The informal sector is defined as a sector which include all enterprises which are not officially regulated and which operate outside the incentive system offered by the state and its institutions. In contrast, enterprises which enjoy official recognition, protection and support are defined as formal sector. No such support or protection is available to informal sector enterprises.
At the empirical level, the informal sector is defined to comprise those economic enterprises which employ less than 10 persons (including the owner) per unit and which operate in open spaces; housed in a temporary or semi-permanent structure; does not operate from spaces assigned by government, municipality or private organizers of officially recognized marketplaces; it operates from residences or backyard; and it is not recognized.
Inhaltsverzeichnis
1. Introduction
2. The Role of Informal Sectors in Development
3. Conclusion
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle des informellen Sektors in der wirtschaftlichen Entwicklung und analysiert insbesondere die komplexen Verflechtungen zwischen informellen und formalen Wirtschaftsakteuren, um deren Beitrag zur Beschäftigungssicherung und Armutsbekämpfung aufzuzeigen.
- Theoretische Ansätze zur Definition des informellen Sektors
- Strukturalistische Perspektive auf die informelle Wirtschaft
- Vorwärts- und Rückwärtsverflechtungen zwischen formellen und informellen Märkten
- Beschäftigungseffekte und Rolle der informellen Arbeit bei der Armutsreduktion
- Fallbeispiele und Beobachtungen zur informellen Wirtschaft in Addis Abeba
Auszug aus dem Buch
The Role of Informal Sectors in Development
Scholars who study the origin, dynamics and persistence of the informal economy divide theoretical approaches to informal economy in a number of ways, and most like Bhowmik, 2010a; Chen et.al., 2006; Perry and Maloney, 2007; and others distinguish only three approaches i.e., Dualist (ILO position), Structuralist (Neo-Marxist) and Legalist (Neoliberal) approach (Wilson, 2011, p. 205). Those informal economy approaches argue about origin and determination of the informal economy from different but also shared point of view. To our argument concerning the role of informal sectors in development we prefer to follow the structuralist approach. According to Wilson (2011, p. 206) the structuralists focus on the linkages between the formal and informal economies and emphasize that the informal economy is included and exploited by the formal one. They tend to focus on informal wage workers whose employers avoid paying or following legislated labor laws. These wage workers are often subcontracted or otherwise hired informally by formal enterprises. Bromley as cited in Wilson (2011) points out that many of the self-employed in petty commerce are commission sellers or dependent workers who have linkages with formalized large-, medium- or small-sized businesses or even multinational firms whose products they vend.
As indicated in the above paragraph mostly but not always the informal economy is highly attached to the formal economy in such a way that the formal enterprise owners hire a considerable number of waged workers or take sub contract with the self-employed informal vendors for the provision of various good and services. For instance, an authorized and licensed contractor may hire daily or waged laborer most of the time rural immigrant or he/she might take sub-contract to unauthorized and unlicensed contractor to run and finish the whole construction process. With this respect, Amin (1987, p. 613) outlined that the informal actors may engage in earth digging, brick-breaking (hammering old or broken bricks into small pieces for use as aggregate in making concrete), work as masonry assistant, carpentry, painting, masonry and plumbing in a construction site which is taken by authorized construction entity. This linkage between formal and informal economy creates a wide employment opportunity for a large number of workforce especially for those rural-urban migrant who do not have special knowledge and skill that is required to get hired in different governmental and non-governmental organizations. And this is obvious in Addis Ababa.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Introduction: Dieses Kapitel definiert den informellen Sektor als Bereich außerhalb der staatlichen Regulierung und gibt einen Überblick über empirische Abgrenzungen sowie die administrative Behandlung informeller Akteure.
2. The Role of Informal Sectors in Development: Hier werden theoretische Ansätze diskutiert und die strukturalistische Sichtweise auf die Verflechtungen zwischen formeller und informeller Wirtschaft angewandt, um deren Beschäftigungspotenzial zu verdeutlichen.
3. Conclusion: Das Fazit fasst zusammen, dass der informelle Sektor eine wertvolle Rolle bei der Armutsbekämpfung spielt und staatliche Strategien eher die Integration fördern sollten, anstatt den Sektor zu unterdrücken.
Schlüsselwörter
Informeller Sektor, Formale Wirtschaft, Beschäftigung, Strukturalismus, Arbeitsmarkt, Armutsreduktion, Addis Abeba, Verflechtungen, Migration, Unternehmertum, Wirtschaftsentwicklung, Kleinunternehmer, Regulierung, Subunternehmertum, Arbeitskräftemangel
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht die Rolle des informellen Sektors im Kontext der wirtschaftlichen Entwicklung und beleuchtet insbesondere dessen Abhängigkeit und funktionale Verbindung zur formellen Wirtschaft.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Zentrale Themen sind die Definition des informellen Sektors, theoretische Ansätze zu dessen Entstehung, die Verknüpfung durch Vorwärts- und Rückwärtsverflechtungen sowie die soziale Bedeutung für die Arbeitsmarktintegration.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, den Beitrag der informellen Wirtschaft zur Beschäftigungssicherung darzulegen und Argumente dafür zu liefern, den Sektor durch politische Maßnahmen zu unterstützen, statt ihn zu marginalisieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse verschiedener ökonomischer Ansätze (Dualismus, Strukturalismus, Legalismus) kombiniert mit einer inhaltlichen Auswertung und Beobachtung der Gegebenheiten in Addis Abeba.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden die strukturellen Verknüpfungen zwischen den Sektoren analysiert, wobei auf die Bedeutung von Subunternehmertum und informeller Arbeit für die Produktivität formeller Unternehmen eingegangen wird.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe sind informelle Wirtschaft, formelle Integration, Beschäftigungsdynamik, strukturalistische Analyse und wirtschaftliche Entwicklung.
Warum wird der strukturalistische Ansatz bevorzugt?
Der strukturalistische Ansatz wird gewählt, weil er die ökonomische Ausbeutung und die inhärenten Abhängigkeiten zwischen den beiden Sektoren am treffendsten beschreibt.
Wie trägt der informelle Sektor zur Armutsbekämpfung bei?
Er bietet Arbeitssuchenden ohne spezielle Qualifikationen ein sofortiges Einkommen, wirkt als soziale Absicherung bei Arbeitslosigkeit und ermöglicht den Übergang in formalere Beschäftigungsverhältnisse durch Kompetenzerwerb.
Welche Rolle spielt Addis Abeba für die Analyse?
Addis Abeba dient als praxisnahes Fallbeispiel, an dem die Bedeutung von informellem Handel, häuslicher Produktion und der Verflechtung mit lokalen Märkten konkret verdeutlicht wird.
Welche politische Empfehlung spricht der Autor aus?
Die Regierung sollte den informellen Sektor nicht durch Repressionen auslöschen, sondern ihn als wichtige Beschäftigungsquelle anerkennen und Strategien entwickeln, die den Akteuren den Aufstieg und die spätere Formalisierung erleichtern.
- Arbeit zitieren
- Emebet Hailemichael (Autor:in), 2018, Managing Informality. The Informal Sector Role in Development, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/595375