Die Arbeit stellt eine Lehrprobe aus dem Fach Deutsch für eine 2. Klasse dar. Das Thema lautet "Wir trainieren Wörter mit Doppelkonsonanten an der Lerntheke".
Nach Abschluss der Stunde können die Schüler Wörter silbisch sprechen und den Klang des Vokals in der ersten Silbe identifizieren. Die Kinder stellen die sprechsilbische Unterteilung der Wörter aus dem Grundwortschatz mithilfe von Silbenbögen oder auch durch Gehen, Klatschen und Hüpfen dar. Sie wissen, dass die zweite Silbe immer mit einem Konsonanten beginnt und dass eine Silbe bei kurz gesprochenem Vokal geschlossen ist. Dieses Wissen wenden die Zweitklässler an, um Wörter mit Doppelkonsonanten richtig zu schreiben. Gleichzeitig entwickeln sie Freude am Anwenden der Rechtschreibstrategien und haben gelernt, diese flexibel zu gebrauchen, indem sie unter anderem flektierte Verben in die Grundform setzen, um die richtige Schreibung abzuleiten. Abschließend lernen sie Wörter mit "ck" und "tz" als Sonderfälle kennen.
Inhaltsverzeichnis
1. Didaktische Analyse
1.1 Sequenzplanung
1.2 Verankerung im LehrplanPLUS
1.3 Unterrichtsverlaufsplan
3. Anhang
3.1 Geschichte aus der Aufwärmphase:
3.2 Tafelbild: (eigene Tafel wurde abfotografiert, alle Abbildungen wurden selbst erstellt)
3.3 Stationen
3.4 Mögliche Laufzettel
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, Schülerinnen und Schülern der zweiten Jahrgangsstufe die korrekte Rechtschreibung von Wörtern mit Doppelkonsonanten durch eine kompetenzorientierte Unterrichtsgestaltung an einer Lerntheke näherzubringen, wobei insbesondere die Verknüpfung von Lautbewusstheit und Rechtschreibstrategien gefördert wird.
- Phonologische Bewusstheit und silbisches Sprechen
- Einsatz von Rechtschreibstrategien wie "Mitschwingen" und "Verlängern"
- Berücksichtigung individueller Lernausgangslagen durch differenzierte Aufgaben
- Anwendung des Rechtschreibwissens auf Nomen und flektierte Verben
- Förderung der Eigenverantwortung durch Laufzettel und Selbstkontrolle
Auszug aus dem Buch
1.1 Sequenzplanung
Nach Abschluss dieser Sequenz können die Schülerinnen und Schüler Wörter silbisch sprechen und den Klang des Vokals in der ersten Silbe identifizieren. Die Kinder stellen die sprechsilbische Unterteilung der Wörter aus dem Grundwortschatz mithilfe von Silbenbögen oder auch durch Gehen, Klatschen und Hüpfen dar. Sie wissen, dass die zweite Silbe immer mit einem Konsonanten beginnt und dass eine Silbe bei kurz gesprochenem Vokal geschlossen ist. Dieses Wissen wenden die Zweitklässler an, um Wörter mit Doppelkonsonanten richtig zu schreiben. Gleichzeitig entwickeln sie Freude am Anwenden der Rechtschreibstrategien und haben gelernt, diese flexibel zu gebrauchen, indem sie unter anderem flektierte Verben in die Grundform setzen, um die richtige Schreibung abzuleiten. Abschließend lernen sie Wörter mit „ck“ und „tz“ als Sonderfälle kennen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Didaktische Analyse: Dieses Kapitel erläutert die methodisch-didaktischen Überlegungen der Unterrichtsreihe, inklusive der Ziele und der Einbettung in den LehrplanPLUS.
3. Anhang: Dieser Teil enthält die ergänzenden Unterrichtsmaterialien wie die Aufwärmgeschichte, das Tafelbild, die Arbeitsstationen sowie die differenzierten Laufzettel für die Schülerinnen und Schüler.
Schlüsselwörter
Deutschunterricht, Doppelkonsonanten, Rechtschreibung, Grundschule, Lerntheke, Silben, phonologische Bewusstheit, Rechtschreibstrategien, Differenzierung, LehrplanPLUS, Kompetenzorientierung, Grundwortschatz, Lautqualität, Silbenbögen, Verlängern.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit thematisiert die Vermittlung der korrekten Rechtschreibung von Wörtern mit Doppelkonsonanten im Deutschunterricht der zweiten Klasse.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Im Zentrum stehen die Förderung der phonologischen Bewusstheit, die Anwendung von Rechtschreibstrategien wie Mitschwingen und Verlängern sowie das silbische Arbeiten.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist, dass die Schülerinnen und Schüler durch gezielte Übungen an einer Lerntheke lernen, Doppelkonsonanten in Wörtern sicher zu identifizieren und orthografisch korrekt anzuwenden.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird ein kompetenzorientierter Ansatz verfolgt, der individuelle Lernwege durch Differenzierung (Lerntheke) und die Verbindung von theoretischen Strategien mit praktischen Übungen nutzt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Sequenzplanung, der Einbindung in den LehrplanPLUS sowie der konkreten Gestaltung der Unterrichtsverlaufsplanung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den prägenden Begriffen zählen Deutschunterricht, Rechtschreibung, Doppelkonsonanten, Lerntheke, Silbenstrategie und Kompetenzorientierung.
Welche Rolle spielt die Handpuppe Aurelia im Unterrichtsverlauf?
Die Handpuppe Aurelia dient als motivierendes Element, um die Schülerinnen und Schüler spielerisch auf Rechtschreibphänomene aufmerksam zu machen und Fehlerursachen durch Geschichten anschaulich zu erklären.
Wie wird die Differenzierung an der Lerntheke umgesetzt?
Die Differenzierung erfolgt durch individuell angepasste Laufzettel, die den Leistungsstand der einzelnen Kinder berücksichtigen, sowie durch Aufgaben mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.
Welche Funktion hat das "Silbengelenk" im Rechtschreibprozess?
Das Silbengelenk dient als Orientierungspunkt, an dem die Schülerinnen und Schüler durch die bewusste Silbentrennung erkennen, ob ein Doppelkonsonant zur korrekten Schreibung notwendig ist.
Wie reflektieren die Schülerinnen und Schüler ihren Lernfortschritt?
Die Lernenden bewerten den Schwierigkeitsgrad der Stationen durch das Ausmalen von Gesichtern auf ihrem Laufzettel und reflektieren gemeinsam mit der Lehrkraft die angewendeten Strategien.
- Quote paper
- Annika Wiener (Author), 2018, Training von Wörtern mit Doppelkonsonanten an der Lerntheke (Lehrprobe im Fach Deutsch, 2. Klasse), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/594496