisse in "Dantons Tod"
Hochschule
Universität Zürich  (Deutsches Seminar)
Veranstaltung
Georg Büchner
Note
4.5
Autor
Jahr
2019
Seiten
23
Katalognummer
V593831
ISBN (eBook)
9783346196446
ISBN (Buch)
9783346196453
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Frauenfiguren Dantons Tod, Sexualität, Die Frau im Vormärz der deutschen Revolution, Literat
Arbeit zitieren
Hadis Djeladini (Autor), 2019, Frauenfiguren und Geschlechterverhältnisse in "Dantons Tod", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/593831

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