Langfristige Verhaltensänderungen durch die Nutzung von Fitbit-Trackern


Bachelorarbeit, 2019

52 Seiten, Note: 1,6


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Bedeutung von korperlicher Aktivitat
1.2 Langzeitmotivation durch Fitnesstracker

2 Motivationspsychologische Grundlagen
2.1 Korperliche Aktivitat als Gesundheitsverhalten
2.2 Motivation zu gesundheitsfordernder Aktivitat
2.2.1 Self-Determination Theory: extrinsische und intrinsische Motivation
2.2.2 Theorie des geplanten Verhaltens
2.2.3 Stadien- und Prozessmodelle: Das transtheoretische Modell der Verhaltensanderung
2.3 Sport- und Bewegungsmotivation durch Fitnesstracker

3 Fitbit-Gerate - Prazises Messinstrument oder Lifestyle-Objekt?
3.1 Uberdie Marke Fitbit
3.1.1 Entwicklung in der Sparte Fitness-Tracker
3.1.2 Zielgruppen
3.1.3 Selbstdarstellung und Bewerbung der Fitbit-Tracker
3.2 Korperliche Aktivitat - Was genau messen Fitnesstracker
3.3 Bewegung messen - Welche Daten erhalt der Nutzer
3.3.1 Schritte, zuruckgelegte Strecke und Hohenmeter
3.3.2 Kalorien
3.3.3 Herzfrequenz und Herzfrequenzzonen
3.3.4 Aktive Minuten
3.3.5 Stiindliche Aktivitat
3.3.6 Schlafdaten
3.4 Moglichkeiten und Funktionen der Fitbit-App
3.4.1 Ziele festlegen
3.4.2 Manuelle Eingabe von Aktivitaten
3.4.3 Food-Tracking und Gewicht
3.4.5 Community und Einbindung von Social Media
3.4.6 Fitbit Coach

4 Methodik
4.1 Entwicklung eines Fragebogens zur Langzeitmotivation von Fitnesstrackern
4.1.1 Kaufmotivation
4.1.2 Bewegungsverhalten vor und seit Erwerb des Fitnesstrackers
4.1.3 Individuelle Nutzung der angebotenen Funktionen
4.2 Auswertung der Ergebnisse

5 Darstellung der Ergebnisse
5.1 Kaufmotivation und Bewegungsmotivation
5.2 Auswertung der angegebenen und gemessenen korperlichen Aktivitat
5.2.1 Ergebnisse im Bereich Schritte
5.2.2 Unterschiedliche Effekte durch Motivation bei Kauf
5.2.3 Ergebnisse bei aktiven Minuten
5.3 Nutzungsverhalten und Steigerung der korperlichen Aktivitat

6 Diskussion
6.1 Steigerung der taglichen Bewegung
6.2 Veranderung des Sportverhaltens
6.3 Nutzungsverhalten und Steigerung der korperlichen Aktivitat
6.4 EinschrankungenundAusblick

7 Fazit

Literaturverzeichnis

Anhang: Fragebogen

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Die 5 Stufen der Verhaltensanderung des transtheoretischen Modells

Abbildung 2: Dashboard auf der Fitbit-Homepage

Abbildung 3: Ubersicht uber die tagliche Schrittzahl

Abbildung 4: Darstellung der Herzfrequenz im Laufe einer Trainingseinheit

Abbildung 5: Ubersicht uber den Verlauf des Ruhepulses

Abbildung 6: Darstellung des Cardiofitness-Wertes

Abbildung 7: Ubersicht uber das Erreichen der stiindlichen Aktivtatsziele

Abbildung 8: Ubersicht uber den Verlauf der Schlafphasen in einer Nacht

Abbildung 9: Ubersicht uber die aufgezeichneten sportlichen Aktivitaten

Abbildung 10: Abbildung der Abzeichen in der App und auf der Homepage 30 Abbildung 11: Angaben der Befragten zu ihrer Motivation, einen Fitnesstracker zu erwerben

Abbildung 12: Zuruckgelegte Schritte in den Stadien der Verhaltensanderung

Abbildung 13: Vergleich der Mittelwerte zu den unterschiedlichen Messzeitpunkten

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Strategien der Verhaltensanderung und ihr Einsatz bei Fitnesstrackern

Tabelle 2: Von Fitbit genutzte Herzfrequenzzonen und deren Intensitat

1 Einleitung

1.1 Bedeutung von korperlicher Aktivitat

Sport und Bewegung stellen eines der einfachsten und gleichzeitig wichtigsten Mittel zur Prevention moderner Volkskrankheiten wie Diabetes Mellitus, Arteriosklerose oder Bluthochdruck dar (Lollgen & Bachl, 2016). Obwohl Menschen immer langer leben, gefahrden der Wohlstand und der damit einhergehende passive Lebensstil die Gesundheit und das Wohlbefinden. Nahrungsuberangebot und wenig Bewegung fiihren zu Ubergewicht, das wiederum das Krankheitsrisiko fur viele gesundheitliche Einschrankungen erheblich erhoht (Dietger, 2018).

Die Politik, Krankenkassen und Betriebe haben langst erkannt, fur welche hohen Ausfalle und damit auch Kosten die durch einen bewegungsarmen Lebensstil verursachten Krankheiten verantwortlich sind. Neben verbesserten Behandlungs- und Rehabilitationsmethoden fur Herzinfarkt, Schlaganfall und Co. nimmt daher auch die sportliche Aktivierung der Bevolkerung im Rahmen der Prevention einen wichtigen Stellenwert zur Bekampfung dieser Krankheiten ein. Dabei ist das Potential hier besonders groB, bedenkt man, dass rund ein Drittel der erwachsenen Deutschen gar keinen Sport betreibt und weniger als die Halfte mehr als zwei Stunden in der Woche sportlich aktiv ist (Lampert, Mensink & Ziese, 2005).

Problematisch ist dabei nicht die Entwicklung von Sportprogrammen an sich. Es gibt eine Vielzahl verschiedener Angebote fur unterschiedliche Geschmacker, die effektiv und nachweislich fit halten. Gerade Menschen, die sich der schwerwiegenden gesundheitlichen Risiken ihres bewegungsarmen Lebensstils nicht bewusst sind, finden allerdings nur schwer den Antrieb, dieses noch nicht verankerte Verhalten aufzunehmen. Neben der Entwicklung leicht zu erreichender und niederschwelliger Sportangebote steht also auch vor allem die Steigerung und Erhaltung der Bewegungsmotivation im Vordergrund von Praventionsprogrammen (Rutten & Pfeifer, 2017).

Urn Ubergewicht abzubauen oder gar nicht erst entstehen zu lassen, hat sich ein multimodal Ansatz aus Ernahrungsumstellung, Sport und Steigerung der allgemeinen korperlichen Aktivitat bewahrt (Clark, 2015). Letzteres ist fur die breite Bevolkerung noch am einfachsten in Eigenregie zu bewerkstelligen: Eine U-Bahnhaltestelle fruher aussteigen und den Rest zur Arbeit laufen oder die Treppe statt des Lifts zu nehmen, sind Tipps, die weit verbreitet sind und oft wiederholt wurden.

Die Motivation zu solch einer Lebensstilanderung wird jedoch eher selten behandelt und ist vor allem wenn es an intrinsischer Sport- und Bewegungsmotivation im Allgemeinen mangelt, haufig das groBere Problem. Ein wichtiger und vielbeachteter Ansatz in diesem Zusammenhang sind Gamificationelemente und Fitnesstracker. Als externe Motivatoren geben sie bereits bei kleinsten Verhaltensanderungen sichtbares positives Feedback und konnen so eine Anderung des Lebensstils unterstiitzen (Kang, Marshall, Barreira & Lee, 2009).

1.2 Langzeitmotivation durch Fitnesstracker

Die Effektivitat von Aktivitatstrackern zur Steigerung der korperlichen Aktivitat und taglichen Schrittzahl ist mittlerweile gut belegt (Brickwood, Watson, O'Brien & Williams, 2019). Bisher noch wenig erforscht wurde hingegen die Nachhaltigkeit der erzielten Effekte. Viele der bisher durchgefiihrten Studien erstrecken sich uber einen sehr begrenzten Zeitraum von wenigen Monaten. Wie persistent die Verhaltensanderung tatsachlich ist, kann daher in ihrem Rahmen kaum bestimmt werden. Von einer Anderung des Lebensstils hin zu einer aktiveren Lebensweise kann fruhestens nach einem Jahr, vielleicht sogar erst nach zwei Jahren gesprochen werden. Und selbst dann bleibt das Risiko, durch unvorhergesehene Ereignisse wie Verletzungen oder Erkrankungen wieder in alte inaktive Verhaltensmuster zuruckzufallen.

Diese Arbeit untersucht daher, welchen Einfluss die dauerhafte Integration eines Fitnesstrackers in den Lebensalltag hat. Es soil analysiert werden, ob durch das dauerhafte Tragen eines Aktivitatstrackers der Marke Fitbit uber mehrere Jahre hinweg tatsachlich eine langfristige Verhaltensanderung zu einem aktiveren Lebensstil erfolgt oder ob die initiale Wirkung nach einiger Zeit wieder nachlasst oder abflacht. Die Angaben der Befragten zu ihren Nutzungsgewohnheiten konnen auBerdem Aufschluss daruber geben, ob die Nutzung bestimmter Funktionen des Trackers und der dazugehorigen App die Effekte verstarkt oder ob jeder Nutzer sich die fur ihn wichtigsten Features heraussucht und es individuelle Praferenzen gibt. Dabei soil berucksichtigt werden, dass die beim Kauf des Trackers bestehende Motivation ebenfalls ein wichtiger Faktor ist, der die Ergebnisse unter Umstanden beeinflusst.

Zum besseren Verstandnis erfolgt zuerst eine Erlauterung des derzeitigen Stands im Bereich Bewegungs- und Sportmotivation und wie diese theoretischen Erkenntnisse im Zusammenhang mit Fitnesstrackern umgesetzt werden. Eine Erlauterung der zu Grunde liegenden Technik und der fur den Nutzer angebotenen Funktionen durch die Gerate der Marke Fitbit zeigt die Moglichkeiten und Einschrankungen, die derzeit im Bereich der Fitnesstracker existieren. Grundlage fur die Auswertung ist schliefslich eine Befragung und Datenerhebung von Personen, die mindestens seit zwei Jahren einen Fitnesstracker der Marke Fitbit nutzen, zu deren Motivation und Bewegungsverhalten. Die Abfrage der von den Trackern gespeicherten Daten erlaubt dabei prazise und objektive Beschreibungen der tatsachlichen korperlichen Aktivitat. Die Einschrankung der Daten auf Gerate einer Marke garantiert eine bessere Vergleichbarkeit, da sich die Gerate verschiedener Hersteller in ihren Funktionen teilweise deutlich unterscheiden.

Nicht Teil dieser Arbeit wird es sein, Fitnesstracker im Zusammenhang mit der Bleibemotivation der Nutzer zu untersuchen. Welche Faktoren dazu fiihrten, dass die Probanden das Gerat langfristig in ihren Alltag integrierten und die Nutzung nicht wieder einstellten, bleibt unberucksichtigt.

Auch wie sich die Einstellung der Probanden und ihre Bewegungs- und Sportmotivation im Laufe der Zeit eventuell verandert, wird nicht untersucht. Die Daten konzentrieren sich lediglich auf das nachweisbare Verhalten in Form der von den Trackern aufgezeichneten Daten und eine einmalige Einschatzung zum Status vor Kauf des Trackers.

2 Motivationspsychologische Grundlagen

Was bringt Menschen dazu Sport zu treiben und sich aus gesundheitlichen Grunden zu bewegen? Krankenkassen, Arzte und Sportwissenschaftler propagieren schon lange, dass Menschen in Industrielandern sich heutzutage zu wenig bewegen, einer der Faktoren, der zu den typischen Zivilisationskrankheiten wie Diabetes mellitus Typ 2, Bluthochdruck und deren Folgen fuhrt. Doch was braucht es, um Menschen fur Bewegung und Gesundheitssport zu begeistern?

2.1 Korperliche Aktivitat als Gesundheitsverhalten

RegelmaRige korperliche Aktivitat in Form eines korperlich aktiven Lebensstils hat bedeutenden Einfluss auf die Physiologie und Psyche des Menschen. Hierbei gilt es zu differenzieren zwischen Sport, sportlichem Training und korperlicher Bewegung an sich. Unter korperlicher Aktivitat ist jede durch die Skelettmuskulatur erzeugte Bewegung, die den Energieumsatz nennenswert erhoht, einzuordnen (Stoll, Pfeffer & Alfermann, 2010, S. 216). Es handelt sich hierbei um den Uberbegriff menschlicher Bewegungsaktivitat. Training findet statt, wenn korperliche Aktivitat gezielt, strukturiert und regelmaRig zur Steigerung korperlicher Fahigkeiten eingesetzt wird. Sport definiert der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) als Ausiibung eigenmotorischer Aktivitat zum Selbstzweck (DOSB, 2004) . Sport hat daher in der Regel spielerischen oder Wettkampfcharakter. Im Vordergrund stehen die sportartspezifische Leistung, Spal? und soziale Kontakte bei Mannschaftssportarten.

Gesundheitssport ist eine Unterart des Sports: Hier werden durch gezielte sportliche MaRnahmen gesundheitsfordernde Effekte erzielt. Eine Art der korperlichen Betatigung, der erst in den letzten Jahrzehnten immer mehr Aufmerksamkeit geschenkt wurde, ist die sogenannte Health-Enhancing Physical Activity (HEPA). Darunter fallen gesundheitsforderliche Aktivitaten wie Treppensteigen, Fortbewegung zu FuR oder mit dem Fahrrad sowie freizeitsportliche Aktivitaten oder korperlich aktive Hobbys wie Gartnern (Stoll et al., 2010, S.216). Im Vordergrund stehen hier die korperliche Betatigung und deren positive Auswirkung auf den allgemeinen Fitnesslevel. Im Kampf gegen den sitzenden Lebensstil wird jedes Mehr an Bewegung als Errungenschaft gefeiert.

2.2 Motivation zu gesundheitsfordernder Aktivitat

Es existieren verschiedene theoretische Modelle um das Verhalten von Menschen beziiglich ihrer Partition an gesundheitsforderndem Sport zu erklaren und teilweise auch vorhersagen zu konnen. Dabei wird unterschieden zwischen Motivationsmodellen, Theorien der Handlungsausfiihrung sowie Stadien- und Prozessmodellen. Letztere beschreiben Verhalten und vor allem Verhaltensanderungen als Prozess, der nicht kontinuierlich stattfindet, sondern verschiedene Stadien durchlauft (Stoll et al., 2010).

2.2.1 Self-Determination Theory: extrinsische und intrinsische Motivation

Ein wichtiger Bestandteil der Serf-Determination Theory (SDT), der auch im Gesundheitssport eine bedeutende Rolle spielt, ist die Unterscheidung von extrinsischer und intrinsischer Motivation (Deci & Ryan, 1985, zitiert nach Stoll et al., 2010, S.224). Bei der intrinsischen Motivation handelt es sich um autonome Handlungsanreize, die aus dem Menschen selbst kommen, ausgelost durch das naturliche Bedurfnis, sich auszuprobieren, neue Herausforderungen zu suchen und zu lernen. Die Handlung wird um ihrer selbst willen und zur personlichen Befriedigung ausgefiihrt. Extrinsische Motivation wird beispielsweise durch gesellschaftlichen Druck oder soziale Normen generiert. Im Gesundheitssport beispielsweise der Hausarzt, der zu mehr Bewegung rat oder Freunde, die eine Gewichtsreduktion durch Sport sicher gutheiRen wiirden. Ein Verhalten, das nur extrinsisch motiviert ist, wird bei Wegfall der extrinsischen Motivationsquelle in der Regel wieder eingestellt. Es uberdauert nur, wenn zuerst die Grunde fur das Verhalten verinnerlicht werden (introjizierte Motivation) und im Verlauf eines Aneignungsprozesses auch in Einklang mit personlichen Werten und Uberzeugungen kommen (identifizierte Motivation). Zuletzt erfolgt die Integration der extrinsischen Motivation, bei der sie zur intrinsischen Motivation wird, indem sie nun die psychologischen Grundbedurfnisse der Person befriedigt.

2.2.2 Theorie des geplanten Verhaltens

Die Theorie des geplanten Verhaltens (theory of planned behaviour, TPB) von Ajzen (1985, zitiert nach Stoll et al., 2010, S.225f) beschreibt, wie Intentionen mit dem tatsachlichen Verhalten, das dann gezeigt wird, zusammenhangen. Sie geht davon aus, dass dem eigentlichen Handeln stets eine Intention vorausgeht, die, beeinflusst von verschiedenen Faktoren, umgesetzt wird oder nicht. Eine wichtige Rolle spielt dabei die personliche Bewertung des geplanten Verhaltens, beispielsweise ,Sport macht SpaG', ,Sport fordert die Gesundheit' oder ,Sport ist unnotig anstrengend'. Ein anderer Faktor sind soziale Normen, wie etwa der Arzt, der zu sportlicher Betatigung rat oder das Schonheitsideal, das Schlankheit propagiert. Nicht zuletzt hangt die Wahrscheinlichkeit eines bestimmten Verhaltens aber auch von den verfiigbaren Ressourcen ab. Jemand kann sich zwarfest vornehmen, in Zukunft jeden Morgen ins Fitnessstudio zu gehen. Wenn es in seiner Nahe aber kein Studio gibt, kann aus der Intention kein tatsachliches Verhalten werden. Ajzen berucksichtigt solche Barrieren unter dem Uberbegriff ,wahrgenommene Verhaltenskontrolle'. Darunter fallen nicht nur tatsachliche Hindernisse in Bezug auf die Verwirklichung, sondern auch solche, die nur aus Glaubenssatzen und Einstellungen resultieren: ,lch bin unsportlich', ,lch kann keine Balle fangen' oder ahnliches. Dabei wirkt sich die wahrgenommene Verhaltenskontrolle nicht nur darauf aus, ob das Verhalten tatsachlich ausgefiihrt wird oder nicht, sondern sie beeinflusst auch die Intention. Eine Intention, die zwar positiv bewertet und attraktiv ist, wie zum Beispiel einen Marathon zu laufen, wird sofort verworfen, wenn ihre Ausfiihrung absolut utopisch ist, zum Beispiel weil man uberhaupt nicht ausdauertrainiert ist. In diesem Zusammenhang wird deutlich, wie wichtig das richtige Setzen von smarten Zielen und an den korperlichen Fitnesslevel angepasstes Training auch im Gesundheitssport ist.

Hausenblas, Carron & Mack (1997) fanden bei ihren Untersuchungen, dass es einen deutlichen Zusammenhang zwischen Intention und tatsachlichem Verhalten gibt. AuBerdem konnten sie zeigen, dass der Einfluss von Einstellungen und wahrgenommener Verhaltenskontrolle auf die Intention etwa gleich groR und doppelt so gewichtig wie die der sozialen Normen ist. Zur Steigerung der Sportpartizipation und Bereitschaft zu HEAP kann also an alien drei Faktoren angesetzt werden. Dabei sind Deckeneffekte zu berucksichtigen: Wer schon eine positive Einstellung zu Sport hat, wird durch Fakten beziiglich Sport und Gesundheit auch nicht weiter in seiner Intention bestarkt.

2.2.3 Stadien- und Prozessmodelle: Das transtheoretische Modell der Verhaltensanderung

Die bisher vorgestellten Modelle von Motivation und Implementierung sind zusammen nicht ausreichend, urn den Prozess einer Verhaltensanderung vollstandig abzubilden. Es existieren nicht nur vollstandig sportlich aktive oder inaktive Menschen, sondern auch Zwischenstadien. Inaktivitat und Aktivitat sind die beiden unterschiedlichen Enden komplexer Motivations- und Planungsprozesse (Stoll et al., 2010). Prinzipiell sind diese in zwei Phasen einteilbar: In der ersten motivationalen Phase wird die Entscheidung uber die Verhaltensanderung getroffen, in der zweiten postdezisionalen Implementierungsphase geht es um die praktische Umsetzung (Hagger & Chatzisarantis, 2005). Eine Verhaltensanderung beginnt also bereits, bevor sich das eigentliche Verhalten andert mit einer Anderung der Gedanken, Plane und Einstellungen. Die Stadien dieser Veranderung werden in sogenannten Stadien- oder Prozessmodellen dargestellt.

Bisher sehr gut in verschiedenen Bereichen, auch in der Sportmotivation, erforscht ist das Transtheoretische Modell der Verhaltensanderung (Keller, 1999, zitiert nach Stoll et al., 2010, S.237-242). Es beschreibt sowohl die verschiedenen Stufen der Verhaltensanderung als auch wirksame Strategien um von einem Stadium ins nachste, sportnahere zu wechseln.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Die 5 Stufen der Verhaltensanderung des transtheoretischen Modells (nach Keller etal., 2001, ubernommen aus Stoll et a I., 2010, S.239)

Am Anfang des Prozesses zur Sportmotivation befinden sich Personen im Zustand der Absichtslosigkeit. Solange Ihnen die Problematik ihres inaktiven Lebensstils nicht bewusst ist, haben sie auch keine Intention zur Veranderung. Das Stadium der Absichtsbildung beginnt erst, wenn durch Informationen im Rahmen von Praventionsprogrammen oder das Auftauchen erster korperlicher Beschwerden ein Veranderungsdruck entsteht. Dabei zeichnet sich das Stadium der Absichtsbildung noch nicht durch konkrete Sportplane, sondern vielmehr erst einmal durch die Auseinandersetzung mit der Problematik und den Folgen eines inaktiven Lebensstils aus. Erste Plane zur Aufnahme von sportlicher Aktivitat finden erst in der Vorbereitungsphase statt. Hier herrscht eine hohe Motivation zur Verhaltensanderung und Personen in dieser Phase sind besonders empfanglich fur konkrete Sportangebote wie Kurse, Rabatte in Fitnessstudios oder ahnliche MaBnahmen. Die folgende Handlungsstufe, in der inaktives Verhalten abgebaut und sportliches Verhalten aufgenommen wird, ist besonders anfallig fur Ruckfalle. Das Uberschatzen der eigenen Fahigkeiten resultiert nicht selten in Verletzungen, die der Motivation wieder den Wind aus den Segeln nehmen. Misserfolge im Training werden besonders stark wahrgenommen und schwachen die Selbstwirksamkeitserwartung moglicherweise entscheidend, wodurch das Training wieder eingestellt wird. In dieser Phase sind also ein langsames Steigern der Belastung sowie Erfolgserlebnisse essentiell fur die Aufrechterhaltung der Verhaltensanderung. Insgesamt sind Stagnation und Ruckfalle auf vorige Stufen der Verhaltensanderung im Transtheoretischen Modell der Verhaltensanderung nicht selten, sondern eher die Regel.

Es entsteht ein dynamischer Prozess, in dem Fehlversuche und Misserfolge im Idealfall zu angepassten Strategien und besserer Planung fiihren. Im letzten Stadium des Modells, der Aufrechterhaltung, wurde der inaktive Lebensstil in ausreichendem MaRe durch sportliche Aktivitat ersetzt. Nun gilt es einem Ruckfall in problematische Verhaltensweisen vorzubeugen und das erwiinschte Verhalten nach wie vor zu fordern und attraktiv zu halten. Das Transtheoretische Modell der Verhaltensanderung wurde zuerst fur den Bereich der Rauchentwohnung entworfen. Wahrend es vergleichsweise einfach ist, ein problematisches Verhalten abzulegen, muss ein aktiverer Lebensstil mit sportlicher Aktivitat regelmaBig neu initiiert werden. Der Verbleib in der Aufrechterhaltung ist dementsprechend, vor allem bei radikalen Verhaltensanderungen, uber einen langen Zeitraum instabil und anfallig fur Ruckfalle und Regression.

Typischerweise nutzen Menschen eine Reihe verschiedener Strategien, die die Verhaltensanderung unterstutzen. In der Anfangsphase stehen dabei hauptsachlich kognitiv-affektive Strategien, die die Einstellung gegenuber Inaktivitat und Sport verandern, im Vordergrund. Spater, wenn es urn konkretes Handeln geht, gewinnen behaviorale Strategien an Wichtigkeit.

2.3 Sport- und Bewegungsmotivation durch Fitnesstracker

Fitnesstracker sind eine Art der Intervention, die gezielt in verschiedenen Stadien der Verhaltensanderung eingesetzt werden kann, urn den Ubergang von einer Phase in die nachste zu unterstutzen.

In der Phase der Absichtslosigkeit helfen Fitnesstracker uber die objektive Messung der korperlichen Aktivitat, den derzeitigen Status richtig einzuschatzen. Die taglich erreichte Schrittzahl oder aktive Minuten (siehe 3.2.6) konnen einfach und unkompliziert mit herrschenden Empfehlungen zu korperlicher Aktivitat verglichen werden. Diese werden in der Regel als Voreinstellungen von den Machern der Gerate gleich mitgeliefert. So wird ein Defizit an korperlicher Aktivitat durch die Benutzung eines Fitnesstrackers schnell deutlich. Mangelnde Kenntnis uber die unzureichende Aktivitat wird so beseitigt und im Idealfall ein neues Problembewusstsein geschaffen.

Nutzer von Fitnesstrackern werden sich also in der Regel ihres Problemverhaltens bewusst und wechseln dadurch von der Absichtslosigkeit in die Phase der Absichtsbildung. Die Daten des Trackers zeigen ihnen kompromisslos auf, wo ihre Defizite in Sachen korperlicher Aktivitat liegen. Sie helfen dabei, in Bezug auf Bewegung ungiinstige Verhaltensmuster zu erkennen und zu analysieren: So kann es beispielsweise sein, dass man immer nur an bestimmten Tagen ausreichend oder zu wenig Bewegung hat. Dann gilt es gezielte Ursachenanalyse zu betreiben und spezielle Bewaltigungsstrategien zu entwickeln. Stellt man hingegen einen allgemeinen Mangel an Aktivitat fest, muss zur Behebung eine grundlegende Verhaltensanderung erfolgen. Durch die bewusste Verhaltensanalyse erfolgt ein flieRender Ubergang in die Vorbereitungsphase, in der konkrete Plane fur Verhaltensanderungen gefasst werden. Die ausfiihrlichen Daten des Fitnesstrackers erlauben hier eine auRerordentlich genaue Anpassung des Verhaltens an den individuellen Lebensstil.

Auch nach Abschluss der motivationalen Phase des Transtheoretischen Modells der Verhaltensanderung konnen Fitnesstracker in der volitionalen Phase als zusatzliche Motivation und Verstarker dienen. Die Challenge, das tagliche Schrittziel zu erreichen, triggert korperliche Aktivitat taglich aufs Neue, bis sie schliefslich als Gewohnheit in den Alltag integriert ist. Gleichzeitig bieten die digitalen Awards und das Erreichen taglicher Ziele regelmaBige Erfolgserlebnisse, die die Selbstwirksamkeit starken und somit Ruckschritten zu einem inaktiven Verhalten vorbeugen. Auch die Entwicklung von einem einmaligen „Ausrutscher" zu einem Ruckfall in altes Verhalten wird durch die tagliche Erinnerung an die sportliche Zielsetzung potentiell verhindert.

Tabelle 1: Strategien der Verhaltensanderung und ihr Einsatz bei Fitnesstrackern

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3 Fitbit-Gerate - Prazises Messinstrument oder Lifestyle-Objekt?

3.1 Uber die Marke Fitbit

Die Zahl der Nutzer von Fitbit-Trackern ist in den vergangenen Jahren rasant angestiegen und betrug 2017 ca. 25 Millionen weltweit (Jen Ralls, 2018). Hauptmarkt der Marke ist Nordamerika, wo momentan etwa jeder Zehnte einen Fitnesstracker nutzt. Dicht darauf folgt Europa, wo die Marke Ihre Verbreitung derzeit ausbauen mochte. Da sie zu den ersten Ihres Segments gehoren, hielt Fitbit lange den groBten Marktanteil, ist also der bekannteste und am weitesten verbreitete Hersteller (Statista, 2016). Diese Stellung wird in den letzten Jahren allerdings zunehmend durch Smartwatches anderer Hersteller und giinstigere Tracker der chinesischen Marke Xiaomi, die vor allem auf dem asiatischen Markt erfolgreich ist, angegriffen.

3.1.1 Entwicklung in der Sparte Fitness-Tracker

Fitbit wurde im Marz 2007 mit Hauptsitz in San Francisco gegrundet. Das junge IT Start-up wollte die mittlerweile ausgereifte Sensortechnik nutzen, urn kleine Gerate zum Tracking des Bewegungs- und Sportverhaltens zu entwickeln -eben genau das, was heute als Fitnesstracker bekannt ist.

Das erste Modell, der Fitbit Classic war ein einfaches Gerat mit einem dreidimensionalen Beschleunigungssensor, der die Anzahl der Schritte seines Nutzers erkannte. Zusammen mit den vom Nutzer angegebenen Daten zu GroBe, Gewicht und Schrittlange errechnete er damit auBerdem die insgesamt zuruckgelegte Strecke sowie die ungefahr dabei verbrannten Kalorien. Auch ein Schlaftracking uber den Bewegungssensor war bereits integriert. Die nachsten Gerate, der Fitbit Ultra und der Fitbit One waren ebenfalls Gerate zum in die Hosentasche stecken oder urn sie mit einem Clip an der Hose zu befestigen. Sie waren auBerdem erstmals mit einem Hohenmesser ausgestattet, urn die zuruckgelegten Etagen genauer bestimmen zu konnen. AuBerdem wurde eine Stoppuhr-Funktion hinzugefiigt, mit der die Lange von Trainingseinheiten aufzeichnet werden kann.

Mit dem Fitbit Flex kam 2013 der erste Fitnesstracker von Fitbit in Form eines Armbandes auf den Markt. Dank der angebrachten fiinf LEDs sehen die Nutzer auf einen Blick, wie weit sie ihr tagliches Ziel erreicht haben. Die Einfiihrung eines Displays zur Anzeige der Uhrzeit und Integration der Funktionalitaten einer Uhr erfolgte im Jahr darauf mit der Fibit Force, bzw. Fitbit Charge. 2015 erfolgte mit der Charge HR die Einfiihrung des ersten Wearables mit optischer Herzfrequenz-Messfunktion. Die Technik war bereits in den 90er Jahren entwickelt und getestet worden, aber noch nicht fur den breiten Markt zuganglich. Im Gegensatz zu den eher schlichten Aktivitatsmessern davor konnte durch die Bestimmung der Herzfrequenz nun eine hohere Genauigkeit beziiglich der Bewegungsintensitat erreicht werden. Durch die Pulsmessung wurden die Gerate auRerdem zunehmend fur Sportier interessant.

Die erste Smartwatch der Marke, die Fitbit Surge, war genau fur diese Nutzer gedacht: Dank des integrierten GPS versprach Sie die prazise Aufzeichnung von Laufgeschwindigkeiten und Herzfrequenzzonen um das Ausdauertraining genau verfolgen und optimieren zu konnen. Gleichzeitig wurde die Verknupfung zwischen Wearable und Smartphone ausgebaut, sodass dem Nutzer verknupfte Funktionen wie Anrufbenachrichtungen und mehr zur Verfiigung stehen. Fitbit nahm mit dem verstarkten Fokus auf Smartwatches, der sich 2016 mit der Blaze fortsetzte, den Wettbewerb mit der Konkurrenz durch die Apple Watch und aufkommenden Android Devices auf. Seither erschienen mit der Fitbit Ionic, Versa und Charge 3 weitere Smartwatches ohne groBere Neuerungen in Bezug auf die Sensortechniken und Trackingmoglichkeiten.

Der nachste Meilenstein hier wird die Integration eines Sp02 Sensors in die Aufzeichnungen sein. Mit der Fitbit Alta, Charge 2, Flex 2 und Alta HR erschienen weitere Wristbands mit unterschiedlichen Schwerpunkten. So ist die Flex 2 in der Lage, Bahnen beim Schwimmen aufzuzeichnen, wahrend die meisten anderen Tracker nicht wasserfest sind. Mit der Fitbit Ace kam 2018 auBerdem ein Fitnesstracker speziell fur Kinder auf den Markt.

3.1.2 Zielgruppen

Prinzipiell existieren grob eingeteilt drei verschiedene Zielgruppen fur Fitnesstracker (Davis & Goodfield, 2018):

- Alltagsnutzer: Zeichnen mit dem Tracker hauptsachlich ihre taglichen Bewegungen auf und wollen dadurch mehr Bewegung im Alltag umsetzen. Werden von gesundheitlichen Empfehlungen und eventuell von ihrem derzeitigen Ubergewicht motiviert. Ihre Ziele sind in der Regel allgemein hohere Aktivitat und Gewichtsabnahme.
- Freizeitsportler: Sind in der Regel schon sportlich aktiv und kaufen sich einen Fitnesstracker, um diese sportlichen Aktivitaten aufzuzeichnen. Somit erhoffen Sie sich besseren Uberblick uber ihre Trainingsroutine und mogliche Fitnesssteigerungen. Eventuell ist fur sie auch mehr Bewegung im Alltag ein zu erreichendes Ziel. • Profisportler: Nehmen an Wettkampfen teil und haben ihre sportlichen Aktivitaten und ihre Ernahrung bereits sehr gut im Auge. Wollen durch genaues Tracking, beispielsweise Ihrer Laufe mit Herzfrequenzverlauf, Schwachstellen identifizieren und ihr Training somit perfektionieren.

Fitbit adressiert mit seinen verschiedenen Devices alle drei Zielgruppen in unterschiedlichem MaBe. Minimalistische Tracker wie der Fitbit Zip, Fitbit Alta oder die Fitbit Charge richten sich an Alltagsnutzer, die wenig sportliche Ambitionen haben, sondern nur das Mai? ihrer taglichen Bewegung aufzeichnen, analysieren und verbessern mochten. Vor allem die Modelle mit Herzfrequenzmessung und die Smartwatches mit erweiterten Funktionen wie Workout-Anleitungen auf dem Display richten sich an Freizeitsportler, die einigermaRen gerne Sport machen, ab und zu aber einen kleinen Motivationsschub brauchen. Sie waren die erste Zielgruppe fur Fitnesstracker, bevor die Industrie den weitaus groBeren, und damit lukrativeren, Markt der Alltagsnutzer entdeckte. Zuletzt versucht Fitbit zwar, Profisportler anzusprechen, die Herzfrequenzmessung per optischem Sensor ist fur diese aber meist nicht zuverlassig und genau genug, sodass diese in der Regel auf andere Anbieter, die Fitnesstracker mit Brustgurt unterstiitzen, zuruckgreifen.

3.1.3 Selbstdarstellung und Bewerbung der Fitbit-Tracker

Fitbit selbst bewirbt seine Produkte auf der eigenen Homepage als „Geschenke, die einfach jeden motivieren" (https://www.fitbit.com/de/gift-guide 15.11.2018). Die Funktion des Trackers als motivationsspendende Komponente, die Menschen in gesundheitsbewusstem, korperlich aktivem Verhalten bestarkt, ist also durchaus durchdacht. Mit seinen Produktbeschreibungen spricht das Unternehmen bewusst Menschen an, die „sich mehr bewegen wollen", „rundum wohler fuhlen mochten", „aktiver werden" oder „ihre Fitness effektiv voranbringen wollen" (gleiche Quelle). Im Mittelpunkt steht hier weniger der gesundheitliche Praventionseffekt von Bewegung, sondern eher das personliche Wohlfuhlen. Damit orientiert sich das deutsche Marketing von Fitbit am hier vorherrschenden Konzept der Individualist und Selbstbestimmung. Mit dem Slogan „Ubernimm Verantwortung fur deine Gesundheit und erreiche deine Fitnessziele" (https://www.fitbit.com/de/home 15.11.2018) richtet sich die Werbebotschaft deutlich an die Eigenverantwortlichkeit und Selbstbestimmung jedes Einzelnen.

[...]

Ende der Leseprobe aus 52 Seiten

Details

Titel
Langfristige Verhaltensänderungen durch die Nutzung von Fitbit-Trackern
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen
Note
1,6
Autor
Jahr
2019
Seiten
52
Katalognummer
V595412
ISBN (eBook)
9783346218322
ISBN (Buch)
9783346218339
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fitness, Fitnesstracker, Fitbit, Verhalten, Gesundheit, Bewegungsverhalten, Sportpsychologie, Gesundheitsverhalten, gesundheitsfördernde Aktivität, körperliche Aktivität, Motivation, Langzeitmotivation, Bewegungsmotivation
Arbeit zitieren
Deborah Gottmann (Autor:in), 2019, Langfristige Verhaltensänderungen durch die Nutzung von Fitbit-Trackern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/595412

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Langfristige Verhaltensänderungen durch die Nutzung von Fitbit-Trackern



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden