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Langfristige Verhaltensänderungen durch die Nutzung von Fitbit-Trackern

Titel: Langfristige Verhaltensänderungen durch die Nutzung von Fitbit-Trackern

Bachelorarbeit , 2019 , 52 Seiten , Note: 1,6

Autor:in: Deborah Gottmann (Autor:in)

Sport - Sportgeräte und -materialien
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Effektivität von Aktivitätstrackern zur Steigerung der körperlichen Aktivität und täglichen Schrittzahl ist mittlerweile gut belegt (Brickwood, Watson, O'Brien & Williams, 2019). Bisher noch wenig erforscht wurde hingegen die Nachhaltigkeit der erzielten Effekte. Viele der bisher durchgeführten Studien erstrecken sich über einen sehr begrenzten Zeitraum von wenigen Monaten. Wie persistent die Verhaltensänderung tatsächlich ist, kann daher in ihrem Rahmen kaum bestimmt werden. Von einer Änderung des Lebensstils hin zu einer aktiveren Lebensweise kann frühestens nach einem Jahr, vielleicht sogar erst nach zwei Jahren gesprochen werden. Und selbst dann bleibt das Risiko, durch unvorhergesehene Ereignisse wie Verletzungen oder Erkrankungen wieder in alte inaktive Verhaltensmuster zurückzufallen.

Diese Arbeit untersucht daher, welchen Einfluss die dauerhafte Integration eines Fitnesstrackers in den Lebensalltag hat. Es soll analysiert werden, ob durch das dauerhafte Tragen eines Aktivitätstrackers der Marke Fitbit über mehrere Jahre hinweg tatsächlich eine langfristige Verhaltensänderung zu einem aktiveren Lebensstil erfolgt oder ob die initiale Wirkung nach einiger Zeit wieder nachlässt oder abflacht. Die Angaben der Befragten zu ihren Nutzungsgewohnheiten können außerdem Aufschluss darüber geben, ob die Nutzung bestimmter Funktionen des Trackers und der dazugehörigen App die Effekte verstärkt oder ob jeder Nutzer sich die für ihn wichtigsten Features heraussucht und es individuelle Präferenzen gibt. Dabei soll berücksichtigt werden, dass die beim Kauf des Trackers bestehende Motivation ebenfalls ein wichtiger Faktor ist, der die Ergebnisse unter Umständen beeinflusst.

Zum besseren Verständnis erfolgt zuerst eine Erläuterung des derzeitigen Stands im Bereich Bewegungs- und Sportmotivation und wie diese theoretischen Erkenntnisse im Zusammenhang mit Fitnesstrackern umgesetzt werden. Eine Erläuterung der zu Grunde liegenden Technik und der für den Nutzer angebotenen Funktionen durch die Geräte der Marke Fitbit zeigt die Möglichkeiten und Einschränkungen, die derzeit im Bereich der Fitnesstracker existieren. Grundlage für die Auswertung ist schließlich eine Befragung und Datenerhebung von Personen, die mindestens seit zwei Jahren einen Fitnesstracker der Marke Fitbit nutzen, zu deren Motivation und Bewegungsverhalten. Die Abfrage der von den Trackern gespeicherten Daten erlaubt dabei präzise und objektive Beschreibungen der körperlichen Aktivität.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Bedeutung von körperlicher Aktivität

1.2 Langzeitmotivation durch Fitnesstracker

2 Motivationspsychologische Grundlagen

2.1 Körperliche Aktivität als Gesundheitsverhalten

2.2 Motivation zu gesundheitsfördernder Aktivität

2.2.1 Self-Determination Theory: extrinsische und intrinsische Motivation

2.2.2 Theorie des geplanten Verhaltens

2.2.3 Stadien- und Prozessmodelle: Das transtheoretische Modell der Verhaltensänderung

2.3 Sport- und Bewegungsmotivation durch Fitnesstracker

3 Fitbit-Geräte – Präzises Messinstrument oder Lifestyle-Objekt?

3.1 Über die Marke Fitbit

3.1.1 Entwicklung in der Sparte Fitness-Tracker

3.1.2 Zielgruppen

3.1.3 Selbstdarstellung und Bewerbung der Fitbit-Tracker

3.2 Körperliche Aktivität – Was genau messen Fitnesstracker

3.3 Bewegung messen – Welche Daten erhält der Nutzer

3.3.1 Schritte, zurückgelegte Strecke und Höhenmeter

3.3.2 Kalorien

3.3.3 Herzfrequenz und Herzfrequenzzonen

3.3.4 Aktive Minuten

3.3.5 Stündliche Aktivität

3.3.6 Schlafdaten

3.4 Möglichkeiten und Funktionen der Fitbit-App

3.4.1 Ziele festlegen

3.4.2 Manuelle Eingabe von Aktivitäten

3.4.3 Food-Tracking und Gewicht

3.4.5 Community und Einbindung von Social Media

3.4.6 Fitbit Coach

4 Methodik

4.1 Entwicklung eines Fragebogens zur Langzeitmotivation von Fitnesstrackern

4.1.1 Kaufmotivation

4.1.2 Bewegungsverhalten vor und seit Erwerb des Fitnesstrackers

4.1.3 Individuelle Nutzung der angebotenen Funktionen

4.2 Auswertung der Ergebnisse

5 Darstellung der Ergebnisse

5.1 Kaufmotivation und Bewegungsmotivation

5.2 Auswertung der angegebenen und gemessenen körperlichen Aktivität

5.2.1 Ergebnisse im Bereich Schritte

5.2.2 Unterschiedliche Effekte durch Motivation bei Kauf

5.2.3 Ergebnisse bei aktiven Minuten

5.3 Nutzungsverhalten und Steigerung der körperlichen Aktivität

6 Diskussion

6.1 Steigerung der täglichen Bewegung

6.2 Veränderung des Sportverhaltens

6.3 Nutzungsverhalten und Steigerung der körperlichen Aktivität

6.4 Einschränkungen und Ausblick

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelorarbeit untersucht, ob die dauerhafte Integration eines Fitnesstrackers der Marke Fitbit in den Alltag zu einer langfristigen Verhaltensänderung in Richtung eines aktiveren Lebensstils führt. Dabei wird analysiert, ob die initiale Motivation nachlässt oder ob das Gerät dauerhaft als Motivator fungiert und welche Rolle dabei die spezifische Nutzung der verschiedenen App-Funktionen spielt.

  • Psychologische Grundlagen von Sport- und Bewegungsmotivation
  • Funktionsweise und Technik von Fitbit-Trackern
  • Quantitative Analyse des langfristigen Bewegungsverhaltens der Nutzer
  • Einfluss der Kaufmotivation auf den Trainingserfolg
  • Zusammenhang zwischen App-Nutzung und Steigerung der Aktivität

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Entwicklung in der Sparte Fitness-Tracker

Fitbit wurde im März 2007 mit Hauptsitz in San Francisco gegründet. Das junge IT Start-up wollte die mittlerweile ausgereifte Sensortechnik nutzen, um kleine Geräte zum Tracking des Bewegungs- und Sportverhaltens zu entwickeln – eben genau das, was heute als Fitnesstracker bekannt ist.

Das erste Modell, der Fitbit Classic war ein einfaches Gerät mit einem dreidimensionalen Beschleunigungssensor, der die Anzahl der Schritte seines Nutzers erkannte. Zusammen mit den vom Nutzer angegebenen Daten zu Größe, Gewicht und Schrittlänge errechnete er damit außerdem die insgesamt zurückgelegte Strecke sowie ungefähr dabei verbrannten Kalorien. Auch ein Schlaftracking über den Bewegungssensor war bereits integriert. Die nächsten Geräte, der Fitbit Ultra und der Fitbit One waren ebenfalls Geräte zum in die Hosentasche stecken oder um sie mit einem Clip an der Hose zu befestigen. Sie waren außerdem erstmals mit einem Höhenmesser ausgestattet, um die zurückgelegten Etagen genauer bestimmen zu können. Außerdem wurde eine Stoppuhr-Funktion hinzugefügt, mit der die Länge von Trainingseinheiten aufgezeichnet werden kann.

Mit dem Fitbit Flex kam 2013 der erste Fitnesstracker von Fitbit in Form eines Armbandes auf den Markt. Dank der angebrachten fünf LEDs sehen die Nutzer auf einen Blick, wie weit sie ihr tägliches Ziel erreicht haben. Die Einführung eines Displays zur Anzeige der Uhrzeit und Integration der Funktionalitäten einer Uhr erfolgte im Jahr darauf mit der Fibit Force, bzw. Fitbit Charge.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die Bedeutung von körperlicher Aktivität für die Volksgesundheit und stellt die Forschungsfrage zur Langzeitwirkung von Fitnesstrackern auf das Bewegungsverhalten.

2 Motivationspsychologische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert theoretische Modelle der Verhaltensänderung, wie das transtheoretische Modell, und ordnet die Rolle von Fitnesstrackern als Motivationsinterventionsinstrument ein.

3 Fitbit-Geräte – Präzises Messinstrument oder Lifestyle-Objekt?: Es wird die Unternehmenshistorie von Fitbit sowie die technische Funktionsweise der Sensorik und der begleitenden App zur Erfassung verschiedener Aktivitätsdaten detailliert beschrieben.

4 Methodik: Hier wird das quantitative Forschungsdesign beschrieben, welches mittels einer Online-Fragebogenerhebung Daten von Fitbit-Nutzern über einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren auswertet.

5 Darstellung der Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die statistische Auswertung der Befragungsdaten, insbesondere die signifikante Zunahme der täglichen Schritte und aktiven Minuten nach Nutzung des Trackers.

6 Diskussion: Die Ergebnisse werden interpretiert und kritisch hinterfragt, wobei insbesondere die Rolle der anfänglichen Kaufmotivation und die langfristige Wirksamkeit der digitalen Motivationshilfen erörtert werden.

7 Fazit: Das Fazit bestätigt, dass die Integration eines Fitnesstrackers nachweislich zu einer nachhaltigen Steigerung der körperlichen Aktivität führt, weist aber auf weiteren Forschungsbedarf bezüglich der genauen Einflussfaktoren hin.

Schlüsselwörter

Fitnesstracker, Bewegungsmotivation, Verhaltensänderung, körperliche Aktivität, Fitbit, Langzeitmotivation, Gesundheitsverhalten, Schrittzahl, Transtheoretisches Modell, App-Nutzung, Schrittziel, Herzfrequenzmessung, Gesundheitsprävention, Sportverhalten, Datenauswertung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob die langfristige Nutzung von Fitnesstrackern der Marke Fitbit zu einer dauerhaften Steigerung der körperlichen Aktivität und einer nachhaltigen Verhaltensänderung führt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit verknüpft sportwissenschaftliche Aspekte der Bewegungsmotivation mit der technischen Funktionsweise von Wearables und einer empirischen Datenauswertung des Nutzerverhaltens.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es zu analysieren, ob der anfängliche Motivationsschub durch einen Fitnesstracker auch nach Jahren anhält oder ob er mit der Zeit wieder abflacht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde ein quantitativer Ansatz gewählt, bei dem mittels einer Online-Umfrage Daten von 51 Personen ausgewertet wurden, die seit mindestens zwei Jahren einen Fitbit-Tracker verwenden.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Neben der theoretischen Fundierung (Motivationsmodelle) werden die technischen Möglichkeiten der Geräte, die methodische Erhebung sowie die detaillierte statistische Darstellung der Ergebnisse behandelt.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Fitnesstracker, Verhaltensänderung, Langzeitmotivation, Bewegungsmotivation und körperliche Aktivität definiert.

Welche Rolle spielt die Kaufmotivation für den langfristigen Erfolg?

Die Ergebnisse zeigen, dass Nutzer, die den Tracker bereits mit einem bewussten Ziel für mehr Bewegung kauften, oft eine noch stärkere Tendenz zur Steigerung zeigten, wobei die Motivation jedoch auch extrinsisch durch die Funktionen des Trackers gestärkt wurde.

Führt eine intensivere App-Nutzung zwingend zu mehr Aktivität?

Nein, die Untersuchung zeigt überraschenderweise keine direkte Korrelation zwischen der Intensität der App-Nutzung (Nutzungsscore) und der tatsächlichen Steigerung der körperlichen Aktivität, was darauf hindeutet, dass nicht alle App-Funktionen gleichermaßen zur Motivation beitragen.

Ende der Leseprobe aus 52 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Langfristige Verhaltensänderungen durch die Nutzung von Fitbit-Trackern
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen
Note
1,6
Autor
Deborah Gottmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
52
Katalognummer
V595412
ISBN (eBook)
9783346218322
ISBN (Buch)
9783346218339
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fitness Fitnesstracker Fitbit Verhalten Gesundheit Bewegungsverhalten Sportpsychologie Gesundheitsverhalten gesundheitsfördernde Aktivität körperliche Aktivität Motivation Langzeitmotivation Bewegungsmotivation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Deborah Gottmann (Autor:in), 2019, Langfristige Verhaltensänderungen durch die Nutzung von Fitbit-Trackern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/595412
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  52  Seiten
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