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Erfolgsfaktor Marke im Stadtmarketing.

Darstellung von Spezifika des Markenmanagements für Städte anhand ausgewählter Beispiele

Titel: Erfolgsfaktor Marke im Stadtmarketing.

Bachelorarbeit , 2006 , 57 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Tino Roßberg (Autor:in)

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Markenführung für Städte wird zunehmend als Möglichkeit zur Profilierung im kommunalen Wettbewerb betrachtet. Die grundsätzliche Herausforderung für die Etablierung einer Stadtmarke liegt in der stadtspezifischen Komplexität begründet, die einerseits aus der Heterogenität der verschiedenen Anspruchsgruppen und der damit verbundenen pluralistischen Willens- und Zielbildung im Stadtmarketing, andererseits aus dem vielschichtigen, vordergründig immateriellen Leistungsangebot einer Stadt resultiert. Der Vorteil der Markenführung für Städte beruht vor allem auf der einer Marke und ihren Funktionen zugeschriebenen Fähigkeiten, sich komplexitätsreduzierend und homogenisierend auf den Prozess des Stadtmarketing auszuwirken. Von zentraler Bedeutung ist in diesem Zusammenhang die Identität einer Stadt, deren verschiedene Aspekte in der Wissenschaft teils kontrovers diskutiert werden. Auf der Grundlage der theoretischen Überlegung des identitätsorientierten Markenführungsansatzes lassen sich verschiedene Spezifika der Markenführung für Städte identifizieren. Ausgehend vom Managementprozess werden diese in der vorliegenden Arbeit dargestellt und mittels Beispielen unterlegt.[...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Theoretische Grundlagen des Markenmanagement

2.1 Zum Mythos Marke

2.2 Abgrenzung des Markenbegriffs

2.3 Funktionen der Marke

3 Theorie der identitätsorientierten Markenführung

3.1 Wesenszüge des identitätsorientierten Markenführungsansatzes

3.2 Identität als zentrales Element im identitätsorientierten Markenmanagement

3.3 Identität und Image als Aussage- beziehungsweise Akzeptanzkonzept der Marke

3.4 Managementprozess der identitätsorientierten Markenführung

4 Identitätsorientierte Markenführung für Städte

4.1 Stadtmarketing als übergeordneter Bezugsrahmen der Markenführung für Städte

4.2 Herausforderungen an die Markenführung für Städte

4.3 Stadtidentität

4.4 Situationsanalyse und Zielbildung

4.5 Markenstrategische Optionen für Städte

4.6 Positionierung der Stadtmarke

4.7 Operative Detailentscheidungen in Bezug auf die Markenführung für Städte

4.7.1 Gestaltung der Stadtmarke

4.7.2 Integration der Stadtmarke

4.7.3 Markencontrolling

5 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Spezifika der Markenführung für Städte mittels einer fundierten Literaturanalyse. Ziel ist es, den identitätsorientierten Markenmanagementansatz als strategisches Instrument im kommunalen Wettbewerb zu erörtern, um die komplexen Herausforderungen der Profilierung von Städten zu bewältigen und eine nachhaltige Identitätsbildung zu fördern.

  • Identitätsorientiertes Markenmanagement als Basis für die Stadtmarke
  • Analyse der städtischen Identität und deren kognitive sowie emotionale Dimensionen
  • Herausforderungen an das Stadtmarketing durch heterogene Anspruchsgruppen
  • Strategische Optionen der Markenführung (Dachmarke, Tandemmarken)
  • Operative Umsetzung durch Gestaltung, Integration und Markencontrolling

Auszug aus dem Buch

3.1 Wesenszüge des identitätsorientierten Markenführungsansatzes

Für Burmann/Meffert (2005a) ist die jeweils eindimensionale Orientierung bisheriger Markenführungsansätze auf die Angebots- beziehungsweise die Nachfragerseite für ein umfassendes Verständnis des Wesens der Marke und seiner Bestimmungsfaktoren nicht mehr ausreichend. Unter ganzheitlichen Gesichtspunkten muss die bislang dominierende marktorientierte Sichtweise um eine nach innen gerichtete Perspektive auf unternehmensspezifische Ressourcen und Kompetenzen ergänzt werden. Diesem Anspruch wird der identitätsorientierte Ansatz der Markenführung als innen- und außengerichteter Managementprozess mit dem Ziel der funktionsübergreifenden Vernetzung aller Entscheidungen und Maßnahmen zum Aufbau und zur Führung einer starken Marke gerecht.

Basis für die Überlegungen zum identitätsorientierten Ansatz und der damit verbundenen Integration von Markt- und Ressourcenorientierung bilden die aus der strategischen Managementforschung stammenden Ansätze des market-based view (MBV) sowie des resource-based view (RBV). Die Kernaussage des MBV ist, dass langfristiger Unternehmenserfolg zum einen von der Struktur der Märkte, zum anderen vom jeweiligen strategischen Verhalten des Unternehmens auf den Zielmärkten bestimmt wird. Kritisiert wird hierbei die Betrachtung des Unternehmens als Black Box, dessen interne Ressourcen wie beispielsweise die Qualifikation von Mitarbeitern zur Konstituierung von Wettbewerbsvorteilen keine Berücksichtigung finden. Demgegenüber stellt der ursprünglich als Gegenkonzept zur marktorientierten Sichtweise formulierte RBV nicht externe Faktoren wie zum Beispiel konjunkturelle Aspekte in den Mittelpunkt der Betrachtung, sondern fokussiert auf unternehmensspezifische Ressourcen als entscheidende Elemente für den Unternehmenserfolg.

Der grundsätzliche Charakter der identitätsorientierten Markenführung begründet sich in der Zusammenführung der beiden hier dargestellten Ansätze. Die ganzheitliche Betrachtung der wechselseitigen Beeinflussung von Marktorientierung (Outside-In-Perspektive) und den einer Organisation zur Verfügung stehenden Ressourcen (Inside-Out-Perspektive) stellt dabei den zentralen Gegenstand des identitätsorientierten Markenführungsansatzes dar.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Einleitung beleuchtet den steigenden kommunalen Wettbewerb und die Notwendigkeit für Städte, sich durch professionelle Markenführung zu positionieren.

2 Theoretische Grundlagen des Markenmanagement: Dieses Kapitel definiert den Markenbegriff und erläutert dessen zentrale Funktionen aus Sicht von Anbietern und Nachfragern.

3 Theorie der identitätsorientierten Markenführung: Hier wird der identitätsorientierte Markenführungsansatz vorgestellt, der Markt- und Ressourcenorientierung zu einem ganzheitlichen Managementprozess vereint.

4 Identitätsorientierte Markenführung für Städte: Der Hauptteil analysiert die spezifischen Herausforderungen im Stadtmarketing und diskutiert Ansätze zur Identitätsbildung, Positionierung und operativen Markenführung.

5 Zusammenfassung: Das letzte Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und hebt die Bedeutung langfristiger Markenstrategien im kommunalen Kontext hervor.

Schlüsselwörter

Markenführung, Stadtmarketing, Stadtidentität, Markenmanagement, Identitätsorientierte Markenführung, Wettbewerb, Positionierung, Dachmarke, Markencontrolling, Stadtmarke, Markenidentität, Markenimage, Ressourcenorientierung, Dienstleistungsmarke, Kommunikationspolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Städte durch den identitätsorientierten Markenmanagementansatz im kommunalen Wettbewerb profiliert werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen gehören das Markenverständnis, die Identitätskonzepte für Städte, strategische Optionen wie Dachmarken sowie die operative Umsetzung im Stadtmarketing.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Herausstellung der Spezifika der Markenführung für Städte durch eine fundierte Literaturanalyse und die Darstellung eines Managementprozesses.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert primär auf einer systematischen Literaturanalyse bestehender markentheoretischer und stadtmarketing-spezifischer Ansätze.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Anwendung des identitätsorientierten Markenmanagements auf Kommunen, inklusive Situationsanalysen, Positionierungsstrategien und Detailentscheidungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Stadtmarketing, Identitätsorientierte Markenführung, Markenidentität und Stadtmarke.

Warum ist das Gap-Modell für Städte so bedeutend?

Das Gap-Modell hilft dabei, Diskrepanzen zwischen dem internen Selbstbild der Stadt und dem externen Fremdbild der Zielgruppen präzise zu analysieren und strategisch zu adressieren.

Welche Rolle spielt die Dachmarke im Stadtmarketing?

Die Dachmarke dient als zentraler strategischer Rahmen, um die heterogenen Leistungen einer Stadt unter einer einheitlichen Identität zu bündeln und wettbewerbsfähig zu machen.

Was ist die größte Herausforderung bei der Markenführung für Städte?

Die Herausforderung liegt in der hohen städtischen Komplexität, bedingt durch die Heterogenität der Anspruchsgruppen und den immateriellen Dienstleistungscharakter des Angebots.

Ende der Leseprobe aus 57 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Erfolgsfaktor Marke im Stadtmarketing.
Untertitel
Darstellung von Spezifika des Markenmanagements für Städte anhand ausgewählter Beispiele
Hochschule
Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
Note
1,3
Autor
Tino Roßberg (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
57
Katalognummer
V59525
ISBN (eBook)
9783638534406
ISBN (Buch)
9783638729222
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Erfolgsfaktor Marke Stadtmarketing Darstellung Spezifika Markenmanagements Städte Beispiele
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tino Roßberg (Autor:in), 2006, Erfolgsfaktor Marke im Stadtmarketing., München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/59525
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Leseprobe aus  57  Seiten
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