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Raumorientierung bei Menschen und Tieren

Titel: Raumorientierung bei Menschen und Tieren

Facharbeit (Schule) , 2019 , 40 Seiten , Note: 1,2

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Biologie - Neurobiologie
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wie orientieren wir Menschen uns im Raum? Und wie navigieren sich Tiere durch den Raum? Es gibt viele verschiedene Arten sich im Raum zu orientieren. Die meist genutzte Art ist die Orientierung mithilfe der Sinnesorgane, die die Menschen und die Tiere teilweise nutzen.

Wie gut wir Menschen uns im Raum orientieren können, hängt nicht etwa von unserer DNA ab, sondern vielmehr von der Prägung bestimmter Verhaltensweisen durch soziale, kulturelle und natürliche Einflüsse. Dabei gibt es verschiedene Systeme, mit denen sich im Raum orientiert werden kann.

Wie genau die Raumorientierung funktioniert, lässt sich auf neuronaler Ebene erklären. Die Hirnregionen, die für die Raumorientierung zuständig sind, sind der Hippocampus, die Fornix und der retrospleniale Cortex.

Um diese Prozesse auf der Verhaltensebene zu untersuchen, versuchte ich selbst die Fähigkeit der Raumorientierung bei Menschen zu testen, indem ich sie durch ein virtuelles Labyrinth laufen ließ und dann den Unterschied untersuchte, ob Menschen, die sich in einem virtuellen Raum orientieren, eine bessere Raumorientierung haben, als Personen die anderen Menschen dabei zusehen, wie sie sich in einem virtuellen Raum orientieren. Zusätzlich testete ich den Unterschied zwischen weiblichen und männlichen Teilnehmern.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

0 VORWORT

1 EINLEITUNG

2 RAUMORIENTIERUNG DES MENSCHEN

2.1 UNTERSCHIED ZWISCHEN FRAUEN UND MÄNNERN

2.2 KULTURELLER EINFLUSS AUF RAUMORIENTIERUNG

3 RAUMORIENTIERUNG AUF NEURONALER EBENE

3.1 VERSCHIEDENE ZELLEN ZUR RAUMORIENTIERUNG

3.2 DARSTELLUNG EINES EXPERIMENTS ZUR ERFORSCHUNG VON ORTSZELLEN IM HIPPOCAMPUS

4 RAUMORIENTIERUNG DER TIERE

5 EXPERIMENT

5.1 AUFBAU UND ABLAUF DES EXPERIMENTS

5.2 AUSWERTUNG DES EXPERIMENTS

5.3 DISKUSSION

5.3.1. Ergebnisse

5.3.2 Fehlerdiskussion

6 FAZIT

7 NACHWORT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Facharbeit untersucht die Mechanismen der menschlichen Raumorientierung sowie deren biologische und kulturelle Grundlagen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Vergleich zwischen den Geschlechtern und der Frage, wie aktiv erworbenes Wissen im Gegensatz zu passiver Beobachtung die Navigationsfähigkeit beeinflusst. Hierzu wurde ein virtuelles Labyrinth-Experiment durchgeführt, um die theoretischen Annahmen empirisch zu prüfen.

  • Grundlagen und neuronale Mechanismen der Raumorientierung
  • Einfluss von Geschlechtsunterschieden und kulturellen Prägungen
  • Vergleich zwischen aktiver Navigation und passiver Beobachtung
  • Spezialisierte Nervenzelltypen im Gehirn (Orts-, Grenz-, Kopfrichtungs- und Rasterzellen)
  • Statistische Auswertung räumlicher Orientierungsleistungen unter kontrollierten Bedingungen

Auszug aus dem Buch

3.1 Verschiedene Zellen zur Raumorientierung

Schon im Jahr 1948 fand Erdward Tolman heraus, dass sich Ratten in Labyrinthen orientieren können, mit Hilfe von globalen Repräsentationen der Umwelt. Jedoch hatte er keine wirklichen Beweise, bis im Jahr 1971 John O´Keefe und Dostrivsky herausfanden, dass Zellen im Hippocampus gibt, welche besonders häufig Aktionspotenziale aufweisen, wenn sich die Ratte an einem bestimmten Ort im Raum befindet. Diese wurden in den Feldern CA1 und CA3 im Hippocampus entdeckt.26

Ortszellen

Die so genannten Place cells, übersetzt Ortszellen, feuern immer dann, wenn die Ratte an einem bestimmten Ort ist. 1970 wurden mit Hilfe von Elektroden, die in den Hippocampus injiziert wurden, Signale der Ortszellen gemessen. Das Antwortverhalten der Zellen wurde mit dem Ort im Raum in Beziehung gesetzt, an dem die Ratte sich in dem Augenblick befand.

Diese eine Zelle feuert immer dann, wenn die Ratte an dem Ort ist, wodurch die Heatmap entsteht, welche die Konzentration der Signale der einen Ortszelle zeigt. Daraus ergab sich die Idee, dass die Ratte im Kopf über eine kognitive Karte verfügen muss, welche sich durch die verschiedenen Ortszellen zusammensetzt, die verschiedenen Ortszellen feuern an verschiedenen Orte. Die Zellen bekommen die Informationen von den so genannten head direction cells, also Kopfrichtungszellen. Die kognitive Karte ist eine alternative Rekonstruktion der Welt, die das Tier benutzen kann, um sich in seiner Umwelt zu orientieren.27

Zusammenfassung der Kapitel

0 VORWORT: Der Autor erläutert die persönliche Motivation, das Thema der Raumorientierung mit der größeren Fragestellung menschlichen Daseins in Relation zur Unendlichkeit zu verknüpfen.

1 EINLEITUNG: Es wird die Forschungsfrage nach den Mechanismen der räumlichen Orientierung bei Mensch und Tier aufgestellt, inklusive einer Einführung in die geschlechtsspezifischen Unterschiede und die neuronale Basis.

2 RAUMORIENTIERUNG DES MENSCHEN: Dieses Kapitel behandelt die sensorische Wahrnehmung sowie den Einfluss genetischer, sozialer und kultureller Faktoren auf das Orientierungsvermögen.

2.1 UNTERSCHIED ZWISCHEN FRAUEN UND MÄNNERN: Analyse biologischer Unterschiede in der Hirnstruktur und hormoneller Einflüsse auf kognitive Leistungen bei der Navigation.

2.2 KULTURELLER EINFLUSS AUF RAUMORIENTIERUNG: Darstellung, wie Sprache und erlernte Strategien in verschiedenen Völkern die Art und Weise der Orientierung im Raum prägen.

3 RAUMORIENTIERUNG AUF NEURONALER EBENE: Erläuterung der Rolle des Hippocampus und angrenzender Hirnregionen bei der Speicherung räumlicher Informationen.

3.1 VERSCHIEDENE ZELLEN ZUR RAUMORIENTIERUNG: Detaillierte Vorstellung spezialisierter Zellen wie Orts-, Grenz-, Kopfrichtungs- und Rasterzellen.

3.2 DARSTELLUNG EINES EXPERIMENTS ZUR ERFORSCHUNG VON ORTSZELLEN IM HIPPOCAMPUS: Beschreibung historischer Experimente an Ratten, die den Nachweis von Ortszellen erbrachten.

4 RAUMORIENTIERUNG DER TIERE: Überblick über navigationsrelevante Sinne bei Tieren wie Magnetsinn, Echoortung, Geruchssinn und Orientierung am Sternenhimmel.

5 EXPERIMENT: Dokumentation des selbst durchgeführten Versuchs in einem virtuellen Labyrinth zur Untersuchung aktiver gegenüber passiver Orientierung.

5.1 AUFBAU UND ABLAUF DES EXPERIMENTS: Erläuterung der methodischen Vorgehensweise, Testgruppenbildung und Durchführung der Durchläufe.

5.2 AUSWERTUNG DES EXPERIMENTS: Präsentation der erhobenen Rohdaten und deren statistische Auswertung mittels Hypothesentests.

5.3 DISKUSSION: Analyse und kritische Interpretation der gewonnenen Ergebnisse sowie Reflexion über mögliche Einflussfaktoren.

5.3.1. Ergebnisse: Zusammenfassende Darstellung der bestätigten oder widerlegten Thesen basierend auf den statistischen Tests.

5.3.2 Fehlerdiskussion: Reflexion über methodische Schwachstellen, Störfaktoren und Verbesserungsmöglichkeiten für zukünftige Experimente.

6 FAZIT: Synthese der gewonnenen Erkenntnisse über die menschliche und tierische Orientierungsfähigkeit sowie die neuronale Repräsentation von Raum.

7 NACHWORT: Persönliche Reflektion des Autors über den Lernprozess während der Erstellung der Facharbeit.

Schlüsselwörter

Raumorientierung, Hippocampus, Ortszellen, Geschlechterunterschiede, Navigationsfähigkeit, Virtuelles Labyrinth, Kognitive Karte, Neurobiologie, Experimentelle Psychologie, Orientierung, Rasterzellen, Verhaltensebene, Orientierungssysteme, Kognition.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Facharbeit untersucht, wie Menschen und Tiere sich in ihrer Umgebung orientieren. Sie verbindet biologische Grundlagen, wie die neuronale Verarbeitung im Gehirn, mit psychologischen Experimenten zur menschlichen Navigation.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die neuronale Grundlage (spezialisierte Zellen), die biologischen Unterschiede zwischen den Geschlechtern, kulturelle Einflüsse auf die Orientierung sowie die verschiedenen Navigationssysteme bei Tieren.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu verstehen, wie Raumorientierung funktioniert. Speziell soll geklärt werden, ob aktives Navigieren gegenüber passivem Beobachten Vorteile bringt und wie sich Geschlechterunterschiede in diesem Kontext bemerkbar machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Neben einer umfassenden Literaturrecherche führt der Autor ein eigenes empirisches Experiment durch, bei dem Probanden ein virtuelles Labyrinth durchlaufen müssen. Die Auswertung erfolgt quantitativ mittels statistischer Hypothesentests (t-Tests).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Betrachtung menschlicher und tierischer Orientierung sowie die detaillierte Vorstellung der neuronalen Strukturen. Abschließend wird das Experiment inklusive Versuchsaufbau, Datenanalyse und kritischer Diskussion detailliert dokumentiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Raumorientierung, Hippocampus, Ortszellen, Geschlechterunterschiede, kognitive Karte, virtuelles Labyrinth und Navigationsstrategien.

Wie unterscheiden sich die Orientierungsstrategien von Männern und Frauen?

Der Autor führt aus, dass Männer bei der Orientierung verstärkt auf Himmelsrichtungen und Entfernungen setzen, während Frauen häufiger Landmarken zur Orientierung in einer Umgebung nutzen.

Welche Rolle spielen die im Gehirn entdeckten "Ortszellen"?

Ortszellen feuern spezifisch, wenn sich ein Lebewesen an einem bestimmten Ort aufhält. Sie gelten als wichtiger Bestandteil der kognitiven Karte, die es dem Organismus ermöglicht, sich räumlich in der Umwelt zu orientieren.

Gibt es einen signifikanten Unterschied zwischen aktiver und passiver Orientierung?

Das Experiment des Autors deutet darauf hin, dass Personen, die sich aktiv im Raum orientieren, eine bessere Leistung zeigen als solche, die lediglich passiv zusehen. Dieser Unterschied ist bei männlichen Testpersonen in der statistischen Auswertung deutlicher ausgeprägt als bei weiblichen.

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Details

Titel
Raumorientierung bei Menschen und Tieren
Note
1,2
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
40
Katalognummer
V593965
ISBN (eBook)
9783346195791
Sprache
Deutsch
Schlagworte
menschen raumorientierung tieren
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Raumorientierung bei Menschen und Tieren, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/593965
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  40  Seiten
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