Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Business economics - Business Management, Corporate Governance

Alles Google oder was: aus der Garage zum Informationsmonopol?

Title: Alles Google oder was: aus der Garage zum Informationsmonopol?

Term Paper (Advanced seminar) , 2006 , 37 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Tobias Fröhner (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Das Internet besteht aus geschätzten 550 Milliarden Seiten und täglich kommen rund sieben Millionen hinzu. Zu vermeintlich jedem Thema lassen sich hier In-formationen finden. Durch diese zentrale Ablage der Informationen und die Globalisierung entsteht scheinbar so etwas wie ein „Globales Gehirn“, das mit jeder weiteren Website wächst und es dem Menschen ermöglicht ungefiltert zu kommunizieren, publizieren und sich zu informieren. Das Internet hat damit längst die von Experten prophezeite Rolle einer Bibliothek menschlichen Wissens eingenommen und die Internetrecherche ist zu einer Kultur geworden, durch die immer größere Erfahrungsbereiche des wissensgesellschaftlichen Alltags erschlossen werden. Darin lässt sich auch das enorme Potential von Suchmaschinen als Wegweiser und Gatekeeper erkennen, denn sie verarbeiten den Rohstoff Information zu Wissen, kontrollieren und verteilen ihn. Suchmaschinen sind also unentbehrlich um Informationen zu finden und Wissen zu generieren. Für rund 60% der Suchenden weltweit ist Google die erste Wahl und stellt damit als eines der bekanntesten und erfolgreichsten Unternehmen der New Economy ein Quasi-Monopol dar. Auf Basis dieser Tatsache soll nun im Folgenden diskutiert werden, ob das Google-Monopol den freien Wissenszugang gefährdet und ob es notwendig erscheint seine Vormachtstellung im Suchmaschinenmarkt zu brechen. Google steht dabei exemplarisch für ein Informationsmonopol einer Suchmaschine. Die Arbeit gliedert sich folgendermaßen: beginnend mit der Vorstellung Googles, werden zunächst Entwicklung und Erfolg des Unternehmens erläutert, das Geschäftsmodell und die Funktionsweise des Suchdienstes erklärt und zuletzt die wichtigsten Dienste vorgestellt. Kapitel 3 wird sich anschließend eingehend mit der Frage beschäftigen, ob Google ein Informationsmonopol darstellt. Hierbei soll dem Leser der Überblick über Googles Stellung auf dem Weltmarkt gegeben, die Wichtigkeit von Informationsfreiheit deutlich gemacht und in diesem Zusammenhang Chancen und Problemfelder eines solchen Monopols diskutiert werden. Ferner wird - von dieser Basis ausgehend - die Macht des neuen Gatekeeper „Suchmaschine“ und der nötige Handlungsbedarf für die Medienpolitik erörtert, bevor ein Fazit diese Arbeit abschließt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Ein Weltunternehmen namens Google

2.1 Die Geschichte

2.2 Der Börsengang

2.3 Das Geschäftsmodell

2.4 Die geheimen Algorithmen

2.5 Die wichtigsten Dienste, Tools und Funktionen

3 Informationsmonopol Google?

3.1 Googles Marktanteil und seine Konkurrenz

3.2 Das Recht auf Informationsfreiheit

3.3 Chance für die Informationsgesellschaft

3.4 Problemfelder

3.4.1 Transparenz und Manipulation

3.4.2 Jugendschutz

3.4.3 Datenschutz und Urheberrecht

3.4.4 Konzentration

3.4.5 Zensur

3.5 Die Macht der neuen Gatekeeper

3.6 Regulierungsansätze von Suchmaschinen

4 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert Googles Aufstieg zum führenden Suchmaschinenbetreiber und untersucht, ob das Unternehmen ein problematisches Informationsmonopol darstellt. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, ob Googles Vormachtstellung den freien Wissenszugang gefährdet und welche regulatorischen Maßnahmen für die Informationsgesellschaft notwendig sind.

  • Unternehmenshistorie und Geschäftsmodell von Google
  • Marktmacht und Wettbewerbssituation im Suchmaschinenmarkt
  • Ethische Problemfelder wie Datenschutz, Zensur und Jugendschutz
  • Die Rolle der Suchmaschine als Informations-Gatekeeper
  • Regulierungsansätze und zukünftige medienpolitische Herausforderungen

Auszug aus dem Buch

3.4.1 Transparenz und Manipulation

Die bereits angesprochene Bertelsmannstudie hat gezeigt, dass der Suchmaschinennutzer nur geringfügig über die Finanzierung und die Funktion von Suchmaschinen informiert ist oder sogar gänzlich falsche Vorstellungen hat. Suchmaschinen sind nicht die neutralen Wegweiser, wie man oft annimmt, denn die Betreiber machen nur selten transparent, wie die Trefferlisten und ihr dazugehöriges Ranking zustande kommen oder wie sie sich finanzieren.

Neben Schwächen in ihrer Suchtechnik kann ihre Neutralität und Qualität auch durch Formen der internen und externen Manipulation beeinträchtigt werden. Die interne Problematik bilden die „bezahlten Treffer“, denn oftmals ist es für den Nutzer schwer diese von den normalen Treffern zu unterscheiden. Hinzu kommt, dass es verstärkt zu externen Manipulationsversuchen („Spamming“ und „Bowling“) durch Website-Anbieter kommt: Beim Spamming werden künstliche „Linkfarmen“ eingerichtet, um in der Rangliste nach vorne zu gelangen. Beim Bowling handelt es sich um das „Rauskegeln“ von Konkurrenten durch Linkfarmen oder das absichtliche Anklicken seiner Anzeige bis dieser aus der Auflistung, aufgrund von selbst gesetzten Klicklimits, rausfällt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert das Internet als „Globales Gehirn“ und stellt Google als dominanten Gatekeeper vor, dessen Monopolstellung kritisch hinterfragt wird.

2 Ein Weltunternehmen namens Google: Dieses Kapitel zeichnet den Werdegang von Google von der Gründung in einer Garage bis zum börsennotierten Global Player nach und beleuchtet dessen Geschäftsmodell sowie Suchtechnologie.

3 Informationsmonopol Google?: Hier erfolgt die Kernanalyse, in der Googles Marktmacht, ethische Risiken und die regulatorische Verantwortung im Kontext der Informationsgesellschaft untersucht werden.

4 Fazit und Ausblick: Das Fazit bewertet die Monopolstellung als durch Selbstverpflichtung und staatliche Regulierung kontrollierbar und schließt mit den langfristigen Visionen der Google-Gründer.

Schlüsselwörter

Google, Suchmaschine, Informationsmonopol, Internet, Gatekeeper, Datenschutz, Regulierung, Medienpolitik, Ranking, PageRank, Wissensgesellschaft, Informationsfreiheit, Online-Werbung, Manipulation, Digitalisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung von Google zum marktbeherrschenden Suchmaschinenbetreiber und die damit verbundenen Risiken für die Informationsgesellschaft durch die geballte Macht des Unternehmens.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Unternehmensgeschichte, die Funktionsweise von Suchalgorithmen, wirtschaftliche Auswirkungen, datenschutzrechtliche Bedenken und die Frage der politischen Kontrolle über Suchdienste.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, ob Googles Vormachtstellung den freien Wissenszugang gefährdet und inwieweit medienpolitische Maßnahmen zur Sicherung des Informationspluralismus erforderlich sind.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine fundierte Literatur- und Quellenanalyse, bestehend aus Studien, Fachartikeln und Unternehmensberichten, um den aktuellen Stand der Suchmaschinen-Problematik darzustellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert Googles Geschäftsmodell, die Konkurrenzsituation, ethische Problemfelder wie Zensur und Jugendschutz sowie die Macht von Suchmaschinen als Gatekeeper der Information.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Suchmaschinen-Monopol, Datenschutz, Gatekeeper-Funktion, Medienregulierung und den technologischen Wandel der Informationssuche charakterisiert.

Warum kritisiert der Autor das Geschäftsmodell von Google?

Kritisiert wird die mangelnde Transparenz bei der Finanzierung durch bezahlte Werbeplatzierungen und die Datensammlung der Nutzer, die im Widerspruch zum Motto „don't be evil“ stehen könnte.

Welche Rolle spielt die Politik bei der Regulierung von Suchmaschinen?

Der Autor diskutiert die Notwendigkeit, eine Balance zwischen staatlichen Eingriffen und privater Selbstregulierung (wie z.B. durch Kodizes) zu finden, um den freien Wettbewerb und Zugang zu Informationen zu wahren.

Excerpt out of 37 pages  - scroll top

Details

Title
Alles Google oder was: aus der Garage zum Informationsmonopol?
College
Nürtingen University; Geislingen
Course
Oberseminar eBusiness
Grade
1,3
Author
Tobias Fröhner (Author)
Publication Year
2006
Pages
37
Catalog Number
V59494
ISBN (eBook)
9783638534147
ISBN (Book)
9783656803331
Language
German
Tags
Alles Google Garage Informationsmonopol Oberseminar
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tobias Fröhner (Author), 2006, Alles Google oder was: aus der Garage zum Informationsmonopol? , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/59494
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  37  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint